[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Sowas kann man mal für ein paar Tage machen, weil es irgendwie klemmt. Wenn das aber ein längerer Zustand sein soll, dann braucht man halt neue Leute oder muss das eben irgendwann wieder einstellen.
Oder viel wichtiger, auch mal nein sagen. Es kann aber nicht sein, dass die Mitarbeiter die Geldgier (so nenne ich das mal) des AG tragen müssen.

Ach, über ein paar Tage oder auch mal mehr als eine Woche rede ich nicht. Es war die Regel bzw. wurde erwartet. 3 Mitarbeiter kündigen, Arbeit wird auf den Rest verteilt und halbes Jahr später wird dann 1 neuer Mitarbeiter eingestellt - der muss aber erst einmal 6-10 Monate eingearbeitet werden. Wenn es gebrannt hat, waren alle im Team da und haben zusammen gearbeitet. Wenn aber alle immer aus dem letzten Loch pfeifen, ist das quasi unmöglich.
 
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Weiss jemand was der Sinn ist in teuren Metropolen wie London, New York City oder Tokyo zu arbeiten und zu leben? Wenn ich das richtig verstehe muss mann da also Otto Normalo wie ein Student leben, die Mieten/Haeuser sind so teuer das sich da kaum einer was leisten kann. Mann kann in solchen Staedten nur halbwegs normal leben wenn mann reich ist oder sehr weit pendelt. Ich weiss nicht warum viele (vorallem junge) Menschen es erstrebenswert finden in die grossen Staedte zu ziehen wenn die Lebensqualitaet dort fast immer niedriger ist als in kleineren Staedten. Ja, das Gehalt auf dem Papier dort ist hoeher, aber in der Praxis sind Leute die dort wohnen oftmals aermer als Leute in den kleineren Staedten.
 
Man kann dann sagen, dass man in einer hippen, trendigen Gegend arbeitet. Hört sich ja viel cooler an wenn man sagen kann, dass man in London arbeitet als irgendwo in Hintertupfing.
Das Gehalt ist in solchen Städten oft höher, aber wie du schon sagst, dafür sind die Wohnkosten entsprechend höher und unterm Strich bleibt normalerweise nicht viel mehr übrig.
 
Die Frage ist eben: Was definiert man als Lebensqualität und was ist für einen erstrebenswert.

Für mich ist es keine Lebensqualität zwar günstig zu wohnen, aber dafür sagen sich Gockel und Kuh Abends gute Nacht.
Vororte sind da auch nicht besser, da dort bis auf die Rentnerkneipe nichts ist und der Bäcker schon um 10 Uhr schließt.

Stadt/Großstadt ist für mich da schon besser. Ich stolpere aus der Wohnung und bin in der Stadt und habe viele Möglichkeiten, die ich ohne Auto zu Fuß erreichen kann. Ob es um Essen, Kino, Theater, Freizeitangebote oder ähnliches geht.

Ja, ich kann das auch woanders haben, wenn ich in die Stadt fahre - dafür muss ich entweder ins Auto + Parkplatzprobleme, mit den ÖPNVs (Abends je nach Stadt nur noch spartanische Fahrzeiten) und drittens brauche ch für das alles wieder Zeit. Bei 9std Arbeitszeit plus Arbeitswege spar ich mir das dann lieber.
 
Es ist primär Lifestyle. Ich würde zwar Osaka definitiv Tokyo vorziehen aber darum geht es ja nicht :d

Die Diskussion Land vs Stadt kann man nicht abschließend diskutieren. Die einen lieben Fuchs und Hase auf dem Feld vor dem Haus die anderen, dass man alles zu Fuß, Fahrrad oder mit ÖPNV schnell erreichbar hat. Ich finde es sehr entspannend bei der Familie eher im ländlichen Bereich zu Besuch zu sein, möchte aber nicht missen, dass ich in Köln einfach alles ohne Auto in kurzer Zeit erreichen kann. In und um die Stadt bekommt man einfach alles und auch Anbindungen wie Flughäfen und ICE sind schnell erreicht während man vom Lande durchaus erstmal 1-3 Umsteigen darf bis man einen ICE Bahnhof erreicht oder an einem größeren Flughafen ist.
 
Als Großstädter kann ich sagen, dass es schon einen, der eigenen Ansicht nach, Vorteil in der Stadt gibt.
Es ist immer etwas los. Du kannst um 2 Uhr Morgens immer irgendwas machen, egal was es ist.

Das kannst du in kleinen Städten halt nicht.
Nicht umsonst heißt es "New York, die Stadt die niemals schläft". Und das skaliert eben mit der Größe, weil der absolute Bedarf nach Bespaßung halt größer wird. Und daher sieht ein New York Nachts um 02:00 genauso belaufen aus, wie die Einkaufsmeile in einer 200k Stadt am Samstag.

Ob man das mag, ist eine andere Frage.
Junge Leute eher, ältere eher weniger. Und wenn man sich erstmal eingelebt hat, bleibt man oft auch. Der Mensch ist halt sesshaft.
Stadt, Land, hat beides Vorteile.

Sicherlich sind die Lebenshaltungskosten in der Stadt höher, dafür musst du keine Angst haben, dass du zwischen 17:00 und 7:00 keinen Menschen siehst, wenn du rausgehst.
 
Ist auch einfach eine Frage des Alters und der damit einhergehenden Lebensphase. ;-)

Mit 18-20 wollen alle in die große Stadt und weg vom Land/Kleinstadt/Mittelstadt. Was erleben, jeden Tag in eine andere Kneipe/Disco und den riesigen Freundeskreis zu aufregenden Veranstaltungen treffen. Nach dem Studium geht es dann meist 1-2 Jobs nur nach dem Einkommen und man ist bereit Abstriche zu machen. Und noch später, wenn dann die Kinderchen kommen oder man generell älter geworden ist, der riesige Freundeskreis sich ausdünnt und man eh nicht mehr jeden Tag was machen will, sondern nur noch 1-2x pro Woche/Monat, dann geht es doch wieder in ein ähnliches Umfeld zurück, aus dem man ursprünglich kommt. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber für einen Großteil in meinem Bekanntenkreis ist das so zutreffend. Hier: Großraum Berlin, erst sind alle rein und nun sind sie alle wieder zurück. :)
 
Sowas kann man mal für ein paar Tage machen, weil es irgendwie klemmt. Wenn das aber ein längerer Zustand sein soll, dann braucht man halt neue Leute oder muss das eben irgendwann wieder einstellen.
Oder viel wichtiger, auch mal nein sagen.

Es kann aber nicht sein, dass die Mitarbeiter die Geldgier (so nenne ich das mal) des AG tragen müssen.

@Louisiana
Wichtig wäre nochmal zu erwähnen, die Mehrarbeit (>48h) muss durch Freizeitausgleich ausgeglichen werden.
Das heißt also, dass diese 12h in der Woche einfach nur verlagert werden.
Viel spannender ist dann, dass man dann eigentlich die ganze Firma für jeweils 1,5 Tage zumachen kann und das für die Wochen, wo das Problem aufgetreten ist.
Ausbezahlen ist an der Stelle also nicht.
Man verlagert also aktuell nur die Freizeit auf einen späteren Zeitpunkt.
Ist doch praktisch. 5 Monate durchziehen und dann erst mal 4 Wochen frei. Das Gesicht des Chefs, wenn man ihm das Freitag nachmittag eröffnet: :fresse:
 
Wenn das aber ein längerer Zustand sein soll, dann braucht man halt neue Leute oder muss das eben irgendwann wieder einstellen.
Es werden Leute eingestellt, wir sind deshalb aus der Kurzarbeit raus - Problem hierbei:
Kein Platz mehr, sowie Arbeitsgerät.
Die Schichtgrößen sind so definiert, das jeder sein Werkzeug, so wie erforderliches Zubehör hat, kommen nun mehr Leute dazu, ist das super, allerdings klemmt es dann am Gerät.
Weiterhin bewegen sich die Leute in sog. Fertigungsstraßen, die eben auch nur eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern aufnehmen können.

Gestern war es schon sehr sportlich!
Anstatt mit 15 Personen und 14 Uhr, standen wir mit über 20 da, weil nun viele schon freiwillig 10 Stunden machen - normal geht die Frühschicht um 14 Uhr heim, wenn die Spätschicht kommt.
Am Abend dann haben mir einige Kollegen gesagt, dass sie weniger gebaut haben, als am Vortag, da eben die Wartezeiten hinzugekommen sind: Kein Platz in der Linie, Werkzeugmangel, Montagewägen blockiert.

Es gibt einen Prüfer, der jedes Gerät überprüfen muss, bevor es weitergeht, der kommt natürlich bei der Menge auch nicht hinterher, somit staut es sich wieder.
Ich bin auf die heutigen Zahlen gespannt, generell auf die Besprechung.

Weiterhin wurde bereits am Montag ein Antrag gestellt, das wir am Feiertag arbeiten dürfen - inklusive Samstag dann, das versteht sich ja von selbst.

Oder viel wichtiger, auch mal nein sagen.
Das größte Problem!
Wenn alle wie ein Mann stehen würden, wäre alles gut, aber leider, leider...

Es kann aber nicht sein, dass die Mitarbeiter die Geldgier (so nenne ich das mal) des AG tragen müssen.
Ist es aber leider.
Wir waren im Monat Mai schon am Limit, und für den Juni sind nun noch mal beinahe 10% mehr hinzugekommen, keine Ahnung, wie das alles funktionieren soll.

Man verlagert also aktuell nur die Freizeit auf einen späteren Zeitpunkt.
Auch so was!
Wann soll ich denn überhaupt Freizeit nehmen, wenn ich permanent Überstunden machen muss?
Die jüngeren Kollegen lassen sich die Stunden gerne auszahlen, immer in Blöcken a 50 oder 100 Stunden.
Was da aber bei Steuerklasse 1 verschenkt wird, brauche ich sicher nicht zu erwähnen.


Aber noch etwas ganz anderes:
Gestern habe ich mich doch mal auf ein Gespräch eingelassen, weil ich sehr neugierig war, habe allerdings schon im Vorfeld gesagt, dass wenn es aus dem Ruder läuft, ich sofort den Raum verlassen werde.
Nun denn, mein PL ist mit mir doch erstaunlicherweise sehr zufrieden, mit der Arbeitsleistung sowieso, krank bin ich auch nie, ABER:
Ich müsse an meiner "impulsiven Art" arbeiten.
Er, der PL, möchte mir natürlich nicht den Mund verbieten, aber fragt nach, ob es nicht möglich wäre, Unstimmigkeiten "im kleinen Kreis" - also er und ich - zu klären...
Weiterhin ist er der Meinung, dass ich viel Einfluss auf das Team habe, und wenn ich das in der richtigen Weise nutzen würde - also meinen Einfluss - wäre das natürlich ein enormer Vorteil, vor allem in Anbetracht auf die anstehende Lohnrunde...
:d

Man darf gespannt sein, was der heutige Arbeitstag so mit sich bringt :)
 
Die jüngeren Kollegen lassen sich die Stunden gerne auszahlen, immer in Blöcken a 50 oder 100 Stunden.
Was da aber bei Steuerklasse 1 verschenkt wird, brauche ich sicher nicht zu erwähnen.
Alle Stunden, die im Schnitt über die 48h hinausgehen, müssen abgefeiert werden.

Maximal das Delta zwischen Sollarbeitszeit und den 48h ist auszahlungsfähig.
Werden die Stunden 48h-60h ausbezahlt, ist das gesetzeswidrig.

Da kann man mal das Gewerbeaufsichtsamt drauf ansetzen.
Der AG ist ja verpflichtet die Mehrstunden zu dokumentieren, auch das ist eine Vorgabe. Und anhand dieser Doku kann dann die Aufsichtsbehörde nachvollziehen, was im Schnitt wirklich gearbeitet wurde und ob dass dann so passt.
Und das Gewerbeaussichtsamt ist da immer sehr scharf drauf...
 
Weiterhin ist er der Meinung, dass ich viel Einfluss auf das Team habe, und wenn ich das in der richtigen Weise nutzen würde - also meinen Einfluss - wäre das natürlich ein enormer Vorteil, vor allem in Anbetracht auf die anstehende Lohnrunde...

Klingt für mich etwas nach "Come to the dark side" :fresse:
 
@underclocker2k4
Von dem her bin ich mir sicher, das es mein AG schon so macht, das alles seine Richtigkeit hat.
Wir haben 2 Zeitkonten, von einem können wir Überstunden auszahlen lassen, vom anderen nicht, das wird dann wahrscheinlich das sein, was du erwähnt hast - ich kenne mich mit sowas nicht aus.
Meinem Arbeitgeber als solches kann ich auch keine Vorwürfe machen, wir haben schon Kollegen gehabt, die mal eben 3 Wochen verschwunden waren, und die arbeiten heute noch da.
Sicherlich, die Zeiten sind rum, aber der AG an sich ist dennoch Top - ich meine, die zahlen mir, bzw. sogar den Hinterbliebenen meine Beerdigung, solange ich im aktiven Arbeitsverhältnis sterbe - wo gibt es denn sowas heute noch?

Klingt für mich etwas nach "Come to the dark side" :fresse:
Genau das!
Ich bin da nicht weiter darauf eingegangen, ich habe mich noch nie - NIE - verkauft, zumindest nicht für Leistungen außerhalb meiner gezahlten Tätigkeit.
Die Unterhaltung an sich war gestern aber dennoch in meinen Augen positiv, er hat sogar zu mir gesagt, dass er noch im Lernprozess ist, das ist ja immerhin schon mal etwas :d
 
@Anhalter
Nein, lass dich bitte nicht von meiner Ortsangabe täuschen, ich arbeite in Deutschland für eine deutsche Firma :)
 
Nur aufpassen, dass ihr da nicht unter die Räder kommt.
Überstunden auszahlen lassen, muss halt jeder selber wissen. Effektiver wäre halt abfeiern.
Wenn die Jungen das nicht brauchen, was ich durchaus nachvollziehen kann, dann ist Geld = Geld.
 
@Louisiana In dem Fall greift dann ja eindeutig das ArbZG und mit dem ist aus Arbeitgebersicht eigentlich nicht zu spaßen. Da ist man ziemlich schnell in der persönlichen Haftung. Gut, wird quasi nie kontrolliert, aber wenns hart auf hart kommt kann man damit schon deutlich Druck aufbauen...

Und ja, ich hab in meiner Zeit als Arbeitnehmer gelgentlich auch 60h die Woche gearbeitet obwohl es verboten ist. Ließ sich im Projektmanagement eben manchmal nicht anders machen. Da hat dann aber auch das drumherum gepasst und das Team war entsprechend motiviert unser Baby erfolgreich abzuschließen...
 
Es gibt so viele "schöne" Möglichkeiten das ArbZG zu umgehen. In meiner alten Firma gab es für alle mit Zeiterfassung z. B. so uralte Steckuhren aus den 70er Jahren. Warum? Die erfassten nur die monatliche Gesamtarbeitszeit, nicht die tägliche Arbeitszeit.
 
Alle Stunden, die im Schnitt über die 48h hinausgehen, müssen abgefeiert werden.

Maximal das Delta zwischen Sollarbeitszeit und den 48h ist auszahlungsfähig.
Werden die Stunden 48h-60h ausbezahlt, ist das gesetzeswidrig.

Da kann man mal das Gewerbeaufsichtsamt drauf ansetzen.
Der AG ist ja verpflichtet die Mehrstunden zu dokumentieren, auch das ist eine Vorgabe. Und anhand dieser Doku kann dann die Aufsichtsbehörde nachvollziehen, was im Schnitt wirklich gearbeitet wurde und ob dass dann so passt.
Und das Gewerbeaussichtsamt ist da immer sehr scharf drauf...
das ist so natürlich richtig, nur juckt das viele betriebe nicht und wehren tut sich eh kaum jemand. für viele firmen sind die gesetze eher grobe vorgaben.

bei einer bekannten:
im vertrag fast aller mitarbeiter: 10 überstunden sind bereits im lohn mit abgegolten: im dienstplan werden diese 10stunden für alle einfach fest eingeplant :fresse2:
die bekannte hat es nicht mit drin, weil ich ihr vorher sagte, das diese klausel quasi eine lohnkürzung von rund 6-7% entspricht. (180 statt 170stunden für gleiches geld.)
 
@Louisiana In dem Fall greift dann ja eindeutig das ArbZG und mit dem ist aus Arbeitgebersicht eigentlich nicht zu spaßen. Da ist man ziemlich schnell in der persönlichen Haftung. Gut, wird quasi nie kontrolliert, aber wenns hart auf hart kommt kann man damit schon deutlich Druck aufbauen...

Und ja, ich hab in meiner Zeit als Arbeitnehmer gelgentlich auch 60h die Woche gearbeitet obwohl es verboten ist. Ließ sich im Projektmanagement eben manchmal nicht anders machen. Da hat dann aber auch das drumherum gepasst und das Team war entsprechend motiviert unser Baby erfolgreich abzuschließen...
Ab und an mal was geiles machen ist ja auch nicht das Problem - das Problem ist die Regelmässigkeit.
Wenn ich an den längsten Arbeitstag ever denke - ich war Jung... - Samstag 13:00 Uhr beim Kunden auf der Matte gestanden und die Vorbereitungen für den Serverraumumbau noch gemacht, also Material noch rankarren und hinstellen, Wege optimieren - um 14:30 dann großes Stecker ziehen durch den Auftraggeber selber - wie ruhig es in einem Serverraum sein kann, wenn keine der >600 Kisten läuft... Also angefangen alle Kabel rauszurupfen - was noch nicht dokumentiert war wurde dabei nachgeholt - der Bodenbauer war ein Depp vor dem Herrn -> Fuß vom neuen Boden mal eben mitten in einem 50m LWL-Ring geklebt - ergo auch das LWL-Kabel festgeklebt und zieh das mal zurück, wenn das so im kleinstmöglichen Kreis gelegt ist...
Dadurch erst um 21 Uhr fertig mit dem entkernen -> 3h hinter Zeitplan -> 1ste richtige Kaffeepause - umstellen auf neue Plätze und auspatchen auf der Netzwerkschrankseite
ab Mitternacht die ersten Patchungen neu einrichten -> 1 Glasfaserkabel legen, dann Kupfer - alles durch spezielle Schläuche aus dem Boden ins Rack
Um 9 Uhr Sonntags Frühstückspause - Anruf an den Kollegen der die Stromanschlüsse legen muss, das er jetzt dann kommen kann.
15 Uhr Fertig - einschalten durch den Auftraggeber - bei mehr als 1000 Stromanschlüssen gab es 60 Netzteile, die das ausschalten nach 3-5J Dauerlauf nicht verkraftet haben.. - Nach Fehlersuche ging es dann gegen 20 Uhr heim - mit dem Taxi.
Nächster Arbeitstag war dann erst der Mittwoch mit immernoch Überstunden auf dem Konto. - die folgenden Umbauten wurden danach anders geplant...
Irgendwie war es ziemlich cool, nochmal sowas machen möcht ich aber nicht. - ist auch schon 15 Jahre her...
 
Na gut das sind aber altertümliche Sichtweisen. In Zukunft werden solche Firmen kaum noch qualifiziertes Personal bekommen und dementsprechend über kurz oder lang am Markt verschwinden.
Wer will heute überhaupt noch in einen Bürojob ohne Homeoffice? Abgegoltene Überstunden?
Vielleicht hohe Arbeitstiere ab 100k aufwärts, aber sonst?
 
Gibt noch genug Regionen, wo der Druck groß genug ist. Und wenn du einen sechsstelligen Hauskredit an der Backe hast, überlegst du halt auch 3x, was du machst.
Wenn der Ökowahn unsere Auto- und Zulieferindustrie erstmal erfolgreich vernichtet hat und der Markt plötzlich mit Fachkräften überschwemmt wird, hast du plötzlich auch in MINT Bereich nicht mehr ao viel zu lachen..
 
Na gut das sind aber altertümliche Sichtweisen. In Zukunft werden solche Firmen kaum noch qualifiziertes Personal bekommen und dementsprechend über kurz oder lang am Markt verschwinden.
Wie oben schon erwähnt, ist mein Arbeitgeber an der Börse vertreten...
Wenn Du hier aus der Gegend kommst, und sagst wo du arbeitest, stehen dir alle Türen offen :d
Wir sind ja schon in Deutschland ein paar Tausend Mitarbeiter, und die Problematik bezieht sich aktuell auf eine Abteilung, mit ca. 250 betroffenen Arbeitern.
Die Leute von draussen stehen Schlange, um bei uns einen Arbeitsplatz zu bekommen, allerdings geht das nicht mehr so einfach - es werden neue MA ausschließlich über Zeitarbeitsfirmen reingeholt, und diese werden dann übernommen, nachdem man sich hinreichend von ihnen überzeugt hat.
 
@Polarcat
Ja, leider (oder auch zu Recht?) wissen die AGs sich selber einzuordnen, was sie in der Region/Fachgebiet selber für eine Wirkung haben und wie es auch bei den ANs aussieht.
Sieht man ja bei Tesla. Die zahlen nicht branchenüblich und haben nicht unbedingt die üblichen Bedingungen.
Dennoch glaube ich, sie stellten sich das etwas einfacher vor.
 
Naja, Tesla muss sich erstmal beweisen. Haben ja einen gewissen Ruf als Hire und Fire..
 
Die Leute von draussen stehen Schlange, um bei uns einen Arbeitsplatz zu bekommen, allerdings geht das nicht mehr so einfach - es werden neue MA ausschließlich über Zeitarbeitsfirmen reingeholt, und diese werden dann übernommen, nachdem man sich hinreichend von ihnen überzeugt hat.
im prinzip ja der einzige gute grund für einen arbeiter, sich diesem system einzuordnen. für die firmen wie eure ist es doppelt gut: unverbindlich testen und personalmanagement einsparen.
 
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