Framework: Cloud Computing tötet den PC

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Framework hat ein Live-Event für den 21. April 2026 angekündigt, das unter dem Titel "Next Gen" firmiert und ab 19:30 Uhr MESZ auf dem YouTube-Kanal des Unternehmens übertragen wird. Konkrete Angaben zu den dort vorgestellten Produkten macht der Hersteller bislang nicht, verweist jedoch auf eine Event-Seite, die Hinweise auf das enthalten soll, was angekündigt wird. Brisanz entfaltet allerdings das Statement, welches der Hersteller direkt in die Ankündigung eingebunden hat.
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Wohin die Großen einen treiben wollen ist klar zu erkennen und es ist wünschenswert, wenn es Gegengewichte gibt. Nur was machen diese Firmen (früher oder später), wenn die Großen sie einfach nicht mehr beliefern bzw. die Liefermengen Stück für Stück herunterfahren?

Da liegen meine Bedenken, denn Skrupel kennen Großkonzerne heute gar keinen mehr.
 
Früher oder später wird es vermutlich nur noch simple Endgeräte geben, die nichts anderes machen, als als Schnittstelle zwischen Anwender und der Cloud zu fungieren.
 
Da bin ich gespannt, was da gesagt wird und welche Insiderinformationen verbreitet werden. Wirkt sehr spannend. Man merkt aber schon, dass manche Firmen jetzt schon ums Überleben kämpfen, da müssen neue Ideen her. Manches was unmöglich scheint, wird möglich gemacht, manche Ideen die in Schubladen gelandet sind, kommen zum Vorschein. Werde ich mir anschauen, wenn es geht.
 
CD und DVD Sammlungen sind heute auch (fast) tot und eher Nische - obwohl die Musik und Videofangemeinde sicher dachte das wird nie passieren man will das doch im Regal haben etc.

Zeiten ändern sich halt - Internetverbindungen werden immer schneller Hardware immer teurer vor allem wenn die "5090" nur selten genutzt wird - Wenig Spieler mit "5090" Zugang per "terminal" für ein paar Euro im Monat für "luxus" casual gaming - das ist halt auch eigentlich vernünftig.

Und irgendwann haben die "terminal gamer" dann Zugriff auf Grafikkarten mit 64 und 128 Gbyte RAM und x GByte für KI gesteuerte Gegner und AI Bildgenerierung on the fly während die Gaming Maschinen daheim werden selbst im 10000 Euro Segment dastehen wie bei Opa und Oma. Das halte ich für mittelfristig durchaus denkbar. die ersten Techdemos gibt es für Echtzeit AI - und das würde den AI Konzernen Geld bringen wenn das ein ganz neues Spielerlebnis ist.

So wie es noch BR/DVD/CD Sammler gibt wird es sicher auch starke Heim PCs immer geben - aber vielleicht auch immer mehr Nische und von den Fähigkeiten Retro.

Das was terminal computing sinnvoll macht ist dass man sich teure HW teilt und dennoch dann hat wann man sie nutzen will - das halt ein prinzipiell gutes Konzept - "abgezogen" wird man auch mit HW Preisen wenn man die selber kauft das ändert sich natürlich nicht - wird aber evtl auch nicht viel schlimmer :d
 
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Schöne neue Welt- man besitzt nichts mehr. Jedes Gerät braucht ein Abo, Angebote sind immer temporär. Es gibt da sehr interessante Vergleiche zwischen Mieten und Kaufen, egal ob das beim Auto, beim Haus oder eben inzwischen bei Digitalprodukten ist. Das hatte irgendwann mal mit den Adobe Produkten angefangen, die in erster Linie für Firmen angeboten wurden, inzwischen zieht es sich aber überall durch. Es ist nicht nur negativ, alle Musik der Welt verfügbar, unglaubliche Mengen an Filmen und Serien...aber man ist halt nicht immer weniger Autark und Bestimmend. Muss man in Kauf nehmen können und wollen...und entsprechend auch Bezahlen. Es hat schon seine Gründe, dass Leute "Raubkopien" immer noch nutzen (wobei sich hier natürlich die philosophische Frage stellt, was geraubt wird...), wenn man mit einer Raubkopie mehr Besitzt als als Käufer ist da schon etwas schräg.
 
Allerdings in Echtzeit erzeugte Gaminggrafik etc oder Rechenzeit kann man schlecht rauben.

Will man Echtzeit AI Games z.b. muss man das halt zahlen - oder man hat es nicht. Man kann halt die in GTA 9 in Echtzeit erzeugte 8090 Triple AI-RTX Gaminggrafik nicht herunterladen.

Das ist halt ein Konzept das prinzipbedingt sehr immun ist gegen illegales Handeln und deshalb natürlich für viele IT Konzerne hochinteressant - das Thema Raubkopien ist da dann nicht mehr existent - weil das nur in Echtzeit funktioniert.

Naja man kann es auch so sehen man besitzt nur was für die Zeit in der man was wirklich nutzt - man hat nicht Eigentum das 99% der Zeit nutzlos rumliegt und nicht einfach tauschbar ist gegen mal extrem besseres oder extrem einfacheres je nachdem was man gerade braucht.

Hat halt alles Vor- und Nachteile. Denke die Vorteile von Cloud Computing überwiegen, wenn man auch ab und zu - aber nicht extrem oft - $$$$$$$ Leistung nutzen will..
 
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Nee nee ich hasse Abos schon allein wegen der immer kommenden Enshittification, ich gehe den umgekehrten Weg und hoste mttlw alles selbst lokal.
Ich werde meine PCs so lange es irgendwie geht selber kaufen und betreiben, halte gar nix von dem ganzen Cloudkrempel.

Gut Spotify & Netflix/AMZ hab ich aber selbst da merkt man ja ständig wie das Angebot immer schlechter und die Preise immer höher werden.
Die meisten heutigen Games werden eh immer schlechter und sind nur noch seelenlose Cashcows da wird auch kein AI Hypersuperduper was dran ändern..
 
Naja vielleicht nicht - aber ich denke schon es wird viel ändern die Techdemos und ersten Produkte sind schon zu gut - AI / Robotik verschmilzt aktuell mit Computeranimation - siehe neuestes Nvidia Animations Tool Kimodo

Das ist halt einfach extrem gut - auch für Gaming/Animation - ich denke schon auf einem ganz anderen Level als das bisher machbar war - noch nicht 100% Echtzeit aber so 90%.

Dass doch schon echt gut (text to animation) https://research.nvidia.com/labs/sil/projects/kimodo/
 
Also es wird nichtmal geschafft stabiele Netzwerkverbindungen zu Servern in Firmen zu haben. Wenn die dann noch in der Cloud liegen wirds noch schlimmer.
Wenn ich überlege wieviel Zeit mir verloren geht, nur weil mal wieder irgend nen Server in der Cloud nicht erreichbar ist.
Meist Microsoft.

Da sehe ich das Cloud Computing sehr kritisch, und das wird wohl der Punkt sein wo ich stark überlegen werde wieviel Leistung ich noch zuhause brauche.
 
Geforce NOW hat sehr viele Millionen Nutzer in den paar Jahren dazugewonnen und das doch sehr anspriuchsvolles Cloud Echtzeit Computing? Dass das katastrophal fuinktoniert und das nicht im Netz rumgeht ist doch sehr unwahrscheinlich? Scheint also zumindest brauchbar zu tun.

Natürlich wird man Server massigst ausbauen müssen wenn dasa mehr Richtung cloud computing geht.
 
Wohin die Großen einen treiben wollen ist klar zu erkennen und es ist wünschenswert, wenn es Gegengewichte gibt. Nur was machen diese Firmen (früher oder später), wenn die Großen sie einfach nicht mehr beliefern bzw. die Liefermengen Stück für Stück herunterfahren?
Wer sind die Großen? Ich frage das, weil ich da eher zwei Gruppen mit recht unterschiedlichen Motiven sehe. Für die Spielehersteller dürfte ähnlich wie für andere Softwareanbieter verlockend sein, einfach wegen den stabileren und langfristig höheren Cashflows. Für die Hardware-Hersteller auf der anderen Seite wäre Cloud-Gaming in großem Umfang hingegen ein Verlust. Mit den Rechenzentren mögen vielleicht höhere Margen drin sein, aber die Stückzahlen sind auch niedriger. Wenn die Gamer im Schnitt 4h am Tag zocken, bräuchtest das Rechenzentrum vereinfacht ca. 17 GPUs, CPUs, usw. pro 100 Spieler (oder mit Virtualisierung eben weniger, aber leistungsfähigere). Der Hardware-Hersteller verkauft dann nur noch 17 statt 100 GPUs, CPUs, .... Diese Hardware mag zwar teurer sein, aber dafür sinken die Stückzahlen. Warum sollten die Hardware-Hersteller Cloud-Computing also im großen Rahmen wollen?

Allerdings in Echtzeit erzeugte Gaminggrafik etc oder Rechenzeit kann man schlecht rauben.

Will man Echtzeit AI Games z.b. muss man das halt zahlen - oder man hat es nicht. Man kann halt die in GTA 9 in Echtzeit erzeugte 8090 Triple AI-RTX Gaminggrafik nicht herunterladen.
Vollständig AI-generierte Grafik wäre extrem ineffizient. Statt sie einmal zu generien und dann millionenfach zu nutzen, würde man sie dann millionfach aufs neue generieren mit entsprechendem Rechenaufwand. Die bisherige Nutzung von AI in Games diente hingegen genau dem Gegenteil, nämlich an sich teure Berechnungen durch "günstigere" AI-Berechnungen zu ersetzen.

Das ist halt ein Konzept das prinzipbedingt sehr immun ist gegen illegales Handeln und deshalb natürlich für viele IT Konzerne hochinteressant - das Thema Raubkopien ist da dann nicht mehr existent - weil das nur in Echtzeit funktioniert.
Dafür brauch es keine AI, sondern einfach reines Cloud-Gaming ohne kaufbare Spiele. Um das Spiel dann illegal auf eigener Hardware auszuführen, müsste man dann schon den Entwickler oder ein Rechenzentrum hacken.
 
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