[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Die Trennung zwischen Psyche und Körper ist eine künstliche. Alle "psychischen" Erkrankungen sind letztendlich "körperliche" Erkrankungen. Damit meine ich nicht dass ich unser bewusstes Erleben beispielsweise komplett auf das Gehirn reduzieren möchte, sondern dass das bewusste Erleben (im gesunden sowie im kranken Menschen) mit neuronalen Vorgängen korrespondiert. Die Psyche exsitiert für mich nicht; aber das im Detail zu erläutern ist hier nicht möglich. Vielleicht ist es interessant zu äußern dass in vielen östlichen Ländern, z.B. im Orient und in Asien, sich "psychische" Symptome z.B. mehr körperlich als hier bei uns im Westen manifestieren.

Das ist wie sagen, dass es Software nicht gibt. Sind ja nur Elektronen im Computer. Wofür gibts Programmierer? Elektrotechniker reichen ja. Geschichten existieren auch nicht. Die korrespondieren zu 100% mit dem Buch...
 
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Das ist wie sagen, dass es Software nicht gibt. Sind ja nur Elektronen im Computer. Wofür gibts Programmierer? Elektrotechniker reichen ja. Geschichten existieren auch nicht. Die korrespondieren zu 100% mit dem Buch...
Das Bewusstsein ist nicht die Software des Gehirns (Hardware). Das ist eine latent dualistische Vorstellung. So stellen sich das natürlich viele Laien vor und leider auch einige Kognitionswissenschaftler. Aber du darfst mir natürlich gerne deine Meinung dazu darstellen. Übrigens wollte ich damit gar nicht ausdrücken dass Psychiater, Psychologen etc. überflüssig seien. Nur falls ich hier falsch verstanden wurde...

Am besten via PN. Denn das Thema ist ein großes Fass. ;) Dein Vergleich setzt natürlich bestimmte Voraussetzungen/Vorannahmen voraus was "das Bewusstsein" oder "die Psyche" ist. Und ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich diese Annahmen nicht teile. Dieses Thema ist das hot topic in cognitive science... darüber wird soviel gestritten... wahrscheinlich haben auch wir beide grundlegend andere Ansichten darüber.
 
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Der Staat hat verstanden, dass er keine Steuern einnehmen würde, wenn jeder Euro nur einmal versteuert würde. Du kaufst von deinem mit Einkommenssteuer versteuerten Geld Haus, Konsumgüter usw., was dann alles nicht mehr besteuert würde. Der Bäcker, der dir Brötchen verkauft und dein bereits versteuertes Geld einnimmt, müsste es selbst nicht mehr versteuern, weil ja schon mal Steuern darauf bezahlt wurden. Und den Lohn, den er seinen Angestellten bezahlt, enthält dann auch keine Einkommenssteuer mehr.
das muss aber nicht zwangsläufig so sein. viele steuern sind nur dazu da, sich selbst zu tragen. die großen einnahmen des staates sind nur ein paar wenige steuern wie die märchensteuer oder lohnsteuer. der rest sind nur kleckerkram. es wäre drastisch einfacher, alles über 2-3 steuern abzuhandeln und all den anderen mist einfach zu streichen. man würde abertausende von finanzheinis kündigen können und saftig geld sparen. am ende nimmt der staat weniger ein, gibt weniger aus und der bürger hat mehr geld zum ausgeben und kurbelt die wirtschaft an.
derzeit ist es doch so, das das verhältnis angestellteneinkommen - (fixe) lebenshaltungskosten sich gerade so in waage halten beim durchschnittseinkommen (median = ~ 1800€ netto). mal eben 500€ für irgendeine reparatur wirft einen single schnell mal um mehrere monatssparraten nach hinten. es spielt auch keine rolle wo er lebt. auf dem land braucht er zwangsweise ein auto, in der stadt zahlt er mehr miete und braucht nen monatsticket. (erspart mir die paar wenigen ausnahmen, welche direkt neben der arbeit wohnen...)
 
Dass die Teile der Arbeit, besonders die praktische Anwendung nicht veröffentlichen kann aber auch aus patentrechtlichen Gründen passieren. Voraussetzung für ein Patent ist Neuheit. Eine Veröffentlichung, auch eigene Veröffentlichungen, zerstört die Bedingung der Neuheit. Kann also sein, dass man nicht alles veröffentlicht, um sich die Möglichkeit zu erhalten ein Patent zu beantragen.
Die Gründe sind vielfältig. Kommerzialisierung, Lizenzeinnahmen, Patente usw. Spielen definitiv mit rein.

Die Einkünfte aus dem Kapital werden aber besteuert und dies ist weitaus sinnvoller und fairer als den Besitz besteuern zu wollen. Wie soll das funktionieren, wenn der z.B. gar nicht die Erträge abwirft um die Steuer darauf bezahlen zu können? Da gibt es genug Fälle, so haben z.B. viele Land- und Forstwirte zwar einen gewaltiges Kapital aber oft kaum eine oder gar keine Rendite daraus und könnten schon 1% pro Jahr auf den rechnerischen Werte ihres Landes oft gar nicht aus den Erträgen bezahlen, müsste also ständig verkaufen. Und selbst bei Kapital welches genug erwirtschaftet um eine Steuer bezahlen zu können, würde dies Geld in Unternehmen z.B. für Investitionen oder bei Immobilien für die Instandhaltung fehlen. Dann wäre die Frage der Bewertung zu stellen, bei Aktien kann man den Börsenkurs nehmen, aber was ist mit Aktien und anderen Unternehmensanteilen die nicht börsengehandelt sind? Wie bewertet man Immobilien fair, nach den aktuellen Preisen der Region? Eine echte Bewertung für eine Immobilie bekommt man doch immer nur, wenn diese mal verkauft wird, denn dann haben sie zwei auf einen Preis dafür geeinigt, vorher kann man den Wert allenfalls schätzen und da teils ganz schön danebenliegen.
Zu dem Thema hatte ich zuletzt ein extrem interessantes Interview gehört.
Das las sich für mich aber anders:
Das Problem ist meines Erachtens dass Einkommen stark besteuert werden, Kapital und Besitz aber quasi gar nicht; Grundsteuer wird dann ggf. auch noch auf die Mieter umgelegt. Das sorge halt für eine massive Schieflage.
Denn Kapitalerträge sind ja nun auch wieder Einkommen.
Das Thema hat 2 Dimensionen.
1) Ist einer Frage der Zielsetzung. Möchte ich entstehendes Vermögen besteuern (also Einkommen) oder möchte ich bestehendes Vermögen besteuern?
Gründe dafür können vielfältig sein, z.B. Spaltung der Gesellschaft durch Vermögensungleichheit aka. die berühmte Schere

2) gibt dann ja noch das Thema Erbe als einzelnen Themenkomplex um Vermögenszentralisierung zu verhindern und entgegenzuwirken.
Die beiden Radikalsten wäre z.B. Erbschaftssteuer 100% - man kann nix vererben, jeder fängt mit 0 an. Oder aber Erbschaftssteuer 0 - Vererbt doch was ihr wollt.
>Dazwischen gibts dann diverse mehr oder weniger clevere Denkmodelle mit ihren Eigenarten, welche besonders bei größeren (Familien-) Unternehmen und Aktienanteilen von AGs extremst spannend werden und bei Immobilien mit fluktuierendem Wert.
 
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Möchte ich entstehendes Vermögen besteuern (also Einkommen)
Einkommen ist Einkommen und ob daraus Vermögen entsteht, hängt ja davon ab was der Einkommensempfänger damit macht und daher sehe ich Einkommen nicht automatisch als entstehendes Vermögen. Außerdem wird Einkommen ja sowieso schon versteuert und daher kann es bei der Frage der Vermögensbesteuerung niemals um Einkommen gehen, sondern es geht immer um bestehendes Vermögen.
 
das muss aber nicht zwangsläufig so sein. viele steuern sind nur dazu da, sich selbst zu tragen. die großen einnahmen des staates sind nur ein paar wenige steuern wie die märchensteuer oder lohnsteuer. der rest sind nur kleckerkram. es wäre drastisch einfacher, alles über 2-3 steuern abzuhandeln und all den anderen mist einfach zu streichen. man würde abertausende von finanzheinis kündigen können und saftig geld sparen. am ende nimmt der staat weniger ein, gibt weniger aus und der bürger hat mehr geld zum ausgeben und kurbelt die wirtschaft an.

Da hast du Recht, aber das hat mit meinem Post nichts zu tun :d

derzeit ist es doch so, das das verhältnis angestellteneinkommen - (fixe) lebenshaltungskosten sich gerade so in waage halten beim durchschnittseinkommen (median = ~ 1800€ netto). mal eben 500€ für irgendeine reparatur wirft einen single schnell mal um mehrere monatssparraten nach hinten. es spielt auch keine rolle wo er lebt. auf dem land braucht er zwangsweise ein auto, in der stadt zahlt er mehr miete und braucht nen monatsticket. (erspart mir die paar wenigen ausnahmen, welche direkt neben der arbeit wohnen...)

Auch wenn weniger als früher übrig bleibt: Wer als Single mit 1800 netto in durchschnittlicher Wohngegend praktisch nichts beiseite legen kann, hat eben andere Prioritäten. Ist ok, wenn man jeden Monat mehrere hundert Euro für Karre, Technik oder Kitesurfen ausgibt, aber dann darf man sich auch nicht wundern, wenn der Nachbar, der das nicht macht, mehr übrig hat zum Sparen. Genauso ist es eigene Sache, ob man Reparaturkosten einplant oder eben alles raushaut, was geht. Denn, dass das Auto mal kaputtgeht, ist nicht eine Frage des Ob, sondern des Wann. Wer hier entsprechend zurücklegt, bevor etwas kaputtgeht, kann natürlich nicht so viel Geld für andere Dinge ausgeben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das las sich für mich aber anders: Denn Kapitalerträge sind ja nun auch wieder Einkommen.

Und wie soll das zu einer Schieflage führen? Die kommt ja daher, dass ich mit Lohnarbeitseinkommen höhere Steuern zahle als bei Kapitalertragseinkommen.
 
Die kommt ja daher, dass ich mit Lohnarbeitseinkommen höhere Steuern zahle als bei Kapitalertragseinkommen.
Das ist aber ein anderes Thema als die Besteuerung von Kapital. Dies wurde ja meines Wissens nach mit der Kapitalertragssteuer als Quellensteuer eingeführt um wegen fehlender Steuerehrlichkeit überhaupt Steuern Kapitalerträge kassieren zu können. Es wird ja auch immer mal wieder darüber diskutiert dies wieder zu ändern, da heutzutage die Möglichkeiten den Steuervermeidern auf die Schliche zu kommen, eben weit größer sind als damals. Dies ist dann aber eben eine politische Entscheidung, aber ich wette jetzt schon, dass Du nach einer Änderung unterm Strich mehr Steuern zahlen wirst als jetzt, denn dann werden die Kapitalerträge natürlich auch dafür sorgen, dass Du wegen der Progression einen höheren Steuersatz zahlen musst. Daher kann wohl so gut wie jeder der Kapitalerträge die über dem Freibetrag liegen, froh sein solange sich an deren Besteuerung nichts ändert.
 
Würde ich immer noch in Deutschland leben, würde ich definitiv auch zu viel Steuern zahlen müssen. Bleibe im Lande und ernähre Dich redlich, hat meine Mutter immer gesagt. Ersteres war ein schlechter Rat, an letzteres habe ich mich aber trotzdem immer gehalten.
 
Also ich persönlich zahle definitiv zu viele Steuern. Das ist mal Fakt.
wer nicht :lol:

am geilsten finde ich dann, gehst zum Chef/Abteilubngsleiter und willst mehr Geld, weil die Lebenshaltungskosten massiv Gestiegen sind....wird nur geschnaupt :d

Thema Geld beiseite Legen:
Naja ausgehend von den 1800€ Netto kann ich mir schon gut Vorstellen, dass es schwer bis unmöglich ist, für nen Single was zur Seite zu legen. Gehen wir mal von einer Kaltmiete 10€/qm aus, da sind wir bei 60-70qm locker bei 900euro Warmmiete, was schon 50% sind. Dann noch das Finanzierte Auto 200euro Rate, 60euro Versicherung und je nachdem 150-200euro Sprit. Machen noch mal knapp 450euro. Dann will was gegessen und Getrunken werden, noch mal 250-300euro. Dann bleibt nicht mehr viel Übrig und da hat der Kollege noch keine Klamotten gekauft oder ist Hobbys nachgegangen oder hat DSL und Mobilfunk bezahlt, von Streaming erst gar nicht zu reden...
 
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Jetzt kann man natürlich streiten ob bei 1,8k€ netto, eine 60-70qm Bude als Single nötig wäre :fresse2:
Meine erste Bude hatte zwar auch 67qm (als Single), was auch super angenehm war und als Single wahrscheinlich sogar noch ist, aber rückblickend war es evtl. etwas übertrieben (gebraucht hätte ich den Platz def. nicht, hatte aber auch mehr als 1,8k€ zur Verfügung).
 
Jetzt kann man natürlich streiten ob bei 1,8k€ netto, eine 60-70qm Bude als Single nötig wäre :fresse2:
Meine erste Bude hatte zwar auch 67qm (als Single), was auch super angenehm war und als Single wahrscheinlich sogar noch ist, aber rückblickend war es evtl. etwas übertrieben (gebraucht hätte ich den Platz def. nicht, hatte aber auch mehr als 1,8k€ zur Verfügung).
dann machen wir 55qm draus, die dann 12€/qm kosten
 
willst mehr Geld, weil die Lebenshaltungskosten massiv Gestiegen sind....wird nur geschnaupt
Das Argument das Deine Kosten gestiegen sind, ist halt extrem schwach. Wenn man mehr Geld will, muss man seinen Arbeitgeber davon überzeugen warum man dies verdient hat und nicht, warum man dies braucht.
ausgehend von den 1800€ Netto kann ich mir schon gut Vorstellen, dass es schwer bis unmöglich ist, für nen Single was zur Seite zu legen.
Das ist immer eine Frage der eigenen Kostenstruktur. Brauche ich als Dingle 60-70qm? Wenn man dies bejaht, dann muss man eben ggf. davon ausgehen, dass am Ende nichts zur Vermögensbildung übrig bleibt, weil man eben jetzt den Konsum bevorzugt und eine größere Wohnung als wirklich nötig, ist eben auch Konsum.
Jetzt kann man natürlich streiten ob bei 1,8k€ netto, eine 60-70qm Bude als Single nötig wäre :fresse2:
Eben, die Prioritäten muss aber jeder selbst setzen, nur ist es einfach Unsinn auf der einen Seite hohe Konsumansprüche zu realisieren und sich dann zugleich zu beschweren, dass nichts für die Vermögensbildung bleibt.
dann machen wir 55qm draus, die dann 12€/qm kosten
Was ändert das? Gibt es nichts was für weniger zu haben ist und für einen Single trotzdem reicht?
 
ahja, Gestiegene Miete sowie Spritpreiserhöhung und Lebensmittelerhöhung sind für dich kein guter Grund um das Gehalt anzupassen? Gott sein dank bist du hoffentlich kein Lohnverantwortlicher....

kA wo du lebst, aber 10€/qm ist normal, kleinere Buden sind Tendentiell teurer
 
Einspruch:
Mein Chef würde mir den Vogel zeigen, wenn meine einzigen Gründe für eine Gehaltsanpassung die Inflation (Gestiegene Miete, Spritspreise und Lebensmittel) sei.
 
Und 2 bis 2,5 Zimmer mit 60 qm ist natürlich viel zu viel als Single 😆

Wieviel maximal? 1 Zimmer 25 qm Abstellkammer?

Also bei 90 bis 100 gehe ich mit, aber bei 60?! 🤔 Wenn die Wohnung noch etwas ungünstig geschnitten ist, dann ist das nicht wirklich übertrieben viel.
 
Einspruch:
Mein Chef würde mir den Vogel zeigen, wenn meine einzigen Gründe für eine Gehaltsanpassung die Inflation (Gestiegene Miete, Spritspreise und Lebensmittel) sei.
Ich sag ja nicht, dass man nur mit diesem Argument ankommen soll, aber ich finde es ist ein Grund den man durchaus anführen können sollte
 
Und 2 bis 2,5 Zimmer mit 60 qm ist natürlich viel zu viel als Single 😆

Wieviel maximal? 1 Zimmer 25 qm Abstellkammer?

Also bei 90 bis 100 gehe ich mit, aber bei 60?! 🤔 Wenn die Wohnung noch etwas ungünstig geschnitten ist, dann ist das nicht wirklich übertrieben viel.
Auf dem Land wohnt man eben etwas großzügiger *aufs Profil schau -- Laupheim --- * :fresse2:
 
Gestiegene Miete sowie Spritpreiserhöhung und Lebensmittelerhöhung sind für dich kein guter Grund um das Gehalt anzupassen?
Es geht nicht darum ob das für mich ein guter Grund ist, sondern darum ob es für Deinen Chef/Abteilungsleiter einer ist und als Manager kann ich Dir sagen, dass Du damit ganz bestimmt keine offenen Türen einrennen wirst. Wenn Du mehr verdienen möchtest, dann musst Du entweder den AG wechseln oder Deinen Chef/Abteilungsleiter mit anderen Argumenten überzeugen als den Wunsch gut zu wohnen (was ich durchaus nachvollziehen kann) und noch Geld zur Vermögensbildung übrig zu haben (was ja auch sehr wichtig ist).
ch sag ja nicht, dass man nur mit diesem Argument ankommen soll, aber ich finde es ist ein Grund den man durchaus anführen können sollte
Ob als einziges Argument oder eines von vielen, es ist untauglich um einen Chef zu überzeugen, der schaut nämlich nur darauf was Du der Firma einbringst, denn daraus bezahlt er Dein Gehalt. Nein, nicht der Chef bezahlt Dein Gehalt, sondern die Kunden und der Chef verteilt es nur! Wenn Du das verinnerlicht hast, dann lernst Du auch richtig für eine Gehaltserhöhung zu argumentieren. Wenn Du Dich dieser Einsicht verweigerst, wird es immer schwer bleiben.
 
Es geht nicht darum ob das für mich ein guter Grund ist, sondern darum ob es für Deinen Chef/Abteilungsleiter einer ist und als Manager kann ich Dir sagen, dass Du damit ganz bestimmt keine offenen Türen einrennen wirst. Wenn Du mehr verdienen möchtest, dann musst Du entweder den AG wechseln oder Deinen Chef/Abteilungsleiter mit anderen Argumenten überzeugen als den Wunsch gut zu wohnen (was ich durchaus nachvollziehen kann) und noch Geld zur Vermögensbildung übrig zu haben (was ja auch sehr wichtig ist).
Ob als einziges Argument oder eines von vielen, es ist untauglich um einen Chef zu überzeugen, der schaut nämlich nur darauf was Du der Firma einbringst, denn daraus bezahlt er Dein Gehalt. Nein, nicht der Chef bezahlt Dein Gehalt, sondern die Kunden und der Chef verteilt es nur! Wenn Du das verinnerlicht hast, dann lernst Du auch richtig für eine Gehaltserhöhung zu argumentieren. Wenn Du Dich dieser Einsicht verweigerst, wird es immer schwer bleiben.
Ich verdien mein Jahresbrutto in Knapp 2 Monaten...soll ich dann ankommen und Sagen, Chef du Verdienst JÄhrlich das 6-Fache mit mir von dem was ich Koste....machen wir doch das 5-Fache draus :d

edit:

naja ich arbeite in dem Unternehmen jetzt knapp 2 1/2 Jahre. Davon war ich 14 Monate in Kurzarbeit, trotzdem will und MUSS ich spätestens zum Jahresende mal vorsprechen und mein Gehalt anpassen...die Kosten sind die letzten 2 Jahre dermaßen explodiert mit Frau/Kind/Hund...da müssen einfach 5-10% mehr her.

Ich Oute mich mal als Steuernoob, wie ist das eigentlich. Aktuell bin ich Single mit Steuerklasse 1 logisch. Wenn ich Heirate und als Alleinverdiener in die bessere Steuerklasse gehe, bekomm ich ja einige Prozent mehr Netto...ABER stimmt das, ich hab das mal irgendwo aufgeschnappt, dass man dann Automatisch weniger in seine Rentenkasse einzahlt?
 
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Wenn du so konkret weißt, was du für die Firma reinholst, warum das nicht einsetzen in Verhandlungen?
 
am geilsten finde ich dann, gehst zum Chef/Abteilubngsleiter und willst mehr Geld, weil die Lebenshaltungskosten massiv Gestiegen sind....wird nur geschnaupt :d
Ist ja auch mit Abstand die mieseste Begründung. Immer aus Sicht Mehrwert fürs Unternehmen argumentieren und darstellen.
 
Irgendwie ist jeder immer der Meinung zu viel Steuern zu zahlen :fresse: Ich finde auch, dass ich viel zahle aber zu viel eigentlich nicht. Wer viel verdient zahlt eben viel, finde das fairer als z.B. in den USA wo für jeden die Krankenversicherung gleich viel kostet (ich weiß, das ist keine Steuer, aber rechne das mal einfach in die allgemeinen Abgaben mit rein).j
Noch mehr will ich aber auch nicht zahlen :ROFLMAO:

Da hab ich auch einige Verwandte :-)
 
Ich Oute mich mal als Steuernoob, wie ist das eigentlich. Aktuell bin ich Single mit Steuerklasse 1 logisch. Wenn ich Heirate und als Alleinverdiener in die bessere Steuerklasse gehe, bekomm ich ja einige Prozent mehr Netto...ABER stimmt das, ich hab das mal irgendwo aufgeschnappt, dass man dann Automatisch weniger in seine Rentenkasse einzahlt?

Öhm... eigentlich nicht. Ist ja ein bestimmter Prozentsatz vom brutto, das ändert sich dadurch ja nicht.
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Irgendwie ist jeder immer der Meinung zu viel Steuern zu zahlen :fresse: Ich finde auch, dass ich viel zahle aber zu viel eigentlich nicht. Wer viel verdient zahlt eben viel, finde das fairer als z.B. in den USA wo für jeden die Krankenversicherung gleich viel kostet (ich weiß, das ist keine Steuer, aber rechne das mal einfach in die allgemeinen Abgaben mit rein).j
Noch mehr will ich aber auch nicht zahlen :ROFLMAO:


Da hab ich auch einige Verwandte :-)

Klaro... aber wir werden in Deutschland schon ordentlich ausgenommen.

Allersings haben wir auch viele Leistungen, wo man in anderen Ländern nur träumen kann.

Aber spürbare Steuererleichterungen wären mal schön. Passieren wird das aber eh nie, nur das Gegenteil.
 
Noch mehr will ich aber auch nicht zahlen
Wer will schon freiwillig mehr abgeben...

Ist imho eine Frage der Perspektive und der Folge.
Wenn es dazu führt, dass die Gesellschaft allgemein gerechter wird, extrem hohe Einkommen extrem hoch besteuert werden, dafür aber Menschen die die Kohle dringender brauchen als ich entlastet werden (Menschen/Familien unterhalb des Einkommensmedian) kann ich mich sehr gut damit abfinden von meinem Einkommen noch etwas mehr abzugeben.
 
Noch mehr vom Einkommen abgeben?
Hallo? Es reicht langsam. Wir haben in D kein Problem auf EInkommens-Seite.

Wir haben lediglich genug Menschen, die unser Steuergeld verprassen.
Weitere (hoehere) Abgaben fuehren unweigerlich dazu, dass die Menschen nach und nach die Schnauze voll haben.
 
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