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Erste Benchmarks zum Core i5-L16G7 alias Lakefield

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Die Kollegen von Notebookcheck aus Österreich haben erste Benchmarks zu einem der neuen Hybrid-Prozessoren von Intel alias Lakefield. Intel hat kürzlich die technischen Details der 4+1-Prozessoren verraten. Auf dem Papier wirken sie mit einem starken Sunny-Cove-Kern und vier sparsamen Tremont-Kernen sehr ausgewogen und vor allem sparsam. Zudem sind sie für Intel das Testvehikel der Foveros-Packaging-Technologie in einem Endkundenprodukt.
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Tzk

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Multithreaded sieht die Performance sogar ganz gut aus. Bitte nicht vergessen das hier 7W TDP gegen 25W und mehr angetreten sind.

Aber ja, absolut gesehen ist das Teil ne Gurke :d
 

SystemX

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Naja immerhin ca. 50% Schneller im Multi als der Celeron 2957U....
 

MrWahoo

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Also, wenn ich es richtig verstehe, ist dem Test ja noch nicht allzu viel abzugewinnen. Windows 10X sollte mit dieser Technik deutlich mehr anfangen können, um dann wirklich durch den einen schnellen Kern auch entsprechend zu performen. Denn ohne einen angepassten Scheduler ist das ganze witzlos und wirklich nicht mehr als ein neuer Atom.
 

Infi88

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Korrekt. 7 Watt hybrid CPU die gegen ARM CPU's antreten muss im passiv gekühlten Gehäuse und wahrscheinlich MS noch gar nicht das Scheduling gepatched hat, erstmal den cherry picked Ryzen 9 4900HS listen im Cinebench R20 damit der Fanboy ohne jegliche Ahnung von irgendetwas was zu tratschen hat 🤗 .

Die CPU erfüllt eigentlich komplett ihren Zweck, bzw. im Kontext ok, sollte "el Gordo" also der große Kern die 3,0 ghz Boost noch packen Kandidat für einen Verkaufsschlager, vorausgesetzt Intel hat die 10nm Fabs zumindest kosten effizient gemacht für diese Art CPU's.
 

MrWahoo

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und wahrscheinlich MS noch gar nicht das Scheduling gepatched hat
Damit steht und fällt halt das ganze. Und auch dann wird man abwarten müssen, wie fehlerfrei das wirklich im Alltag funktioniert. Ich sehe daher einerseits eine Menge Potenzial, andererseits einige Fallstricke.
 

King Bill

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Ich bin mir nicht sicher ob man heute noch sowas wie unterschiedliche Kerne benötigt. Bin mir nicht mal sicher ob es überhaupt was bei ARM bringt.

Mit einer guten und leistungsfähigen Architektur, einem guten Energiemanagment und unabhängigen Taktungen einzelner Kerne, bekommt man sicherlich das Gleiche, wenn nicht sogar das bessere Produkt.
 

kaotika

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Ich bin mir nicht sicher ob man heute noch sowas wie unterschiedliche Kerne benötigt. Bin mir nicht mal sicher ob es überhaupt was bei ARM bringt.

Mit einer guten und leistungsfähigen Architektur, einem guten Energiemanagment und unabhängigen Taktungen einzelner Kerne, bekommt man sicherlich das Gleiche, wenn nicht sogar das bessere Produkt.
Was man nicht vergessen darf ist, dass ein "kleiner" Kern auch in der Fertigung und der Die-Größe deutliche Vorteile im Vergleich zu einem "Großen" Kern hat. Unabhängig davon, ob er dann weniger verbraucht, um die selbe Arbeit zu erledigen.
 

Don

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Mit einer guten und leistungsfähigen Architektur, einem guten Energiemanagment und unabhängigen Taktungen einzelner Kerne, bekommt man sicherlich das Gleiche, wenn nicht sogar das bessere Produkt.
Ich habe mich die Tage auch mit ein paar Leuten gesprochen, die mal an Prozessoren gearbeitet haben oder es aktuell tun und es gab ein paar Argumente, die gegen Lakefield in der aktuellen Form sprechen.
  • Die Kerne sollten auf den gleichen ISA beruhen. Intel hat den Sunny-Cove-Kern beschneiden müssen, um dies zu erreichen. AVX512 fehlt und auch HT.
  • Nur einen Kern zu haben, ist für Windows ungünstig, da Threads immer diesem einen Kern zugeteilt werden bzw. wieder an die anderen verteilt werden. Dieses Thread Scheduling und die dazugehörige Verschiebung der Daten in den Caches – dazu hat Lakefield offenbar zu wenig Puste (die Caches sind zu klein).
  • Ab einer gewissen Anzahl an Kernen ist ein big.LITTLE wohl nicht mehr sinnvoll. Also 2+4, 2+6, 2+8, 4+4 – das ist alles noch sinnvoll umsetzbar. Aber eine 10+2-Konfiguration lohnt sich wohl nicht mehr so richtig. Da käme dann deine Optimierung vieler gleicher Kerne ins Spiel.
  • Die kleinen Kerne sind sparsam und belegen wegen Fläche. Das muss eben abgewogen werden im Design des Prozessors. Also wenn Apple größeren Chips kommen oder Alders Lake-S tatsächlich wie in den Leaks berichtet ein 8+8 sein wird, wird man sehen müssen wie gut das wirklich funktioniert.
 

Nonaamee

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Also so wie die CPU aktuell performt, kann man auch einen Pentium Silver N5000 nehmen. Hat qausi die gleichen Benchwerte, eine SDP von 4,8W und TDP von 6W. Nur gibts die CPU schon seit 2017....
Bin mal gespannt ob bzw. wie viel da noch optimiert wird, finde das Konzept schon interessant.
 

Shevchen

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Was zur Hölle... bei diesen Werten kann man auch gleich nen Snapdragon auf Emu-Basis nehmen und ist besser mit dabei. Aber das Marketing-Team wirds schon richten und Benchmarks sind ja eh überbewertet... oder so.
 

Mo3Jo3

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oder Alders Lake-S tatsächlich wie in den Leaks berichtet ein 8+8 sein wird, wird man sehen müssen wie gut das wirklich funktioniert.
Das finde ich noch viel fragwürdiger. Jedes Watt Energie in einem Mobilgerät zu sparen, verstehe ich ja noch. Aber Tremont-Kerne in einem Desktop, höchstens als Office, dann braucht’s aber keine 8 davon? Absolut überflüssig.....
 

Morrich

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Oder man macht die Geräte einfach wieder 2-3mm dicker, Dann hat man auch wieder mehr Platz für eine vernünftige Kühlung und einen größeren Akku :fresse2:
Blasphemie!!! Wie kannst du nur verlangen, Geräte zu entwickeln, die nicht flach wie eine Flunder sind? Alles über 2Kg Gewicht ist doch absolut "untragbar"! Da brechen unsere Hipster, die nichts weiter können als Papiere zu wälzen doch direkt auf dem Weg zur Arbeit zusammen, wenn sie das tragen sollen.
 

XTR³M³

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Korrekt. 7 Watt hybrid CPU die gegen ARM CPU's antreten muss im passiv gekühlten Gehäuse und wahrscheinlich MS noch gar nicht das Scheduling gepatched hat, erstmal den cherry picked Ryzen 9 4900HS listen im Cinebench R20 damit der Fanboy ohne jegliche Ahnung von irgendetwas was zu tratschen hat 🤗 .

Die CPU erfüllt eigentlich komplett ihren Zweck, bzw. im Kontext ok, sollte "el Gordo" also der große Kern die 3,0 ghz Boost noch packen Kandidat für einen Verkaufsschlager, vorausgesetzt Intel hat die 10nm Fabs zumindest kosten effizient gemacht für diese Art CPU's.
auf 7W begrenzt würde der ryzen immernoch mehr als 1.5x singlecore performance wie das geschwür liefern...
 

Silberfan

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Zitat aus den Quellen von Hardwareluxx selbst :


Etwas besser sollte es in den Spiele-Benchmarks aussehen, wo wir die Leistung der integrierten Grafikeinheit genauer beleuchten wollen. Hier steht dann natürlich die Gen11-Grafikeinheit im Fokus, die laut Intel doppelt so schnell wie der Vorgänger Gen9.5 sein soll. Eine Gen10-Grafik hat es nur in den Cannon-Lake-Prozessoren gegeben. Dort musste die Grafikeinheit allerdings aufgrund von Fehlern deaktiviert bleiben und so gab es die wenigen Cannon-Lake-Prozessoren immer nur ohne die integrierte Grafikeinheit.
Ice Lake-U ist hinsichtlich der Leistung aber keine echte Alternative zu den Comet-Lake-Varianten, wie unsere Benchmarks zeigen. Der Core i7-10710U braucht mit seinen sechs Kernen aber auch ausreichend Spielraum im Verbrauch. Gedrosselt, wie er standardmäßig im Prestige 15 arbeitet, kann er seine Leistung nicht vollständig entfalten.
Es zeigt sich wieder mal erneut das Intel nicht in der Lage ist vernünftige Integrierte Grafikleistung zu bieten .
Somit werden die meisten Hersteller Dedizierte Nvidia Grafikkarten anbieten was zusätzlich mehr an Stromverbrauch kostet und so auf die Akkukapazität schlägt.
Daher sehe ich auch keinen sinnvollen Einsatz von solchen Notebooks mit den neuen Intel Kombiprozessoren.
die AMD Ryzen Mobile APU Modelle sind aktuell die besseren auf dem Markt ,auch wenn Sie etwas mehr Leistung verbrauchen so kann man Bedingt auch mit diesen Grafikeinheiten besser Games zocken als die vergleichbaren Intel Modelle.
Intel distanziert sich erneut mit einer Fehlproduktion auf dem Notebookmarkt.
Ich hoffe nur das Intel draus lernt ,wenn nicht ist schlimmeres zu erwarten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Blasphemie!!! Wie kannst du nur verlangen, Geräte zu entwickeln, die nicht flach wie eine Flunder sind? Alles über 2Kg Gewicht ist doch absolut "untragbar"! Da brechen unsere Hipster, die nichts weiter können als Papiere zu wälzen doch direkt auf dem Weg zur Arbeit zusammen, wenn sie das tragen sollen.
Die heutige Jugend ist auch nichts mehr gewohnt.
Kaum ist mal das Smartphone 100 Gramm leichter geworden , jammert man rum wenn die Notebooks die 2Kg Klasse halten.
Einer der sehr frühen "Schlepptops" wog mehr als 10 Kg !

Osborne I

Zitat:
While exciting and unique, the Osborne 1 does have its limitations. For example, at 24.5 pounds (11 kg), the system is not light-weight by any means, and the screen is only 5" (diagonal) in size and can't display more than 52 characters per line of text. Adam Osborne said that the small screen was chosen to keep the overall system as small as possible, but that he later regretted that decision. Additionally, 5-inch screens were readily available, as IBM used them in their IBM 5100 Portable Computer from 1975.

Das IBM "Monster" wog 55 Pfund was ungerfähr 27,5 Kg sind

Da will ich die Jugend mal über die Uni Treppe hetzend zum Hörsaal Joggen sehen :-)
 
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Tzk

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  • eine 10+2-Konfiguration lohnt sich wohl nicht mehr so richtig. Da käme dann deine Optimierung vieler gleicher Kerne ins Spiel.
  • Die kleinen Kerne sind sparsam und belegen wegen Fläche. Das muss eben abgewogen werden im Design des Prozessors.
Sehe ich ähnlich. Irgendwann muss man sich fragen ob man statt z.B. 10+2 nicht lieber 4 große Kerne nimmt und gut ist. Selbst wenn das etwas mehr Fläche benötigt kann es trotzdem (dank besserem Scheduling) die bessere Alternative sein.

Wobei es bei Lakefield wohl eher um den Idle Verbrauch geht als um die Leistung am TDP Limit. Ich tippe das die kleinen Kerne beim Idlen deutlich weniger verbrauchen als der große Kern, und genau da setzt man an. Natürlich zu Lasten der Gesamtpeformance.
 

Hyrasch

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Gar nicht so leistungsschwach, verglichen mit den Prozessoren (genauer gesagt SoC?) der Laptops im gleichen Segment.
Dell XPS 13 9300 i5 FHD (46W short-term and 25W long-term) und andere Prozessoren sind meist 50 - 100 % schneller.

Aber eine 10+2-Konfiguration lohnt sich wohl nicht mehr so richtig. Da käme dann deine Optimierung vieler gleicher Kerne ins Spiel.
10 + 2 soll Alder Lake iim Maximalausbau werden? 10 starke Kerne und 2 Luschen?
 

MrWahoo

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Wenn der Strom ausfällt oder der Akku leer ist wissen die Kinder und Jugendlichen heutzutage nichts mehr mit Ihrere Zeit anzufangen.
Irgendwie geil, das in einem Online Forum in einer News zu einer CPU zu lesen :fresse:


... in diesem Sinne, bevor wir zu weit in Richtung Bildungspolitik abdriften, schlage ich ein :btt: vor.
 

fdsonne

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Sehe ich ähnlich. Irgendwann muss man sich fragen ob man statt z.B. 10+2 nicht lieber 4 große Kerne nimmt und gut ist. Selbst wenn das etwas mehr Fläche benötigt kann es trotzdem (dank besserem Scheduling) die bessere Alternative sein.
Das ist zu kurz gedacht. Der Sinn würde dann (wieder) kommen, wenn man richtig in die Vollen geht bei der Breite.
Stell dir mal sowas vom Schlage Epyc 64C vor, schmaler Takt, sagen wir 1,5-2GHz um schön effizient zu sein. Das ganze baut man auf einem gestapelten Träger und sorgt dafür, dass das Scheduling sauber funktioniert - also nicht 1T Load auf den langsamen vielen Cores läuft oder MT Last auf den wenigen schnellen Kernen.

In der Mitte - stimmt, da wird das wirklich kontraproduktiv. Allerdings zeigen eben die aktuell sehr breiten CPUs schon, dass es ein starker Kompromiss ist, viel mehr MT Leistung mit hoher ST Performance zu kombinieren. Mobile noch viel mehr als im Desktop oder Server Bereich.
Bevor du jetzt sagst - dafür gibts die hohen Turbo Taktraten -> stimmt, ABER, das ist halt nur die halbe Wahrheit. Denn der hohe Boost kommt dann, wenn der Prozessor nix macht. Und das ist eben das Problem dabei. Hohe Last in der Breite und du hast nur noch einen Teil deiner hohen Boost-Taktraten. Um so breiter der Prozessor, desto breiter der Kompromiss. So ein 64C Epyc ist ne "Luftnummer", wenn du da MT Last auf 126 Threads drauf ballerst und den letzten, 64. Core mit nem Cinebench 1T Run bencht. Einfach weil der Takt fehlt... Sowas könnte man umgehen, wenn man Big/Little baut...

Das Design ergibt demnach durchaus Sinn, sollte es möglich sein, die Vorzüge auch entsprechend auszufahren. Ob das so kommt (vor allem Windows) werden wir sehen... Btw. mir scheint auch ein klein wenig Apple an der ganzen Thematik ihren Anteil zu haben. Es könnte natürlich Zufall sein, aber jetzt, wo raus ist, dass Apple offiziell von Intel weg geht und mit ihrem eigenen Prozessoren auch mehr in Richtung Big/Little Prinzip geht -> wäre es schon arg Zufall, dass da eine Intel gerade ne ähnliche Idee hat?? Würde mich persönlich nicht wundern, wenn Intel Alder Lake mit Apple-Ansagen hin erschaffen hat und das nicht ihre eigene Idee war.

Wobei es bei Lakefield wohl eher um den Idle Verbrauch geht als um die Leistung am TDP Limit. Ich tippe das die kleinen Kerne beim Idlen deutlich weniger verbrauchen als der große Kern, und genau da setzt man an. Natürlich zu Lasten der Gesamtpeformance.
Der ganze Vergleich hier hinkt eh... CB ist jetzt nicht gerade die Software, die man auf so nem 7W Prozessor alle Nase lang ausführt. Weder MT noch ST. Und offenbar stimmt da was ganz gewaltig noch nicht.
Mal ein paar ganz simple Zahlenspiele - nach dem Screen kommt der Prozessor auf 1,9GHz bei Last auf den vier kleinen Cores.
479 / 4 = 119 Punkte pro Kern bei 1,9GHz. Um auf 182 Punkte zu kommen, bräuchte der Prozessor knapp 2,9GHz bei linearer Skalierung. Lass es bisschen mehr sein, weil es nicht 1:1 skaliert mit dem Takt - das kommt in etwa mit den 3GHz hin. Was aber komplett fehlt ist der eigentlich theoretisch vorhandene IPC Vorteil von Sunny Cove ggü. der Tremont Kerne.
Es lassen sich also zumindest einige Fragen bilden -> lief der Sunny Cove Kern überhaupt? Hat das Scheduling überhaupt den CB-Lastthread auf den Sunny Cove Kern gelegt? War der Takt dort, wo er sein sollte? Es gibt da seeehr viele offene Punkte.

Btw. mit einem Single Core ohne SMT ist der Sunny Cove Kern wahrscheinlich relativ schnell relativ überlastet. Sodass alle Nase lang irgendwelches Zeugs auch auf andere Kerne verteilt werden muss... Für den Hardcore Desktop Einsatz taugt sowas wahrscheinlich eh nicht... Rein vom Produkt her soll es das aber wohl auch gar nicht. Diese Surface Dinger sind wohl eher bessere Notizbücher als etwas, womit man Cinebench laufen lassen würde... Ehrlich gesagt kapier ich nicht, warum man immer und immer wieder solche Leistungsvergleiche als Basis nutzt um irgendwelche Vor- oder Nachteile daraus sehen zu wollen. Real praktisch nutzt man diese Produkt doch völlig anders als ein Cinebench Run, egal ob MT, ST oder per GPU, überhaupt im Ansatz nachstellen kann??
 
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Niftu Cal

Semiprofi
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Bestimmt ist dieser Prozessor eine echte Konkurrenz zu meinem Phenom aus 2007.
 

Spackibert

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