[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Vorausgesetzt es läuft alles weiter wie bisher;)
yeah :xmas:

Würdet ihr eure eigentlich sichere Stelle aufgeben, für die er nicht mehr so wirklich viel Interesse habt, ans andere Ende von DE ziehen, in einen job auf den ihr so richtig richtig brennt, auch wenn die Bezahlung deutlich schlechter ist?Bei mir ergeben sich neue Möglichkeiten, jedoch klang im 1. Skype Call schon durch, dass mein Gehaltswunsch, den ich ohnehin bereits reduziert hatte, immer noch über dem liegt, was sonst üblicherweise gezahlt wird.
also ich habe meine heimat gefunden, würde nicht wieder 150 km weit weg ziehen. auf gar keinen fall für die arbeit.
was ist an der neuen stelle so toll? und was macht da so spaß?
 
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also ich habe meine heimat gefunden, würde nicht wieder 150 km weit weg ziehen. auf gar keinen fall für die arbeit.
was ist an der neuen stelle so toll? und was macht da so spaß?

Das kann jemand wie du einfach nicht begreifen.

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also ich habe meine heimat gefunden, würde nicht wieder 150 km weit weg ziehen. auf gar keinen fall für die arbeit.
was ist an der neuen stelle so toll? und was macht da so spaß?

Das kann jemand wie du einfach nicht begreifen.
 
Wenn du den Wohnort derzeit auch nicht so prickelnd findest mach den Schritt, ansonsten würde ich eher etwas vergleichbares in deiner Gegend suchen.


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Fun Fact 1 ... meine Immobilienfonds-Anteile sind gerade im Minus. Offensichtlich läuft's da gerade nicht so recht...
Fun Fact 2 ... mein Bruttolohn ist zwischen Einzug und Auszug aus der alten Wohnung prozentual weniger gestiegen als die Miete zum Nachmieter erhöht wurde.

Fun Fact 3 ... die Kaufkraft meines Gehalts ist im vgl. zu vor 5 Jahren Gesunken...
 
Wird der großen Masse so gehen @FunFacts.
 
naja, wenn man z.B. in der IG Metall ist, dann bekommt man Jährlich seine 3-4% um die Inflation aufzufangen...
 
Und wie viel % der deutschen Beschäftigten sind in der IG Metall? :d
 
oder Bundeswehr. Hier ne Nachzahlung, da 3% mehr Lohn, etc... Untarifliche Wirtschaft schockt einfach nicht. Wenn ich überleg was ich jetzt schon verdienen würde bei meinem vor-vor-AG für dieselbe Arbeit...
 
@jolo
Die Erhöhung gilt aber für alle die nach Bundesbesoldungstabelle besoldet werden und nicht nur für die Bundeswehr. Ist im übrigen die selbe prozentuale Höhe wie im öffentlichen Dienst.
 
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Könnt ihr nicht einfach einmal beim Thema bleiben? Hab aufgeräumt, weiter gehts!
 
Durch Familienzuwachs (1.Kind) hab ich mich nach einer neuen Stelle umgesehen.

Zur Zeit hab ich Montagetätigkeit zu 50% meiner Arbeitszeit, hab 200km Arbeitsweg täglich und verdiene (vor allem begründet durch die Reise) wirklich gut (mit gesamt >65k für Ost Verhältnisse). Die Nachteile liegen auf der Hand und dazu kommt verdammt viel Stress auf den Baustellen. Großeltern für die Kleine wohnen auch 100km weit weg. Da das nicht mein Anspruch an mein Familienleben ist hab ich mich also umgesehen und wurde bei meiner Wunschfirma angenommen.

Nun können wir uns ein Grundstück in der Heimat kaufen, Ich hab dann noch 25km Arbeitsweg, muss nicht mehr reisen, Hab keine 100h Wochen mehr, hab die Wahl auf Homeoffice, die Großeltern für die Kleine sind nur noch 30min entfernt und ich kann für meine Familie da sein.

Dafür muss ich auf etwa 10% Jahresbrutto bei der selben Wochenarbeitszeit verzichten. (Grundgehalt + Reisezulagen - 10%)

Für die Vorteile verzichte ich liebend gern auf etwas Geld. :) Und durch die geringeren Fahrtkosten + Homeoffice + Fahrtgemeinschaft mit einem Freund sollte am Monatsende sogar vielleicht etwas + rauskommen. Und das Beste: Meine Frau ist überglücklich :xmas:
 
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Herzlichen Glückwunsch :) hört sich sehr gut an. Dein Mut wurde also belohnt.

Grüße Kazuja
 
Danke schön :) Ja scheint so. Manchmal ist Geld eben nicht alles auch wenn ein hoher Verdienst finanzielle Sorglosigkeit mit sich bringen kann. Trotzdem bin ich froh das keine drastischen Einschnitte nötig sind.
 
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Guter Schritt zu deutlich mehr Lebensqualität!
 
Zehn Prozent weniger ist ja auch eine Zahl, die keinen schlechten verdienst darstellt.
Ansonsten klarer Beweis dafür, dass Geld nicht alles ist. Würde in meiner Heimat bei entsprechender Stelle auch weniger Gehalt in Kauf nehmen..
 
Und vor allem weg von der Produktion. Ein falscher Klick und der Kunde produziert keine Fahrzeuge. Ich bin heilfroh diese Last in meinem neuen Job los zu sein. Geht jetzt eher Richtung QM
 
Das sagt sich aber auch nur dann so leicht wenn Land s sich leisten kann. Bei 20000 im Jahr sieht das anders aus.
 
20 Brutto oder 20 Netto?


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Dafür muss ich auf etwa 10% Jahresbrutto bei der selben Wochenarbeitszeit verzichten. (Grundgehalt + Reisezulagen - 10%)

rechne dir das doch pro stunde um (inkl. fahrzeit) und schon siehts anders aus. am ende zählt nur der stundenlohn, denn du tauscht lebenszeit gegen geld.
 
Finde es schade, dass hier so wenig zum eigentlichen Topic steht und dass man relativ wenig von den "Normalverdienern" hört. Ich war erstaung, dass das mittlere Einkommen eines Singles netto bei ~1.650€ liegt. Dacht eigentlich, dass ich noch zum Teil links des Medians gehöre. Seit einem Wechsel von Branche und Job sieht es bei mir folgendermaßen aus (Single, Stkl. 1):

+ 2.000,00€ Netto (hängt von den monatlichen Schichtzulagen ab)
+ 44,00€ Tankgutschein (deckt die Spritkosten zum Job doppelt ab)

- 670,00€ Warmmiete
- 31€ Strom
- 4,18€ Müll
- 17,50€ Rundfunkbeitrag...
- 25€ Puffer für eine Nebenkosten-Nachzahlung
- 369,53€ Kredit(e)
- 33,47€ KFZ-Versicherung
- 10,66€ KFZ-Steuer
- 7,34€ Privathaftpflicht
- 83,23€ BU-Versicherung (verhältnismäßig teuer, da 1.500€ Rente und ich bin "Risiko-Versicherter" dank Heuschnupfen und allergischem Asthma)
- 57,97€ Kommunikation (Handy-Flat und VDSL-Flat)
- 10,50€ Unterhaltung (Netflix & Spotify)
- 75€ Benzin

= 648,62€ für alles andere im Monat. So 200 lege ich pro Monat noch weg bzw. stecke in die Kredittilgung.

Sobald die Kredite wegfallen, wird es nochmal eine Ecke entspannter :wink:
 
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Bin auch Single, Stkl. 1, übernehme aber viele Kosten im Haushalt voll, da meine Freundin deutlich unter dem Mittel verdient:

+ 2.200€ Netto (um den dreh, gibt demnächst aber bald ein paar Tariferhöhungen)

- 350€ Kaltmiete (350€ meine Freundin die deutlich weniger verdient)
- 80€ Strom
- 50€ Wasser
- 30€ Telefon
- 35€ Internet
- 400€ Essen (achte sehr auf unsere Ernährung)
- 50€ Ausgehen
- 100€ Sprit
- 100€ Versicherung (Motorrad zahl ich, Auto glücklicherweise immernoch meine Eltern, die wollen dafür aber auch kein Geld sehen)
- 200€ Reisen
- 100€ Versicherung ( aus dem Kopf raus etwa Haftpflicht und BU)
- 20€ Abos (Autozeitschrift und Vereinsmitglied)
- 50€ Kleidung und Hobby

Heizöl kommt erst noch, kann ich aktuell noch Null einschätzen.
Bleiben im Monat gute 600€ übrig.
Davon geht aber auch die Jahre vermutlich mehr in Urlaube weiter weg, denn wenn dann doch mal Kinder da sind, wirds schwer noch Neuseeland, Australien etc. zu erkunden.
Wenn mal wieder ein Batzen übrig bleibt gehts dann in irgendeine Anlage für die Zukunft.
 
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