[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Zumal das wenn ich mich recht erinnere "Überversichert" ist, er also die 1500 € eher nicht ausgezahlt bekommen wird..

Edit: Ah ne, sehe gerade, er liegt in etwa auf der Grenze..
 
mit einem 450€ job 1500€ netto verdienen. nubert hat in der schule echt gut aufgepasst. stark!
 
wird einem dann nicht miete warm gezahlt?
 
mit einem 450€ job 1500€ netto verdienen. nubert hat in der schule echt gut aufgepasst. stark!
Arbeitslosengeld, alle Zugaben und dann noch der Job dazu? KA was da zusammen kommt, aber imho dürfen nur 150€ dazu verdient werden, der Rest wird verrechnet. Also kein arbeitsloser bekommt einfach 450€ drauf durch so einen Job.
 
85€ um 1500€ abzusichern das ist ja der Wahnsinn, schon mal gerechnet was du als Arbeitsloser mit 450€ Job hättest, bestimmt auch 1500 und 1500€ netto kann man locker mit so gut wie jeder Arbeit in Vollzeit verdienen, also für mich ist das total überzogen, da steht das Risiko in keinem Verhältnis zur Investition in die BU

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Ich habe die BU abgeschlossen, falls ich dauerhaft arbeitsunfähig oder in Folge dessen komplett berufsunfähig werden sollte (so ist ja auch der Sinn dahinter).
Das Einkommen, das du aufzählst, hat man vielleicht ein, zwei Jahre über das Krankengeld/ALG etc., aber wenn es dann Richtung Grundsicherung oder Hartz4 geht, sieht
es schon mal ganz anders aus. 450€-Job hin oder her, dessen Einnahmen dann eh wieder verrechnet werden.

Dass die Prämie im Vergleich so hoch ist, liegt - wie geschrieben - auch daran, dass ich zwar eine saisonale, aber eben chronische Erkrankung habe, die sich vor drei Jahren entwickelt hat (noch vor Abschluss der BU). Daher sind auch Atemwegserkrankungen und Allergien ausgeschlossen. Außerdem passt sich die Rente ohne Beitragsanpassung jedes Jahr um 2% nach oben an. Ich kann froh sein, überhaupt bei einer Versicherung aufgenommen worden zu sein. Leider gibt es zur BU meines Wissens nach bisher keine entsprechende Alternative, bei der man sich nicht komplett nackt machen muss, um im Fall der Fälle nicht vor verschlossenem Geldbeutel des Versicherers zu stehen.

Ich habe zwar schon überlegt, die Rente auf 1.000 zu reduzieren, damit wären meine Fixkosten auf jeden Fall gedeckt, aber ich weiß nicht, ob man trotz BU-Versicherungsleistung noch die staatliche Erwerbsminderungsrente bekommt. Vor allem in meinem Alter (28).

Zumal das wenn ich mich recht erinnere "Überversichert" ist, er also die 1500 € eher nicht ausgezahlt bekommen wird..

Edit: Ah ne, sehe gerade, er liegt in etwa auf der Grenze..

Was meinst Du damit? :fresse2:

Du scheinbar auch nicht, sonst könntest du richtig lesen ;)

Beim Arbeitslosengeld beträgt der Freibetrag 165 Euro

Und bei 2000k netto könnte er mit ALGI knapp an die 1500 kommen.... (Bzw 1400)

Aber nicht bis zur Rente :wink:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mich auch darüber informiert mich abzusichern, aber 100€ Prämie für 1000€ p.M. im Schadensfall. (Hier DU keine BU)
 
85€ passt doch. wichtig ist halt, dass die BU auch wirklich zahlt wenn der schadensfall eintritt. und dass die dir nicht irgend einen job geben und du keinen anspruch mehr auf die summe hast.

ich persönlich habe keine BU. in deutschland ist man ja sehr gerne versichert, das risiko geh ich aber mal ein...
 
Mit einem vernünftigen Sozialsystem, das einen nicht komplett auszieht, wäre eine BU auch nicht nötig.

Gesendet von unterwegs.
 
Die BU schließt man aber auch nicht dafür ab, für ein Jahr abgesichert zu sein.

aber GENAU das macht >95% aller fälle aus. eine lebenslange BU rente ist wohl genauso wahrscheinlich wie 6 richtige im lotto. zumindestens dann, wenn man vom geld/leben auch noch irgendwas hat.

Beim Arbeitslosengeld beträgt der Freibetrag 165 Euro

Und bei 2000k netto könnte er mit ALGI knapp an die 1500 kommen.... (Bzw 1400)
60% von 2000€ sind 1200€ und nicht 1400 oder gar 1500€. ich bekomme derzeit 1550€ ALG1, da ich vorher für meine 34stundenwoche 2300€ netto bekam (weihnachts und teilweise urlaubsgeld) und nen kind auf der karte habe (und somit 67% statt 60% bekomme)

das sozialsystem ist schon nicht ganz schlecht, benachteilt aber die einzahler ganz erheblich in einigen bereichen. die gesundheitskasse ist absolut minderwertig für alle die einzahlen. für die gelder, die man mit 50.000€/jahr + einzahlt, erwarte ich eigentlich, das alle wehleiden kostenfrei erledigt werden. stattdessen darf ich nen bluttest selber zahlen, während die hartzis kinder im zuchtgeschwindigkeit mit unheilbaren selbst verursachten krankheiten auf die welt werfen und da abermillionen für ausgegeben werden, obwohl da niemals irgendwas bei rauskommen kann. ich spreche da aus 1 hand, einige wissen bescheid...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ PayDay
sei froh. es könnte auch passieren dass du krebs bekommst und andere die tausender für deine chemo zahlen dürfen. also sei lieber froh wenn du gesund bist.

kinder aus armen verhältnissen können ebenso wenig für ein bescheidenes leben und werden zudem noch benachteiligt.
 
Ich glaube ganz verkehrt liegt PayDay nicht. Es gibt eine ganze Bandbreite von Lebenswegen zwischen "Sozialhilfe 4 Life" und "Arbeiten von Schule bis zur Rente". Das das ganze ein Transfersystem ist, bei dem Besserverdienende tendenziell eher geben als Geringverdiener, ist ja auch in Ordnung. Das bedeutet Solidarität ja. Das Problem ist nur, dass der Versuch, die Ausgaben der "Sozialhilfe4Life"-Gruppe in den Griff zu bekommen nur alle anderen schlechter gestellt hat.
Wenn ich mir ansehe, was im Gesundheitssystem los ist dann bekommt man doch die Krise. Bei Privatpatienten werden unnötige Untersuchungen vorgenommen, weil das Kohle bringt. Als GKV-Patient (auch wenn freiwillig) darf man erstmal warten, bis die ganzen Luxusbehandlungen durch sind. Oder man bringt halt die Zeit mit und nimmt alles mit was geht ...

€dit: Mir ist das recht egal aus welchen Verhältnissen jemand kommt. Auch wenn man am Ende der 4. Klasse nicht aufs Gymi geht steht einem immer noch jeder Bildungsweg offen und wird dafür auch regelmäßig empfohlen. Es gibt in Deutschland Gesellschaftsgruppen, für die Bildung so unwichtig ist wie nur irgendwie möglich und bei denen sich die Eltern gegen jede Ambition richten. Wer in so einer Familie landet hat wirklich Nachteile. Und systematisch ist der Nachteil eben darin, dass die Eltern einen Einfluss auf die Erziehung haben dürfen...nur ohne elterlichen Einfluss wäre diese Schranke zu beheben.
 
Zuletzt bearbeitet:
eigentlich ist es das elternhaus. kinder aus der mittelschicht haben es einfach leichter als die kinder aus dem ghettoblock. das hat viele gründe, einer davon ist ganz klar, wie die eltern es den kindern vorleben. als weiterer großer punkt ist natürlich das geld, auch wenn die armen leute theoretisch genauso studieren können dank bafög.
allerdings machen bereits diese beiden punkte soviel aus, das es für leute aus der unterschicht extrem schwer wird, gesellschaftlich aufzusteigen
armes mädel: während die eltern faul zuhause rumdüddeln und in den tag leben, muss das kind sich dagegen stemmen und trotzdem motiviert sein. obwohl die eltern ständig sagen "lernen ist für muschis, komm trink einen mit uns", muss sie durchhalten. bei problemen in der schule kann sie nicht die eltern fragen, da die spätestens ab der 3 oder 4 klasse gar nicht mehr mithalten können. nachhilfe ist nicht, weil wer soll das bezahlen. nachdem das mädel mit viel mühe die realschule gepackt hat, braucht sie ne ausbildung. (gym ist nicht drin, schließlich soll sie arbeiten und geld einbringen) die ausbildungsvergütung wird einkassiert, schließlich brauchen die eltern geld für ihr lotter leben. kind ist demotiviert, weil sie für nix arbeiten geht. schafft sie die ausbildung, möchte sie doch noch studieren. sie muss 1-2 jahre dranhängen für fachoberstufe oder gym, nur wer bezahlt das? die eltern? wohl kaum. da wirds dann schon schwierig, eventuell bafög. ist der mist endlich geschafft, gehts zur uni/fh. da gibts dann endlich bafög, welchen sie dank der pleite der eltern tatsächlich auch bekommt.allerdings ist das so wenig geld, das sie nebenbei noch joben muss. nach 4jahren ist sie völlig ausgebrannt, da sie endweder 40stunden im studium rumhang (inkl lernen) oder aber nochmal 15std/woche + 40stunden/woche in den ferien verbrachte. ferien waren halt nicht drin. nach dem studium hat sie 25.000€ schulden durch bafög und zahlt etliche jahre lang ab.
und jetzt der aus der mittelschicht: die görren von heute werden sowas von vertätschelt, das geht gar nicht mehr. zur einschulung ist ein eigenes ipad oder iphon eh schon standard. probleme in der schule werden durch nachhilfe im keim erstickt. die eltern arbeiten und leben ein leben im wohlstand vor. abitur wird erwartet (hier gibts dann erwartungsdruck). nachdem das abitur natürlich bestanden wurde, gehts sofort zur hochschule, die eltern drücken nen satten betrag pro monat ab und nach dem studium kann er sofort loslegen mit seinen leben in der mittelschicht.

kinder aus armen verhältnissen können ebenso wenig für ein bescheidenes leben und werden zudem noch benachteiligt.

die kinder können nix dafür. aber die eltern. und der staat, der nichts dagegen unternimmt. wie schon gesagt, bekomme ich das aus erster hand mit, was diese eltern dem staat/krankenkasse an kosten verursacht. das ist wirklich heftig.
ein großteil der zivilen gerichte werden auch durch hartz4 kunden beschäftigt, da sie die einzigen sind, die risikofrei klagen können. und das tun sie gerne und viel wegen jeden scheiß. auch das haben wir aus 1 hand, schließlich daddeln wir indrekt da seit 1,5jahren damit rum. sie hat meines wissens nach bereits die 7 klage/beschwerde eingereicht in der zeit und mehrere anwälte durch. alles zahlt der steuerzahler! wenigstens langweilen sich nicht die gerichte.
 
Ab Februar steht ja wieder Nachwuchs ins Haus.
Hab schon mal ein wenig Gerechnet wie es dann mit St.Kl.3 bei mir aussieht.
Um auf glatte 3K Netto zu kommen müsste ich im Monat knapp 10 Überstunden machen.
Denke das ist bei ner 35H Woche tragbar ;-)
So haben wir dann auch Trotz 24 Monatiger Elternzeit meiner Frau +/- 0 zum jetzige Gesamteinkommen.
Das ist Verkraftbar für 24 Monate ;-)
 
also ich würde mich als ein Kind der Mittelschicht Bezeichnen, ich hatte kein iPad oder iPhone zur Einschulung Anno 1995 :fresse:
 
Ach das hattest du nur nicht weil es das nicht gab. :fresse:


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Ja, die Zeit verinnt. Mein Erstes eigenes war ein goldenes one Touch easy von Alcatel mit dem großen Akku

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Nokia 1610, damit hab ich angefangen 1996
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Meiner nicht. 50% der Klagen vor dem Sozialgericht sind erfolgreich.
 
Meiner nicht. 50% der Klagen vor dem Sozialgericht sind erfolgreich.

Was für ein Unsinn. 95% der Klagen wurden von Versicherten eingereicht. In knapp 1/3 der Verfahren erfolgte die Zurücknahme. Wenn es zum Urteil kam dann unterlag der Versicherte in 77% der Fälle (Zahlen für 2016).
 
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