[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn man wirklich will, also hoch motiviert ist, und die eigene Leistungsfähigkeit durch Training anpasst geht einiges. Anfangs war ich bei ca. 4 Stunden pro Tag. Danach konnte ich einfach nicht mehr. Innerhalb weniger Wochen habe ich mich dann auf die besagte Stundenzahl hochgearbeitet und die waren dann irgendwann normal. Das lief dann einfach.
Voraussetzung man will das auch. Klar, gewisse Arbeiten konzentriert und über einen gewissen Zeitraum durchführen ist schon sinnvoll und effizient, aber es ist bei mir dennoch "nur" meine Arbeit. Ich möchte nicht mit 50 am Zahnfleisch ankommen, nur damit ich sagen kann, ich habe die letzten 30 Jahre super effizient gearbeitet.

Ich denke, solange das Ergebnis halbwegs passt, ist eine gesunde Balance schon nicht verkehrt.
 
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Voraussetzung man will das auch. Klar, gewisse Arbeiten konzentriert und über einen gewissen Zeitraum durchführen ist schon sinnvoll und effizient, aber es ist bei mir dennoch "nur" meine Arbeit. Ich möchte nicht mit 50 am Zahnfleisch ankommen, nur damit ich sagen kann, ich habe die letzten 30 Jahre super effizient gearbeitet.

Ich denke, solange das Ergebnis halbwegs passt, ist eine gesunde Balance schon nicht verkehrt.
Da stimme ich dir zu. Ich wollte das nicht verallgemeinern. Jeder Mensch hat seine eigenen Wünsche, Ziele, Fähigkeiten, etc. Und jeder sollte nach Möglichkeit das eigene Leben so gestalten wie es eben am besten für einen ist. Ich wollte nur aussagen dass man die Konzentrationsspanne durch Training/Gewöhnung deutlich steigern kann.
 
Ist ein Bekannter von mir. Ich war Mal im Tower eingeladen um mir das anzuschauen. Auch geil. :d
 
Wenn man wirklich will, also hoch motiviert ist, und die eigene Leistungsfähigkeit durch Training anpasst geht einiges. Anfangs war ich bei ca. 4 Stunden pro Tag. Danach konnte ich einfach nicht mehr. Innerhalb weniger Wochen habe ich mich dann auf die besagte Stundenzahl hochgearbeitet und die waren dann irgendwann normal. Das lief dann einfach.

Ja, das glaube ich dir sofort, auch wenn es eher unüblich ist und viel Selbstdisziplin erfordert. Ich gehörte auch im Studium nicht zu den Menschen - insofern hast du meinen tiefsten Respekt, wenn du das kannst (das ist ernst gemeint!). Bei mir gingen maximal ein paar Stunden am Stück, und dann nicht täglich. Ich war im Studium aber auch eher der Bulimie-Lerner (wobei Bulimie nicht passt, weil vieles ist doch hängen geblieben). Maximal 2-3 Wochen vor den Prüfungen angefangen neben der Arbeit, dann die meisten Prüfungen in einer Woche durchgeboxt (Berufsbegleitendes Studium mit Prüfungswoche). Geht auch, ob ich es heute noch packen würde weiß ich nicht. :oops: 3h Schlaf und dann zur Prüfung haben gereicht, aber heute bin ich doch etwas älter.

Ich würde lernen (also hoffentlich bereits aufbereitetes Wissen) ebenfalls nicht zwingend mit Arbeit vergleichen. Zumindest nicht mit Entwicklungsätigkeiten, das kann von "vorhandenes Wissen nahezu 1:1 anwenden", über "neue Probleme analysieren, runterbrechen und mit bekanntem Wissen lösen" bis hin zu "neue Probleme mit neu anzueignendem Wissen lösen" alles sein. Üblicherweise fängt man im Berufsleben mit ersterem vor, lernt mit der Zeit zweiteres zu lösen (Achtung hierbei: wenn man nur einen Hammer kennt sieht irgendwann alles wie ein Nagel aus) und arbeitet sich dadurch zwangsläufig zu letzerem vor.
 
Für mich war das Studium mitunter anstrengender als die Arbeit. In der Arbeit konzentriere ich mich auf bestimmte Themenbereiche und spezifische Themen. Im Studium wurden wir mit allem bombardiert. Viele Themen waren so neu dass es nicht einmal Fachliteratur für diese Themen gab. Man konnte nur über das Lesen von Studien und Reviews aus Journalen Wissen aufbauen. Und auch die besten Reviews vermitteln Wissen nicht so aufbereitet und vollständig wie Fachliteratur. Das war damals die Hölle.
 
Werd demnächste die Kirche verlassen, um noch etwas mehr Gehalt zu erhalten. :d
Ansonsten bin ich nun über 1 Jahr im neuen Job und es gefällt mir gut. Vorallem die 37h im Gegensatz zur vorher 40h sind schon echt cool.
Arbeitsweg hatte sich auch von 30km auf 15km verkürzt. Kurzum viel mehr Lebenszeit in der Woche als vorher.
 
Werd demnächste die Kirche verlassen, um noch etwas mehr Gehalt zu erhalten. :d
Vergiss nicht die Abmeldebescheinigung aufzuheben, damit die Kirche nicht irgendwann mal ums Eck kommt mit "Wo Kirchensteuer" :) Soll vorgekommen sein.
 
Bei mir kam zwar nicht die Kirche, aber das Finanzamt und wollte 750€ nachberechnen :fresse:
 
Bei mir kam zwar nicht die Kirche, aber das Finanzamt und wollte 750€ nachberechnen :fresse:
Ein Freund schien mal das Problem auch zu haben - Natürlich wusste dann beim Amt niemand, ob man wirklich ausgeschrieben war. Ach nee, zum Spaß stand ne Zeit lang "Religionslos/frei" drin.

Alles wissen die, aber net, dass man ausgeschrieben war :d Warum muss die Kirche / FA nicht beweisen, dass man noch drin ist...
 
Oder bei verheirateten, dass besondere Kirchengeld wenn nur einer austritt.


Was es alles gibt. Da ich verheiratet bin und meine Partnerin definitiv in der Kirche bleibt würde uns das nach meinem Austritt ja betreffen.
Wobei das anscheinend nur zutrifft, wenn meine Partnerin nicht oder sehr wenig verdienen würde oder?
 
Soweit ich das rausfinden konnte gilt es immer, außer man lässt sich nicht zusammen veranlagen.
 
Entweder man ist davon überzeugt, dann kann man auch seine Kirchensteuer zahlen
oder man ist nicht davon überzeugt, dann tritt man aus. Beides ist nicht verwerflich.
Aber immer nur Geld zu nennen, ich weiß nicht.

Wohl eher: Drin bin ich ja schon, auch wenn ich nicht überzeugt bin. Ah, das kostet Geld? Ja, dann kann ich auch raus.
 
Was hat das mit dem Alter zu tun? Man kann auch im hohem Alter noch seine Überzeugung verlieren und raus wollen. Entsteht ja niemandem ein Schaden dadurch.
Ist ja nicht so wie bei den ganzen Privatkassen-Flüchtlingen, die zeitlebens die Vorteile genießen und sich dann vor der Rente noch um die Nachteile drücken wollen.
 
Noch einmal die Frage, was hat das Alter damit zu tun?

Ich kann schon lesen, keine Sorge, ich will halt wissen was das Alter, gerade in dem von dir genannten Kontext, damit zu tun hat? Das ergibt 0 Sinn und du hast das Stichwort mit reingehauen, also warum?
 
Vergiss nicht die Abmeldebescheinigung aufzuheben, damit die Kirche nicht irgendwann mal ums Eck kommt mit "Wo Kirchensteuer" :) Soll vorgekommen sein.
Kenne sogar einen Fall wo genau das passiert war, ohne dass diese Person je Mitglied in der Kirche war. Ist natürlich lustig wenn man dann eine Abmeldebescheinigung vorlegen soll :d
 
Bei mir ist zum Glück aktuell alles ruhig, der PL ist zu mir sogar überfreundlich - wünscht mir sogar "Mahlzeit", wenn er in der Kantine an mir vorbeiläuft :d

Andere Kollegen behandelt er aber weiterhin sehr schamlos.
Letzte Woche hat ihn ein Kollege um Urlaub gebeten, für Donnerstag und Freitag dieser Woche - was macht der Sack?
"Ja, ich denke das geht, ich sag dir dann nächste Woche Bescheid!"

Soweit so gut, bloß hat er in der nächsten Woche - also dieser - Urlaub :fresse:

Ich bin da mittlerweile schlauer, wenn ich wirklich dringend mal einen Tag frei brauche, rufe ich direkt an dem Tag an, und sage ich kann nicht kommen - aus die Maus.
 
Kenne sogar einen Fall wo genau das passiert war, ohne dass diese Person je Mitglied in der Kirche war. Ist natürlich lustig wenn man dann eine Abmeldebescheinigung vorlegen soll :d
Wir sind auch schon vor Jahren ausgetreten. Uns hat man damals gleich darauf hingewiesen die Bescheinigungen sehr gut aufzubewahren "die melden sich irgendwann wieder"
 
Und wie schon geschrieben wurde: Es reicht nicht, dass das Finanzamt eine Mitteilung erhält, dass ihr ausgetreten seid. Schickt die Bescheinigung am besten mit der ersten Erklärung direkt mit.
Ich war davon ausgegangen, dass es denen ja gemeldet wurde und es daher entsprechend vermerkt ist - ich vergaß allerdings, dass wir uns hier in Deutschland befinden :)
Und es wurde die Kirchensteuer für 2020 einbehalten..
 
Ich vermute, dass das normalerweise vom Amt an die Kirche weitergeleitet wird. Zumindest in meinem Fall habe ich ein paar Tage nach meinem Austritt Post von der Kirche bekommen, dass sie meinen Austritt sehr bedauern, ich aber jederzeit in der Kirche willkommen bin :bigok:
Diese Info können sie nur vom Standesamt gehabt haben.
 
Ich vermute, dass das normalerweise vom Amt an die Kirche weitergeleitet wird. Zumindest in meinem Fall habe ich ein paar Tage nach meinem Austritt Post von der Kirche bekommen, dass sie meinen Austritt sehr bedauern, ich aber jederzeit in der Kirche willkommen bin :bigok:
Diese Info können sie nur vom Standesamt gehabt haben.
Das Amt leitet weiter an: Kirche und Finanzamt
So wurde es mir gesagt. Die Kirche hat, wie bei dir, auch umgehend mit einem 2-Seiter geantwortet und das Finanzamt bekommt es in Good old Germany nicht auf die Kette, dass zu vermerken.
 
Das liegt daran, dass der Typ, der das seit 50 Jahren macht, nun in Rente ist und keiner das mitbekommen hat. Die Unterlagen zu den Vorgängen landen immer in so ner riesen Kellerbutze, wo der Typ immer saß. Und solange es die Zettel nicht durch den Türbriefschlitz zurück in den Flur drückt, solange wird munter nachgelegt. Und wenn das passiert, ja dann wissen sie, dass sie was machen müssen.
 
Das liegt daran, dass der Typ, der das seit 50 Jahren macht, nun in Rente ist und keiner das mitbekommen hat. Die Unterlagen zu den Vorgängen landen immer in so ner riesen Kellerbutze, wo der Typ immer saß. Und solange es die Zettel nicht durch den Türbriefschlitz zurück in den Flur drückt, solange wird munter nachgelegt. Und wenn das passiert, ja dann wissen sie, dass sie was machen müssen.
Du sollst doch keine Betriebsgeheimnisse weitererzählen :d
 
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