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Cloud Computing tötet den PC

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Cloud Computing tötet den PC
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Framework hat ein Live-Event für den 21. April 2026 angekündigt, das unter dem Titel "Next Gen" firmiert und ab 19:30 Uhr MESZ auf dem YouTube-Kanal des Unternehmens übertragen wird. Konkrete Angaben zu den dort vorgestellten Produkten macht der Hersteller bislang nicht, verweist jedoch auf eine Event-Seite, die Hinweise auf das enthalten soll, was angekündigt wird. Brisanz entfaltet allerdings das Statement, welches der Hersteller direkt in die Ankündigung eingebunden hat.

Denn dieses enthält ein ausführliches Positionspapier zur Lage der PC-Branche. Darin zeichnet Firmengründer Nirav Patel ein recht düsteres Bild. Patel konstatiert, dass Arbeitsspeicher, Datenspeicher und Prozessoren in einem nie dagewesenen Tempo von KI-Unternehmen verbraucht werden, was zu steigenden Preisen und Lieferengpässen führt. Daraus resultiert, dass der Computer in der Cloud zunehmend einen größeren wirtschaftlichen Nutzen als jener in der Hand des Nutzers hat. Die Branche bewege sich demnach in Richtung eines Modells, bei dem der Zugang zu Rechenleistung pro Token abgerechnet werde. Framework beschreibt diesen Zustand als reale Bedrohung für das persönliche Computing, wie man es bisher kenne.

Gleichzeitig macht das Unternehmen deutlich, dass es diese Entwicklung nicht als unausweichlich akzeptiert. In dem Blogbeitrag heißt es, solange es Menschen gebe, die ihre Rechenkapazität selbst besitzen wollen, werde Framework die dafür nötige Hardware bauen. Der Hersteller will sich damit weiterhin als Gegenentwurf zur Branchennorm positionieren: Framework-Geräte sollen Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, ihr Betriebssystem frei zu wählen, Hardware zu modifizieren und Daten lokal statt in der Cloud zu verwalten.

Zusätzlich zur Event-Ankündigung teilte Framework mit, dass seine Produkte ab sofort in vier weiteren Ländern verfügbar sind: Neuseeland, Norwegen, die Schweiz und Singapur. Interessierten empfiehlt das Unternehmen jedoch, mit einer Bestellung bis nach dem 21. April zu warten, um die dort angekündigten Neuheiten berücksichtigen zu können.

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