[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich sage ja auch nicht mehr ist gut, aber es gibt nen Standard und der ist denk ich in Ordnung,

So ein Blödsinn. Anfang des 20. Jahrhunderts war der „Standard“ bei 70+ Stunden. Ganz normale, übliche Arbeitszeit als Fabrikarbeiter. Was ist denn nun der Standard? Die 70h oder deine 40?
Ich verstehe nicht, warum du so ein Problem damit hast, zu verstehen, dass sich mit der Zeit bestimmte Dinge ändern.
Die Arbeitszeit hat sich immer schon verändert..genauso wie die Arbeitsbedingungen. Und das neuste ist eben Homeoffice. Das hat nichts mit der jüngeren Generation o.ä. zu tun.

Aber hey: FRÜHER WAR ALLES BESSER!!!1!11!111!!
 
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Letztendlich ist das nichts anderes als der Einkauf von Material.

Es gibt für eine Ware einen Preis, der definiert sich zum einen durch den Preis des Anbieters, aber auch durch den Preis den der Markt für die Ware entwickelt.

Und wenn jemand 60k möchte, der marktübliche Preis aber 55k ist, dann wird man für die Ware, in dem Fall Arbeitsleistung, auch keine 60k bekommen, sondern etwas um 55k.
Und wenn der Marktpreis steigt, weil die Verfügbarkeit sinkt, dann ist das so.
Ist ja bei Grafikkarten aktuell auch nicht anders. Der Anbieter sieht den UVP vor. Der Markt ist aber so leer, dass die Ware das doppelte kostet. Es gibt also jemanden, der den Preis ja auch zahlt. Also wird das auch dazu verkauft.
Das ist Marktwirtschaft, wie sie im Buche steht.

Die Zahlen werden ja nicht durch die ANs definiert, sondern durch die AGs und die wiederum reagieren auf die Marktsituation.
Und der Preis ist halt der Preis.
Also kann man sich bei den anderen AGs beschweren, die auf die selben ANs schauen.

Und genauso macht es auch der AN. Wenn ich zwischen 25 und 30 Tagen Urlaub wählen kann und alles andere mir egal ist, dann gehe ich zum 30 Tage Urlaub Unternehmen.
Und wenn ich 45 Tage Urlaub will, dann ist das auch legitim. Wenn mir das aber keiner bietet, dann geht das halt nicht. Dann muss ich mich selbständig machen, dann kann ich auch 100 Tage Urlaub machen.

Ist ja nicht so, dass man als AN im Bewerbungsgespräch mit der AK47 sitzt und wehe einer zuckt, wenn die Forderungen des AN diskutiert werden.
 
Der Wunsch nach Homeoffice auch die ganze Thematik mit der Work Life Balance kommt doch jetzt erst durch die "Jüngeren" auf, jene Leute die gerne 30h bei 110% Gehalt und 50 Tagen Urlaub haben wollen.
Da könnten sich die "Älteren" dann aber auch mal bedanken dafür, dass die "Jüngeren" zu einem Umdenken der Arbeitgeber in Sachen Arbeitsbedingungen anregen.

Ansonsten würden die Älteren auch in den nächsten Jahren noch 10 freiwillige Überstunden zu den ohnehin schon 40h/Wochen leisten bei einem unterdurchschnittlichen Marktgehalt und Homeoffice wäre nach wie vor ein Fremdwort (vor allem ohne Corona).

Traurig, dass es nach einigen weiterhin angebracht wäre, in seinem Leben die Arbeit an Stelle 1 zu priorisieren.
 
Der Standard der aktuellen Zeit, also bitte, was soll das werden, mimimi...

Das ist doch genau mein Punkt...es gibt keinen Standard. Es ändert sich aufgrund der Gegebenheiten und passt sich an. Aufgrund der Industrialisierung, Technologie etc.pp.
Und weil es sich jetzt wieder ändert und mittelfristig mit Sicherheit auch großflächig die 40h reduziert werden, passt dir da was nicht dran? Weil du dein Arbeitsleben 40h arbeiten musstest oder was genau stört dich?
 
Dann arbeite doch deine 40h weiter und lass die anderen machen? Wo ist das Problem? Zwingt dich doch keiner 30h fürs selbe Geld zu arbeiten. Kannst ja gerne weiter 40 machen
 
Ja müsste er sich, aber müsste sich auch überlegen, ob er einem "Frischling" mehr bezahlen will, wie seinen etablierten Mitarbeitern, weil wenn das raus kommt...aber hey klar, wenn man der ist, der die 65k bekommen soll ist alles ok, nur ist man der andere ist das auf einmal unfair.
Wenn er für weniger keinen "Frischling" bekommt: ja, dann muss er dass. Und wenn das rauskommt merken die "etablierten" das sie vielleicht auch nicht mehr angemessen bezahlt werden.
Die angemessenen Forderungen von neuen Mitarbeiter abzulehnem weil die "alten" Mitarbeiter sich mit weniger zufriedengeben ist ne komische Argumentation...
 
Ja müsste er sich, aber müsste sich auch überlegen, ob er einem "Frischling" mehr bezahlen will, wie seinen etablierten Mitarbeitern, weil wenn das raus kommt...aber hey klar, wenn man der ist, der die 65k bekommen soll ist alles ok, nur ist man der andere ist das auf einmal unfair.
Wenn man keine 65k zahlen will ist das doch vollkommen legitim, wird die Stelle eben nicht besetzt und potentielle Kundenaufträge werden gecancelt und alle sind glücklich, weil alles bleibt wie gehabt, nicht wahr?
Was kann der neue Bewerber dafür, wenn die bisherige Belegschaft weniger bekommt als sie wert wäre?
 
Ja müsste er sich, aber müsste sich auch überlegen, ob er einem "Frischling" mehr bezahlen will, wie seinen etablierten Mitarbeitern, weil wenn das raus kommt...aber hey klar, wenn man der ist, der die 65k bekommen soll ist alles ok, nur ist man der andere ist das auf einmal unfair.
Natürlich muss er sich das überlegen, dann ist die Forderung des Bewerbers aber nicht überzogen. Dann kann sich der AG freuen AN zu haben, die unter dem Marktwert arbeiten.

Da du ja explizit darauf hinweist, dass die AN bei euch zufrieden sind und leicht über Marktdurchschnitt verdienen. Wenn der Arbeitsmarkt für offene Stellen nichts her gibt, hat der AG 3 Möglichkeiten. Bewerber mit der Forderung ablehnen, Bewerber einstellen oder versuchen bei der Konkurrenz abzuwerben.
Bei den beiden letzten Optionen wird der Marktdurchschnitt zwangsläufig steigen und auch bei Option 1, denn die Konkurrenz hat die identischen Probleme Personal zu finden. Einer wird dann zugreifen.
Nur weil es der aktuelle Status Quo ist, wird er nicht auf Ewigkeiten so bleiben. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden.
 
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Da sind wir eben genau wieder beim lesen und verstehen, sry aber mach dir da echt mal Gedanken, du scheinst so vorteils geprägt zu sein, dass du Sätze nicht mal vollständig lesen und richtig bewerten kannst.

Was genau versteht du an diesem Satz nicht

Mitarbeiter mit 5 Jahren Berufserfahrungen (Abschluss gleich dem Abgänger) liegen in der Firma bei sagen wir 63k und sind zufrieden und verdienen damit leicht über Marktdurchschnitt.

Ich helfe dir gerne, weil mir scheint echt du hast in deiner Aufnahmefähigkeit richtige Defizite

Danke für die Hilfe. Ich "helf" dir auch nochmal: Wenn der AG jemand findet der die gleiche Arbeit für weniger macht, dann nimmt er den Bewerber halt einfach nicht. Wenn jetzt aber alle Bewerber mehr fordern, muss er damit leben oder es lassen. Ganz egal was die derzeitigen Mitarbeiter verdienen.

Übrigens stehen normalerweiße eben genau diejenigen in der Nahrungskette oben die eben nicht mit dem zufrieden sind was sie haben...
 
Was genau versteht du an diesem Satz nicht

Mitarbeiter mit 5 Jahren Berufserfahrungen (Abschluss gleich dem Abgänger) liegen in der Firma bei sagen wir 63k und sind zufrieden und verdienen damit leicht über Marktdurchschnitt.

Den letzten Teil hat so niemand hier erwähnt. Mit der Annahme hast du natürlich recht. Wenn es sich aber so verhält, dass die 63k spürbar unter dem Marktdurchschnitt sind, dann wird auch niemand Neues für die Summe anfangen.
 
Wie oft noch lest mal was ich geschrieben habe

" sind zufrieden und verdienen damit leicht über Marktdurchschnitt

3 Erwachsene Menschen und keiner ist dazu in der Lage richtig zu lesen, glaube wir kriegen künftig noch ganz andere Probleme

Wahnsinn und das in nem Forum, wo ganz sicher nicht gerade ungebildete Menschen aktiv sind
Siehe meinen Edit im Beitrag.

Als Ergänzung:

Marktwert != Marktdurchschnitt
 
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Noch als kleiner Anhang.
Wir reden ja hier nicht von nem Einzelnen Hansel der meint er wäre mehr wert als alle anderen sondern wie von dir pauschalisiert von einer Generation die in Summe mehr fordert.
Und eigentlich bestimmt sich das "marktübliche Gehalt" ja zum Glück an dem was ich Neueinstellungen bezahlen muss um eben diese zu bekommen und nicht an dem was ich bisherigen Mitarbeitern bezahle. Ansonsten hätten wir eben den genannten Stillstand.
 
ich fordere nicht ab Tag 1 an das höhere Gehalt, sondern zeige erstmal, dass ich den Aufgaben gewachsen bin und setzt man sich in Ruhe zusammen, so machen das normale Erwachsene
Die Tatsache, dass Leiharbeit/Traineeprogramme und Praktika der Normalfall für den Berufseinstieg sein dürften, ist dir aufgefallen? Vmtl. in der Tat nicht sehr relevant, wenn man die osteuropäische Boygroup aus dem weißen Wohnvan auf der Baustelle als Norm sieht... Nachdem hier gerne über Maurer geredet wird: wieviel % der ausführenden Personen auf den Baustellen Deines wunderbaren AG sind eigentlich a) deutsch und b) bei Deinen AG angestellt?
 
Neidfaktor ist doch gerade in DE immer wieder ein Thema. Als ich 2009 bei meiner letzten Bude angefangen bin nach dem Studium (davor übrigens Ausbildung und während Studium gearbeitet + eigenes Gewerbe zum Thema keine Praxiserfahrung) meinte eine Mitarbeiterin (Ausbildung zur Industriekauffrau, danach nie wieder was gemacht) weil ich jetzt im Team bin müsste sie automatisch befördert werden. Die war davon fest überzeugt :LOL:
 
Wenn der Arbeitgeber das nicht zahlen will, dann bekommt der Bewerber halt eine Absage. Verstehe die Dramaturgie dahinter nicht.
Der Bewerber wird bei den vielen Absagen dann irgendwann schon merken, sollte er einfach zu viel verlangen.
bekannter hat damals gesagt, das er unter gehalt x nicht irgendwo anfangen wird. 90 bewerbungen und 3monate später hat er jemanden gefunden. das verlorene geld durch die 3monate hatte er ruck zuck wieder drin, da ja nur die differenz zwischen gehalt- arbeitslosengeld...
 
Die letzten Seiten echt lustig zu verfolgen :popcorn: :asthanos:
 
@Freak2003 Ein Abgänger aus dem Studium hat mal gar nichts zu fordern. Der kann ja außer theoretischer Erfahrung rein gar nichts vorweisen.
Grade bei mir in der IT ist das eine böse Unterstellung. Ich kenne so viele Talente die so viel Erfahrung mitbringen obwohl sie Langzeitstudenten waren oder ähnliches.

Ich persönlich gehöre nicht dazu, aber ich habe auch nicht vor, trotz Studium, in der IT zu arbeiten.
 
Nix für ungut, aber irgendwie lese ich von dir @Nubert fast immer nur (überspitzt) "ich bin so toll und der Oberalpha in der Firma" und "die böse Jugend, das hat's früher nicht gegeben". Manche gehen mit unrealistischen Bedingungen ran, ja. Aber auch in der Arbeitswelt gibt's eben Wandel. Und das in allen Bereichen. Warum auch nicht? Strebt man nicht selbst immer nach Verbesserungen? Wie dein Beispiel mit dem Lohn. Völlig Wurst was die "Alten" bekommen, finde ich für deren Einkommen niemanden, muss ich eben das Gehalt/Angebot bei Neuen erhöhen.
P.s. übrigens sind die "alten" auch manchmal nicht dass gelbe vom Ei. Und einige (so wie es bei dir auch manchmal durchscheint) "ich will nix neues, das haben wir schon immer so gemacht". Fortschritt kommt auf allen Seiten eben nicht durch Stillstand ;)
 
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Worauf will Neubert eigl hinaus? Versteh ich nicht. Einfach nur jedem klarmachen, dass er so geil ist? Vielleicht sollte er erst Mal lernen, Absätze zu machen?

@Freak2003 Ein Abgänger aus dem Studium hat mal gar nichts zu fordern. Der kann ja außer theoretischer Erfahrung rein gar nichts vorweisen.
Hat kein Gehalt, Urlaub etc. zu fördern? Also so quasi Leibeigenschaft oder wie? Häh?

Manche Posts hier sind echt zum Fremdschämen...
 
Die "Diskussion" führt zu nix.
 
Worauf will Neubert eigl hinaus? Versteh ich nicht. Einfach nur jedem klarmachen, dass er so geil ist?
Das geht jetzt hier schon seit mehreren Wochen so, einfach nicht mehr füttern. Echt wahnwitzig wie hier argumentiert wird. Hier scheinen alle Meinungen absolut schwarz / weiß zu sein. Die blöde Jugend die keine 50h arbeiten will vs. die alte Garde die ernsthaft noch denkt wer mehr Zeit im Büro absitzt ist produktiver für die Firma.
Hat kein Gehalt, Urlaub etc. zu fördern? Also so quasi Leibeigenschaft oder wie? Häh?

Manche Posts hier sind echt zum Fremdschämen...
Verstehe ich auch nicht. Natürlich darf ein Studienabgänger bestimmte Forderungen stellen. Wird sich ja vermutlich vorher informiert haben was man von Gehalt / Urlaub / sonstigen Benefits ungefähr erwarten kann als Einsteiger. Wenn die Forderungen zu hoch sind wird er das schon merken. Und die Unterstellung hier von manchen, dass ein Studienabgänger überhaupt nix kann stimmt einfach nicht pauschal. Klar, die Studiabgänger fangen dann auf einer Junior Position an, aber gerade im IT Bereich haben die meisten schon jahrelange Praktika bzw. Studentenjobs in Firmen hinter sich wo sie schon richtig mitgearbeitet haben.
 
Bei dir wie immer, ich lese die Geschichte so wie sie mir gefällt und gebe dann meinen Senf dazu, natürlich ich bin total gegen Neuerung und bin der Mann in der Firma, für was haben die nur alle andern eingestellt, wie gähnend langweilig dieses Geschreibsel, wieder mal von dir, dass davon 99.9% einfach nur bullshit
Ich dachte dass du eine höhere (oder hohe) Führungskraft bist. Wie antwortest du wenn dir ein Mitarbeiter im Unternehmen etwas schief kommt? Bestimmt nicht so, oder?
 
Oh man 🤦‍♂️

Das ist doch eine gute Grundsatzdiskussion die hier geführt wird. Alte Ansichten gegen über neue.

Mein Chef war super gegen HO. Jetzt sitzen wir alle seit über einem Jahr zu Hause. Er war der Meinung er müsste auch seine Teamleiter oft sehen. Jetzt ist er eines besseren belehrt worden: der Laden läuft auch remote wie ein Uhrwerk!

Und wenn die Jugendlichen mehr Urlaub vordern, ist das mehr als Gerecht. Man arbeitet im Schnitt 200 Tage und bekommt dafür grundsätzlich 24 Tage Urlaub. Das sind gerade mal 1/10 der Arbeitszeit.
 
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