[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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das ist echt ein bisschen wenig für die aufgaben. vielleicht ist es ne scheiß gegend.
 
Nein bawder, liegt an der Firma

Kein Arbeitgeber Verband, kein Tarifvertrag, kein Mitarbeiterinteresse :unsure:
 
Da kann man echt nur sagen: geh da bloß weg sobald du was besseres findest…
 
Das Gehalt ist für die Tätigkeiten gerade in BaWü ja schon echt maximal frech.
 
Ich habe keine Zeit und Lust zu suchen woher diese Webseiten ihre Daten holen um dann ihre Statistiken zu berechnen. Aber eventuell liegen bereits dort Fehler vor und dann taugen die Angaben ohnehin nichts.

Auf mich wirkt es manchmal so dass alle möglichen Berufe auf solchen Internetseiten gemessen an ihrer Branche relativ gut verdienen würden, in der Realität sieht das aber mitunter anders aus.

Stammen die Daten beispielsweise von Usern die ihre Gehälter dort selbst angeben? Dann wäre ich bereits mehr als nur vorsichtig was die Interpretation betrifft.
 
Finde ich auch verbesserungswürdig. Ich habe weniger Leute, aber einiges mehr Sold.
 
Da kannst du reden wie du willst, alle Teamleiter sind hier so eingruppiert (n)
Es gab schon eine Prüfung der Eingruppierung und das Ergebnis war: alles richtig so.

Ach ja, Studium habe ich nicht, aber war damals (2012) keine Voraussetzung. Aber auch die paar TL mit Studium sind in der 9c.

Ich will mich auch gar nicht beschweren, ich bin zufrieden und lebe nicht am Existenzminimum. Ich bin nur öfter arg verwundert wenn ich hier so lese
 
Nich beirren lassen, beim Geld/Gehalt wird gerne mal etwas uebertrieben.
 
Ich will mich auch gar nicht beschweren, ich bin zufrieden und lebe nicht am Existenzminimum. Ich bin nur öfter arg verwundert wenn ich hier so lese
Ist halt auch "typisch" Luxx. Niemand ist jemanden etwas neidig, weil einer mehr verdient als der Andere (und alle das natürlich verdient haben)

Und jeder der nicht annähernd das verdient, solle sich doch bitte etwas "besseres" suchen oder sich neu einstufen lassen. :sneaky:
 
Weil?
Soweit mir bekannt kam die Pflicht des Studiums erst mit der letzten Änderung in den TVöD VKA rein.
Zumal eben die mit Studium selbige Eingruppierung haben.
 
Die Teamleiter hier sind grundsätzlich EG11, Fachdienstleiter EG12 und die Fachbereichsleiter dann EG13.
Das spiegelt nicht die Arbeitsbelastung wieder - da haben die TL eher die meiste Arbeit und die FDL eher die meiste Verantwortung bei Entscheidungen. Die FBL müssen dann nur gucken, dass der Laden läuft, Haushalt, Personal und Bindeglied zur Politik.
Gibt aber keinen TL mit mehr als fünf Mitarbeitern.
 
Bei uns eben TL 9c, FBL 11 und drüber 13. Und 5 Mitarbeiter? Das wäre ja wie Weihnachten :d

Aber gut, das Thema Eingruppierung ist allgemein sehr speziell. Nicht umsonst gibt's da einige Klagen
 
Nich beirren lassen, beim Geld/Gehalt wird gerne mal etwas uebertrieben.
Wäre im Thread aber schade.

Mein Anspruch wenn ich Zahlen veröffentliche ist Transparenz und Vergleichbarkeit, damit andere lernen Tariftabellen zu lesen, Branchen zu vergleichen, die eigene Situation einzuschätzen usw.

Wäre cool wenn wir diese Absicht teilen.
Und grundsätzlich: "Jünne künne" wie der Rheinländer sagt
 
@2k5lexi Ich habe nicht das Gefuehl, dass hier großartig gemogelt wird.
Macht fuer mich generell einen plausiblen Eindruck was die Leute hier so posten.

Wir duerfen nicht vergessen, dass wir hier in einem IT Forum sind. Hier rennen viele Studierte / Promovierte rum, dementsprechend sind dann die Gehaelter auch hoeher.

Auch das was im Anleger-Thread so geposted wird passt meiner Meinung nach bis auf ein paar Ausreißer mit xxxx€ zinsen pro Monat von gewissen Usern :d

Aber auf die ganzen Gehaltstabellen/Vergleiche bei Glassdoor etc. wuerde ich nichts geben.
Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn man offline ueber das Thema Geld spricht oft vieles nicht zusammenpasst.
 
Ich mache echt was falsch... Teamleiter (im öffentlichen Dienst) ...
ÖD verdient doch immer relativ schlecht (außer in total armen Regionen), dafür hast du natürlich idR. deutlich weniger Risiko, dass der Job mal wegfällt.
Mit 30 oder 40 mag das noch kein großes Thema sein, wenn man mit 55+ den Job verliert kann das durchaus ein ernsthaftes Problem werden, selbst in Boomphasen wie aktuell.
Ich hab in den letzten 10 Jahren bestimmt 10 Wechsel beim Vorgesetzten gehabt (versetzt, degradiert, hingeschmissen, rausgeworfen, alles dabei gewesen), ich bezweifle, dass es so ne Frequenz irgendwo im ÖD gibt.
 
Wir duerfen nicht vergessen, dass wir hier in einem IT Forum sind. Hier rennen viele Studierte / Promovierte rum, dementsprechend sind dann die Gehaelter auch hoeher.

Gerade im IT-Bereich gibt es jede Menge Leute ohne Studium. Ich habe natürlich keinen Überblick über alle Branchen, aber mir erscheint explizit dieser Bereich voller "Unstudierter" zu sein, weil man in der IT eben auch in vielen Bereichen problemlos ohne Studium Experte oder auch "nur" allgemeiner Supporter werden kann.
 
Was ist denn bei euch ein Teamleiter? Disziplinarischer Vorgesetzter mit Weisungsbefugnis? Vorhandwerker?
Kenn ich beides als Teamleiter, sind aber zwei völlig verschiedene Sachen. Ein mittlerweile sehr inflationär genutzter Bezeichnung.

Die Eingruppierung hängt einzig und allein von der Tätigkeit und den Befugnissen ab.
Dann macht dein vorhergehender Post aber wenig Sinn.... ;)

Also mal komplett. Ich bin Teamleiter im kommunalen Amt und habe die Fachaussicht über meine Mitarbeiter. Ebenso gebe ich die Zahlung monatlich sowie wöchentlich frei, arbeite an Weisungen mit, bin fachlicher Ansprechpartner, führe MA Gespräche/LOB Gespräche und gebe zB personelle Einschätzungen ab. Personelle Verantwortung (Anmerkung: alle MA die mir unterstellt sind, haben die 9a) also ebenso.

Wovon die Eingruppierung abhängt, ist mir bewusst. Und auch, dass die persönlichen Zugangsvoraussetzungen ebenso eine Rolle spielen
 
@Badluu
Und von der Anzahl und Eingruppierung der unterstellten Personen. Wer für mehr als drei Personen vorgesetzt ist, die E13 haben muss E14 bekommen - als Beispiel.

Ansonsten spielen gerade die Personalabteilungen meines Wissens häufig und intensiv diese Hierarchiekarte. Ein Mitarbeiter der formell im Team Weisunggebunden ist wird nie mehr oder gleichviel bekommen wie der Vorgesetzte. Zumindest habe ich sowas noch nie im ÖD gesehen.
In der freien Wirtschaft gehen gerade die Leute im Variablen Anteilen (wie Verkauf) am Jahresende auch gerne mal locker über das Brutto des Vorgesetzten oder sogar des GF - auch schon alles gesehen und erlebt. Und das ist ja auch nur fair.

@Dave223
Da sieht man mal wie unterschiedlich das ist. In meinem Beispiel sind die TL nicht für personellen Fragen und Haushalt zuständig - das liegt bei den FBL. Die Teamleiter sind rein fachlich unterwegs und weisen auch nur fachlich an. Wenn die Probleme mit Geld oder Personal haben, gehen die zum FDL und der zu seinem FBL, der sich dann kümmert.
 
Ist ja quasi aus meiner stellenbeschreibung. Ergo wie der Tarifvertrag sehr dehnbar und jeder kann es lesen wie er es mag :fresse: :ROFLMAO:

Ja, grundsätzlich wurden die stellen bisher immer mit Studium besetzt, waren aber im alten Vertrag keine Pflicht. Heute werden die stellen bei uns auch nur mit Studium besetzt. Sind aber auch relativ kein (BR, sowie unter 350 MA).
 
Ich würde selbst für 100k pa nicht mehr bei einer Firma arbeiten, selbst wenn ich da den ganzen Tag nur im Netz surfen könnte und das ganze Jahr rein gar nichts arbeiten.

Seit dem ich vor 5 Jahren in die Selbstständigkeit ging, macht die Arbeit wieder richtig Spaß. Abrechnung nur auf Stundenbasis und jede Mehrarbeit wird bezahlt.
Wenn man sich anstrengt, sind 100k gar nichts. Normal sind eher Faktor 1,5-3, je nach Kunde, Arbeitsauslastung, Urlaub, etc.
Auch zahle ich nur etwa 20-25% Einkommenssteuer. Abschreiben/Absetzen kann man jeden Mist und mit Steuerberater der einem berät klappt das Steuerthema/ Finanzamtsstreitereien sehr gut. Rein überschlagsmäßig bleiben rund 60-70% von den Einnahmen übrig in Form von Sachwerten bzw. Geld. Anschaffung von Maschinen, Werkzeug, etc.

Auch merke ich immer wieder bei Kunden, dass ich kein Angestellter mehr sein kann. Wenn mich etwas nervt und oder Verbesserungsvorschläge nicht angenommen werden oder Chefs ohne Kompetenz, dann geh eich einfach oder komme nicht wieder und suche mir einen neuen Kunden. Als Angestellter mit Kündigungsfrist ist man dann eher angebunden als flexibel mal schnell zu wechseln oder kündigen.

2020 war zwar ein sehr schlechtes Jahr wegen Corona und mit 10 Monaten Leerlauf ohne Auftrag von 06/2020-04/2021 auch Einkommens-seitig negativ, aber danach ging es wieder aufwärts.
Derzeit bin ich bis Ende 2022 komplett ausgelastet, wenn alles so bleibt wie vereinbart.
 
Auch merke ich immer wieder bei Kunden, dass ich kein Angestellter mehr sein kann. Wenn mich etwas nervt und oder Verbesserungsvorschläge nicht angenommen werden oder Chefs ohne Kompetenz, dann geh ich einfach oder komme nicht wieder und suche mir einen neuen Kunden. Als Angestellter mit Kündigungsfrist ist man dann eher angebunden als flexibel mal schnell zu wechseln oder kündigen.
Natürlich. Unklar ist mir natürlich, weshalb nicht einfach jeder Selbstständig ist, wenn das immerzu ein Wunschkonzert ist, aber ich hab halt keine Ahnung.

Freut mich ja, wenn das für dich so ist, aber es gibt nicht nur eine Branche, nicht nur ein Einzugsgebiet, nicht nur eine Sichtweise....

Ich kenne auch genug Selbstständige, die ganz andere Geschichten erzählen
 
Bin jetzt auch 3 Jahre im öffentlichen Dienst und ich genieße die Vorzüge. Wenn ich wechseln sollte dann entweder nochmal in die Beamtenlaufbahn oder in einen anderen Job im öffentlichen Dienst.
 
Ich hab in den letzten 10 Jahren bestimmt 10 Wechsel beim Vorgesetzten gehabt (versetzt, degradiert, hingeschmissen, rausgeworfen, alles dabei gewesen), ich bezweifle, dass es so ne Frequenz irgendwo im ÖD gibt.
Damit hast du Recht.

So eine Frequenz gibt es nicht. Allerdings muss man fairerweise auch sagen, dass hierdurch auch die allergrößten Idioten und fachfremden an ihren Plätzen kleben, wie ein geplatzter Hühnerschenkel an den Innenwänden der Mikrowelle. Aufgrund des grundsätzlich niedrigeren Lohnes gegenüber der freien Wirtschaft, ist die Auswahl an wirklich fachkundigen nicht sonderlich groß. Und leider werden dann absolut unfähige Leute bspw. an die Spitze der IT Abteilung gesetzt, die gerade mal wissen, wie man ein Word-Dokument öffnet. Sobald es um Netzwerkaufbau, neue Hardware etc. geht, gehen die Lichter sofort aus und die Kollegen müssen übernehmen.

Kenne da leider einige, die ihre Führungsposition eingenommen haben, aber wirklich nur Briefbeschwerer sind und nichts voranbringen, stattdessen nur Steine in den Weg legen. Aber das nicht nur in der IT, sondern in vielen Bereichen. Die wirklichen Leute mit Plan sagen sich hingegen, bspw. zwischen Eingruppierung in 9a und 9b ist nicht so viel Unterschied, als dass sich der Stress lohnen würde. Also schwimmen die lieber entspannt im Hintergrund mit und schicken andere (planlose) vor. Warum auch für 100€ im Monat bspw. Führungsverantwortung übernehmen? Je nach Stufe natürlich, aber definitiv keine Welten, wo es sich lohnen würde.
 
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