Letztendlich ist das nichts anderes als der Einkauf von Material.
Es gibt für eine Ware einen Preis, der definiert sich zum einen durch den Preis des Anbieters, aber auch durch den Preis den der Markt für die Ware entwickelt.
Und wenn jemand 60k möchte, der marktübliche Preis aber 55k ist, dann wird man für die Ware, in dem Fall Arbeitsleistung, auch keine 60k bekommen, sondern etwas um 55k.
Und wenn der Marktpreis steigt, weil die Verfügbarkeit sinkt, dann ist das so.
Ist ja bei Grafikkarten aktuell auch nicht anders. Der Anbieter sieht den UVP vor. Der Markt ist aber so leer, dass die Ware das doppelte kostet. Es gibt also jemanden, der den Preis ja auch zahlt. Also wird das auch dazu verkauft.
Das ist Marktwirtschaft, wie sie im Buche steht.
Die Zahlen werden ja nicht durch die ANs definiert, sondern durch die AGs und die wiederum reagieren auf die Marktsituation.
Und der Preis ist halt der Preis.
Also kann man sich bei den anderen AGs beschweren, die auf die selben ANs schauen.
Und genauso macht es auch der AN. Wenn ich zwischen 25 und 30 Tagen Urlaub wählen kann und alles andere mir egal ist, dann gehe ich zum 30 Tage Urlaub Unternehmen.
Und wenn ich 45 Tage Urlaub will, dann ist das auch legitim. Wenn mir das aber keiner bietet, dann geht das halt nicht. Dann muss ich mich selbständig machen, dann kann ich auch 100 Tage Urlaub machen.
Ist ja nicht so, dass man als AN im Bewerbungsgespräch mit der AK47 sitzt und wehe einer zuckt, wenn die Forderungen des AN diskutiert werden.