Intel Optane Memory soll Desktops beschleunigen (Update)

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In der vergangenen Woche kündigte Intel das baldige Erscheinen von Speicher auf Basis von 3D XPoint für den Server an. Während es in diesem Segment darum geht, große Datenmengen möglichst schnell zur Verfügung zu stellen, will Intel im Desktop-Bereich zunächst einmal eine Art SSD-Cache mittels 3D XPoint anbieten.Bereits seit einigen Monaten halten sich die Gerüchte, dass Intel mittels 3D-XPoint-Speicher eine neue SSD-Caching-Technologie einführen möchte. Eben diese Produktgruppe führt man nun offiziell ein. Eine solche SSD...

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16 GB für 44 Euro ?! Und nur 280 bzw. 1.200 MB/s dafür, was soll die Zielgruppe sein, Rasperry Pie's mit nem I7 drauf XD ?!
 
Ähm, ist das jetzt wriklich der revolutionäre neue Speicher von den Intel seit einen halben Jahr spricht?
1200/280MB/s 300.000/70.000 IOPS
Samsung 960pro 3.500/2.100 MB/s 440.000/360.000 IOPS...
Also ich bin masslos entäuscht, wenn es so ist. Wo liegt mein Denkfehler?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die Preise sind mindestens 10fach so hoch wtf
 
zugriffzeit ms vs ns
aber ich bin auch skeptisch ob, vor allem eine cache lösung großartige vorteile gegenüber einer 960pro zu finden sein werden. wenn man bei programmstarts usw. auch kaum einen unterschied zw 850evo und 960pro findet.

"Mit einer Kapazität von 16 GB soll eine solche SSD 44 US-Dollar kosten. Mit 32 GB sollen es 80 GB sein." das soll wohl eher 80$ als 80GB heißen, hm?

einen wirklichen unterschied könnte man wohl nur als hauptlaufwerk merken, aber wir werden sehen.
 
Hier ein kleiner Denkanstoß:

Zugriffszeiten passen in Relation mit dem Datendurchsatz und der Speichergröße.

Nehmen wir die SSD als langsamstes Element, gefolgt vom RAM, dann der L3 Cache, dann der L2 Cache und dann der L1 Cache.

Der Flaschenhals war früher die HDD - ist jetzt weggefallen und mit NVMe SSDs die parallel lesen können, reizt man eine eventuelle PCIe x4 Schnittstelle schon ganz gut aus.

Zwischen SSD und RAM soll jetzt Intels Technologie kommen, die von den Latenzen aber leider weder an den RAM rankommt, noch in der Kapazität eine Konkurrenz für die SSDs darstellt. Oder kurz gesagt: Sie bietet keinen Vorteil, da das rein und rausschreiben aus der Intel-Zwischenlösung nicht schneller wäre, als das direkte schreiben der Daten von der SSD in den RAM.

Aus diesem Grund wurde auch mit einer HDD vergleichen, die ist nämlich tatsächlich SO lahm, dass dieses Produkt den Flaschenhals aufweicht, allerdings weniger als eine moderne SSD, dafür aber um ein Vielfaches teurer ist.

Kurz gesagt: Intel hats mit diesem Produkt verbockt. (Kann passieren, nicht schlimm)

Schlimm ist es, wenn sie Vorteile suggerieren, die nicht eintreten werden.

Und genau dazu hat sich auch schon jemand geäußert:

Intel crosses an unacceptable ethical line - SemiAccurate
(Hinweis: Auch wenn ich nicht oft auf SA verlinke, hier hat unser Untergangsprophet wohl mal recht)
 
muss nicht sein, diese ssds können auch in from eines ram riegels kommen, mit sagen wir mal 2mal 32GB, das ergäbe eine nichtflüchtige 64GB ramdisc mit einer performance nahe am DDR speicher, mit einem guten algorhytmus, der darauf die wirklich gebruachten daten von windoes und deinen andwendungen ablegt geht da gehörig die post am, ganz zu schweigen von der hervorragenden anbindung.

also erstmal abwarten was da so kommt, man darf davon ausgehen dass man bei intel weis was man tut, bevor man sachen schlecht macht die nichtmal am markt sind.....
 
77 $ (exkl. Steuern, Einfuhr, Händleraufschlag) für 32GB? Für das Geld ist eine 256GB SDD erhältlich. Lieber eine SSD samt HDD anstatt diese Cachelösung. Intel, da muss noch saftig am Preis runtergeschraubt werden.
 
Als l2arc oder slog für ZFS sicher interessant
 
Ich habe mir letzte Woche die Server version mit 375GB angesehen. Intel bietet auf einigen Platformen die Möglichkeit, die Optane SSDs als Arbeitsspeicher zu behandeln. Die hatten sich sogar einen Benchmark rausgefischt, wo das System mit optane flotter war als ein System, dass nur mit DRAM bestückt war.
Laut Intel sollen die Kosten pro GB in etwa halb so hoch wie bei DRAM sein. Ein großer Vorteil soll die relativ geringe Leistungsaufnahme sein und eben die Möglichkeit Systeme mit großem Hauptspeicher auszustatten.
Systeme mit nicht flüchtigem Hauptspeicher werden vermutlich auch ihre Interessenten finden.
Dieser Desktop abklatsch sieht dagegen schon ein bisschen blass aus, aber nicht in jedem Rechner findet man die neuen Samsung NVME SSDs.
Wobei der Preis ist doch schon ok, ich würde die für meine Linux Workstations oder HPC Rechenknoten gern mal als swap oder Systemlaufwerk tetsen. Überleg mal was für SSDs das sind, die man für den gleichen Preis kaufen kann, mit viel IO sind die schnell am Ende.
 
Wo liegt mein Denkfehler?
Die IOPS beziehen sich auf hohe QD, also viele parallele Zugriffe und so viele kommen gerade bei Heimanwendern nicht vor, vor allem wenn die SSD auch noch schnell ist und die Anfragen daher schnell beantwortet bevor neue kommen. Der Vorteil von 3D XPoint soll aber gerade bei kurzen Zugriffen bei kleinen QDs sehr groß sein. Wie sehr sich das bei welcher Nutzung zeigt, muss man abwarten, aber im Prinzip ist es das was man bei der Heimanwendernutzung viel eher als die maximalen IOPS braucht.

muss nicht sein, diese ssds können auch in from eines ram riegels kommen
Werden sie auch noch, aber die werden dann wohl nicht von den Consumer Boards unterstützt, sondern nur von den großen Xeons auf der Purley Plattform. Dann fällt auch die Latenz der Anbindung über PCIe und vom Controller weg. Allerdings fürchte ich, dass die miese Schreibrate ein Indiz dafür ist, dass der Controller viel ECC macht bzw. intern den Speicher wie ein RAID 5 nutzt, es also Probleme mit gekippten Bits gibt und daher die DIMMs eben den großen Server CPUs vorbehalten bleiben, deren RAM Controller ebenfalls eine kräftige ECC hat um solche Fehler ausgleichen zu können. Wenn die Schreibperformance nämlich so weit unter der Leseperformance liegt, wäre es als RAM nur sehr bedingt geeignet.

Das andere Problem ist der Preis, der fällt erst wenn die Volumen steigen und daher bringt Intel ja nun auch diese kleinen Consumer SSDs die bei der Kapazität noch bezahlbar sind, aber zumindest unter Windows für kaum mehr als wie als Cache SSD zu gebrauchen sind. Der Nutzen von Caching hängt immer sehr von der Nutzung des Platten ab, mal sehen was es bringt. Mich würde die SSD eher als Bootlaufwerk eines (Heim-) Server unter Linux als Alternative zur 600p interessieren, denn da braucht man auch nicht viel Platz und die 16GB dürfte preislich mit der 600p 128GB konkurrieren können, der Swap wäre aber hoffentlich dann deutlich flotter.
 
Irgendwie werden hier wieder mal alte Brötchen als neu verkauft.
Die Technologie als solches haben wir seit 10 Jahren.
Robson Modul
Turbo Memory
Hyper-Flash
ReadyBoost

So richtig durchgesetzt hat sich da nichts.
 
wir reden ja auch vom ersten ableger für den desktop, da ist noch so einiges in der pipeline.
aber klar ist auch dass der gefühlte leistungsspung den ssds im vgl. zu hdds gebracht haben nicht zu toppen ist. da man nun nur noch paar sekunden bootzeit hat die sich auf die ssd beziehen und selbst 30% von 30 Sekunden sind kaum fühlbar.
deswegen war man ja von den nvme ssds auch so enttäuscht, obwohl die bei z.b. entpacken mit winrar extrem viel schneller sind, ganz zu schweigen vom datei transfer.
es wird also immer weniger um die allgemeine Beschleunigung des pcs gehen als um spezielle Szenarien. aber die Leute die das betrifft werden sich freuen können.
 
Optane ist halt keine Consumer-technologie warum man das als "L5" rausbringt verstehe wer will
Der Vorteil von Optane ist die Zugriffszeit + anzahl der Zugriffe
Ausserhalb von Serveranwendungen ist sie wohl eher suboptimal und eine 960 def die bessere Wahl
 
Zuletzt bearbeitet:
Intel bringt diese SSDs um die Volumen von 3D XPoint zu steigern, was letztlich die Fertigungskosten senkt, von daher ist das also positiv. Die Zwickmühle in der Intel steckt ist nur eben der Preis, selbst wenn die nur so 2,50$/GB kostet statt der 4$ der DC P4800X Enterprise Optane, so wären SSDs mit größere Kapazitäten die man auch als Systemlaufwerk für Windows nutzen könnte, immer noch zu teuer, selbst für die meisten Enthusiasten. Also hat man eben kleine Kapazitäten gewählt um die SSDs bezahlbar zu halten und dafür gibt es außer Caching kaum sinnvolle Anwendungen, zumindest unter Windows.
 
Optane ist halt keine Consumer-technologie warum man das als "L5" rausbringt verstehe wer will
Der Vorteil von Optane ist die Zugriffszeit + anzahl der Zugriffe
Ausserhalb von Serveranwendungen ist sie wohl eher suboptimal und eine 960 def die bessere Wahl

wo du jetzt aber einen Vorteil bei der Zugriffszeit u. der Anzahl der Zugriffen siehst weiß ich nicht, eine Samsung 961 128GB für 80€ ist da besser als die 32GB Optane für den gleichen Preis,

also entweder das kommt dann in Betrieb (erste Tests) was zum tragen was die Technischen Daten nicht aussagen oder die Dinger sind Totgeburten.
wenn die 145/290MB/s schreiben nicht ein Übersetzungsfehler oder ähnlich ist sehe ich das auch nicht bei welchen Anwendungen das eine Vorteil bringen soll.
 
Besser dürfte bei den Optane die 4k QD Performance sein, zumindest lesend, denn schreibend ist die kleine 16GB ja schon seq. nicht sehr flott unterwegs.
 
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