[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Bullshit Bingo Liste hast du schon im Anschlag? :-D
 
Frage an die Runde:

Wieviel Prozent "On Top" kann man bei Gehaltsverhandelungen verlangen? Oder besser, wieviel ist angemessen zu Erfragen ;)

Es soll ja nicht dreist wirken aber 150€ mehr kriegt man zwar bloß sieht man davon dann dank Vater Staat nix :d
 
Nix, wenn du es nicht begründen kannst.

Mehr, weil.... Reicht mmn nicht
 
unschlagbares argument "bin seit 2jahren hier. wir haben eine inflation von locker 5% über die 2jahre. wenn es nicht mindestens 5% gibt, verdiene ich effektiv weniger als vor 2jahren. ist das greechtfertigt, das ich weniger verdiene als damals?" :fresse2::fresse2::fresse2:

wieviel mehr kohle es gibt, hängt halt massiv von sovielen faktoren ab. bei 6monaten in kurzarbeit kann man fette lohnerhöhungen wohl schenken. bei volle bude 50std woche mit personalmangel und dann kündigung auf den tisch werfen sind ganz andere zahlen plötzlich möglich...
 
@l0n
So als Vergleich; Wenn ich nach einer Gehaltserhöhung frage, dann will ich eine Höherstufung im Tarifvertrag. Diese sind immer so rund 300€.
 
Ich würde auf den Tisch hauen und pauschal das doppelte + Firmenauto verlangen.
Alternativ je nachdem, auf welchen Niveau du jetzt bist, +5 bis +10%, viel mehr geht nur in Ausnahmefällen. Du solltest aber auch ein paar Argumente bringen, warum du der Meinung bist, dass du mehr bekommen solltest. Kollege X verdient für die selbe Arbeit mehr zählt da nicht.
 
Immer positiv aus der eigenen Sicht heraus diskutieren. Niemals vergleichend mit Kollegen argumentieren.
- Du hast Projekt XYZ federführend gewuppt
- Du holst mehr heiße Kohlen aus dem Feuer, siehst mehr, kannst risiken besser einschätzen
- Dein Aufgabenfeld hat sich verändert bzw. ist gewachsen

Oder der Holzhammer:
- Unternehmen ABC auf der anderen Straßenseite zahlt mehr, bietet mir nen Grund nicht zu gehen. Vorsicht - kann nach hinten losgehen :fresse:
 
Sagen wir Mal so, ich hab einige Projekte durchgezogen, bin inzwischen für 80% der IT-Infrastruktur zuständig, mache viele Samstag/Sonntag/Feiertagdienste, hab jetzt erst in einer freiwilligen Nachtaktion Updates überall verteilt.
Also nicht ganz wenig :d
Mehr als Kollege X würde ich nicht bringen, mehr als vor 2 Jahren auf jedenfall!
 
Nach einem Mitarbeitergespräch fragen oder "qualifiziertem" Mitarbeitergespräch sollte schonmal in die richtige Richtung gehen.
Ruhig ne Woche Zeit geben und ein richtiges Meeting ansetzen. In der Kaffeeküche gibt es eher den "Korb" als die Kohle...

Und in diesem Gespräch dann nach einer Gehaltsanpassung fragen - Workload, Projekte und Verantwortung anführen - wenn dies nicht zielführend wird (merkt man zügig), fragen welche Randbedingungen sich ändern müssen. Wenn der Chef dann sagt dass es im Himmel Jahrmarkt sein muss, dann schonmal den Lebenslauf auf Vordermann bringen ;) :d
Anpassung suggeriert dass du auch die andere Richtung in Betracht ziehen würdest, zumindest vom "Wording"
 
Danke für die Antworten!
Dann werde ich nach der Quarantäne mal um ein Mitarbeitergespräch bitten und dann meine Argumente für "mehr Gehalt" (und nicht Anpassung :fresse2: ) anbringen :)
 
meine Argumente für "mehr Gehalt" (und nicht Anpassung :fresse2: ) anbringen :)
Plata o Plomo :fresse2:
Dann mal viel Glück - Wenns dem Unternehmen trotz Corona net schlecht geht, sollte da ja nichts dagegen sprechen :)
 
Danke für die Antworten!
Dann werde ich nach der Quarantäne mal um ein Mitarbeitergespräch bitten und dann meine Argumente für "mehr Gehalt" (und nicht Anpassung :fresse2: ) anbringen :)
Frei nach @VorauseilenderGehorsam :
Man kann ja auch die wöchentliche Arbeitszeit ans Gehalt anpassen 😀
 
So in etwa. Aber ich verstehe, wenn die Kohle wichtig ist, ist sie ja bis zu einem gewissen Grad für uns alle.
 
Plata o Plomo :fresse2:
Dann mal viel Glück - Wenns dem Unternehmen trotz Corona net schlecht geht, sollte da ja nichts dagegen sprechen :)
Arbeite als Admin in einer Spedition, eine der Branchen die mächtig von Corona profitiert hat ;)

@2k5lexi und @VorauseilenderGehorsam

Stimmt schon das Freizeit nicht aufzuwiegen ist aber eine Inflationsanpassung fände ich nie verkehrt, für mehr Arbeit und Verantwortung sollte es dennoch auch mehr Geld geben.

Und wenn man nicht gerade 20, frisch aus der Lehre (bzw. dann älter und frisch aus dem Studium) kommt sondern mit Berufserfahrung seinen Job macht sollte ja auch einem Vorgesetzen klar sein das sowas etwas kostet.
 
Holzhammer nur, wenn man auch wirklich bei Firma ABC Eisen im Feuer hat und bereit wäre, zu wechseln je nach Reaktion.
kollege von mir hat genau das gemacht. bzw das unternehmen war das wo ein anderer kollege hingegangen ist und ihn abwerben wollte.

folge war, er hat ne erhöhung bekommen und jetzt hat er noch ne zertifizierung gemacht und hat ca 8k mehr brutto als vor dem harakiri versuch^^

das er als "specialist" im security und netzwerk bereich weniger hatte als ich im helpdesk wunderte mich schon etwas :fresse:
 
Ja und die Unternehmen sind auch nicht "blöd", wenn ich weiß, der Mitarbeiter versucht dann, sobald ihm irgendwas nicht passt, so Druck zu machen, werd ich mir auch überlegen, ob Loyalität nix wert ist.

Gibt halt immer verschiedene Betrachtungswinkel. Ich bin auch für faire Entlohnung, aber das Ganze sollte dann eben schon quer durch die Bank fair sein. Wenn mir das Unternehmen, welches ich jahrelang unterstütze und meine Arbeitskraft zur Verfügung stelle, auf "normalen" Weg keine entsprechende Entlohnung anbietet, bin ICH nicht daran interessiert, solche Spielchen abzuziehen.

Muss aber jeder selbst wissen.
 
Danke für die Antworten!
Dann werde ich nach der Quarantäne mal um ein Mitarbeitergespräch bitten und dann meine Argumente für "mehr Gehalt" (und nicht Anpassung :fresse2: ) anbringen :)

Es ist halt ein Meeting mit deinem Chef bei dem du ohne Plan rein rennst.
Daher nie über Gehaltserhöhungen sprechen.
In größeren Läden werden dann ja Bewertungsbögen o.ä. rausgekramt.
Und hier muss du halt ein Pulver im trockenen haben um ihn argumentativ anzuschießen damit er den Haken bei mehr Geld macht.

Salopp mehr Geld fordern wird hier und da vielleicht funktionieren, die Chefs die da aber den Daumen drauf haben (so wie eigentlich alle wenn man überhaupt auf die Idee kommt solch ein Gespräch fordern zu müssen), werden dich da einfach zerlegen.
Da bist du hinterher froh wenn du nicht mit weniger Gehalt rauskommst.

Rhetorische Feinheiten bei der Terminfindung setzen hier schon die Randbedingungen wie das Gespräch laufen wird.
Sprich wenn der Chef etwas mehr Zeit benötigt, dann klärt er vielleicht noch was ab. Gewöhnlich habe ich es nicht so eilig, ich will meinem Chef ja die Möglichkeit geben sich das Ok bei HR und seinem Chef abzuholen mir mehr Geld zu geben.
Hier muss man klar auch die andere Seite im Blick behalten und nicht darauf drängen so schnell es geht das Gespräch zu haben.
Bei Floskeln a'la Sie müssen sich sicher darauf vorbereiten würde ich sein lassen, dass offensichtliche nicht ansprechen. Kein Pulver vorher verballern. Jeder Spruch zuviel sind direkt 50 Euro weg von dem was gegangen wäre wenn man die Schnauze gehalten hätte.

Ja das ist drastisch und überspitzt formuliert und hier und da vielleicht auch gar nicht notwendig, aber nicht jeder hat einen Chef wo so Gespräche unnötig sind (er es von sich aus macht) oder der derart "clever" ist und sich jede verspätete Email aufschreibt.
 
Also wenn ich weiß das ich im Jahr gute Arbeit geleistet habe und mein Chef das von sich aus auch bestätigt, es aber nachher riesige Diskussionen um zumindest eine moderate Erhöhung für den Inflationsausgleich gibt, würde ich die Stellenanzeigen sondieren.
Als Chef würde ich solche Erhöhungen auch proaktiv beantragen und dem Mitarbeiter das Ergebnis mitteilen. Damit würden sich oftmals solche Gespräche mit den Mitarbeitern vermeiden.
 
Das proaktive könnte aber auch so ausgelegt werden, dass der Chef eine kleine Erhöhung von sich aus gibt. Um so den möglichen Verhandlungstermin bis zum Budgetlimit in die ferne Zukunft zu verlagern.
 
Kann ich irgendwie kündigen ohne eine Sperre vom Arbeitsamt zu bekommen? Ich werde hier aktiv von meiner FK gemobbt ständig wenn ich im normalen(!) Ton was sagen "Beruhig dich, nicht so aggressiv" wenn ich Dateien ablege auf unserem Netzwerk-Share (Zugriff FK + Ich) verschwinden sie ständig (Arbeit von vorne!) und ich bekomme mittlerweile im Wochentakt "Personalgespräche" wegen dem "aggressiven" Verhalten... Meine Kollegen schütteln schon mit dem Kopf aber keiner traut sich etwas zu sagen. Ich habe versucht deeskalierend zu wirken und dann wurde es noch schlimmer... Es geht mir einfach mittlerweile nur noch auf den Sack. All das hat angefangen als ich um ein Zeugnis gebeten habe bzw. den Wunsch weitergegeben habe das ich den AG wechseln möchte.
 
Es geht mir einfach mittlerweile nur noch auf den Sack. All das hat angefangen als ich um ein Zeugnis gebeten habe bzw. den Wunsch weitergegeben habe das ich den AG wechseln möchte.
Also mir wäre meine mentale Gesundheit wert, auf meinen Anspruch zu verzichten. (was auch immer FK heisst)
 
FK = Führungskraft
 
Zum Kündigen ohne Sperre gibt es viele Rechtsberatungstreffer bei den Suchmaschinen.
Für den Dateischwund würde ich dann auf den Mailserver umsteigen und alles nur noch mit lokaler Kopie zur Verfügung stellen.
Können diese Gesprächstermine nicht einfach abgelehnt werden? Begründung Datenwiederherstellungszeiten. ;)
Diese FK will den Wechsel einfach nur beschleunigen, da die Mitarbeiter am Ende ihre Zeugnisse doch eh selbst schreiben sollen.
 
krankmelden und schönen sonner genießen? zb so 6wochen erstmal? der arbeitnehmer ist hier eindeutig erstmal am längeren hebel
 
Kann ich irgendwie kündigen ohne eine Sperre vom Arbeitsamt zu bekommen? Ich werde hier aktiv von meiner FK gemobbt ständig wenn ich im normalen(!) Ton was sagen "Beruhig dich, nicht so aggressiv" wenn ich Dateien ablege auf unserem Netzwerk-Share (Zugriff FK + Ich) verschwinden sie ständig (Arbeit von vorne!) und ich bekomme mittlerweile im Wochentakt "Personalgespräche" wegen dem "aggressiven" Verhalten... Meine Kollegen schütteln schon mit dem Kopf aber keiner traut sich etwas zu sagen. Ich habe versucht deeskalierend zu wirken und dann wurde es noch schlimmer... Es geht mir einfach mittlerweile nur noch auf den Sack. All das hat angefangen als ich um ein Zeugnis gebeten habe bzw. den Wunsch weitergegeben habe das ich den AG wechseln möchte.
Klingt als würde es so oder so dreckig werden. Also:
Dokumentieren, Rechtsschutz einschalten, Klage gegen AG wegen Bossing am Arbeitsplatz, neuen Job suchen, Show genießen.
Alles halb so wild wenn du gut vorbereitet bist.

PS: Yellow holidays halte ich auf der einen Seite für legitim, musst aber schauen in welche Situation du dich vor Gericht selbst begeben willst.

@T: Offensiv Aufhebungsvertrag in beidseitigem Interesse einfordern. Siehe Verhalten des Vorgesetzten.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh