[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Weitere (hoehere) Abgaben fuehren unweigerlich dazu, dass die Menschen nach und nach die Schnauze voll haben.
Dann sollen die Minderleister oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze halt verschwinden.
Leisten nix, tragen nix bei und betreiben Steuerhinterziehung als Hobby. Von den hinterzogenen Steuern bestreiten die dann ihren Standard. Sowas braucht niemand.

(Argumentation bewusst auf den Kopf gestellt, liest sich interessanterweise sehr realistisch, im Vergleich zu immer nur Niedriglöhnerbashing)

PS:
Um meine Perspektive zu teilen sollte man allerdings die Mehrwerttheorie verstanden haben. Besser wäre das.
 
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Beitragsbemessungsgrenze abschaffen halte ich immer noch für eine gute Idee.

Übrigens war der damalige GF in meiner alten Firma zum Thema Inflationsausgleich der Meinung "3% bzw. Inflationsausgleich geht immer" - allerdings war damit dann auch die Gehaltsverhandlung für die nächsten 2-3 Jahre erledigt 😁
 
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Beitragsbemessungsgrenze abschaffen halte ich immer noch für eine gute Idee.

Übrigens war der damalige GF in meiner alten Firma zum Thema Inflationsausgleich der Meinung "3% bzw. Inflationsausgleich geht immer" - allerdings war damit dann auch die Gehaltsverhandlung für die nächsten 2-3 Jahre erledigt 😁
hatten wir den Selben GF?! :lol: Der dachte sogar, dass er mega Großzügig mit seinen 3% sei :d

Arbeitskollege ist mal zu dem Besagten Chef hin wegen mehr Geld...der wollte ihm 100euro Brutto mehr geben...hat er nicht wirklich zu ihm gesagt "Herr so und so, lassen Sie es gut sein, nehmen Sie sich das Geld und gehen mit ihrer Frau schön essen" Ist raus aus dem Büro und nen Monat Später hat er Gekündigt :lol: als ich dann 6 Monate später zum selben Arbeitgeber wie er bin fand unser Ex-Chef dann weniger Lustig
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich schon lese, gestiegene Lebenshaltungskosten sind kein Grund für eine Lohnerhöhung, klappen sich meine Zehennägel um. Komischerweise bekommen Angestellte in Unternehmen mit Tarifbindung ja auch eine tarifliche Gehaltserhöhung, um bei gestiegenen Lebenshaltungskosten nicht immer weniger Geld in der Tasche zu haben (unabhängig ihrer Eingruppierung und Aufstieg in den Stufen).
Wir reden hier ja auch nicht von geforderten 5-10% pro Jahr.
Ein guter AG achtet darauf, dass seine Angestellten nicht weniger in der Tasche haben. Die bei denen die Mitarbeiter nur eine Nummer sind, lachen natürlich über diese Forderung,
 
Ein guter AG achtet darauf, dass seine Angestellten nicht weniger in der Tasche haben. Die bei denen die Mitarbeiter nur eine Nummer sind, lachen natürlich über diese Forderung,
Ich glaube aber, dass viele AGs sich hier Freiheiten herausnehmen bzw. Gründe erfinden, warum das eben nicht "möglich" ist. Leider selbst auch schon erlebt. Traurig, wie teilweise mit den MA umgegangen wird.
 
Wenn Mitarbeiter und deren Arbeit bzw. Einsatz nicht wertgeschätzt wird, verkommen sie schnell zu einer Nummer bzw. Kostenfaktor. Und wenn sie dann auch noch ständig gesagt bekommen "unsere Personalkosten sind zu hoch" - na dann steigt natürlich die Motivation auf Gehalt zu verzichten und einfach noch mehr zu arbeiten.
 
Ist ja auch mit Abstand die mieseste Begründung. Immer aus Sicht Mehrwert fürs Unternehmen argumentieren und darstellen.
eigentlich ist es DER grund überhaupt. alle gewerkschaften streiken genau deshalb. wenn alles teurer wird man aber nicht mehr geld bekommt, verdient man effektiv weniger. also fragt man den chef, ob man nun 5% mehr bekommt oder einfach 5% weniger arbeit. wenn man nicht gerade nur schrauben sortiert oder sonstige handlangerarbeiten, wird man mit der zeit auch besser und effektiver, was eine gehaltssteigerung eh begünstigt. schwierig wirds nur, wenn man schon ewig in kurzarbeit steckt.
 
Okay. Ich hab undifferenziert formuliert.
Die Forderung nach Inflationsausgleich ist nachvollziehbar, geht in meinem Kopf aber nicht mit der Forderung nach Gehaltserhöhung, einem Sprung in der Gehaltsgruppe, zusammen.
In meinem Kopf sind das 2 getrennte paar Schuhe (die man natürlich beide gerne hätte).
 
Ist das nicht letztendlich eine Art Henne-Ei Diskussion?
Weil die Kosten steigen, sollten die Löhne steigen. Damit jedoch die Löhne steigen können, müssen die Betriebe mehr für ihre Dienstleistung/Waren verlangen -> Kosten steigen.
 
ok ein sprung in der gehaltsgruppe rechtfertigt das natürlich nicht. es ist nur ein inflationsausgleich.
 
Die Forderung nach Inflationsausgleich ist nachvollziehbar, geht in meinem Kopf aber nicht mit der Forderung nach Gehaltserhöhung, einem Sprung in der Gehaltsgruppe, zusammen. In meinem Kopf sind das 2 getrennte paar Schuhe (die man natürlich beide gerne hätte).

Ist es meiner Meinung nach auch. Aber wie oben schon angeführt hat das unser damaliger GF eigentlich ganz geschickt miteinander verbunden. Besser 2-3% zahlen als 5% oder mehr.
 
Wenn du so konkret weißt, was du für die Firma reinholst, warum das nicht einsetzen in Verhandlungen?
Ich hole Millionen rein jedes Jahr, aber leider ist das dafür völlig uninteressant 😅😅🙈
 
Ich hole Millionen rein jedes Jahr, aber leider ist das dafür völlig uninteressant 😅😅🙈

Vielleicht sollte ich genauer sein. Es geht nicht darum, irgendwelche Verträge zu angeln, sondern konkret den Wert selber zu erzeugen.
 
naja ich arbeite in dem Unternehmen jetzt knapp 2 1/2 Jahre. Davon war ich 14 Monate in Kurzarbeit, trotzdem will und MUSS ich spätestens zum Jahresende mal vorsprechen und mein Gehalt anpassen...die Kosten sind die letzten 2 Jahre dermaßen explodiert mit Frau/Kind/Hund...da müssen einfach 5-10% mehr her.

Einfach im September die passende Partei wählen. Die CO2 Steuer wird die Preise noch weiter steigen lassen.
Ähnliche Effekte haben auch der höhere Mindestlohn der bald wieder ansteigt.
Verstehe einige vermutlich erst wenn die Wähler anders wählen - weil man als Politiker ja gut verdient und nicht weiß was ein Liter Benzin kostet...

10% mehr Gehalt wird sehr schwer - die Gewerkschaften feiern ja lieber Regenbogen als die wirklichen Sorgen der Mehrheit.

Ich Oute mich mal als Steuernoob, wie ist das eigentlich. Aktuell bin ich Single mit Steuerklasse 1 logisch. Wenn ich Heirate und als Alleinverdiener in die bessere Steuerklasse gehe, bekomm ich ja einige Prozent mehr Netto...ABER stimmt das, ich hab das mal irgendwo aufgeschnappt, dass man dann Automatisch weniger in seine Rentenkasse einzahlt?

Du solltest dir einen Steuerberater suchen und dich komplett aufklären lassen. Welche und wieviel Rentenpunkte du los bist im Fall der Scheidung usw.

Vor ein paar Seiten gab es das AT Einstiegsgehalt Thema. Ich kenne einige die in Rekordzeit bei verschiedenen Arbeitgebern auf AT kamen. Diese Personen können sich passend Verkaufen und Präsentieren. Einer hat zu einem Vorstellungsgespräch ein Handout über seinen Lebenslauf aufbereitet, dieser alleine verpasste ihm ein Plus von 5k im Jahr.
AT hat aber auch manchmal Nachteile, kein Weihnachts- und Urlaubsgeld -> verschmerzbar da der Rest des Jahres mehr Geld einbringt. TZUG gibt es auch nicht usw.
Unter dem Grundsatz lieber das Geld haben als brauchen sehe ich dies noch nicht so dramatisch (für mich). Gefährlich wird es halt mangels Spezialisierung wenn man sich einen neuen Job suchen muss und dann eventuell in den Tarifbereich zurück muss und dann seinen "gefestigten" Lebensstandard mehr halten kann.
Für die "Top Performer" ist dies nie ein Thema, denen wird das AT Gehalt aber auch hinterher getragen.
Und wichtig, es gibt viele Menschen die weitaus weniger verdienen, jammern auf ganz hohem Niveau!
 
@2k5lexi
Ich habe mich vielleicht etwas unpraezise ausgedrueckt.
Wir haben kein Problem auf der Steuer-Einnahmen-Seite.

Lediglich bei der Ausgabenseite.

Und zwar hauptsaechlich wegen beSCHEUERTen Politikern, marodem Rentensystem (Nicht alle zahlen ein), fehlplanung von Großprojekten.


Dafuer bezahle ich nicht einen Cent mehr an Abgaben. Man koennte die beduerftigeren locker durch den besseren Einsatz vorhandener Mittel
helfen, ohne die 'starken Schultern' weiter zu belasten.
 
ohne die 'starken Schultern' weiter zu belasten.
Welche starken Schultern meinst du?
Gut verdienende Ingenieure und Unternehmer oder sackfaule Systemschmarotzer wie Investmentbanker und Erben?
(vgl. Mehrwerttheorie)
 
Einfach im September die passende Partei wählen. Die CO2 Steuer wird die Preise noch weiter steigen lassen.
Ähnliche Effekte haben auch der höhere Mindestlohn der bald wieder ansteigt.
Verstehe einige vermutlich erst wenn die Wähler anders wählen - weil man als Politiker ja gut verdient und nicht weiß was ein Liter Benzin kostet...

10% mehr Gehalt wird sehr schwer - die Gewerkschaften feiern ja lieber Regenbogen als die wirklichen Sorgen der Mehrheit.



Du solltest dir einen Steuerberater suchen und dich komplett aufklären lassen. Welche und wieviel Rentenpunkte du los bist im Fall der Scheidung usw.

Vor ein paar Seiten gab es das AT Einstiegsgehalt Thema. Ich kenne einige die in Rekordzeit bei verschiedenen Arbeitgebern auf AT kamen. Diese Personen können sich passend Verkaufen und Präsentieren. Einer hat zu einem Vorstellungsgespräch ein Handout über seinen Lebenslauf aufbereitet, dieser alleine verpasste ihm ein Plus von 5k im Jahr.
AT hat aber auch manchmal Nachteile, kein Weihnachts- und Urlaubsgeld -> verschmerzbar da der Rest des Jahres mehr Geld einbringt. TZUG gibt es auch nicht usw.
Unter dem Grundsatz lieber das Geld haben als brauchen sehe ich dies noch nicht so dramatisch (für mich). Gefährlich wird es halt mangels Spezialisierung wenn man sich einen neuen Job suchen muss und dann eventuell in den Tarifbereich zurück muss und dann seinen "gefestigten" Lebensstandard mehr halten kann.
Für die "Top Performer" ist dies nie ein Thema, denen wird das AT Gehalt aber auch hinterher getragen.
Und wichtig, es gibt viele Menschen die weitaus weniger verdienen, jammern auf ganz hohem Niveau!
kannst Vergessen...ob ich jetzt Grün oder Braun wähle, wird an der CO2 Steuer nix ändern...meine Meinung.

Naja ich hab jetzt 3600euro Brutto seit April 2019. Plus zulagen...ich peile da schon irgendwas Richtung 3800-3900euro an. Das brauche ich aber auch...allein die Miete Beträgt warm 1250euro und da kann ich nicht einsparen (schon vergebens versucht), der Wohnungsmarkt gibt aktuell nix her. Auch wenn ich die hälfte der Zeit nichts der Firma gebracht habe durch Corona, doch denke ich, dass man so langsam mal in die Verhandlungen gehn kann.

Mit den Abkürzungen AT und TZGU kann ich nichts anfangen

edit:

@2k5lexi

wieso sind Erben Systemschmarotzer...das musst du mir jetzt mal erklären

edit2:

Das Märchen vom Gut bezahlten TOP Performer glaubst du selbst nicht mehr oder?
 
Einfach im September die passende Partei wählen.
Ja total easy eigentlich 👍

Mit welcher partei würdest du denn Erfolg versprechen?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Du solltest dir einen Steuerberater suchen und dich komplett aufklären lassen. Welche und wieviel Rentenpunkte du los bist im Fall der Scheidung usw.
A) was hat die stkl mit rentenpunkten zu tun? und B) seit wann ist ein Steuerberater zuständig und hat die Kompetenz etwas über Versorgungsausgleich zu erzählen?
 
kannst Vergessen...ob ich jetzt Grün oder Braun wähle, wird an der CO2 Steuer nix ändern...meine Meinung.

Naja ich hab jetzt 3600euro Brutto seit April 2019. Plus zulagen...ich peile da schon irgendwas Richtung 3800-3900euro an. Das brauche ich aber auch...allein die Miete Beträgt warm 1250euro und da kann ich nicht einsparen (schon vergebens versucht), der Wohnungsmarkt gibt aktuell nix her. Auch wenn ich die hälfte der Zeit nichts der Firma gebracht habe durch Corona, doch denke ich, dass man so langsam mal in die Verhandlungen gehn kann.

Mit den Abkürzungen AT und TZGU kann ich nichts anfangen

edit:

@2k5lexi

wieso sind Erben Systemschmarotzer...das musst du mir jetzt mal erklären

edit2:

Das Märchen vom Gut bezahlten TOP Performer glaubst du selbst nicht mehr oder?
Also irgendwie verstehe ich dich nur halb... Du bist relativ neu in der Firma, warst die halbe Zeit in KuG und denkst es ist Zeit für eine Erhöhung weil die Lebenshaltungskosten gestiegen sind? Das ist menschlich nachvollziehbar, aus AG Sicht aber null. Absolut null. So blöd es klingt (und ja, ich finde die Einstellung auch Mist), aber was interessiert deinen AG, dass deine Familie/Hund (warst du nicht der der sich gerade einen relativ neuen 5er BMW gekauft hat?!) teurer wird? Bringst du dem AG Vorteile (finanziell), dann wird er auch mehr zahlen. Nur sollte man eben genau das in eine Gehaltsverhandlung einfließen lassen. Und nicht "alles wird teurer" oder "Hans Müller bekommt ja auch mehr" ;)
 
richtig, ich bin der, der sich nen Hübschen BMW als Familienkutsche gegönnt hat. Ka was das hier jetzt zur Sache tut ;) - Ich war letztens auch bei Edeka einkaufen und nicht Penny, nur so zur Info.

Aber nett, ich hab mich zu nem Thema geäußert und nun denken alle, ich renn nur wegen Gestiegenen Haltungskosten zum Chef und verlang mehr Geld :lol:
 
Darum ging es nicht, es ging darum, dass es dann halt ein wenig befremdlich ist, einerseits zu sagen "alles ist teurer/knapp, ich brauche mehr Gehalt" und andererseits während KuG ein doch eher höherpreisiges Auto zu kaufen. Kannst du gern machen, aber die meisten hatten während KuG wohl doch weit andere Probleme.... ;) soll heißen, so nötig scheinst es ja dann nicht zu haben (wertungsfrei!)

Aber um es auf das Beispiel des Singles mit 1800 Euro zu übertragen, der wird dann halt irgendwas altes fahren oder eben mit den Öffis. Alles immer auch eine Frage der Präferenzen. Ist mir ein Auto/große Wohnung wichtig, kann ich eben weniger sparen.

Na ja, bisher hast du nunmal, zumindest bei mir, diesen Eindruck hinterlassen. Wenn du natürlich Argumente für eine Erhöhung hast, ist doch alles gut :)
 
kannst Vergessen...ob ich jetzt Grün oder Braun wähle, wird an der CO2 Steuer nix ändern...meine Meinung.

Gibt noch paar Parteien mehr... aber bitte nicht jammern.
Wahl-o-Mat benutzen vor der Wahl und gut.

Naja ich hab jetzt 3600euro Brutto seit April 2019. Plus zulagen...ich peile da schon irgendwas Richtung 3800-3900euro an. Das brauche ich aber auch...allein die Miete Beträgt warm 1250euro und da kann ich nicht einsparen (schon vergebens versucht), der Wohnungsmarkt gibt aktuell nix her. Auch wenn ich die hälfte der Zeit nichts der Firma gebracht habe durch Corona, doch denke ich, dass man so langsam mal in die Verhandlungen gehn kann.

Was bleibt da übrig? 50 Euro?
Paar Punkte die für die Anpassung sprechen solltest du schon sammeln.

Mit den Abkürzungen AT und TZGU kann ich nichts anfangen

AT = Aussertarif (Übertariflich)
T-ZUG - Tarifliches ZUsatz entGeld.
 
@ Dave223

naja nur weil ich mir ein neues Auto gekauft hab, heißt das ja noch lange nicht, dass sich meine Steuerbaren Fixkosten Steuer/Finanzierung/Versicherung erhöht haben, da du ja nicht weißt was ich vorher gefahren bin bzw was der vorgänger gekostet hat. Aber die Fixkosten Sprit haben sich serwohl expotential erhöht aufgrund der aktuellen Spritkosten und das ist relativ unabhängig ob ich nen Opel Kombi oder BMW fahre.

-> Effektiv ist es sogar weniger, weil wir 1 Auto abgestoßen haben ;)

@ Acki-84

Aktuell bleibt gar nix übrig, weil ich nur die 3600 Brutto bekomme (die Zulagen erst ab einem Gewissen Auftragsvolumen). Und ich erst mal aus dem Disposumpf durch Corona herbeigeführt raus muss. Meine Partnerin findet keinen Passenden Job zur Zeit, also bin ich auch Alleinernährer (vom Unterhalt des Kindsvaters und Kindergeld mal abgesehen)

Achso! Ich werde nicht nach Tarif bezahlt...ka was ich lt. IG Metall verdienen müsste

Edit:

Gerade mal geschaut, Laut Google kann ich mit meiner Bildung maximal EG8 werden. Wenn ich mein Gehalt mit der IG Metall Tabelle vergleiche, hänge ich in EG7. EG8 sind 3960euro...alles mehr wäre dann Außertariflich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube aber, dass viele AGs sich hier Freiheiten herausnehmen bzw. Gründe erfinden, warum das eben nicht "möglich" ist. Leider selbst auch schon erlebt. Traurig, wie teilweise mit den MA umgegangen wird.
Natürlich tun das viele. Die zähle ich auch nicht zu den guten Arbeitgebern. Für mich ist das auch kein verhandeln, sondern belügen. Wer arbeitet denn nicht gerne bei einem AG der einen belügt.

Wenn Mitarbeiter und deren Arbeit bzw. Einsatz nicht wertgeschätzt wird, verkommen sie schnell zu einer Nummer bzw. Kostenfaktor. Und wenn sie dann auch noch ständig gesagt bekommen "unsere Personalkosten sind zu hoch" - na dann steigt natürlich die Motivation auf Gehalt zu verzichten und einfach noch mehr zu arbeiten.
So ist es leider. Solange es aber immer nur um mehr Gewinne und Wachstum geht, wird sich an der denke auch nichts ändern. Und das müsste sich weltweit ändern.
 
kannst Vergessen...ob ich jetzt Grün oder Braun wähle, wird an der CO2 Steuer nix ändern...meine Meinung.
Ist doch schon längst von schwarz rot beschlossen. Nur wollen die Grünen ne Pauschale pro Nase zum kompensieren, bzw dass die die CO2 sparsam Leben unter dem Strich mehr haben. Das gibt's bei schwarz rot nicht soweit ich weiß.

Quellen müsste ich bei Bedarf nachreichen.
@2k5lexi

wieso sind Erben Systemschmarotzer...das musst du mir jetzt mal erklären
Weil sie Einkommen generieren für dass sie nix geleistet haben und darauf auch noch weniger Steuer zahlen als Klempner Gustav Gans der mit seinen Händen arbeitet, Werte schafft durch Montage Dienstleistung und Einkommensteuer zahlt, während der andere auf seinem Hintern sitzt, Infrastruktur in Anspruch nimmt aber verhältnismäßig wenig dafür tut und erst Recht keine Werte schafft.

Und ich beziehe mich auf die Quandt, klatten, piech usw. Dieser Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch schon längst von schwarz rot beschlossen. Nur wollen die Grünen ne Pauschale pro Nase zum kompensieren, bzw dass die die CO2 sparsam Leben unter dem Strich mehr haben. Das gibt's bei schwarz rot nicht soweit ich weiß.

Quelle müsste ich bei Bedarf nachreichen.

Weil sie Einkommen generieren für dass sie nix geleistet haben und darauf auch noch weniger Steuer zahlen als Klempner Gustav Gans der mit seinen Händen arbeitet, Werte schafft durch Montage Dienstleistung und Einkommensteuer zahlt, während der andere auf seinem Hintern sitzt, Infrastruktur in Anspruch nimmt aber verhältnismäßig wenig dafür tut und erst Recht keine Werte schafft.

Und ich beziehe mich auf die Quandt, klatten, piech usw. Dieser Welt.

Sag ja, um die CO2 Steuererhöhung kommen wir nicht rum, egal wen wir Wählen...

Hm naja das Geerbte Geld wurde ja auch irgendwie Erwirtschaftet und Steuern drauf bezahlt ;) Klingt für mich mehr nach Frust "warum müssen die nicht so viel wie ich Arbeiten". Könnte ich genauso sagen, warum bekommt der ITler, der nur auf der Tastatur rum hämmert so ein haufen Geld und der, der die Stadt sauber hält oder die alten Mitbürger Pflegt die nicht mehr von alleine können so ein Hungerlohn?
 
Hm naja das Geerbte Geld wurde ja auch irgendwie Erwirtschaftet und Steuern drauf bezahlt ;) Klingt für mich mehr nach Frust "warum müssen die nicht so viel wie ich Arbeiten". Könnte ich genauso sagen, warum bekommt der ITler, der nur auf der Tastatur rum hämmert so ein haufen Geld und der, der die Stadt sauber hält oder die alten Mitbürger Pflegt die nicht mehr von alleine können so ein Hungerlohn?
Schwierig ohne dass es grundsätzlich wird.
Am Ende stellst du dir Frage was gesellschaftlich erstrebenswert ist und was der Wert von Arbeit ist. Und natürlich auch um die Verteilung von Mehrwert.

Beispiel:
Bezos, Gates oder Musk.
Selbst wenn die rund um die Uhr arbeiten, ist deren Arbeit 100.000x so viel Wert wie die Arbeit von deren Ingenieuren?
Ist das unternehmerische Risiko so viel mehr wert?
Ist die Arbeit als solche so viel mehr wert als die Arbeit der Pfleger?
Ist es vertretbar dass ein Mensch zu Lebzeiten solchen Reichtum anhäufen kann?
Wie kommen solche Summen zu Stande?
(Wieder Mehrwerttheorie)

Und dann geht's weiter, grundsätzlich mit Kapitalmarkt, wo die Gelddruckmaschine läuft.
Wir wissen aus der großen Depression dass dies zu Hyperinflation führen müsste. Tut es aber nicht, da das gedruckte Geld nicht in der Realwirtschaft, also produzierendem Gewerbe ankommt. Stichwort "trickle down is a lie".

Wir bezahlen also Crashbankern horrende Gehälter und Boni auf Basis von Aktienkursen, welche wiederum durch Gegenmaßnahmen der sonst herbeigeführten Crashs künstlich aufgeblasen sind...
Wo ist da der Anreiz für einen Crash-Banker einen guten Job zu machen, wenn einen Scheißjob machen mehrfach Meterdick vergoldet wird?
 
da hast du dir aber auch Extremfälle rausgesucht. Diese Personen hatten einfach zur rechten Zeit die richtige Idee, das kannst du nicht mit einem ITler, der nur Abarbeitet was er aufgetragen bekommt oder dem Altenpfelger vergleichen. Hättest du mal besser den Profifußballer oder Rennfahrer ala Michael Schumacher als Beispiel genannt...die haben einfach nur Talent in etwas, was keinem was bringt und Kassieren ein haufen Geld.

Ich will einfach nur sagen, dass du nicht Pauschal sagen kannst, dass jeder Erbmillionär ein Systemschmarotzer ist, weil das ist einfach Quatsch. Das geerbte Geld wurde in den meisten fällen Versteuert und hat der Allgemeinheit schon was gebracht. Dann Wirtschaften die meisten Millionäre mal mehr, mal weniger Sinnvoll für die Allgemeinheit. Gibt auch genug die Spenden viel Geld
 
Hättest du mal besser den Profifußballer oder Rennfahrer ala Michael Schumacher als Beispiel genannt...die haben einfach nur Talent in etwas, was keinem was bringt und Kassieren ein haufen Geld.
Ich musste innerlich Mal laut lachen als ich ein Interview mit einem Victorias Secret Supermodel im Fernsehen gesehen habe und sie erzählte wie hart der Job doch ist und so weiter. Mit 33 in Rente und schon mehr verdient als der gesamte Thread hier jemals verdienen wird; natürlich für einen harten Knochenjob. :d

Ich bin ebenfalls der Meinung dass manche ganz normalen Berufe besser verdienten sollten da sie genauso wie alle anderen zum Erhalt der Gesellschaft beitragen.
 
Wo ist da der Anreiz für einen Crash-Banker einen guten Job zu machen, wenn einen Scheißjob machen mehrfach Meterdick vergoldet wird?
Och, da muss man nich immer auf die Banker schauen,die sind natürlich auch ne spezielle Art,aber ich sag mal nur BER, da ging ein Leiter mit ner Abfindung von 2,5 Mille...
Oder unsere "von der Leine" schau dir mal an was so jemand fabriziert und fällt die Treppe immer noch nach oben...(Gorch Fock, Drohnenentwicklung 500 Mio für nichts, G36..)
 
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