Wo liegt denn hier der negative Punkt? Ist doch super, wenn man Unterwegs die Bude schonmal heizen kann. Bei Fußbodenheizung egal, aber bei normalen Heizkörpern doch keine schlechte Sache.
Man braucht keine Cloud mit der man sich zwangsläufig vom Cloud-Anbieter abhängig macht (und ihm gleichzeitig sämtliche Daten in den Rachen wirft) um irgendwas via Internet remote steuern zu können.
Mit entsprechenden Systemen braucht man lediglich z.B. DynDNS oder in der Luxusvariante eine statische IP-Adresse oder in der sicheren Variante ein VPN, wie es jede Fritzbox kann, an seinem eigenen Internetanschluss, dann kann man auch komplett ohne irgendwelches Cloudgedöns von überall aus auf seine Heimsysteme zugreifen.
Der Cloud-Ansatz ist nicht, das Systeme von überall aus zugreifbar wären, sondern der Ansatz ist, das sämtliche Daten in der Cloud gespeichert werden (und damit zwangsläufig beim Betreiber der Cloud). Zugreifbar kann man Systeme von überall aus auch gänzlich ohne Cloud machen. Das ginge auch in einfach. Nur dann kriegt der Anbieter ja die Daten nicht mehr. Nur deswegen wollen die Anbieter alles in der Cloud.
Man kann alles was lokal läuft auch via Internet global zugreifbar machen. Wie oben schon genannt über diverse Wege, von DynDNS bis VPN. Und wenn dein Internetanschluss mal offline sein sollte, dann steuerst du auch mit "Cloud" exakt überhaupt nichts mehr.
Das ist auch der Grund warum ich derartiges was sogar NUR via Cloud funktioniert grundsätzlich meide. Es hat einfach überhaupt keinen Sinn, sondern nur Nachteile (die man vorerst aber nicht bemerkt, weil funktioniert ja einfach). Merkt man vorallem dann, wenn "eigentlich" alles vorort ist, aber selbst lokal nichts mehr funktioniert, wenn man dann doch mal offline ist. Bei allem anderem kann ich selbst entscheiden, ob ich es "global" zugreifbar mache, oder ob ich das überhaupt nicht brauche und damit auch diverse Sicherheitsrisiken die durch eine globale Zugriffsmöglichkeit zwangsläufig einherkommen komplett vermeide.