[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ja, bitte kauf dir einen M2, bitte.
Wenn ich sowas lese, kann ich mir echt nur noch an den Kopf fassen.
Wie alt bist du? 12?

hat aber echt lange gedauert bis da mal endlich einer drauf anspringt :shot:

spaß beiseite, ich kaufe mir natürlich kein M2.

Ich werde wohl die nächsten Monate mein Golf 7 Auslösen und mir ne Bude suchen und dann weinen wie viel ich für Miete ausgebe -.- ich sehe die 700euro Kalt schon bildlich vor mir.

Das Thema Immobilie kaufen habe ich aufgegeben...einfach nur zum Heulen. Da geht man bald 50 Std 6 tage die Woche Arbeiten und kann sich trotzdem kein Eigentum leisten

Mein Nebenjob ist leider nach nicht mal 2 Monaten weggebrochen, die haben den Samstag arbeiten Gestrichen
 
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Muss man denn Eigentum haben? Mir geht mein Eigentum voll aufn piss. Ewig ist was drann zu machen und wenn es nur irgendwelche garten Arbeit ist
 
Um mal wieder zu Zahlen zu kommen:
Nach 4 Jahren und einem Abteilungswechsel ist der Lohn nun erst mal abgesehen von Tariferhöhungen fix. Hab keine Entwicklungsabzüge mehr und die Leistungszulage wird sich sicherlich auch nur noch unwesentlich ändern. Ansonsten sind es nun seit dem Einstieg vor 4 Jahren gute 30% mehr die ich Netto habe. Natürlich bei gleichbleibender Steuerklasse.

+ 3750€ Lohn bei 40h und Stkl. 1
- 950€ Miete, Nebenkosten, DSL, GEZ, Hausrat, Haftpflicht und Spotify (das sind Kosten die ich mir teile)
- ~100€ für BU, Zahnzusatz- und Auslandsversicherung
- ~420€ für Auto und Motorrad (Versicherung, Inspektion, Verschleiß, Steuer, Sprit)
- 30€ für den Handyvertrag
- ~17€ für Netflix und Prime
- 15€ Vereinsbeitrag und regelmäßig neue Bälle
- 1000€ Sparbetrag (ETFs und Tagesgeld)
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+~1218€ die übrig bleiben für Einkaufen, Ausgehen und was man halt sonst so ausgibt.
Eigentlich bleibt immer was übrig außer es gibt ne größere Anschaffung oder ein Urlaub will bezahlt werden. Dazu kommen aber auch noch runde 6000€ Netto aus Bonuszahlungen über das Jahr.

Insgesamt lässt es sich so wirklich schön leben. Allerdings reicht es leider mit dem momentan Ersparten nicht für ne eigene Immobilie wenn man mit einbezieht das meine Freundin wenn die nächsten Jahre irgendwann ein Kind kommt gern mind. 2 Jahre Zuhause bleiben möchte und damit zumindest 1 Jahr quasi nur mein Gehalt da ist.
Außerdem ist es vom Staat wirklich etwas dämlich die Ehe und nicht die Familie zu unterstützen. Wenn der Fall mit dem Kind eintritt wäre Stkl 3 natürlich klasse. Die bekommt man aber ja nur als Ehepaar und mal abgesehen davon müssten wir jetzt für unser Glück eigentlich gar nicht heiraten.
 
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Jap. IGM BW.
Bei den Großen hier ist bei ner Ingenieursstelle EG12 zum Einstieg mit EG14 oder EG15 als Zielstufe ganz normal. Ich bin dazu noch als ehemaliger DH Student direkt mit dem Bachelor rein gekommen. Wobei das sicherlich auch heute als normaler Student funktioniert so wie die Leute suchen.
 
So ist es aber halt.
Kenne auch Leute, die zusammen über 6000€ netto haben und sich nicht mal eine Eigentumswohnung leisten könnten :d
 
Münchner Villenviertel oder wo leben die :hmm:


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Es ist aber auch eine Frage des Risikos. Auf den ersten Blick wäre ne Eigentumswohnung schon drin aber wenn man sich dann halt genauere Fragen stellt sieht es ganz anders aus:
- Wie sieht die Lage aus wenn ein Kind auf dem Weg ist?
- Reichen 2% Tilgung am Anfang? Eigentlich möchte man ja dann doch 3% damit die Laufzeit im Rahmen bleibt.
- Was passiert wenn der Zinssatz steigt?

Wir haben alles durchgerechnet und solche Fragen berücksichtigt. Raus kam einfach dass uns für ne nette ETW im Moment und zu den aktuellen Konditionen noch so 50 oder 60.000€ an EK fehlen. Das was schon da ist würde abzüglich der Kaufnebenkosten einfach noch nicht reichen für eine Finanzierung bei der ich ruhig schlafen könnte.
 
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Bin auch hin und her gerissen, einfach nächst beste Wohnung mieten oder was ganz kleines suchen und sparen oder Genossenschaft oder mit Förderungen usw.

Seh den Wald vor lauter Bäumen nicht ehrlich gesagt, vielleicht kann ich mich wo beraten lassen.

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In deiner Situation (gerade Trennung ) würde ich maximal eine Genossenschaft mit ein paar Tausender Anteil einlassen oder nur Mietwohnung.
Da hast erstmal keinen Stress, kannst dich sammeln und wieder zu dir finden und wer weiß, vielleicht läuft dir eine übern Weg mit Haus etc und die Wohnung is dann wieder
leichter los zu werden.
 
Weedy, das ist bei euch aber auch was anderes als in DE ;)
 
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Naja man muss es ja so sehen. Hat man kein Eigentum, zahlt man ein Leben lang dem Vermieter die Wohnung/Haus ab und hat selbst nichts davon (Aussee natürlich darin zu leben).

Das geld kann man genau so gut der bann geben, was eigenes abbezahlen und später eine Altersversicherung als auch was zu vererben zu haben.

Aber klar, gibt etliche Pferdefüße, individuelle Situation, Region, flexible Zukunftsplanung...


Aber so rein generell und wenn es nur ein Investment ist, befürworte ich eigentlich immer eine Immobilie, wenn man sie denn stemmen kann.

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Ich finde mittlerweile ein Eigentum nur ein Klotz am beim, auch wenns bezahlt ist. Vorallem ist mir das total unwichtig, ich habs auch nur, weil man mir nicht genug bezahlen wollte
 
Hat man kein Eigentum, zahlt man ein Leben lang dem Vermieter die Wohnung/Haus ab und hat selbst nichts davon (Aussee natürlich darin zu leben).

Meiner Meinung nach hat man sehr wohl was davon. Man zahlt quasi für eine Dienstleistung, spart sich aber einiges an Aufwand und Sorgen.

Wenn etwas defekt ist, reicht eine SMS an die Vermieterin und die Sache wird unverzüglich geregelt. Ich muss im Winter die Garageneinfahrt nicht räumen, im Sommer keinen Garten pflegen. Und die 120 m2 Terrasse der Attika-Wohnung reichen uns vollkommen aus, um draussen zu sitzen. Bedingt durch den Hund und dadurch, dass wir auf dem Land leben, sind wir sonst oft genug im Grünen.

Sehe das ähnlich wie Blacky.
 
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Wie gesagt, das ist stark individuell. Garten und Schneeräumung betrifft Dich im Mehrparteienhaus mit HV jetzt nicht zwangsläufig.

Klar hat es auch Vorteile. Aber ich persönlich finde es schön, später im Alter Mal was hinterlassen zu können.

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Eine Immobilie im Mehrparteienhaus wäre ja ohnehin nichts für mich. Dafür würde ich kein Geld ausgeben wollen. Aber auch das ist stark individuell, wie das gesamte Thema.

Und ja, auch ich werde mal was hinterlassen ;)
 
Naja man muss es ja so sehen. Hat man kein Eigentum, zahlt man ein Leben lang dem Vermieter die Wohnung/Haus ab und hat selbst nichts davon (Aussee natürlich darin zu leben).
[...]

Vernünftig zu wohnen ist doch ein enormer Gegenwert?! Als Mieter forderst du deinen Vermieter einfach auf - was weiß ich - das Rollo zu reparieren oder das undichte Fenster oder so, als Eigentümer kümmerst du dich um den Krempel selbst und bezahlst ihn auch selbst.
 
Selbstverständlich ist das ein Gegenwert. Aber wenn man zb in einen Neubau zieht ist das die ersten Jahre eher kein Thema. Und in einer Mietwohnung ist das doch auch nicht so relevant. Kleine Reparaturen bis 200€ muss man in vielen Mietverträgen selbst tragen etc.

Aber sicher, ich stimme dir zu, dass es sehr bequem ist. Hier in München hast Du dennoch permanent Angst "Eigenbedarf" oder sonstiger Grund der es ermöglicht dich raus zu werfen - dann geht der Spaß erst richtig los eine bezahlbare alternative zu finden. Das kann dir im Eigenheim halt nicht passieren...

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Aber wenn man zb in einen Neubau zieht ist das die ersten Jahre eher kein Thema. Und in einer Mietwohnung ist das doch auch nicht so relevant. Kleine Reparaturen bis 200€ muss man in vielen Mietverträgen selbst tragen etc.

Wir hatten das Glück, dass unsere Mietwohnung ein Neubau war, und wir den Mietvertrag beriets unterschrieben haben, als gerade mal der Rohbau stand. Unter anderem auch weil ich den ausführenden Architekten sehr gut kenne, hatten wir die Möglichkeit, den Innenausbau mitzubestimmen (Fliesen, Parkett, Farbe der Bäder, Küche, Arbeitsplatte aus Granit etc.), so dass wir gar keinen Bedarf resp. Wunsch an einer eigenen Immobilie haben.

Und auch ein Neubau schützt vor Kosten nicht. Seit Einzug, also in den letzten 3 Jahren, ist das Garagentor ausgefallen, der Lift in die Wohnung ebenfalls zwei mal. In der Waschküche war der Trockner nach knapp 2 Jahren defekt etc... Alles Sachen, mit denen ich mich nur 10 Sekunden (SMS schreiben) befassen musste, und die mich keinen Cent gekostet haben.
 
Das sind doch immer die gleichen Argumente für und wider.
Hier ist es einfach so das die Mietpreise von den Kaufpreisen entkoppelt sind und es damit einfach eine Budgetfrage ist.
Wenn wir eine zu unserer Mietwohnung vergleichbare Eigentumswohnung kaufen wollen würden, wären sicherlich fast 400.000€ weg. Da muss man schon viel EK mitbringen um die dann mit den 1060€ Kaltmiete die wir haben abzahlen zu können. Zumindest wenn man keine 35 oder 40 Jahre bezahlen möchte.
 
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Wie gesagt, das ist stark individuell. Garten und Schneeräumung betrifft Dich im Mehrparteienhaus mit HV jetzt nicht zwangsläufig.

Klar hat es auch Vorteile. Aber ich persönlich finde es schön, später im Alter Mal was hinterlassen zu können.

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Das funktioniert aber auch nur, wenn die nachkommen das auch wollen... Mal davon ab haben dann i.d.R. erst die Enkel was davon, denn sind die eigenen Kinder im Alter ein Haus haben zu müssen (so wie es einem ja oft eingetrichtert wird ;) ), wohnt man selbst noch drin....

Und was wenn die Erben ganz wo anders wohnen? Oder arbeiten? Dann nützt denen das Haus null. Dann wirds (im schlimmsten Falle weit unter bezahlten Wert) verkauft und weg ist es...

Ich finde ein Haus auch schön, aber

1. kann sich nunmal nicht jeder eines Leisten (bzw will es sich nicht leisten) und
2. bringt ein Haus auch einige Nachteile....
 
Also ich hatte scheinbar den falschen Vermieter davor:
- Schneeräumung wurde natürlich auf die Mieter umgelegt (kann ich mir dann fürs Eigenheim ebenso einen holen, der mir den Schnee räumt).
- Kleinreparaturen mussten wir selbst tragen
- Große Reparaturen oder Anschaffungen wie Heizung wurde auch auf die Miete umgelegt
- Ums Haus herum wurde gar nichts gemacht, alles ist nach und nach verfallen

Alles was an Bequemlichkeiten durch eine Miete entsteht, entsteht nur, weil es in Auftrag bei Fremdfirmen gemacht wird und auf die Mieter umgelegt wird.
Wenn ich im Eigenheim nichts selbst machen will, hole ich mir eben auch Firmen ins Haus, die alles machen.

Also ich sehe da keinerlei Vorteile :d
Denn im Endeffekt haben doch alles die Mieter bezahlt, zwar auf Rate, aber das geht ja beim Eigenheim ebenso :fresse:

Den einzigen sinnvollen Grund für mich zur Miete zu Wohnen, obwohl man sich ein Eigenheim leisten könnte, wäre eine hohe örtliche Flexibilität.
 
Das funktioniert aber auch nur, wenn die nachkommen das auch wollen... Mal davon ab haben dann i.d.R. erst die Enkel was davon, denn sind die eigenen Kinder im Alter ein Haus haben zu müssen (so wie es einem ja oft eingetrichtert wird ;) ), wohnt man selbst noch drin....

Und was wenn die Erben ganz wo anders wohnen? Oder arbeiten? Dann nützt denen das Haus null. Dann wirds (im schlimmsten Falle weit unter bezahlten Wert) verkauft und weg ist es...

Ich finde ein Haus auch schön, aber

1. kann sich nunmal nicht jeder eines Leisten (bzw will es sich nicht leisten) und
2. bringt ein Haus auch einige Nachteile....
Es muss nicht zwingend ein haus sein, Wohnung geht ja auch.

@ inso/ Dave

Die Wohnung muss nicht zwingend selbst bewohnt sein. Kann ja auch ein Investment sein, das man fremd verwalten lässt. Schon ist man flexibel und hat ne Altersvorsorge.

Allerdings ist man mittlerweile direkt in den Ballungsräumen als Normalverdiener echt einfach zu spät dran.

Wir bieten hier mobiliefte 20qm Studenten Appartments für 170€ an. Zwar neubau, bodentiefe Fenster, begehbare Dusche etc aber trotzdem. muss man sichal vorstellen was das für Knastzellen sind die da für 600-700€ vermietet werden.

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Ich hab gerade mal schnell so nen Rechner angeworfen. Mal angenommen unsere Mietwohnung würde so 380.000€ kosten (was ungefähr passen dürfte wenn ich die Vergleichspreise anschaue) und ich möchte diese bei 3% Tilgung mit meinen 1060€ die der Kaltmiete entsprechen abbezahlen bräuchte ich ungefähr 150.000€ Eigenkapitel inkl. Kaufnebenkosten und Makler. Klar ginge es auch mit 70 oder 80.000€ weniger und 2% Tilgung. Dann wären es aber statt 26, 36 Jahre womit ich dann auch schon 62 wäre bis ich fertig bin...

Das ganze ist jetzt natürlich nur mal schnell gerechnet und mit 1,6% Zinsen bei 15 Jahren Bindung gerechnet die mir der Rechner ausgespuckt hat. Wahrscheinlich wäre es in der Realität ein bisschen weniger.
 
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