[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Keine Ahnung was der Kommentar soll. Da er in seinem Post nur vom finanziellen gesprochen hat, gehe ich davon aus, dass es ihm auch letztendlich darum geht etwas zu Verdienen sonst hätte er wohl die Entschädigung gar nicht erwähnt sondern wem er damit hilft. Schulungen sind i.d.r. nicht nur die Präsenzzeit sondern einiges an Vorbereitung. Ob man die Schulung schonmal irgendwann vorbereitet hat und nur "rausrotzt" spielt dabei keine Rolle, trotzdem muss man die Vorbereitung mit einrechnen. Und dann sind 23€ Brutto bei 6h einfach nicht mehr viel wenn man vlt. nochmal das doppelte an Vorbereitung braucht. Aber man merkt schon wer hier Erfahrung mit sowas hat und wer nicht, vlt. einfach mal den Kommentar sparen wenn man nichts dazu zu sagen hat.

Nicht nur die Vorbereitungszeit wäre da für mich ein Faktor, sondern auch für wen mache ich das.
Manche Firmen versuchen sich so auch teure Dozenten zu sparen, die für die Summe die Hörer auflegen würden (außer vielleicht derjenige betrachtet es als willkommenes Training).
Ginge es z. B. darum jüngeren oder älteren Menschen ohne Job ein Thema näher zu bringen, dann finde ich die Aufwandsentschädigung fair.
 
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Die Tätigkeit ist keine schwere Lehrtätigkeit: Wir sprechen darüber, wie eine gewisse Tätigkeit durchgeführt wird, auf was zu achten ist, wie man Ergebnisse auswertet und das halt so erklärt, dass das wirklich 08/15 Menschen, vom Staplerfahrer bis zum Professor, welche sowas noch nie gemacht haben, verstehen und mit gleicher Qualität ausführen können. Ich denke daher dass das mehr als fair ist. Und wenn man überlegt, dass das einmal im Jahr gemacht werden darf wird das Skript schon funktionieren 🙂

Vor ein paar Wochen habe ich so auch schon 30 Leuten das erklären können und so konnten die am Ende jeweils mehrere Stunden einsparen. Und hier war der Ablauf nur improvisiert.

Aufbereiten und Sorgfalt ist einfach alles.
 
Hier geistern doch ein paar Leute rum, die ein wenig Ahnung von der Steuer haben, ich hab da leider keine sinnvollen Infos zu gefunden.
Wir sind verheiratet, keine Gütertrennung und abgabepflichtig: Muss man eine gemeinsame Einkommensteuererklärung abgeben oder kann man auch getrennte Erklärungen machen (unabhängig davon ob das jetzt sinnvoll ist weil es in Summe weniger bringt)?
Falls es eine gemeinsame sein muss: Wie ist das im Jahr der (potentiellen) Scheidung? Gemeinsam (man kann ja den Zeitraum angeben), einzeln, egal oder vom Scheidungs- / Trennungsdatum abhängig?

Um beim Thema zu bleiben:
Meine Frau ist ausgezogen, ich wohne jetzt mit meiner Tochter alleine.
Bin deshalb auf 30h runter, musste auch zurück in die GKV weil ich unter die Pflichtversicherungsgrenze gerutscht bin.
Mein frei verfügbarers Einkommen ist entsprechend implodiert (weniger Gehalt, teurere KV, trage alle Kosten alleine, bisher kein Unterhalt).
Hab noch nicht genau überschlagen und auch noch keine "neue" Gehaltsabrechnung (zumindest keine korrekte ;)), dürfte Pi mal Daumen von Region 3k auf 1k runter gegangen sein.

Selbst wenn man verhältnismäßig sehr gut verdient und nen super flexiblen Job (100% Homeoffice) hat ist das hart, will gar nicht wissen wie sowas einschlägt wenn man ein Normalgehalt hat und feste Arbeitszeiten incl. Arbeitsweg.
 
So leid es mir tut und so beschissen die Situation ist, lass dich ordentlich beraten!
Da kommen viele Dinge zusammen, z.B. Steuerklassenänderung, Zusammen-/Getrenntveranlagung, Vorschüsse usw., das würde hier zu weit führen und ohne Beratungsmandat ist man, wenn es blöd läuft, schnell in einer Haftungssituation ...
 
Das ist schon ne sehr spezifische Frage, da würde ich mich beraten lassen. Einzelveranlagung darf man ja immer auswählen, aber wenn wenn ihr abgabepflichtig seid müssen halt beide abgeben. Wie das beim Trennungsjahr ist, keine Ahnung denke das hängt auch davon ab wie die Scheidung getrennt wird. Würde da echt empfehlen mich vom Scheidungsanwalt und Steuerberater beraten zu lassen.
 
@Neharma:
Die erste Frage ist doch relativ simpel: Kann/darf man trotz gemeinsamer Veranlagung getrennte Erklärungen abgeben und müssen dem beide zustimmen? Die Steuerklasse für 2021 wird sich ja nicht nachträglich ändern.
Ich würde mit ner Einzelerklärung halt deutlich besser wegkommen.
Ich werd eh eine abgeben weil ich Geld zurück bekomme und sie muss im Zweifel weil sie Einnahmen hat, die noch nicht versteuer sind.
 
Kann/darf man trotz gemeinsamer Veranlagung getrennte Erklärungen abgeben und müssen dem beide zustimmen? Die Steuerklasse für 2021 wird sich ja nicht nachträglich ändern.
Ich würde mit ner Einzelerklärung halt deutlich besser wegkommen.
Ich bin kein Steuerberater, aber bei der Abgabe kann man doch sagen ob man gemeinsam oder getrennt veranlagt sein will. Dass ihr beide abgeben müsst, kommt ja normalerweise nur daher wenn ihr unterschiedliche Steuerklassen habt, also vermutlich 3/5 bei euch so wie du es beschreibst. Wie du das machen musst, ruf doch kurz bei deinem Finanzamt an, so eine technische Frage können die dir sicher beantworten. Wenn's um Steuerberatung geht, musst du aber zum Steuerberater weil das dürfen die beim Finanzamt auch nicht machen.

*edit*
Schau mal hier https://www.buhl.de/steuernsparen/veranlagungsart-zusammen-einzel-veranlagung/#:~:text=Hat ein (Ex-)Ehepartner,Einkünfte den Grundfreibetrag nicht übersteigen.
Hört sich für mich so an, als müsstest du halt einen Antrag stellen, würde aber wirklich einfach mal nachfragen. Im Internet wirst du dafür kaum ne sinnvolle Antwort bekommen weil das vermutlich von sehr vielen Faktoren abhängt.
Wie kann das eigentlich sein, dass du bei (meine Annahme jetzt) Steuerklasse 3 mit der Einzelveranlagung besser weg kommst? Du müsstest ja massiv Steuern zurückzahlen dann.
 
Ich war nie Klasse 3, wir haben immer 4/4 gehabt.
Solange man stets seine Erklärung macht kommt am Ende des Jahres ja das gleiche raus.
 
Am Mittwoch gab's kurzfristig ein Beurteilungsgespräch - 6 Monate nach Hochstufen der Eingruppierung scheinbar so geregelt. Gab 1,5% mehr Leistungszulage auf das Grundgehalt - hab nicht mit gerechnet , nimmt man gerne Mal mit 🙂

Da meine Umgruppierung zwei Stufen betrifft, sollte ich dann hoffentlich zum Ende des Jahres hin auf meine entgültige Stufe springen. Wenn der Vorgesetzte kein Widerspruch einlegt, ist das ein Automatismus... ich befürchte allerdings, er will mich aus Kostengründen noch ein Jahr im Übergang hängen lassen. Ich bin gespannt wie es ausgeht. Waren immerhin knapp 7% mehr Geld.
 
6700 netto wären mit stkl 3 rd. 10k brutto. Ohne pkv deutlich über 10k.

Mit realschule ohne Studium min. 10k brutto mit nicht mal 40 Stunden in der Woche ohne Schichten oder Wochenende etc. und 45 Tage Urlaub.

Sry, das kann man einfach nicht glauben. IT hin o her. Also ich zumindest nicht 🤷
Mein bester Kumpel hat zwar Abitur, aber er verdient in der IT auch 10K brutto ohne Schicht und Wochenende. Ok, nur 30 Tage Urlaub, aber sonst? Möglich ist vieles.
 
Ich glaube es haben alle Verstanden, dass man in der IT aktuell sich ne goldene Nase verdienen kann....

-> und im Maschinenbau nur der Titel zählt...
 
Nur 30 Tage Urlaub ist auch echt bitter 🤣
 
Hab auch "nur" 30 Tage :fresse: Wenn man da dann nicht mindestens 10 Netto macht lohnt es sich quasi nicht zu arbeiten ;)
 
Appropos Urlaub.. Heute meinen 1. Tag genommen seit April. Richtig gut mal ne Runde zu (ver)gammeln :D
 
Ich habe heute quasi meinen ersten Urlaubstag seit Start im November - mal abgesehen von den Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr 🤓
 
Appropos Urlaub.. Heute meinen 1. Tag genommen seit April. Richtig gut mal ne Runde zu (ver)gammeln :D
Ich habe zur Zeit seit letzter Woche meine ersten drei Wochen seit eineinhalb Jahren. War mehr, als überfällig.
 
Und wie viele Tage auf gelben Schein? :fresse2::fresse2::shot:
 
Nicht einmal krank gewesen. Das wäre eh nicht meine Art.
 
Nicht einmal krank gewesen. Das wäre eh nicht meine Art.

Naja, was hat denn das mit „deiner Art“ zu tun, wenn man krank ist? Auskurieren ist ja nix schlimmes und ist schon sinnvoll das auch zu tun. Klar, krank machen und dann schön feiern ist was anderes, aber wenn es einem wirklich mies geht, dann sollte man sich eher drauf konzentrieren wieder fit zu werden mmn..
 
Ich denke er meinte Leute, die z. B. wegen etwas Kopfschmerzen schon direkt 2 Tage krank machen. Aber ja, krank ist krank.
 
Leute, jetzt macht kein Drama draus. Das war ironisch gemeint.
Natürlich ist Krank -> Krank.
 
Ich habe zur Zeit seit letzter Woche meine ersten drei Wochen seit eineinhalb Jahren. War mehr, als überfällig.

Bin immer wieder erstaunt wie Leute das schaffen so krass in der Arbeit aufzugehen. Wenns nach mir ginge hätte ich mindestens das 3 Fache an Urlaub und das wäre dann wahrscheinlich immernoch zu wenig.

Merke schon wie ich einfach ausgelaugt bin wenn ich mal 2 Monate keinen Tag frei hatte, sondern nur die Wochenenden. Die Zeit vor Weihnachten ist da immer heftig.
 
Naja, was soll ich dir sagen.

Ich habe meine Azubis, denen ich alles geben will. Halbe Sachen gibt es bei mir nicht.

Wenn mal was daneben geht (Schule oder Betrieb), dann geben selbst die Azubis zu, dass es nicht an der Vorbereitung gelegen hat. Das fasse ich dann als Lob auf ;)

Dann kommt eben noch die Selbstständigkeit und die damalige Vorbereitung selbiger dazu. Das war auch zu viel.

Deswegen ja auch mein Appell ein, zwei Seiten zuvor, dass man auf sich Acht geben möge.

Ich merke auch, dass ich trotz Urlaub seit Montag immer noch nicht im Kopf runterkomme.

Gott sei dank bin ich bis Ende nächster Woche hier. Diese Zeit habe ich dringend gebraucht.
 
Da ich mir gerade ein Loch in den Bauch freue, möchte ich euch direkt zu den Geschehnissen aus den letzten Wochen abholen:

Die vorerst letzte Geschäftsreise als Arbeitnehmer ist gemacht und am Montag brechen schon die letzten 3 Arbeitswochen an, bevor es bis Ende Juni in den Abbau der verbleibenden Überstunden und anschließend in die Selbstständigkeit geht :sleep:

Glücklicherweise läuft das neue Kapitel bereits deutlich besser an, als ich überhaupt erwarten konnte. Nachdem mein Teamleiter zuerst versucht hat mich zum bleiben zu überzeugen, habe ich die Gelegenheit genutzt und konstruktiv vorgeschlagen, wie eine Zusammenarbeit auch als externer Mitarbeiter aussehen könnte. Denn ich gehe ja weder wegen der Tätigkeit, noch wegen den Kollegen/der Chefs. Heute, trotz Brückentag, bekam das neue „Arbeitsmodell“ dann auch das „OK“ des höheren Managements, was mir mein Teamleiter direkt mitgeteilt hat.

Nach dem Motto: täglich grüßt das Murmeltier, bin ich dann ab Juli quasi wieder für die selben Themen eingekauft, die ich aktuell verantworte. Fürs erste natürlich mit nem freundschaftlichen Discount :fresse:

Mit der anderen, aktuell laufenden Beauftragung, bin ich 2022 dann direkt ausgelastet. Die nächsten Verhandlungen beginnen dann im September. Glücklicherweise kenne ich ja schon die Fristen :drool:
 
Hab auch "nur" 30 Tage :fresse:
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Theoretisch überall - ist Verhandlungssache. Ich meine mehr Urlaub und mehr Lohn lassen sogar Tarifverträge zu.
 
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