[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

40% mehr in 4jahren ist nicht viel?

ansonsten sind angaben wie 2000€ zu beginn, später dann 2800€ auch völlig wertlos. denn brutto ist das wenig bis normal, netto ist das satt.
Normal ist das auch nur bei den wenigsten Ausbildungsberufen..:lol:
Wenn ich da ans Handwerk denke oder Koch etc. Nicht jeder ist in der IT ;)
Ich bin von der Montage weg und hab jetzt keine Zuschläge mehr, die jetzt im Nachhinein durch neuen Chef eh weggefallen sind teilweise.
Hab Innendienst und geregeltes und hab noch kleine Erhöhung zum Grundlohn bekommen. Im Endeffekt fehlen mir ca. 130 Euro netto.
Ich merks aber auch nicht wirklich, weil ich daheim Essen kann und nicht irgendein Döner oder sonst was in irgendeiner Kantine und Abends Brot essen muss.
Alles Ansichtssache, mir ist das Geld wichtig aber es geht nichts über Freizeit.
Weisheit eines Kollegen. Was nützt mir daheim die goldene Kloschüssel, wenn ich daheim nie bin zum Kacken :cool:
 
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40% mehr in 4jahren ist nicht viel?
Relativ ist das viel, aber absolut gesehen war das nur ein Anstieg von "Leicht unterdurchschnittliches Gehalt" (FISI Berufseinsteiger 2005) auf normales Niveau (4 Jahr später).
Und je niedriger das Ausgangsgehalt, desto schneller kommt man auf hohe Prozentangaben.
Deshalb habe ich ja das 2. Beispiel daneben aufgelistet.
Von daher sind Prozentangaben gerade in den ersten Berufsjahren imho total unsinnig.

ansonsten sind angaben wie 2000€ zu beginn, später dann 2800€ auch völlig wertlos. denn brutto ist das wenig bis normal, netto ist das satt.
Lohnangaben sind immer brutto wenn nichts explizit was anderes dabei steht, warum sollte man hier Nettowerte angeben?
 
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Relativ ist das viel, aber absolut gesehen war das nur ein Anstieg von "Leicht unterdurchschnittliches Gehalt" (FISI Berufseinsteiger 2005) auf normales Niveau (4 Jahr später).
Und je niedriger das Ausgangsgehalt, desto schneller kommt man auf hohe Prozentangaben.
Deshalb habe ich ja das 2. Beispiel daneben aufgelistet.
Von daher sind Prozentangaben gerade in den ersten Berufsjahren imho total unsinnig.


Lohnangaben sind immer brutto wenn nichts explizit was anderes dabei steht, warum sollte man hier Nettowerte angeben?

Genau so ist es richtig. Nettoangaben haben zu viele unbekannte Variablen. Wobei ich viele kenne die zu nem Vorstellungsgespräch hingehen und sagen, dass sie gerne so und so viel Netto haben wollen :fresse:
 
@Hardwarekäufer:
Im der Initialfrage des Threads ging es darum, aber in 90% der Posts geht es um was anderes.
Und da nach Gehaltssteigerungen gefragt war und ich Gehälter genannt habe, war natürlich von brutto die Rede.
 
Genau so ist es richtig. Nettoangaben haben zu viele unbekannte Variablen.

genau so ist es!


P.S. Und wir sind hier in einem Hardwareforum. Man könnte die wilde These aufstellen, dass es zwischen einer Gruppe die sich in ihrer Freizeit viel mit Computern bzw. moderner Technik beschäftigt und überdurchschnittlichen Gehältern einen Zusammenhang gibt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Grunde lässt sich alles berechnen. Ausgaben persönlicher Art mal außen vor, lassen sich Steuern und Pflichtversicherungen doch ziemlich gut ausrechnen..
 
Im Grunde lässt sich alles berechnen. Ausgaben persönlicher Art mal außen vor, lassen sich Steuern und Pflichtversicherungen doch ziemlich gut ausrechnen..

Kinder, Familienstand, Steuerklasse, Firmenwagen, Werbungskosten sollte man dann aber mindestens auch angeben wenn man ein Nettogehalt postet ;)
(und ich hab garantiert noch Sachen vergessen..)
 
Kirchensteuer Ja/Nein und das passende Bundesland dazu
 
Und was interessiert das Geld, was einem eh nicht zu verfügung steht? Damit der virtuelle Penis gegenüber demjenigen mit geringeren Abzügen aber gleichem Netto trotzdem größer ist?
Klingt für mich sehr nach "In Wahrheit ist meiner viel größer, hier ist es nur voll kalt"
 
Also die Penislänge ist doch offensichtlich: Immer 2x mehr als du!


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
Und was interessiert das Geld, was einem eh nicht zu verfügung steht? Damit der virtuelle Penis gegenüber demjenigen mit geringeren Abzügen aber gleichem Netto trotzdem größer ist?
Klingt für mich sehr nach "In Wahrheit ist meiner viel größer, hier ist es nur voll kalt"
Na ja weil mit brutto halt jeder für sich etwas anfangen kann und erst brutto alles vergleichbar macht.
Ich bin z.B. trotz 3x Gehalt von meiner Frau in Klasse 4. Könnte also mit Wechsel in 3 deutlich mehr netto pro Monat haben, habe mich aber bewusst dagegen entschieden. (Mgl Kind #2). Gibt halt aktuell eine flotte Steuerrückzahlung, aber für einen Vergleich mit anderen Kollegen reden wir natürlich über brutto. Ahnt ja sonst keiner ob wir gleich bezahlt werden oder nicht.

Evtl beschweren sich dann die Kolleginnen meiner Frau auch wenn sie herausfinden dass sie ja deutlich mehr verdient als ihre Kolleginnen in anderen Steuerklassen ;)

Will einfach sagen: Vergleich sollte dort statt finden, wo für alle die Voraussetzungen gleich sind. Das ist halt einfach nur beim Brutto gegeben
 
Zuletzt bearbeitet:
Unter Kollegen ergibt das Sinn. Aber da sind auch bis auf die Steuerklasse die Voraussetzungen gleich.
Hier vergleichen aber unterschiedliche Berufsgruppen aus unterschiedlichen Betrieben aus unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlicher Berufserfahrung und unterschiedlichen Bildungsabschlüssen ihr Gehalt miteinander.
Und da soll brutto anstelle von netto plötzlich die Vergleichbarkeit herstellen?
 
Nein, die Bruttowerte dienen eher zum Vergleich, da der Thread heißt:"Was bleibt von eurem Gehalt über" kann es sich dabei natürlich nur um Netto handeln.
 
Selbst wenn...bei meinem Netto fehlen bAV und BUV wegen Endgeltumwandlung auch beim Netto...

Gesendet von unterwegs.
 
Ist doch jedem selbst überlassen, welche Informationen er von sich hier preisgibt. Man muss doch nicht aus allem einen Wettbewerb machen.
 
Klar, warum nicht.

Innerhalb der Abteilung sind wir da gänzlich offen.
 
Mal eine andere Frage, redet ihr mit euren Arbeitskollegen offen über das Gehalt?

Ne mache ich nicht bzw. entscheide es selbst, ob ich mit einem Kollegen darüber sprechen will.
Jeder erfährt es nicht udn die Kollegen die es erfahren sind Privat auch meine Freunde.
Sprich / Kollegen nein / befreudneten Kollegen ja

In meiner Verschwiegenheitserklärung wird dies zudem verboten / was aber ja nach aktuellen Stand gar nicht zulässig ist und somit nichtig wäre.

Rein rechtlich dürfte ich es wohl, bevor ich aber dumme Kommentare von meiner angehenden Vorgesetzen (Frau / grad mal 6 Monate älter als ich) kassiere,
welche weniger verdient als ich.
Lasse ich es lieber.

Zumal ich in 3 Wochen eh das Unternehmen wechsel, da mache ich hier keine Hunde mehr scheu.
 
Ansonsten gibt’s doch für solche Sachen das Entgelttransparenzgesetz.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
Aber nur wenn man die Eingruppierung kennt oder?
Von den Kollegen in einer Abteilung kennt man die idr. Ansonsten reicht hier grob Eingruppierung ± eine Stufe und man kommt etwa auf den Wert. Geht ja um ne grobe Richtung und nicht um den genauen Eurobetrag mit zwei Stellen hinter dem Komma.
Bei uns in der abtl rennen von den Angestellten alle mit E11/E12 rum. Da sind die Abstände nicht so groß.
 
Mal eine andere Frage, redet ihr mit euren Arbeitskollegen offen über das Gehalt?
Klar, warum nicht? Geheimniskrämerei hilft im Endeffekt nur den Unternehmen. In Österreich wird das aber generell offener gehandhabt.

Natürlich nicht auf den Euro genau, aber Beschäftigungsgruppe und Lohnstufe geben da schon einen ziemlich genauen Betrag her.
 
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