Das wird wahrscheinlich so bleiben, Tendenz zu weniger glaube ich kaum aufgrund des fortschreitenden Personalmangels. Und Tarife mti unter 40h gibts ja aktuell nicht und werden sicherlich auch nicht kommen, von 35/36h träumen darf man, ist leider unrealistisch.
Da bin ich mir noch nicht sicher, aufgrund der aktuell politisch unruhigen Lage werde ich erstmal angestellt bleiben. Mir gefällt das Spektrum im Krankenhaus auch mehr als in der Praxis, muss ich ehrlich zugeben. Vor allem die internventionelle Schiene (sozusagen der praktische Teil, Gefäße aufweiten, Tumore vom Gefäßsystem aus veröden und sowas) hat es mir sehr angetan und das gibts ambulant fast gar nicht.
Der Preis wird in den großen Städten noch viel schlimmer sein, aber selbst hier zahlt man für eine KV-Stelle in einer Gemeinschaftspraxis in guter Lage 3-4 Mio, die hat man dann erstmal als Schulden und es dauert, bis man da den Break even erreicht hat. Und wie gesagt, politisch alles massiv unsicher, weshalb ich diese Kosten aktuell scheue, da ich die Risiken, wie es weiter geht und ob es sich refinanziert absolut nicht abschätzen kann. Die lukrativen Seiten sind in der Radiologie leider vorbei (wie bei vielen Niedergelassenen), wenn man keinen großen Stock an privat versicherten hat. Eine radiologische Gemeinschaftspraxis unter 3 KV-Stellen ist über die gesetzliche Versicherung nicht mal kostendeckend zu betreiben, wenn man Geräte und Co neu machen muss.