[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Zumal es auch überhaupt keine sinnvolle Option ist, dass alle in der Stadt leben.
Die Mieten steigen nicht ohne Grund in den letzten Jahren so stark an, die meisten größeren Städte sind schon lange am Limit, da kann man nicht einfach mal eben für Hundertausende Landbewohner erweitern.
 
Unrecht hat er nicht - Technisch gesehen macht es mehr Sinn, wenn alle in der Stadt sind :)
 
Nur unter der theoretischen Annahme, dass du keinen Bestand hast und ne Stadt bzw. das ganze Land von Grund auf neu baust.
Einfach bestehende Städte erweitern ist in vieler Hinsicht weder sinnvoll noch möglich.
Nimm mal Köln aus Beispiel und guck dir die U-Bahn-Stationen in der Innenstadt tagsüber an.
Da fahren teilweise im 5 Minuten-Takt Bahnen und alle sind zu Spitzenzeiten voll.
Jetzt mach aus 1 Mio. Einwohnern mal 2 Mio., die du außen drumrum ansiedelst (wo auch immer, da ist praktisch schon gar kein Platz für da) und verdoppele dazu die Quote der ÖPNV-Nutzer.
Wie handhabst du jetzt die vierfache Anzahl an U-Bahn-Fahrern? Richtig, das geht schlichtweg nicht ohne die halbe Innenstadt abzureißen und neu zu planen/bauen.
Du kannst natürlich jeden Park und Wald abreißen und mit Hochhäusern zupflastern, dann kannst du aber damit rechnen, dass es im Sommer nochmal 5 Grad wärmer wird.
Die Luft in der Stadt wird dadurch vermutlich auch nicht unbedingt besser.
Die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Müllentsorgung macht so dichtes Wohnen sicher auch nicht einfacher, es sei denn man baut die Müllverbrennung un die Kläranlage logistisch optimiert direkt zwischen die Wohngebiete.

Aber in der Theorie passt das alles.
Wenn man jeden Einwohner gesetztlich auf 20m² in nem Hochhaus in ner Gegend ganz ohne privat nutzbare Straßen beschränkt, wirds übrigens noch besser.
Zum einen ist man dann näher zusammen, zum anderen kauft man dann nicht so viel Kram wenn man keinen Platz hat.
Es darf natürlich dann keiner auf die Idee kommen am WE raus aufs Land zu fahren. ;)
 
Geht doch, Tokio hat 9,6 Millionen Einwohner und die Metropolregion hat sogar 37,5 Millionen Einwohner.
Aber okay das ist Asien. Bleiben wir in Europa, da haben wir London mit 8,9 Millionen Einwohnern und 14,1 in der Metropolregion London.

Dem Beispiel mit Köln folge ich daher nicht, mein Beispiel zeigt das Gegenteil für Städte die ähnlich alt sind und genau so mit alten Gebäuden zugebaut sind.

Btw
5 Minuten Takt pff. Paris schafft z.B. 2 Minuten.
 
Paris, London Tokio und co sind also baugleich mit Köln? Interessant, wusste ich nicht.
Und das Leben dort ist ökologisch besser oder wird der Müll dann einfach 50km aus der Stadt rausgefahren und die Abwässer ins Meer gepumpt?

Dein Beispiel London hat ne fast genau doppelt so hohe Bevölkerungsdichte wie Köln.
Mit anderen Worten erreichst du das für Köln indem du die ganze Stadt abreißt und neu baust.
Dann hast du auf der Fläche 2 Mio Einwohner.

Wo willst du die fehlenden 7 Mio verglichen mit London denn unterbringen?
Ringsrum sind Siegburg, Bonn, Wesseling, dann Hürth, Frechen, Pulheim, Dormagen, Monheim, Leverkusen und Bergisch Gladbach "im Weg".
Die ökologische "Optimierung" würde also über die Abholzung des Königsforst und die Besiedlung der Fläche bis Bergheim gehen.

5 Minuten Takt pff. Paris schafft z.B. 2 Minuten.
Und das lässt sich 1:1 auf Köln übertragen?
Wie würdest du 3 Linien mit je 2 Minuten-Rhytmus dann z.B. über ein gemeinsames Teilstück wie eine der Rheinbrücken führen?
Wie macht Paris das? Richtig, die haben z.B. diese spezielle Problematik nicht weil die Seine ne Nummer kleiner ist und es alle paar Meter ne Brücke gibt.

Bleibt wohl nur eine Lösung: Köln abreißen und neu bauen. ;)
 
Du solltest dich mal damit beschäftigen, wie Städte wachsen, dann würden sich Fragen, die sich auf Unwissenheit stützen, garnicht erst auftun.

Geschichte der Stadt Köln – Wikipedia

Das ist in z.B. Berlin genauso passiert.
Warum sollte man also die genannten (Klein)Städte nicht einverleiben, wenn man es denn will?

z.B. über ein gemeinsames Teilstück wie eine der Rheinbrücken führen?
Ich habe gehört, es gibt die Ingenieurskunst des Brückenbau.
Ich weiß, dass viele das Vertrauen in die Baukunst verloren haben, Angesichts der deutschen Großprojekte, das heißt aber nicht, dass das nicht geht.

Halten wir fest, dass Köln, wie wir es heute kennen, vor 2000 Jahren so nicht bestanden hat. Es muss also gewachsen sein, auch wenn das der ein oder anderen scheinbar nicht glauben mag. Und das Wachsen ist kein abgeschlossener Prozess und kann und geht, jederzeit weiter, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht doch, Tokio hat 9,6 Millionen Einwohner und die Metropolregion hat sogar 37,5 Millionen Einwohner.
Aber okay das ist Asien. Bleiben wir in Europa, da haben wir London mit 8,9 Millionen Einwohnern und 14,1 in der Metropolregion London.

Dem Beispiel mit Köln folge ich daher nicht, mein Beispiel zeigt das Gegenteil für Städte die ähnlich alt sind und genau so mit alten Gebäuden zugebaut sind.

Btw
5 Minuten Takt pff. Paris schafft z.B. 2 Minuten.

Alles Beispiele, wo Wohnen richtig Asche kostet, der Normalo sich also quasi nur eine absolute Absteige leisten kann. Ich sehe es nicht als Ziel an, in einer 2/3 Zimmer Wohnung auf 70 m² mit 2 Kindern zu leben.. Dazu kommt, dass ich in diesen Städten nicht wohnen würde wollen, Betonwüste³.
 
Ja da kostet wohnen richtig Asche und ja einerseits kommt das von der Größe, andererseits halt von Spekulationen und Vermietern die einfach nur abzocken wollen.

Aber du solltest nicht den Fehler machen und meine Aussagen als meine Meinung interpretieren. Es ist einfach nur die Tatsache, dass es möglich ist die Einwohner deutlich mehr in Städten zu konzentrieren.

Ich persönlich finde Berlin und Wien ganz schön und habe keine Ahnung warum man unbedingt in oder bei München leben möchte. Ich möchte da nicht leben (muss ich aber).
 
Zumal es auch überhaupt keine sinnvolle Option ist, dass alle in der Stadt leben.
Die Mieten steigen nicht ohne Grund in den letzten Jahren so stark an, die meisten größeren Städte sind schon lange am Limit, da kann man nicht einfach mal eben für Hundertausende Landbewohner erweitern.

Die Mieten steigen mitunter deshalb so stark an, weil das ein Renditeobjekt ist.
die meisten dörfer stehen schon länger als die städte. spätestens 1945 gab es nur noch dörfer, während alles größere zerbombt war.

Oh, Köln wurde 1945 neu gegründet? Wusste ich gar nicht.
 
Die Abwasserentsorgung in Köln ist teilweise noch aus der Römerzeit :) Aber wir schweifen hier ab... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine Frage an Eheleute:

Ich heirate im Dezember und will danach direkt in Steuerklasse 3/5. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird dann für das komplette Jahr 2019 rückwirkend auf Steuerklasse 3 für mich zurück gerechnet für die Steuererklärung? Wann muss ich den Steuerklassenwechsel beantragen, vor der Heirat oder danach?
 
hatten letzte woche in der mittagspause nen gespräch über teuer wohnen. in hongkong kostet das "etwas" mehr als bei uns. münchen innenstadt wären dort geschenkte preise, worüber sich selbst die flaschensammler nur krum lachen.
ging darum, das von unseren kunden welche dort arbeiten und die firma die wohnung stellen muss, da das gehalt nichtmal für ne absteige reicht. die rede war von 5000 dollar fürn loch, wo man hier in deutschland übertrieben gesagt nicht mal die hartzis mehr einziehen lassen würde.
 
Da bereits mehr als 3/4 der Deutschen in Städten wohnen, bestünde keine Notwendigkeit, die bestehenden zu verdoppeln. Mal ganz davon abgesehen, dass das doch eher eine theoretische Betrachtung zum schwachsinnigen Argument ist, die Pendlerpauschale müsste höher sein und Dorfbewohner täten was Gutes für die Umwelt.
 
wem gehören denn die meisten wälder auf dem land? oh privatpersonen ? also tun sie doch was für die umwelt? oder sollen sie fix mal warmsarniert werden fürn neues stück ackerland? wenn es eine CO2 steuer gibt für die erzeugung dessen, muss das geld eigentlich ja auch zweckgebunden dafür ausgegeben werden, was folgerichtig für die vernichtung von co2 ausgezahlt werden müsste. folgerichtig müßten eigentümer von wäldern geld dafür bekommen, das sie ihre flächen als co2 vernichter betreiben.


die pendlerpauschale steht im unmittelbaren zusammenhang mit den mietpreisen in großstädten. eigentlich ist es einer der hauptgründe. ich sage klar "nein zur mietpreisbremse" und "ja zur vertragsfreiheit", da die probleme einfach hausgemacht sind vom staat und er die möglichkeit hat, dem endgegen zu wirken. es gibt genug wohnraum für jeden in deutschland. nur nicht dort, wo alle hinwollen.
 
Ob der Wald einem Dörfler oder Städter gehört, ist völlig egal. Was soll das denn für ein Argument sein?
 
die pendlerpauschale steht im unmittelbaren zusammenhang mit den mietpreisen in großstädten. eigentlich ist es einer der hauptgründe. ich sage klar "nein zur mietpreisbremse" und "ja zur vertragsfreiheit", da die probleme einfach hausgemacht sind vom staat und er die möglichkeit hat, dem endgegen zu wirken. es gibt genug wohnraum für jeden in deutschland. nur nicht dort, wo alle hinwollen.

Die Probleme sind da, weil eben niemand langfristig denkt, denn das lohnt sich in diesem Wirtschaftssystem nicht. Da kann man gerne nach Vertragsfreiheit rufen, aber das nützt auch nur einem selbst auf Kosten anderer.
 
Warum sollte man also die genannten (Klein)Städte nicht einverleiben, wenn man es denn will?
Hier geht es nicht drum ob man ne andere Stadt nominell eingemeindet, sondern um Platz für die Expansion.
Wenn du Leverkusen nominell zu Köln packst, hast du trotzdem nicht mehr Platz (außer du reißt Leverkusen dann ab). ;)

Und ich glaube durchaus daran, dass wir technisch in der Lage sind zusätzliche Brücken zu bauen.
Ich glaube aber nicht daran, dass du in Städten wie Köln oder Düsseldorf die entsprechenden Rahmenbedingen geschaffen bekommst.
Es reicht ja nicht die Brücke zu bauen, du brauchst ja auch Platz um die Züge oder Straßen da hin zu führen. Guck dir den Neubau der A1 Brücke an, da wurde nur ein paar Meter weiter eine (alternativlose) neue Brücke gebaut und da gabs schon Streß wie blöde.
Glaubst du, dass da irgendjemand ne neue Brücke durchgezogen bekommt?
Da wäre vermutlich sogar ein Tunnelsystem leichter umzusetzen. Aber abseits der enormen Kosten ist das an sich auch nicht unproblematisch (ich sag nur Stadtarchiv).
Ich vermute aber mal, dass es einen Grund hat, dass es afaik keine Autobahntunnel oder Bahntunnel unter dem Rhein gibt. Evtl. ist der einfach zu breit oder der Boden ist dafür ungeingenet (bei der Elbe gings ja offenbar).


Es ist einfach nur die Tatsache, dass es möglich ist die Einwohner deutlich mehr in Städten zu konzentrieren.
Möglich ja, aber nicht unbedingt sinnvoll und nicht unbedingt zeitnah umsetzbar.
Klar bekommst du eine Stadt dichter wenn du alte Gebäuse abreißt und größere dafür hinbaust, das sind aber Entwicklungen über Jahrzehnte, die werden dir beim Klimawandel nicht helfen.

Die Mieten steigen mitunter deshalb so stark an, weil das ein Renditeobjekt ist.
Aber nur da wo die Nachfrage höher ist als das Angebot, das ist also weniger die Ursache als Teil des Symptoms.


Mal eine Frage an Eheleute:
Ich heirate im Dezember und will danach direkt in Steuerklasse 3/5. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird dann für das komplette Jahr 2019 rückwirkend auf Steuerklasse 3 für mich zurück gerechnet für die Steuererklärung? Wann muss ich den Steuerklassenwechsel beantragen, vor der Heirat oder danach?

Am Ende des Jahres bzw. nach der Steuererklärung ist es egal welche Steurklasse man hatte, es kommt das gleiche raus.
Ihr bekommst durch 3/5 nicht mehr Geld als bei 4/4, ihr bekommt es nur ggf. was später (bei der Steuererklärung).
Afaik gibt es in der Erklärung nichtmal ne Steuerklasse, nur gemeinsame oder getrennte Veranlagung.
Die gemeinsame Veranlagung gilt für die Erklärung 2019, also das ganze Jahr.
Die Steuerklassen lässt du natürlich nach der Hochzeit ändern, würde mich jedenfalls wundern wenn das vorher ginge (du könnten ja noch abspringen und dann trotzdem die Steuervorteile der Ehe nutzen). Es ist wie gesagt aber auch egal ob du das überhaupt noch 2019 machen lässt, bringt dir defacto nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mecklenburg-Vorpommern hat 1,6 Mio Einwohner. Die alle in eine neue Großstadt packen und das ganze Bundesland in ein Naturschutzgebiet umwandeln. Was ist wohl umweltfreundlicher? Dörfer sind Gift für die Umwelt, egal wie man es dreht und wendet. Mir ist natürlich klar, dass es nur ein theoretisches Gedankenexperiment ist, aber diese Arroganz geht mir auf den Keks. "wir Dörfler retten die Welt" - im Gegenteil.
 
Am Ende des Jahres bzw. nach der Steuererklärung ist es egal welche Steurklasse man hatte, es kommt das gleiche raus.
Ihr bekommst durch 3/5 nicht mehr Geld als bei 4/4, ihr bekommt es nur ggf. was später (bei der Steuererklärung).
Afaik gibt es in der Erklärung nichtmal ne Steuerklasse, nur gemeinsame oder getrennte Veranlagung.
Die gemeinsame Veranlagung gilt für die Erklärung 2019, also das ganze Jahr..

die steuerklasse ist nach der hochzeit wirklich egal.
die eheselber ist es aber nicht. eigentlich ist es auch nur wieder die gemeinsame veranlagung, die den steuerlichen vorteil zieht. die gemeinsame veranlagung lohnt sich halt dann besonders, wenn nur 1 arbeitet. man bekommt quasi die grundfreibeträge des anderen geschenkt, weshalb es dann satt mehr netto gibt. sobald beide arbeiten und auch paar euros mit nach hause bringen, lohnt die ehe aus finanzieller sicht nicht mehr, oder immer weniger.
das einzige was überbleibt ist die absicherung des "finanziell schächeren". weiterhin "erbt" der übergebliebende im todesfall rentenansprüche des anderen, während sie als single verloren sind. und zu guter letzt gibts drastische vorteile im erbrecht.
eigentlich gehört die gesamte ehe geschichte mal rechtlich überarbeitet.
 
Vorteile im Erbrecht durch Ehe? Afaik geht hier Blutlinie vor Papier.
Ohne Berliner Testament gibt es maximal einen Pflichtteil von 25%, da Ehe formell beim Erbrecht nicht als "verwandt" zählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorteile im Erbrecht durch Ehe?

Jo klar, aber sowas von.

Haste schonmal versucht von deiner Schwester deren Rentenpunkte zu bekommen?
Haste schonmal versucht von deiner Ehefrau die Rentenpunkte zu bekommen?

Was meinst du, was eher klappt?

Das wird noch viele Freundinnen ereilen, die @home die Kinder hüten.

Afaik geht hier Blutlinie vor Papier.
Und Papier geht vor kein Papier.
Wer also die Freundin nirgends bedenkt, hat eine andere Erbverteilung als einer, der seine Ehefrau nirgends bedenkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorteile im Erbrecht durch Ehe? Afaik geht hier Blutlinie vor Papier.
Ohne Berliner Testament gibt es maximal einen Pflichtteil von 25%, da Ehe formell beim Erbrecht nicht als "verwandt" zählt.

schon richtig, das man ohne testament nur nen pflichtteil bekommt. ABER: es gibt da noch paar zusatzklauseln. zb alles, was zum allgemeinen leben notwendig ist, gehört weiterhin den übergebliebenen. dazu zählt das sofa, das täglich genutzte auto, fernseher bla bla bla... die immobilie zählt da allerdings nicht mit zu. weiterhin muss erstmal geklärt werden, wem irgendwas gehört. normal gehört dem hinterbliebenen sowieso schonmal jede sache zu 50%, da es auch von seinen geld (gemeinsam veranlagt) bezahlt wurde.
faktisch gehts am ende eigentlich nur noch um die immobilie und ggf. richtig teure sammlerstücke, eventuell nen sammlerstück von pkw, was nicht zum alltäglichen gebrauch gedacht ist. und vom haus gehört normal eh zu 50% dem hinterbliebenden und von den anderen 50% gehören ihn auch schonmal 25% pflichtanteil. bleiben 37,5% des hauses über, worüber sich alle prügeln dürfen. dann kommt die " der verstorbene hätte nicht gewollt, das der partner nun zwangsverkaufen muss" karte und die meisten knicken ein, außer irgendein geldgeiler, dem die familie egal ist.

weiterhin: ist man nicht verheiratet, fällt auf quasi alles die erbschaftssteuer an. der freibetrag ist lächerlich. ein gemeinsames haus mit 50:50 im grundbuch darfste dann mächtig versteuern. herzlichen glückwunsch!

und halt die rentengeschichte...

die ehe aus staatlicher sicht soll eine gewisse finanzielle sicherheit geben, wenn einer verstirbt. und wenn nur 1 arbeitet, soll die familie etwas entlastet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@underclocker

Ich kann jetzt nicht ganz folgen, was Erbrecht mit Rente zu tun hat :-)

Beziehe mich da eher auf Vermögenswerte, Immobilie, etc. Stirbt ein Ehepartner und es gibt kein Berliner Testament, können die Kinder eine Auszahlung verlangen und fertig. Denen gehört dann 75% von etwa allem.

Aber ok, immer noch 25% mehr als ohne Ehe. Dann gibt's nämlich formell erstmal garnix. :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
@underclocker

Ich kann jetzt nicht ganz folgen, was Erbrecht mit Rente zu tun hat :-)
bin ich bei dir auf ignore? wenn nein, lies das doch mal... die rente wird bei der ehe "vererbt" an den anderen. DAS ist einer der 2 gründe, weshalb man aus sicht des staates heiratet. die absicherung am ende des lebens.
Beziehe mich da eher auf Vermögenswerte, Immobilie, etc. Stirbt ein Ehepartner und es gibt kein Berliner Testament, können die Kinder eine Auszahlung verlangen und fertig. Denen gehört dann 75% von etwa allem.
und nochmals: die erbmasse beträgt vom gesamtvermögen der beiden ehepartner geradeeinmal 37,5%, da 50% dem überlebenden gehört und zusätzlich 25% (von den 50%) pflichtanteil mitbringt. (bei gemeinsamer zugewinngemeinschaft) alle alltäglichen gegenstände gehören eh zu 100% dem überlebenden. (angemessener haushalt...)


sind die erben gar 2 ordnung, behält er gar alles aus dem haushalt. dann steht im prinzip nur noch eine immobilie auf dem papier. sind gar schulden mit dabei (zb das haus ist nicht bezahlt), danken die meisten doch eh lieber gleich ab.
 
Auch Rentenansprüche können "vererbt" werden, aber eben nur an den Ehepartner.
Versorgungsausgleich – Wikipedia

Das hat also etwas mit Tod und "Vermögens"transfer zu tun.
Auch wenn es nicht in die Gerichtbarkeit des Erbrechts fällt, so wird doch Geld nach dem Tod vom Toten zum Lebenden übertragen und bezieht sich ausschließlich auf den Ehrpartner.

Wenn also die Freundin ihr Leben lang zu Hause bleibt und der Kerl mit 10k Netto nach Hause und alles cool und geil läuft, dann bekommt die Freundin im Rentenalter Hartz IV und der Alte liegt unter der Erde.
Bei der Ehe kann die Ehefrau noch entspannt weiterleben und muss keine Pfandflaschen sammeln gehen.
(siehe payday)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mecklenburg-Vorpommern hat 1,6 Mio Einwohner. Die alle in eine neue Großstadt packen und das ganze Bundesland in ein Naturschutzgebiet umwandeln. Was ist wohl umweltfreundlicher?
Der Vergleich hinkt.
Die Frage ist eher ob es sinnvoll wäre von den 1,6 Mio etwa 1,58 Mio in eine Großstadt zu ziehen und den Rest in gleiher Größenordnung der Fläche wie jetzt auch landwirtschaftlich zu nutzen (der Landwirt wird seinen Hof kaum in der Stadt betreiben).
Die Argumentation "Dann fallen die Straßen weg" funktioniert dann natürlich auch nicht mehr, du musst dann nämlich trotzdem die ganze Fläche relativ dicht erschließen (oder auf gigantish große Felder / Monokulturen setzen).

PS: Ich wohne übrigens nicht in nem Dorf ;)
 
bin ich bei dir auf ignore? wenn nein, lies das doch mal... die rente wird bei der ehe "vererbt" an den anderen. DAS ist einer der 2 gründe, weshalb man aus sicht des staates heiratet. die absicherung am ende des lebens.

und nochmals: die erbmasse beträgt vom gesamtvermögen der beiden ehepartner geradeeinmal 37,5%, da 50% dem überlebenden gehört und zusätzlich 25% (von den 50%) pflichtanteil mitbringt. (bei gemeinsamer zugewinngemeinschaft) alle alltäglichen gegenstände gehören eh zu 100% dem überlebenden. (angemessener haushalt...)



sind die erben gar 2 ordnung, behält er gar alles aus dem haushalt. dann steht im prinzip nur noch eine immobilie auf dem papier. sind gar schulden mit dabei (zb das haus ist nicht bezahlt), danken die meisten doch eh lieber gleich ab.

asus1889
Sein voriger Account. Was er sagt stimmt immer..... in seiner kleinen verkorksten Welt.
 
Sowas Abwegiges. Die Ländler zersiedeln das gesamte Bundesgebiet. Ohne die ganzen Dörfer gebe es deutlich mehr Natur und weniger Straßen. Für jedes kleine Pipidorf muss die ganze Infrastruktur gebaut werden, damit 300 Leute in der Natur leben können... .Es trifft also genau die richtigen mit der CO2-Steuer. Wenn man nicht Landwirt ist, dann gibt es aus Naturschutz Gesichtspunkten wenig Gründe auf dem Land zu wohnen.

Natur? Wir haben in Deutschland quasi keine Natur, das ist irgendeine Illusion aus den 70ern, dass hier Natur wäre. Wir haben Kulturlandschaft. Bewusst geplante, bewirtschaftete (kultivierte!) Landschaft. Und zwar seit knapp 1000 Jahren.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh