[Sammelthread] MikroTik Geräte

Bei allem ab grob 40gbit muss RDMA an Board sein. Das hat bei dem kleinen 100Gbit-Switch z.B. leider nicht geklappt. Oder haben die das mittlerweile nachgerüstet?
 
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Moin Leute,
in den letzten Tagen macht zwischendurch mein Netzwerk Probleme, WLAN nicht mehr verfügbar und eingeschränkte Verfügbarkeit über LAN. Und das in kurzem Zeitraum sehr häufig (also WLAN weg, nach einigen Minuten wieder da, nach einigen Minuten wieder weg...)
Nachdem ich das Telekom Modem und den MikroTik hex S als solches ausschließen konnte, hatte ich den Switch neugestartet und es lief wieder. Am nächsten Tag dasselbe Problem. In den Logs vom hex S habe ich dann die Einträge der Bilder bemerkt.

Bei jedem "Ausfall" sind etliche von diesen Einträgen zu finden, die 23.4 ist ein wAP ac im Außenbereich. Seit ich ihn abgeklemmt habe, gab es keine Probleme mehr.

Kann es sein, dass das Teil irgendwie einen Schuss bekommen hat und Probleme verursacht? Wie könnte ich das eventuell genauer überprüfen?
 

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Ich kläre es mal selbst auf. Anscheinend ist die RJ45 Kupplung die ich zwischen dem Netzwerkkabel und dem MikroTik AP habe hinüber. Laut Tester gibt es bei einer Ader kein Signal. Habe vor ca. 1 Woche einen neuen angeschlossen und seitdem läuft es wieder ohne Probleme.
 
Moin, ich habe bei mir im Wintergarten einen Cap AC durch einen Cap AX ausgetauscht. Bis auf ein paar mm an der gleichen Stelle.
Kann es sein das der AC eine bessere Reichweite als der AX hat? Vorher war der gesamte Garten ausgeleuchtet und jetzt in nach 2 Metern Luft Linie die Luft raus.
Kann es eventuell sein das der AX in Richtung der Netzwerk Anschlüsse nicht gut sendet?
 
Kleines Update für alle die mein DynDNS Script für netcup.de nutzen.

Ich habe die Ursache für die fehlerhafte IP Aktualisierung (in den Nachtstunden nach 0Uhr) gefunden.
Die netcup DNS Server sind um diese Uhrzeit auf Grund der hohen Anfragenanzahl recht stark ausgelastet und der Ablauf meines Scriptes "zu schnell".
Ich habe jetzt an den problematischen Stellen, längere Delays eingebaut und seit dem läuft es stabil.

Daher bei Problemen auf die neue Version umsteigen:
 
Ging an mir vorbei:

Mikrotik arbeitet offenbar weiter massiv an der Software und v.a. der Zugänglichkeit. Winbox gibt es schon länger endlich nativ für alle Plattformen, noch dazu wurden richtig gute Apps für Android und Apple veröffentlicht, um die Geräte zu konfigurieren und auch easy einen Wireguard-Zugang (Back-to-home) für unterwegs einzurichten.
Jetzt noch einen richtigen "Container-App-Store" in praktisch allen halbwegs leistungsfähigen Routern und Switches - hätte ich jetzt so auch nicht erwartet. Ein schneller Test ist jedenfalls mal positiv. Klar bedient man damit eine Nische, weil der Großteil derer, die überhaupt Container kennen, diese auch selbst installieren könnten, aber so als Komfort-Funktion, um mal kurz ein PiHole mit zwei Klicks auf einem Router zu installieren, finde ich schon stark.

Bei allem ab grob 40gbit muss RDMA an Board sein. Das hat bei dem kleinen 100Gbit-Switch z.B. leider nicht geklappt. Oder haben die das mittlerweile nachgerüstet?
Seit RouterOS 7.17 sollten das praktisch alle relevanten Geräte beherrschen, afaik.
 
Korrekt, siehe hier:


bzw. hier:


und dass es funzt hier:

 
Sorry, ich hatte auf deinen Post ja sogar reagiert, aber nicht mehr geistig zusammenbekommen :haha:
 
Ich denke mal das passt hier mit rein, sonst mach ich auch gern n eigenen Thread für auf. Ich hab jetzt gestern mal IPv6 aufgesetzt, nachdem ich das bisher global deaktiviert hatte. Scheint grundlegend auch zu funktionieren, Clients haben alle ne SLAAC Adresse und ich komm per IPv6 ins Internet. Wo ich grad echt Verständnisprobleme hab ist das Thema DNS.

Zum Aufbau:
- AdGuard Home als DNS-Server mit Rewrites für meine Subdomains auf Nginx für meine selbst-gehosteten Dienste (IPv4)
- Mikrotik gibt ein /64 Prefix ins LAN weiter

Wenn ich jetzt einen nslookup auf eine der Subdomains mache, wird diese an den Provider DNS geschickt (den ich in keinem Fall nutzen will)

Code:
user@fs0cietybook ~ % nslookup sub.domain.de
Server:        2a01:c30::530
Address:    2a01:c30::530#53

Non-authoritative answer:
Name:    sub.domain.de
Address: 00.0.000.00

Ich habe jetzt mal im Neighbour Discovery Advertise DNS umgestellt auf self, das hat zum Teil geholfen. Jetzt steht bei nem nslookup zumindest die Link Local der bridge als Adresse drin, die Auflösung ist aber immer noch meine externe IPv4 und nicht der Nginx Proxy. Spricht für mich dafür, das der Request nicht zum internen DNS-Server ging.

Code:
user@fs0cietybook ~ % nslookup sub.domain.de
Server:        fe80::66d1:54ff:fe57:5359%11
Address:    fe80::66d1:54ff:fe57:5359%11#53

Non-authoritative answer:
Name:    sub.domain.de
Address: 00.0.000.00

Die DNS-Einstellungen finde ich nur unter IPv4, wenn ich da jetzt weitere Server eintrage (zweite IPv4 und die beiden IPv6 die mir AdGuard Home ausgibt), dann kann ich die zwar mit Apply bestätigen, die Einträge fliegen aber dann wieder raus? Da fehlen jetzt 3 Einträge unter Servers.

1772702529010.png


Nur Rewrites die auch im Mikrotik direkt eingetragen sind greifen jetzt in der Konstellation.

1. sind die internen Adressen dann da unter IPv4 DNS an der richtigen Stelle?
2. warum fliegen die wieder raus wenn die richtig sind?
 
Auch wenn ich keine Ahnung von MikroTik habe: In der pfSense heißt das Ganze Router Advertisement. Am einfachsten ist es, hier gar kein DNS via IPv6 zu machen, Details dazu erspare ich mir an dieser Stelle.
Dann gäbe es noch den DHCPv6 Server, am einfachsten ist es diesen erst gar nicht zu benutzen.
Vielleicht hilft das ja schon. ;)
 
Nein nicht wirklich :fresse: Ob das DNS jetzt über IPv6 zum DNS Server geht oder IPv4 ist mir komplett egal. Geht "nur" darum, dass die Clients egal ob DHCPv6 oder SLAAC immer meinen internen DNS-Server nutzen. Aktuell greift das Router Advertisement ja scheinbar zumindest in dem Maß, das der Mirkotik die Anfragen selber entgegen nimmt. Was er aber ja in meiner Wunschkonstellation auch nicht soll.
 
wo ist der DHCP, welches das Subnetz verteilt?
Fritze oder Mikrotik?
Falls du den DHCPv6 auf dem Mikrotik laufen lässt: DHCP Option 23 füllen:
 
DHCP für IPv6 grade gar nicht, /64 Präfix kommt vom Mikrotik. Davor hängt ne Digibox Basic im Modem-Modus, macht alles der hEX. Nachdem ich schon gelesen hab das du dich mit DHCP6 dann auch wieder damit rumschlagen darfst, ob der Client das auch will/kann oder nicht, ist mir das aktuell zumindest ganz recht, wenn alles über SLAAC läuft.

Aber danke für den Link, der Hinweis DNS Advertise einfach auszuschalten hat mir auch geholfen. Jetzt wird weder der Provider-DNS, noch der Mikrotik für DNS über IPv6 befragt, geht jetzt zurück auf v4

Code:
user@fs0cietybook ~ % dig AAAA google.com

; <<>> DiG 9.10.6 <<>> AAAA google.com
;; global options: +cmd
;; Got answer:
;; ->>HEADER<<- opcode: QUERY, status: NOERROR, id: 38419
;; flags: qr rd ra; QUERY: 1, ANSWER: 1, AUTHORITY: 0, ADDITIONAL: 1

;; OPT PSEUDOSECTION:
; EDNS: version: 0, flags:; udp: 4096
;; QUESTION SECTION:
;google.com.            IN    AAAA

;; ANSWER SECTION:
google.com.        300    IN    AAAA    2a00:1450:4016:800::200e

;; Query time: 20 msec
;; SERVER: 192.168.9.9#53(192.168.9.9)
;; WHEN: Thu Mar 05 14:26:11 CET 2026
;; MSG SIZE  rcvd: 67

Erklärt mir zwar immer noch nicht die DNS-Einstellungen in den IPv4 Settings, aber fürs erste laufen die Clients jetzt wieder so, wie ich das erwarten würde :d
 
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