[Sammelthread] Elektroautos

Ich habe echt ein Problem mit diesen hohen PS-Zahlen für normale Autos.
Mir wären 150-250 PS und dafür Effizienz und Bezahlbarkeit deutlich lieber als 400-700 PS.
Finde den Anzatz von VAG sehr gut, nicht mit PS zu protzen, aber bei BMW, MB oder Volvo kann ich bei ix3/5, GLC oder Ex60 kann ich gut mit dem Kopf schütteln. Ich fände 10-20k € weniger deutlich interessanter als 400+PS
 
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Diese 200PS unterschied kosten aber halt keine 20k€, das sind eben keine Verbrenner mehr und die PS bekommt man mit den großen Akkus quasi beinahe beiläufig dazu.
Nen IX3 mit 150 oder auch 200PS würde vermutlich auch keinen Spaß machen so schwer wie die Kisten sind. Irgendwas um die 300PS (so wie die 286PS vom ID7) reicht mir aber auch vollkommen.
 
Es gibt doch quasi von jedem Modell eine Single Motor Variante, sehe also das Problem nicht?!
 
man fährt ein leistungsstarkes E-Auto halt fast genauso sparsam wie das mit weniger Leistung. Das ist überhaupt nicht zu vergleichen mit Verbrennern.

Aber natürlich gebe ich dir auch recht, so ganz normal ist das nicht, was man da für vergleichsweise wenig Geld vor die Tür gestellt bekommt
 
Und wieso sinkt dann die WLTP Reichweite bei starken PS E-Autos ?
 
Ich habe echt ein Problem mit diesen hohen PS-Zahlen für normale Autos.
Mir wären 150-250 PS und dafür Effizienz und Bezahlbarkeit deutlich lieber als 400-700 PS.
Finde den Anzatz von VAG sehr gut, nicht mit PS zu protzen, aber bei BMW, MB oder Volvo kann ich bei ix3/5, GLC oder Ex60 kann ich gut mit dem Kopf schütteln. Ich fände 10-20k € weniger deutlich interessanter als 400+PS
So funktioniert das allerdings beim E-Auto nicht. Durch den großen Akku bekommt man quasi zwangsläufig auch viel PS, man müsste die Leistung also künstlich begrenzen.
Zudem sind diese PS Angaben ja auch nur Spitzenleistungen und keine dauerhaften. Also mit sinkendem Akkustand verliert man Leistung und ab 100km/h ist die Beschleunigung bei den meisten nicht mehr besonders.

Die VAG kann gar keine hohen PS anbieten, abgesehen von Audi und Porsche, da der APP550 Motor seine "Effizienz" nur wegen der geringen PS erzielt. Wobei die Effizienz in der Praxis auch eher schlecht ist im Vergleich zur Konkurrenz von CLA oder M3/Y. Obwohl beide teils deutlich mehr PS bereitstellen. Ein M3 ist lustigerweise schnell 10-20k günstiger als ein ID Modell, also passt das nicht.
 
Und wieso sinkt dann die WLTP Reichweite bei starken PS E-Autos ?
1. weil WLTP Unsinn ist, und 2. weil fettere Reifen und vor allem Allradantrieb natürlich einen Einfluss haben. Aber in keiner Weise so schlimm wie Verbrenner.

Wie immer: Björns 1000km Tests. Es macht fast keinen Unterschied, welche Leistung das Auto hat. Das an der Spitze sind alles PS Monster im Vergleich zu alten Autos

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Wie immer: Björns 1000km Tests. Es macht fast keinen Unterschied, welche Leistung das Auto hat. Das an der Spitze sind alles PS Monster im Vergleich zu alten Autos
Wobei man hier natürlich berücksichtigen muss, dass er sehr konstant fährt, geringe Höchstgeschwindigkeit und vor allem ist es ein Mix aus großer Batterie und/oder sehr schneller Ladung.
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Glaube die Tabelle ist aussagekräftiger, da nur der reine Verbrauch pro Ladung entscheidet. Wenn man M3 LR RWD gegen AWD vergleicht, ist der Verbrauch rund 10% höher.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja natürlich, das ist ja genau der Punkt auf den ich hinaus wollte. Es ist am Ende fast egal ob das Auto 500 oder 200 PS hat :) Andere Faktoren sind beim E-Auto entscheidender.

Bin gespannt ob Björn den neuen 800V EQS testet, der müsste eigentlich sehr weit oben landen, so effizient wie der ist
 
Der mit der Feststoffbatterie fährt ja ca. 1150 KM
 
Wobei man hier natürlich berücksichtigen muss, dass er sehr konstant fährt, geringe Höchstgeschwindigkeit und vor allem ist es ein Mix aus großer Batterie
und man muss auch bedenken, das Björn es ja auch auf maximale Gesamtgeschwindigkeit auslegt. z.B. bei den alten Teslas war der Ladepeak zwischen 5% SOC und 55-60%. Er zieht das dann ja auch konsequent durch. Aber ich breche ja auf Langstrecke keine Ladung bei 60% ab, nur weil dann der Ladepeak vorbei ist.
 
und man muss auch bedenken, das Björn es ja auch auf maximale Gesamtgeschwindigkeit auslegt. z.B. bei den alten Teslas war der Ladepeak zwischen 5% SOC und 55-60%. Er zieht das dann ja auch konsequent durch. Aber ich breche ja auf Langstrecke keine Ladung bei 60% ab, nur weil dann der Ladepeak vorbei ist.
Warum nicht? Es sind Prozente und keine Reichweite.
Jedes Auto "drosselt" ab ca. 60%, selbst ein Xpeng P7+ an einer 600kW Säule benötigt von 10-60 ungefähr 10min und von 60-60% 6min.

Als Volkswagen ab 2019/2020 seine ID-Familie (basierend auf dem MEB-Baukasten wie ID.3 und ID.4) im Massenmarkt platzierte, stand der Konzern vor einem Kommunikationsproblem: Die maximale Ladeleistung war im Vergleich zu Tesla oder Hyundai/Kia (800-Volt-Systeme) anfangs recht moderat.
Um Frust bei den Kunden zu vermeiden, verankerte VW die "10 bis 80 %"-Regel extrem tief in der Kommunikation und sogar im Fahrzeug-Betriebssystem. Die ID-Modelle schlugen ab Werk standardmäßig ein Ladelimit von 80 % vor, um die Batterie im Alltag zu schonen und auf Langstrecken Zeit zu sparen. Über die enorme Marktmacht des VW-Konzerns (einschließlich Audi, Skoda und Cupra) sickerte dieser Wert tief in das kollektive Gedächtnis der deutschen Autofahrer ein.
Einen Vorschlag zu Kilometer pro Minute, hat man merkwürdigerweise abgelehnt...
 
Warum nicht? Es sind Prozente und keine Reichweite.
Jedes Auto "drosselt" ab ca. 60%, selbst ein Xpeng P7+ an einer 600kW Säule benötigt von 10-60 ungefähr 10min und von 60-60% 6min.
naja, es ist dennoch praxisfern. Wenn ich, bleiben wir bei meinem Tesla, mit meiner Familie von München nach Oslo fahre, dann werde ich, selbst wenn ich genauso schnell fahre wie Björn in Norwegen/Schweden nicht ansatzweise diese Zeiten fahren wie er. Schlicht und ergreifend, weil er sobald, der Ladepeak vorüberwahr absteckt und weiterrauscht. Ich hingegen würde, weil ich ja nunmal auch grade am Lader stehe, sicherlich bis 80 oder 85% laden, auh wenn ich dann von 175kw auf 50kw runtersegel. Das ergibt über 1000km dann aber doch ziemlich andere Gesamtzeiten.
Das ist vielleicht bei Autos mit großem Akku nicht mehr so wild. Denn ob ich dann 4 oder 5 Ladestopps mache ist egal. Aber bei kleineren Akkus machts dann schon was aus ob ich 8 oder 14 Ladestopps fahre nur um auf der Peak-Load Welle zu reiten.
 
naja, es ist dennoch praxisfern. Wenn ich, bleiben wir bei meinem Tesla, mit meiner Familie von München nach Oslo fahre, dann werde ich, selbst wenn ich genauso schnell fahre wie Björn in Norwegen/Schweden nicht ansatzweise diese Zeiten fahren wie er. Schlicht und ergreifend, weil er sobald, der Ladepeak vorüberwahr absteckt und weiterrauscht. Ich hingegen würde, weil ich ja nunmal auch grade am Lader stehe, sicherlich bis 80 oder 85% laden, auh wenn ich dann von 175kw auf 50kw runtersegel. Das ergibt über 1000km dann aber doch ziemlich andere Gesamtzeiten.
Das ist vielleicht bei Autos mit großem Akku nicht mehr so wild. Denn ob ich dann 4 oder 5 Ladestopps mache ist egal. Aber bei kleineren Akkus machts dann schon was aus ob ich 8 oder 14 Ladestopps fahre nur um auf der Peak-Load Welle zu reiten.
Wie gesagt, er macht es bei allen Autos so, dass diese nur innerhalb ihrer maximalen Leistung laden. Also auch bei einem iX3 oder G9 etc., dass ist keine reine Tesla Taktik.
Realistisch ist seine Fahrt ohnehin nur in der Theorie oder wenn man genau so fahren möchte.

Beides ändert aber halt nichts an der sinnlosen 10-80% Zeit. Sie hat keinerlei Kontext oder Aussagekraft.
 
Nachgedacht schon, hat der Regierung nicht gefallen.

Alles gut, der Wagen polarisiert natürlich, und es muss ja für euch beide passen. Die Fahrleistungen des kleinen Brabus sind aber 1a. Auch durch 50:50 Gewichtsverteilung und ne gute Abstimmung von Mercedes bzw. Brabus. Antrieb ist sehr hecklastig, ist ja auch eine RWD Plattform und fährt sich je nach Fahrmodus ultra bullig. Da müsste ein Verbrenner schon einen sehr großen V8 haben um im Alltag dran zu kommen. Was in solch einem kompakten Chassis niemals unterzubringen wäre.
Für mich liegt hier ein großer Reiz in Elektromobilität. Dazu wenig aufwändige Wartung und günstige "Treibstoff" Kosten.


Diese 200PS unterschied kosten aber halt keine 20k€, das sind eben keine Verbrenner mehr und die PS bekommt man mit den großen Akkus quasi beinahe beiläufig dazu.
Nen IX3 mit 150 oder auch 200PS würde vermutlich auch keinen Spaß machen so schwer wie die Kisten sind. Irgendwas um die 300PS (so wie die 286PS vom ID7) reicht mir aber auch vollkommen.

Kann ich auch zustimmen. Der Aufpreis zwischen einem RWD und einem AWD Elektroauto sind oft deutlich weniger als 10k. Trifft auf Tesla nicht zu, aber bei vielen anderen. Meist kommt mit dem Allrad noch vieles an Optionen, bessere Ladegeschwindigkeit, Rekuperation über beide Achsen usw. hinzu.
 
Hatte den Bekannten auf dem Schirm der sich dieses Jahr das Einstiegs Model Y gekauft hatte. Da war Allrad keine Option da irgendwie über 10k mehr.

Aber generell stimmt es schon, nach oben hin ist die Allrad Option oft gar nicht so viel Aufpreis und kommt meist noch mit einigem an zusätzlicher Ausstattung.
 
Zwicshen dem Model 3 Standard und dem Premium AWD sinds ehrlich gesagt 13.000€ ;)
Richtig, aber da fehlen auch 20kWh Akku und etliche Ausstattungen. Selbst bei LR RWD vs. AWD bekommt man beim AWD neben Allrad noch mehr Leistung, bessere Materialien und mehr Lautsprecher.
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Hier dann 12.500€.
 
Die Differenz verpufft aber schon nach nicht mal einem Jahr, dann rücken die alle wieder näher zusammen. Was natürlich ein Top Modell als Gebrauchtwagen interessanter macht:


Auch wenn es optisch nicht direkt zusagt, ich empfehle jedem sich bei Gelegenheit mal in so einen Brabus #5 rein zu setzten. Das ist schon ein spannendes Paket.
 
der verbraucht mir tatsächlich zu viel. Ich mag diesen Brute Force Ansatz mit großem Akku und schnellem Laden nicht besonders.
 
Aber für <50k€ einen Brabus #5 mit wenig KM ist schon geil.
Wir bekommen auch bald einen #5 in den Fuhrpark, bin ich mal gespannt wie der sich so macht
 
der verbraucht mir tatsächlich zu viel. Ich mag diesen Brute Force Ansatz mit großem Akku und schnellem Laden nicht besonders.

Steht ja auch Brabus drauf, da kann man schonmal was erwarten. Im Positiven wie im Negativen Sinne. Wobei sich die "Treibstoff" Kosten ja durch diverse Faktoren wie PV-Anlage oder dynamische Tarife mit günstigem Nachtstrom teilweise sehr gut drücken lassen. Gerade im Vergleich zu einem annähernd starken Verbrenner. Gilt aber für alle stark motorisierten Elektroautos.
Von den Fahrleistungen mal abgesehen, fand ich den Wagen gerade vom Innenraum ganz spannend und sehr geräumig für unter 4.7 Meter Länge.
 
Steht ja auch Brabus drauf, da kann man schonmal was erwarten. Im Positiven wie im Negativen Sinne. Von den Fahrleistungen mal abgesehen, fand ich den Wagen gerade vom Innenraum ganz spannend und sehr geräumig für unter 4.7 Meter Länge.
man kann das Auto trotzdem effizient bauen. Zumal das Problem so weit ich weiß alle Varianten von dem #5 haben
 
Einen Vorschlag zu Kilometer pro Minute, hat man merkwürdigerweise abgelehnt...
Dieser Wert ändert sich doch über den Ladevorgang permanent. Wie soll das denn aussehen? Darüber hinaus lade ich wohl so wie frankenheimer und 10-80% sind absoluter Standard auf Langstrecke. Niemals würde ich für ein paar Minuten weniger Gesamtreisezeit einen zusätzlichen Ladestopp einplanen.
 
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