[Sammelthread] Elektroautos

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wie lange gibt es schon Steer-by-wire in Flugzeugen?
Kleiner Exkurs. :)
Ein erstes fly-by-wire Experimentalflugzeug hat die NASA in Form einer umgebauten F-8 Crusader bereits in den 1970er Jahren entwickelt. Die Steuerung wurde hier vom Apollo Guidance Computer aus dem Apollo Programm übernommen, welcher als Navigationscomputer im Lunar Module und im Command Module verwendet wurde und die Menschheit 1969 mit Apollo 11 zur ersten Mondland verholfen hat. Der Apollo Sourcecode ist auf Github verfügbar
und es gibt auf Youtube einige Videos eines Projekts, wo ein originaler AGC wieder zum Leben erweckt wurde:
 
Guten Abend zusammen,

wir hatten letztes Jahr im Urlaub einen BYD Seal als Mietwagen und fanden unsere erste Erfahrung mit einem E-Auto ziemlich gut. Da das Auto meiner Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit nur mit spürbaren Investitionen nochmal durch den TÜV ( 2027) kommt und sich das bei einem bald 15 Jahre alten Corsa nicht lohnt, denken wir jetzt über einen Nachfolger nach. Zudem muss das nächste Auto familienfreundlich sein und aktuell sind beide Autos Zweitürer.
Allerdings finden wir die Suche nach dem richtigen Auto schwierig. Folgendes ist bei uns denke ich relevant für die Auswahl:
- Wir fahren ziemlich wenig, da wir viel zu Fuß/mit der Bahn erledigen. Allerdings kommen am Wochenende gelegentlich auch mal bis zu ca 200-300km zusammen und Urlaub 600-700km einfache Strecke. Das sollte eigentlich mit allen aktuellen E-Autos gut machbar sein oder? Am Wochenende würden wir eher nicht extra laden wollen, aber für Urlaub sind 1-2 ladestopps kein Problem
- Wir können leider nur öffentlich laden, haben aber TEAG bei einem Supermarkt und EWE bei einem anderen. Nach etwas Recherche ist TEAG preislich ja ok und man sollte günstiger als mit dem Verbrenner fahren. Benötigen wir dann noch irgendwelche Ladekarten oder sowas oder kommt man ohne aus?
- Thema Wartung: Da steige ich noch nicht ganz durch. Meinem Verständnis nach sollten E-Autos ja eine Inspektion mit geringem Umfang haben, aber ich habe jetzt schon häufiger gelesen, dass sich bei einigen die Kosten kaum zum Verbrenner unterscheiden? Welche Marken sind hier empfehlenswert und gibt es irgendwo eine Übersicht welche Wartungskosten etwa planmäßig zu erwarten sind?
- das Auto muss Familientauglich sein und ein paar Extras sind wichtig: Elektrische Heckklappe, beheiztes Lenkrad, gute Software die einfach funktioniert (im Auto und App).
- wir planen einen Gebrauchten, wahrscheinlich Jahreswagen, zu kaufen. Da das Auto aktuell noch läuft ist es jetzt nicht eilig und wir haben noch Zeit in Ruhe zu evaluieren welches Auto es werden soll. Ziel ist, das Auto auch 10-15 Jahre entspannt fahren zu können.

Aktuell tendieren wir stark zu Polestar 2 oder 4 und haben uns für beide eine Probefahrt gebucht. Tesla Model 3/Y haben wir auch noch als Alternativen auf dem Schirm. BYD hatten wir ja schon „getestet“, da wollen wir den Sealion aber auch noch probefahren. Gibt es noch weitere empfehlenswerte Modelle die man sich näher anschauen könnte? Vielen Dank!
 
Budget? Was genau heißt Familienfreundlich, wie viel Platz ist wo notwendig?

Thema Wartung gibt es nur einen Hersteller ohne, beim Rest ist es zwingend erforderlich und teilweise verpflichtend beim Hersteller für die Garantie.

Bei Polestar ist der 4er klar besser als der 2er, da muss man allerdings mit dem digitalen Rückspiegel klar kommen und die Software ist so lala. Fahrtechnisch aber gut und Platz an sich auch vorhanden.

Model 3/Y sind natürlich immer als Privat sehr interessant. Gebraucht vlt. noch ID7.

Sonstige Marke wäre Xpeng mit dem G6, allerdings kam da gerade erst das Facelift mit notwendigen Updates.

BMW wäre mit iX1 oder iX oder i4 vlt. eine Alternative. Gibt es günstig als gebraucht und fahren sich wirklich sehr gut.
 
Hey, danke für die Rückmeldung!

Budget: Polestar 4 kriegt man mit Prime Paket schon für unter 50.000€. Denke dabei sollte es dann auch grob bleiben.

Platz muss für ein Kind sein, evtl. auch zwei. Präziser geht nicht, da Kind eins gerade unterwegs ist und ich nur grob abschätzen kann wie sich das aufs Gepäck auswirkt. Wir nehmen aber idR. nicht allzu viel mit in den Urlaub. Waren mit vier Erwachsenen für 5 Tage unterwegs und sind mit unserem anderen Auto (S5 Coupé, also nicht übermäßig großer Kofferraum) problemlos ausgekommen.

Ohne Wartung wäre Tesla, richtig? Bei Polestar sind es dann alle 2 Jahre wenn ich richtig gelesen habe, aber ich finde nicht wirklich Aussagen dazu wie diese preislich liegen?

Was meinst du genau mit Software „ist so lala“?

Danke für die Vorschläge! ID7 finden wir nicht so ansprechend. Der G6 ist aber sehr interessant, G9 auch! Wir haben ja noch etwas Zeit, mal sehen ob dann evtl. Vorführfahrzeuge verfügbar sind.
Die BMWs sind auch ganz interessant, da schauen wir mal beim Händler vorbei.
Danke!
 
Der Polestar 2 hat für einen Standard-Kinderwagen mE einen zu kleinen Kofferraum. Da passt darüber hinaus halt nicht mehr viel rein.

Ich würde bei den Budget den id.7 Tourer anschauen.


Edit: OK, gefällt nicht.
 
Hey, danke für die Rückmeldung!

Budget: Polestar 4 kriegt man mit Prime Paket schon für unter 50.000€. Denke dabei sollte es dann auch grob bleiben.

Platz muss für ein Kind sein, evtl. auch zwei.

Ohne Wartung wäre Tesla, richtig? Bei Polestar sind es dann alle 2 Jahre wenn ich richtig gelesen habe, aber ich finde nicht wirklich Aussagen dazu wie diese preislich liegen?

Was meinst du genau mit Software „ist so lala“?
Genau, nur Tesla verlangt keine Wartung.
Wenn Platz praktisch „niemals“ ein Hindernis sein soll, bleibt nur das Model Y. Gibt es als LR RWD für 50k sogar neu oder als LR AWD für etwas mehr. Falls eine Förderung möglich ist, sind beide darunter, ansonsten halt als Gebraucht zum Zeitpunkt X.

Polestar hat verschiedene Plattformen, teilweise eigene oder wie beim 4er simpel die von Geely übernommen. Entsprechend schwierig ist die Software gewesen, aber inzwischen ist es wohl etwas besser.

Xpeng ähnlich, wobei hier der Platz evtl. nicht reichen könnte (G6). Ansonsten aber gute Autos mit extremer Ladegeschwindigkeit und vernünftigen Preisen.

Beim iX1 und iX ist der Kofferraum leider nicht der Größte, da reicht ein Kinderwagen um ihn zu füllen und dann muss man auf den Innenraum ausweichen. Machbar mit einem Kind, aber auch etwas nervig auf Dauer. (iX1)
Der i4 basiert leider noch, wie der Polestar 2, auf einer Verbrenner Platform, weswegen es noch einen Kardantummel gibt aber trotz der großen Motorhaube, keinen Frunk. (G6 ebenfalls nicht wirklich).
 
BYD Atto 3 EVO ist aktuell attraktiv in Preis/Leistung, könnte aber zu klein sein. Ausprobieren, wird auf jeden Fall deutlich größer sein als euer jetziger Corsa.
Alternativ in Tesla Model Y mit den aktuellen Konditionen und 0% Finanzierung.
 
Der hat nen großen Kofferraum im Gegensatz zum Sealion (U) - Sealion 7 habe ich nicht geschaut

Sollte aber zumindest eine 4 bei der WLTP Reichweite vorne stehen haben mMn.
 
Manchmal frage ich mich, warum Hersteller (nicht nur Tesla), perfekt funktionierende Dinge "optimieren" wollen und dann gar nichts mehr geht :fresse:
Tesla will sich einfach die Lizenzkosten für die Nutzung der patentierten Technik sparen. Sehr zum leid aller Teslafahrer
 
Das Patent müsste doch schon lange ausgelaufen sein, ich meine Regensensoren gibt's doch schon seit den 80ern.

Edit:
Bin falsch, Wikipedia sagt 1977
 
Und man will sich keine Fehlentscheidungen eingestehen. Die Parksensoren würden ja weiterhin nicht schaden, auch wenn das Kamera-System inzwischen echt gut funktioniert, vor allem bei neuen Modellen mit Kamera in der vorderen Stoßstange. Wenigstens hat man den Fehler beim Blinkerhebel eingesehen, und den wieder eingeführt.
 
Was kostet so ein Kamerasensor vs Parksensor? Kennt da jemand eine Größenordnung?
 
Glaube nicht, dass es dann nur um die Kosten geht. Sie haben halt irgendwann entschieden, alles über Kameras zu machen, zusätzliche Sensoren und Datenquellen machen dann nur mehr Arbeit.

Beim Regensensor sehe ich das Projekt aber jetzt gescheitert an, das werden die nie hinbekommen
 
Vielleicht bekommen wir immerhin das Thema bald gelöst, wäre wichtig in Zeiten des Booms.
 
Das Patent müsste doch schon lange ausgelaufen sein, ich meine Regensensoren gibt's doch schon seit den 80ern.
Keine Ahnung, vermutlich den Regensensor per se, aber ob die Technik aus den 80ern noch heute genutzt wird ist fraglich.
Ich hatte mal gelesen, dass es um ein Patent von Bosch geht. Könnte das hier sein

 
weiß nicht obs hier scho wer gepostet hat, aber hier zeigt sich auf beeindruckende Weise die nahe Zukunft der Ladetechnik-Möglichkeiten :)


in +-5 Jahren wird Nachladezeit einfach kein Thema mehr sein.
 
in +-5 Jahren wird Nachladezeit einfach kein Thema mehr sein.
In der Theorie nicht, in der Praxis sind solche PR Stunts aber mit unseren Stromnetzen überhaupt nicht umsetzbar. Gleiches gilt auch in China.

Wenn die Anzahl an Elektroautos zunimmt, steigt auch die Auslastung der Stationen und bisher sind diese auf 1.5-2 MW begrenzt.
Deswegen hat Tesla stehts auf Größe statt Geschwindigkeit gesetzt, während Ionity klein und schnell bevorzugt.

Solche Stationen werden also auch in Zukunft ein Nischenprodukt bleiben und ich glaube, dass bereits jetzt mit den 320kW vom Taycan oder den 500kW vom Xpeng, die Ladezeiten kein Problem mehr sind.
 
Glaube nicht, dass es dann nur um die Kosten geht.
Klar neben Kosten könnens auch politische Vorgaben seitens des Firmenchefs sein.

Aber nochmal kurz zu den Kosten: Täusche Dich nicht. Wenn es da etwas an einem Auto gibt, was beispielsweise 30Euro kostet und man kann es weg lassen: Das wird weg gelassen. Das hat dann gar nichts mit Tesla zu tun. Da ticken alle Automobilhersteller gleich. Ach, vermutlich alle Hersteller, die irgend etwas in Masse herstellen. Da ists dann völlig egal, für wieviel das Endprodukt dem Kunden verkauft wird.

Wenn ich zb dran denke, das sich BMW damals durch die Umstellung auf Vorderantrieb beim 1er pro Auto knapp 1.000Euro spart, dann hätte ich persönlich gesagt: Macht doch das Auto, das eh schon einen mittleren 5stelligen Betrag kostet um 1.000Euro teurer und lasst mir bitte den Hinterrandantrieb.

Umso mehr find ichs bei den BEVs spitze, dass es dadurch wieder einige Angebote mehr mit Hinterradantrieb gibt.
(Wenn auch leider wieder Modelle mit Vorderrad im Anmarsch sind. (n) )
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung, vermutlich den Regensensor per se, aber ob die Technik aus den 80ern noch heute genutzt wird ist fraglich.
Ich hatte mal gelesen, dass es um ein Patent von Bosch geht. Könnte das hier sein

Gibt ja verschiedene Arten wie das funktionieren kann. Gibt auch Sensoren die nicht dieses Patent benötigen.
 
Dich nicht. Wenn es da etwas an einem Auto gibt, was beispielsweise 30Euro kostet und man kann es weg lassen: Das wird weg gelassen.
Wohl der berühmteste und nach wie vor aktuellste Fall, den die Hersteller immer noch nicht entgültig gelöst haben.
Ein paar Cent gespart, aber letztlich eigentlich Milliarden verloren.
 
Bei meinem vorherigen Auto (C-Klasse BJ. 2013) wurde der Beifahrer Airbag durch einen Rückruf getauscht. Der kam auch von Takata
 
Tesla will sich einfach die Lizenzkosten für die Nutzung der patentierten Technik sparen. Sehr zum leid aller Teslafahrer
Wobei das ja nicht die einzige fragwürdige Umsetzung von etwas etabliertem ist. :fresse:
 
Nissan Juke 2027 - Mehr Details gibt es noch nicht.
IMG_4376.jpeg

IMG_4377.jpeg
 
@joshude
Also wir hatten schon viele Autos (leider nur MB) mit Regensensor, auch einige vor BJ. 2008 und damit ein Sensor anderer Bauart als im Patent und hatten zu 98% der Fälle nie Probleme.
 
Sieht ein wenig aus wie der Evoque, in noch schlimmer.
 
Sollen lieber Gas geben mit den R35 Nachfolger. :d
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh