[Sammelthread] Immobilien - Miete und Eigentum

In jedem Haus wird immer frisches kalter Wasser zugeführt, egal wohin. Wenn die Temperatur dauerhaft zwischen 25-55 °C ist, besteht Legionellengefahr...
 
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Bei @AMDlover wird aber nur so viel Wasser erwärmt, wie auch verbraucht wird. Es steht nur in der Leitung warmes Trinkwasser, nicht im Speicher. Das verkleinert das Risiko von Legionellen im Prinzip sehr stark. Setzt aber auch voraus, dass die Leitungen regelmäßig gespült werden, keine toten Ecken. Aber grundsätzlich wird das warme Wasser natürlich viel regelmäßiger durchgetauscht als im WW Speicher.
 
Ich brauch da mal ne andere Meinung. Meine Verlobte und ich haben uns ein Haus gekauft, BJ 64. Ist dementsprechend ne halbe Kernsanierung. Auf dem Bild ist die Trennwand zwischen Küche und Gästebad im EG. Da war gefühlt 4 km Leitung verlegt und dementsprechend sieht die Wand nach dem entfernen der Leitungen aus wie ein Schweizer Käse. Ich bin der Meinung die Wand rauszureißen und als Trockenbauwand neu aufzustellen. Hat für mich den Vorteil einer homogenen Wand und eine leichtere Wasser- und Elektroinstallation.
Die Meinung meiner Verlobten (und ihrem Vater) ist, die Wand da zu Flicken und zu verspachteln, man hat ja schon was solides da stehen, wieso also was funktionierendes weghauen ums wieder neu aufzubauen.

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Warum sollte man richtige Wände wegschlagen, um danach eine Pappwand wieder aufzubauen? Macht doch 0 Sinn. Und dann ist da noch das Thema Statik.
 
Ich würd auch auf dem vorhandenen wieder aufbauen. Die Seite vom Klo sieht doch noch sehr brauchbar aus. Neue Leitungen rein und dann wieder Putz drauf.

So wie das auf dem Bild aussieht hast du noch genug Arbeit mit anderen Ecken. Das Fallrohr da im Klo und die Rolladenkästen nur mal als Beispiele.
 
Zum Thema Legionellen. Bei uns im Haus (Bestandshaus gekauft) ist eine Frischwasserstation verbaut. Diese erwärmt durch einen Wärmetauscher kaltes Wasser. Das Warme Wasser für das Erwärmen kommt aus einem großen Pufferspeicher. Demnach sollte man doch damit weniger Probleme mit Legionellen bekommen oder? Es wird ja immer wieder frisches kaltes Wasser erwärmt.
Wie seht Ihr das?
Ja gibt damit keine Probleme. Ist wie ein Durchlauferhitzer.
 
Ich würde die Wand auch stehen lassen. Die WC-Seite lässt sich noch herrichten und auf der Küchenseite würde ich einen Trockenbauvorsatz einplanen. Ansonsten bleibt bei der neuen Elektrobestückung nicht wirklich etwas an Wandstärke übrig, falls nicht wieder ein 4cm Fliesenaufbau geplant wird.
 
Warum sollte man richtige Wände wegschlagen, um danach eine Pappwand wieder aufzubauen? Macht doch 0 Sinn. Und dann ist da noch das Thema Statik.
Inwiefern eine 10cm Bimswand im vergleich zu einer „Pappwand“ eine richtige Wand ist müsstest du mir aber mal erklären.

Statik ist kein Problem, ist nichttragend.

So wie das auf dem Bild aussieht hast du noch genug Arbeit mit anderen Ecken. Das Fallrohr da im Klo und die Rolladenkästen nur mal als Beispiele.
Das Klo kommt eh an eine andere Stelle, daher wird das Rohr da noch zurückgebaut. Fenster soll auch ein neues Rein, Rolladen wird dabei dann mitgemacht.

Vielen Dank für die Antworten, werde es mir mal durch den Kopf gehen lassen, ob man das nicht vielleicht doch stehen lässt.
 
Im Hinterkopf haben, dass so eine Trockenbauwand nicht wirklich gut dämmt - geräuschetechnisch. Bei Küche und Wohnzimmer eher egal, bei nem Bad wo man auch mal kackt oder so machts schon Sinn bei der gemauerten Wand zu bleiben.
 
Also auf so eine Idee wäre ich ebenfalls nie gekommen. Es gibt doch nichts besseres als eine Massive Wand.
 
In unserem Klo sah es ähnlich aus, weil ja in den Baujahren gerne die Fließen voll in den Zementputz gelegt wurden ohne Kleber.
Wir haben die Wand verputzt und halbhoch Fließen. Das sieht wieder top aus.
Im ganzen Haus haben wir keine Wände mit Gipsplatten getauscht. Klar wären Installationen leichter, aber die Akustik ist einfach mit Mauer besser. :)
 
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