[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich habe FiSi 2006 bei einem großen deutschen IG Metall Betrieb gelernt und bin 2009 mit ca. 35k gestartet dank Erfolgszulage wegen guter Abschlussprüfung.
Habe mich dann im Arbeitsalltag auf ca. 45k hochgearbeitet. Dann stand ich in der Sackgasse wie es weitergehen soll/ Perespektive. Ist bequem in der großen anonymen Firma ;)
2014 bin ich zu einem großen internationalen Hyperscaler gewechselt für 58k, die Welt bereist viel gesehen und gearbeitet.
2016 bin ich in das Consulting gewechselt weil ich nicht mehr so lange vereisen wollte und habe mich auf ca. 75k plus Bonus verbessert.
2018 habe ich dann aufgrund der Ausrichtung meines Arbeitgebers zu einer anderen Consulting Firma gewechselt für 100k plus Bonus.
Aktuell werden Phantasiegehälter gefordert und auch bezahlt. Für meine Spezialisierung kommen regelmäßig Angebote für 130-145k, fühle mich aber bei meinem Arbeitgeber wohl und versuche jetzt mich dort weiterzuentwickeln. Geld ist schön aber nicht alles und meine Rahmenbedingungen sind momentan Toll und ich fühle mich wohl.

Denke das ist nicht unbedingt der Standard Weg eines FiSis. Bin nie verkrampft dem Geld nachgelaufen, war eine Mischung aus Spezialisierung, guter Lebenslauf und konstanter Leistung.
Es muss also nicht immer ein Studium sein, macht es aber bestimmt leichter :)
 
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Möchte ich so unterschreiben.

Von anfänglichen technischen Vertiefungen bin ich persönlich auch immer mehr ins koordinative und zuletzt auch ausbilderische gegangen und bin nun eigentlich immer weniger an der Technik.

Nicht, dass ich da den Anschluss verloren hätte. Verantworte immer noch nebenbei Netzwerkinfrastruktur mit Kollegen.

Vom Techniker, technischer Consultant über Teamleiter und abteilungsübergreifende Personal- und Kompetenzkoordination habe ich auch schon alles durch.

Irgendwann merkt man auch, was man wirklich möchte. Man schleift sich selbst, wie ein Diamant. Dies ist und bleibt aber ein stetiger Prozess, ist nie zu Ende.

Mein Lebenslauf ist mittlerweile recht prall, bekomme ständig Anfragen auf Jobs aus dem Netz, aber auch öfters mal Freundes- und ehemaligem Mitauszubildendenkreis, die suchen in ihren Firmen.

Ich habe aber mit der Ausbildungsverantwortung für Fachinformatiker jetzt die Stelle bei uns inne, die mich erfüllt.

Ja, würde ich mal wieder springen bekäme ich Safe noch mehr Geld.

Ich schätze aber meinen engsten Kollegen und Vorgesetzten sehr, kann ‚meine Schäfchen‘ aufs Betufsleben vernünftig vorbereiten und dafür sorgen, dass junge Menschen vernünftig und zielgerichtet aufs Berufsleben vorbereitet werden.

Wer bei mir Vollgas gibt und zeigt, dass er Bock hat den Beruf zu leben, dem Schütte ich auch all mein Wissen aus und gebe den Jungen Leuten alles, was ich in den ganzen Jahren erlebt habe mit auf den Weg.

Gleich mit dem Fokus sich selbst eine Lücke zu Suchen, in der man sich persönlich wohlfühlt.

Denn nur dann kann man wirklich gut sein. Muss ja nicht jeder nochmal die Fehler machen, die ich gemacht habe.

Nebenbei fahre ich immer noch täglich mit dem Rad zur Arbeit, das ist für mich immer noch Seelenbalsam!
 
Auch wenn ich gerade eine Absage erhalten habe, so war der Verlauf und der Umgang mit meiner Bewerbung doch sehr wertschätzend:

Ich hatte mich initiativ bei einer Softwarefirma beworben, nach zwei Tagen meldete sich auch direkt ein Personaler zwecks Telefontermin. Das Telefonat war freundlich, offen und es wurde mir zeitnahe Rückmeldung zugesagt. Diese erfolgte jetzt 5 Tage später. Leider war eine Senior Consultant Stelle schon besetzt und für eine andere Stelle war ich einfach komplett überqualifiziert, da wäre mir schnell langweilig geworden - waren der Recruiter und ich uns einig. Aber auch wenn es eine Absage war, sie erfolgte per Telefon. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber meiner Meinung nach hat das deutlich mehr Wertschätzung den Bewerbern gegenüber als eine 08/15 Standardmail. Ebenso zeitnahe Rückmeldungen.
 
Auch wenn ich gerade eine Absage erhalten habe, so war der Verlauf und der Umgang mit meiner Bewerbung doch sehr wertschätzend:

Ich hatte mich initiativ bei einer Softwarefirma beworben, nach zwei Tagen meldete sich auch direkt ein Personaler zwecks Telefontermin. Das Telefonat war freundlich, offen und es wurde mir zeitnahe Rückmeldung zugesagt. Diese erfolgte jetzt 5 Tage später. Leider war eine Senior Consultant Stelle schon besetzt und für eine andere Stelle war ich einfach komplett überqualifiziert, da wäre mir schnell langweilig geworden - waren der Recruiter und ich uns einig. Aber auch wenn es eine Absage war, sie erfolgte per Telefon. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber meiner Meinung nach hat das deutlich mehr Wertschätzung den Bewerbern gegenüber als eine 08/15 Standardmail. Ebenso zeitnahe Rückmeldungen.
Mail wäre mir lieber, da nicht zeitraubend.
 
Jip Spezialisierung und gucken das man mehr macht als "ESXI" administrieren. Ich habe damit den Weg Richtung Teamleitung vollzogen und liege etwas über deinem Gehalt.
Nachteil oder wie auch immer man das bewerten möchte: Hands on existiert bei mir nur noch wenig.
Absolut. Mit ESXI, Windows und Linux administrieren bin ich auch gestartet, hab ca. 4 Jahre im Engineering gearbeitet und bin dann Corona bedingt in den On Site Support einer Klinik gewechselt.
Bin absolut unterfordert, verdiene aber 10k mehr pro Jahr und hab nur noch 5 Minuten Arbeitsweg statt 1.5h.
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für eine andere Stelle war ich einfach komplett überqualifiziert, da wäre mir schnell langweilig geworden - waren der Recruiter und ich uns einig.
Muss ja nicht schlimm sein, solange die Kohle stimmt, mache ich fast jeden Job.
 
finde telefonische Absagen auch super, so hat man wenigstens die Möglichkeit herauszufinden, woran es lag.
Hat mich bei meinen Absagen immer tief enttäuscht dass ich nicht wirklich draus lernen konnte bzw. nicht wusste, woran es gescheitert ist.
Hatte tatsächlich bei den drei Absagen 3x eher mit Zusagen gerechnet, einmal war ich bei drei Interviews, wurde einen Tag vor der Entscheidung noch mal angerufen wo ich bestätigen sollte, dass ich für Gehalt X anfangen würde, und einen Tag später kam dann trotzdem die Absage... hätte ich da erfahren "lag am Gehalt" oder "besserer Bewerber" oder sonst was - alles fein, aber einfach nur zu raten was dann nach so vielen Terminen am Ende den Ausschlag gegeben hat, fand ich immer sehr blöd.
 
Das ist halt die Sache. Personalabteilungen haben alle Angst vor dem AGG bzw. wollen Stress vermeiden. Nur als Bewerber hat man so keine Chance zu lernen oder auch ggf. seine Unterlagen zu verbessern. Ich kann so nur mutmaßen ob es an meiner Gehaltsvorstellung oder fehlenden Zertifikaten oder Erfahrung gescheitert ist. Eine Absage-Mail ist halt schnell dahingeklatscht bzw. man kann schön eine 08/15 Textvorlage nutzen.

Der Personaler von heute hat mich sogar noch gefragt, ob er mein LinkedIn-Profil an seine Ex-Kollegen bei einer Personalagentur schicken kann. Fand ich auf jeden Fall nett und vielleicht ergibt sich daraus ja etwas.
 
hab ja vor 2,5 monaten hier in Frankfurt bei einem Unternehmen angefanngen (macht so krankenkassengedönz) und bin absolut unzufrieden und maximal angepisst.

ich hab sogar schon den Gedanken gehabt aus der IT rauszugehen und evtl in 8 monaten wieder zurück in die "heimat" zu ziehen weil mich das ganze nur noch abfuckt.

um aber erstmal raus aus dem schmodderladen zu kommen bewerbe mich also gerade ziemlich aktiv und schau mich um. (auch headhunter, aber da hab ich schon einige wieder abgesägt die mir nur quatsch erzählen)

hatte heute ein gespräch bei einer Bank bzw deren IT Tochter (100% zugehörigkeit zur bank) und hatte ein äußerst positives gespräch und bekam promt feedback dazu und das war sehr gut.

rahmenbedingungen passen soweit auch. ich glaube das klappt, bekomme kommende woche donnerstag eine rückmeldung.

aktuell hab ich 100m fußweg zum AG. bei der bank wären es ca. 10 minuten fußweg.

hab die ersten beiden oktober wochen urlaub. die nehmen und direkt kündigen + AU holen? Zeugnis brauch ich von denen nicht in betracht ziehen, dass würde sowieso schlecht ausfallen weil der laden bzw die vorgesetzten absolute arschgeigen sind
 
Wer bei mir Vollgas gibt und zeigt, dass er Bock hat den Beruf zu leben, dem Schütte ich auch all mein Wissen aus und gebe den Jungen Leuten alles, was ich in den ganzen Jahren erlebt habe mit auf den Weg.

Den Satz klau ich mir mal und hänge eine allgemeine Frage dran.

Es gibt bei mir in der Arbeit Dinge die nur ich mache weil nur ich Sie kann weil ich mich selbst intensiv mit dem entsprechenden Programmen auseinander gesetzt habe.

Nun krieg ich immer wieder zu hören wie doof das doch wäre wenn ich mal nicht mehr da wäre weil dann könnte as ja keiner.

Die Aussage kommt von einer absolut nicht PC affinen Kollegin.

Es gibt genau eine junge Kollegin der ich in die Richtung was zeigen bzw beibringen könnte.

Allerdings kommt von ihr nix in der Richtung dass Sie überhaupt Interesse daran hätte was zu lernen. Sie möchte einfach für so wenig wie möglich zuständig sein. So mein Eindruck.

Nun frage ich mich

Soll bzw darf ich so egoistisch sein und mir denken "Wenn mich keiner fragt werfe ich es euch auch nicht hinterher"?

Soll ich vielleicht einfach alles aufschreiben und wenn ich mal gehe gibt's dann die Aufzeichnung? Ist halt bisher alles nur in meinem Kopf und würde sicher n paar Stunden Arbeit kosten da Anleitungen mit Screenshots und Co zu basteln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie ist das eigentlich mit den Videointerviews mittlerweile? Wird großen Wert auf den Hintergrund gelegt? (z.B. bei mir ist im Hintergrund mein Home-Office Setup inkl 3er Dragon Ball Displates zu sehen) :d. So in den Konferenzen kann man das ja unscharf stellen... aber wie das wohl bei Bewerbungsgesprächen wäre? :-)
hatte am Mittwoch einen Termin in meiner Mittagspause wo ich in der pause rüber gelaufen bin in meine bude.

Roladen unten, Trainingsjacke an und teams meeting über handy was dauert wackelt und viel zu nah am gesicht war und go :fresse:

verlief positiv und bin in der 2nd round ,lul

aber dort sind die rahmenbedingungen vermutlich nicht passend und ich müsste wenn ich kein Homeoffice hätte (was irgerndwan sicher wieder der fall sein wird) pendeln und ich hatte vorgehabt erstmal kein auto zu haben. dazu sind dort linuxkenntnisse gefragt die man sich dann dort aneignet, wozu ich eig kein bock hab
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Ich habe FiSi 2006 bei einem großen deutschen IG Metall Betrieb gelernt ................
"2018 habe ich dann aufgrund der Ausrichtung meines Arbeitgebers zu einer anderen Consulting Firma gewechselt für 100k plus Bonus."

"Geld ist schön aber nicht alles"

lul :d

denke du weist wies gemeint ist ;)
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Gibts hier FISI´s denen es ähnlich geht und kann mir evtl. ein paar Tips geben was in meinem Fall machen könnte?

Ich bin gelernter FISI mit 5,5 Jahren Berufserfahrung. Hab bislang nur im Support gearbeitet und mir macht der Job leider keinen Spaß mehr. Ich weiß, viele sagen du musst raus aus dem Support und dich spezialisieren oder so. Aber ich persönlich merke immer mehr und aktuell ganz besonders dass ich beruflich eigentlich komplett raus aus der IT möchte und das nur noch in meiner Freizeit auf das belasse, was mich privat interessiert.

Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Ich hab einfach keinen Antrieb mich dort weiterzuentwickeln weil das Interesse einfach fehlt.

Ist das nachvollziehbar, gibt es das öfters?

Ich habe mir die letzten Wochen dazu echt viele Gedanken gemacht weil ich zusätzlich mit dem aktuellen AG maximal unzufrieden bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Satz klau ich mir mal und hänge eine allgemeine Frage dran. Es gibt bei mir in der Arbeit Dinge die nur ich mache weil nur ich Sie kann weil ich mich selbst intensiv mit dem entsprechenden Programmen auseinander gesetzt habe. Nun krieg ich immer wieder zu hören wie doof das doch wäre wenn ich mal nicht mehr da wäre weil dann könnte as ja keiner. Die Aussage kommt von einer absolut nicht PC affinen Kollegin. Es gibt genau eine junge Kollegin der ich in die Richtung was zeigen bzw beibringen könnte. Allerdings kommt von ihr nix in der Richtung dass Sie überhaupt Interesse daran hätte was zu lernen. Sie möchte einfach für so wenig wie möglich zuständig sein. So mein Eindruck. Nun frage ich mich Soll bzw darf ich so egoistisch sein und mir denken "Wenn mich keiner fragt werfe ich es euch auch nicht hinterher"? Soll ich vielleicht einfach alles aufschreiben und wenn ich mal gehe gibt's dann die Aufzeichnung? Ist halt bisher alles nur in meinem Kopf und würde sicher n paar Stunden Arbeit kosten da Anleitungen mit Screenshots und Co zu basteln.

Eigentlich ist es meiner Meinung nach Aufgabe der Vorgesetzten dafür zu sorgen, dass Wissen nicht nur in einem Kopf ist. Und gute Führungskräfte wissen, wer was kann. Für dich selbst kommt es halt immer drauf an, wie du zu deinen Kollegen stehst. Fair ist es schon für einen Ausfall oder Weggang vorzusorgen.

Ich habe damals vor meinem Weggang auch vieles aufgeschrieben, das hilft zwar schon aber ohne Erklärungen dazu wird es schwierig. Da mein damaliger Vorgesetzter es in 6(!) Monaten nicht geschafft hat Nachfolger festzulegen, ging ich dann in einigen Fällen ohne Kundenübergabe.
 
Ich bin halt einfach ziemlich enttäuscht, dass man sich nicht dafür interessiert und frage mich ob das dann mein Problem sein soll.
 
Prinzipiell gehört erstmal alles dokumentiert.

Ich hasse Kopfmonopole.

Dazu treibe ich die Leute schon ewig. So nachhaltig dokumentieren, dass jeder andere es auch nach dem Weggang nachvollziehen kann.
 
Ich bin halt einfach ziemlich enttäuscht, dass man sich nicht dafür interessiert und frage mich ob das dann mein Problem sein soll.

Das habe ich verstanden, ist auch nachvollziehbar. Ich würde an deiner Stelle erst einmal mit deinem Vorgesetzten drüber sprechen. Das zeigt ihm ja auch, dass du mitdenkst bzw. dir Gedanken machst.
 
@Scrush Ist nicht ungewöhnlich, dass man nach ein paar Jahren merkt, dass der Bereich doch nichts für einen ist. Du bist noch jung, wenn du dich dort nicht mehr richtig fühlst, schau dich um und probier was, was dir mehr Freude bereiten würde.
Wenn du jetzt First Level Support machst, kann ich verstehen, dass du keine Lust mehr hast. Ich denke, ich würde mir da nach einer Woche die Kugel geben. Im Third Level Support hab ich aber kaum mit nicht IT-Affinen Leuten zu tun und es geht. Natürlich gibt es noch immer genug Leute, bei denen man sich fragt, wie die es in die IT geschafft haben, man lernt aber auch damit umzugehen. Aber zumindest die ganz grundlegenden Dinge bleiben von mir fern.
 
hab die ersten beiden oktober wochen urlaub. die nehmen und direkt kündigen + AU holen? Zeugnis brauch ich von denen nicht in betracht ziehen, dass würde sowieso schlecht ausfallen weil der laden bzw die vorgesetzten absolute arschgeigen sind
Warum AU? Egal, was da vorgefallen ist, ist das Betrug. Sitzt du halt den Rest der Zeit ab.
 
kann auch sein dass man freigestellt wird. das hab ich auch schon mitbekommen dort.

mach mal halblang. es gibt genug leute, die sich ständig krankschreiben lassen weil sie kein bock haben aber in meinem fall sehe ich das als retourkutsche. für die rufbereitschaftsbedingungen hätte ich den vertrag niemals unterschrieben. verkauft wurde es nämlich deutlich anders. die wurden 2 wochen nachdem ich angefangen habe geändert und das weil ein volldepp dort die Diestvereinbarung nicht richtig interpretiert hat und einfach unterschrieben hat. Dazu haben wir nen chef der ständig irgendwo bei den leuten im Team Fehler sucht, die gar nicht da sind, um sich wichtig zu machen. Dann legt er einem Wörter in den Mund die nie gefallen sind und was weiß ich nicht alles. Dazu wurde ich unrechtmäßig für etwas schuldig gemacht etc... Sowas hatte ich noch nicht mal in der Ausbildung und sonst auch nicht erlebt.

Da ich verpflichtungen habe, kann ich seit wochen nicht abschalten, geschweige das wochenende genießen.

ich warte erstmal donnerstag ab. wenn ich den neuen job hab und dann die kündigung vorlege kanns auch passieren dass ich freigestellt werde.
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@Scrush Ist nicht ungewöhnlich, dass man nach ein paar Jahren merkt, dass der Bereich doch nichts für einen ist. Du bist noch jung, wenn du dich dort nicht mehr richtig fühlst, schau dich um und probier was, was dir mehr Freude bereiten würde.
Wenn du jetzt First Level Support machst, kann ich verstehen, dass du keine Lust mehr hast. Ich denke, ich würde mir da nach einer Woche die Kugel geben. Im Third Level Support hab ich aber kaum mit nicht IT-Affinen Leuten zu tun und es geht. Natürlich gibt es noch immer genug Leute, bei denen man sich fragt, wie die es in die IT geschafft haben, man lernt aber auch damit umzugehen. Aber zumindest die ganz grundlegenden Dinge bleiben von mir fern.

ob das der support ist, kann ich gar nicht sagen. ich hab eigentlich gar kein problem mit den leuten, denen man dadurch hilft. es geht eher um die tätigkeit an sich und was da teilweise alles dranhängt. gerade in meiner aktuellen position bzw unternehmen ist das echt einfach nur noch nervig. ich hab das gefühl dass mich die arbeit irgendwie nicht erfüllt, man sitzt quasi zu 80% vor dem Kasten und ist der depp vom dienst. Einfach keine wirklich zufriedenstellende Tätigkeit.

ob ein arbeitgeber wechsel das nochmal umdrehen kann? keine ahnung. sicher bin cih aber, dass gerade der punkt weiterenwicklung bzw weiterbildung/spezialisierung für mich irgendwie total uninteressant ist. Mir macht die IT im privaten Umfeld Spaß, im business bereich eher weniger.

ich vergleich das ganz gerne mit nem Koch. Der kocht der ganzen Tag auf der Arbeit und wenn er dann im Feierabend ist, kocht er vielleicht nochmal für sich selbst? ok ich denke die werden eh auf der arbeit essen können aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus will. ich wünsche mir manchmal einfach, dass ich arbeit und privates mehr trennen kann.

das problem bei dem ganzen thema ist ja immer der Quereinstieg. Nochmal ne Ausbildung machen? ich weiß nicht... Das würde nur gehen wenn ich wo sehr sehr günstig wohnen kann und das wird genau das problem sein.

Ich hab mir auch schon überlegt, evtl zu meinen Eltern zu ziehen. die haben seit ein paar Jahren ein großes Haus mit riesen Grundstück und ich könnte da natürlich kostenfrei wohnen und hätten fast eine ganze etage.

Ich hatte keine wirklichen kosten, könnte mir Job und Arbeitszeit flexibel aussuchen und wäre am ende eventuell glücklicher?

Allerdings wohnen die wirklich am Arsch der Welt
 
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Auch wenn man dich vielleicht unfair behandelt oder dir der Job stinkt - versuch du selbst doch fair zu bleiben. Dann kannst du auch mit erhobenem Kopf da raus gehen und nach vorne schauen. Ich weiß nicht wie lange du den Job da jetzt machst, aber wenn die vorherige Position / Arbeitsstelle im Lebenslauf ohne Arbeitszeugnis ist, stinkt das zum Himmel. Bin ich immer extrem vorsichtig geworden bei Bewerbern. Dann lieber ein mittelmäßiges Zeugnis als gar keins.

Vielleicht bringt dich ja auch eine Weiterbildung nach vorne? Das kann ich nicht beurteilen, aber Möglichkeiten gibt es ja genug wenn man die ungefähre Marschrichtung kennt bzw. was einem liegt.
 
meinst du wirklich dass es sinn machen würde ein sagen wir mal dürftiges Arbeitszeugnis zu nutzen als gar keins? Ich könnte mir vorstellen, dass man sich dann aufgrunddessen dann jedesmal für rechtfertigen muss wenn sich der zukünfige personaler das genauer durchliest...

edit: wobei ein fehlendes ja ebenfalls fragen aufwirft...

recht hast du. ich bin halt gerade etwas im ragemode :)
 
Wie lange hast du denn in dem Laden gearbeitet bisher? Wenn du den Job jetzt 3 Monate gemacht hast - okay, geschenkt. Wenn du aber 3 Jahre bei dem Laden warst und bei der nächsten Bewerbung dann kein Arbeitszeugnis beiliegt, würden bei mir alle Alarmglocken angehen. Vielleicht sehen das studierte Personaler anders, aber fehlende Unterlagen oder auch fehlende Passagen im Arbeitszeugnis sind für mich immer ein Alarmzeichen.
 
Wie lange hast du denn in dem Laden gearbeitet bisher? Wenn du den Job jetzt 3 Monate gemacht hast - okay, geschenkt. Wenn du aber 3 Jahre bei dem Laden warst und bei der Bewerbung dann kein Arbeitszeugnis beiliegt, gehen bei mir alle Alarmglocken an. Vielleicht sehen das studierte Personaler anders, aber fehlende Unterlagen oder auch fehlende Passagen im Arbeitszeugnis sind für mich immer ein Alarmzeichen.

ich bin noch in der probezeit. start 1.7.21

deswegen halt ich es auch für ziemlich schwierig ein aussagekräftiges zeugnis zu erstellen?

ich hab aktuell noch eine andere bewerbung am laufen wo ich noch auf ein feedback zum gespräch warte.

das wäre eine halbe IT + Halbe Verwaltungsstelle auf 35h basis ohne rufbereitschaft bei einer Einrichtung, die von der Stadt organisiert wird.

Ebenfalls fußläufig erreichbar. Das lief eigentlich auch sehr positiv. Aber das Gehalt wird spürbar weniger sein als aktuell was für mich aber nicht so das Problem ist solange es noch halbwegs im rahmen bleibt

aktuell brauch ich erstmal einen klaren kopf und dann schau ich wie es weiter geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Probezeit gilt fuer beide Parteien. Wuerde mich da nicht einscheissen.
Hat halt nich gepasst und gut is. Is doch schoen dass man das versteht und dagegen etwas unternimmt. Ein faehiger Personaler wird dir da auch keinen Strick daraus drehen. Mach dir keinen Kopf!
 
Ach, Probezeit - ja dann drauf geschissen. Wie @p4n0 schon schrieb gilt die für beide Seiten.

Geld ist nicht alles. 35h Woche und weniger Stress klingt auch sehr sexy.
 
ja geld bringt mir nichts wenn ich die zeit, in der ich das ausgeben könnte, nicht habe oder so mies drauf bin dass es aufm konto rost ansetzt.

gut so viel isses ja jetzt auch nicht aber ich kann auf einen teil verzichten wenn ich mit eineinm anderen Job oder position/tätigkeit Glücklicher bin.

hatte vor 2 wochen mal mit nem ehemaligen arbeitskollegen etwas länger telefoniert und der hat mir das auch nochmal angeraten. gerade wenns an die gesundheit geht sollte ich an mich denken und nicht an die kohle oder sonst was.
 
hatte vor 2 wochen mal mit nem ehemaligen arbeitskollegen etwas länger telefoniert und der hat mir das auch nochmal angeraten. gerade wenns an die gesundheit geht sollte ich an mich denken und nicht an die kohle oder sonst was.

Korrekt. Und was bringt dir viel/mehr Geld, wenn du jeden Tag mit "Ich habe keinen Bock" aufstehst oder noch schlimmer der Job auf die Gesundheit geht?
 
Andererseits ist es halt auch nicht so geil wenn man jeden € 3x umdrehen muss, weil man sonst am Ende des Monats hungern muss. Ein gewisses Gehaltslevel sollte der neue Job dann also auch haben.
 
@Scrush
Wenn du keinen Bock mehr hast auf einen bestimmten Job oder Bereich, dann orientiere dich langsam um!
Das muss auch nicht von heut auf morgen sein und wie die anderen hier schon schrieben, Geld ist nicht alles, so lang man ordentlich über die Runden komm.

Kleiner Lebenslauf von mir, der immer das gemacht hat worauf er Lust hatte:
Baujahr 86'
2002 Realschulabschluss
2003 Höhere Handelsschule, dann Wirtschaftsgymnasium mit Abbruch nach 3 Monaten um dann Steuerfachangestellter zu lernen auch um nach 3 Monaten zu aufzuhören
2004 Bürokaufmann gelernt bis 2006, Zwischenprüfung mit 1 und dann gleich um 12 Monate verkürzt
2006 zum Bund, gleich als Eignungsübender für 12 Jahre, weil ich bock auf die Action hatte, nebenbei den Wirtschaftsfachwirt und Ausbildereignungsprüfung gemacht und noch paar Scheine (CAD-Konstruktionsfachkraft aus Spaß an der Freud,
2012 nach mehreren Einsätzen und Auslandsaufenthalten mit festem Dienstposten nach Frankreich
2019 zurück nach Deutschland und den Berufssoldaten abgelehnt, da ich die nächsten 25 Jahre das gleiche hätte machen müssen/sollen und ich kein Bock mehr auf einen großen Puff hatte, dann noch den IT-Administrator und den IT-Professional draufgeklatscht, zusätzlich den Beauftragen für Informationssicherheit und den zertifizierten Datenschutzbeauftragten,
ab 01.10.21 trete ich meine neue Stelle bei einer Bank an, als Datenschutzbeauftragter und Beauftragter für Informationssicherheit und Auslagerungsmanagement.
Nebenbei kloppe ich noch etwas Prozess- und Organisationsmanagement im Bereich SixSigma drauf!
In der Bank bleibe ich so 2 - 3 Jahre, dann kratze ich an der 40 und Suche mir meine Niesche für die letzten 20 Jahre, mit 45 ist dann auch das Haus bezahlt.

Als Hintergrund, ich habe 2011 günstig ein Grundstück mit 2 Häusern schießen können und hatte den Luxus und die Möglichkeiten des Berufförderungsdienstes bei der Bundeswehr, ich hatte aus dem worauf ich Bock hatte immer einen Plan gemacht, ging nicht immer alles gleich aber irgendwie doch und so habe ich mich breit aufstellen können und nie die Lust verloren was neues zu starten!

Das ist nicht Jedermanns ding, aber wenn man will, startet man halt mit einem Plan was neues!
 
Ich bin gelernter FISI mit 5,5 Jahren Berufserfahrung. Hab bislang nur im Support gearbeitet und mir macht der Job leider keinen Spaß mehr.
Wie alt bist du denn? Ich hatte damals zum Glück schon nach einem Jahr gemerkt, dass mich Computer und Programmierung zwar immer interessiert haben, der Job aber keinen Spaß macht. Habe dann einfach nochmal bei 0 gestartet.
Gott sei Dank.
 
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