[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Selbst der Bund zahlt in der IT solche Sätze und mehr für Experten. Intern.



Bilde dich weiter in Docker. Bluemix. Oder Splunk. Gerne auch RHEL. Warum dies keine Lösung für alle ist? Weil sich viel zu viele Menschen auf Freitag 13 Uhr freuen, anstatt für Ihr Thema zu brennen. Und weil es anspruchsvoll ist. Der Bedarf ist gigantisch.

Die Assoziation, wer nicht bereit sei, regelmäßig 60h zu arbeiten brennt nicht für sein Thema, ist mit Verlaub lächerlich. Ich glaube es gibt auch Friseure, die in ihrem Job voll aufgehen. Die lassen halt kein arrogantes Geschwätz in Hardware-Foren raus. ;)
 
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ich studiere informatik, das passt schon.

aber informatik ist eben nicht etwas für jeden.
und es können auch nicht 100% der erwerbstätigen in der IT branche arbeiten.
trotzdem ist deine patentlösung: mach halt informatik.

und wer bäckt dann deine brötchen?
wer kümmert sich um dein trinkwasser?
wer baut die straße, auf welcher du zur arbeit kommst?
wer bedient dich wenn du essen gehst?
...

merkste selber, ne?

Dass Informatiker immer so um alle Ecken denken und reflektiert antworten... man man man, wie soll man so Patentlösungen anpreisen? :motz: :fresse:


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Ich kann jedem nur Cobol und Mainframe Knowledge empfehlen. Frankfurt 5k € fest, normalerweise 5.3k € im Monat. genau 1.5 Jahren Berufserfahrung und mittlerweile 40h Woche

Da darf man aber auch die Frankfurter Mieten zahlen :d
 
Mainframe Knowledge kann ich prinzipiell auch jedem Empfehlen.
Gibt es massenhaft überbezahlte Angebote.
Selbst IBM in Böblingen sucht händeringend Leute in dem Bereich.
Von den ganzen Versicherungen/Banken mal ganz zu schweigen ;-)

Cobol würde ich aber niemanden empfehlen :fresse:
Mit IT Architekt im Bereich Mainframe lässt sich auch mehr verdienen und ist deutlich interessanter als irgendwelche uralt z/OS Cobol Kacke zu programmieren oder gar zu portieren.


Selbst der Bund zahlt in der IT solche Sätze und mehr für Experten. Intern.



Bilde dich weiter in Docker. Bluemix. Oder Splunk. Gerne auch RHEL. Warum dies keine Lösung für alle ist? Weil sich viel zu viele Menschen auf Freitag 13 Uhr freuen, anstatt für Ihr Thema zu brennen. Und weil es anspruchsvoll ist. Der Bedarf ist gigantisch.

Ich hoffe du hockst in der IT die meiste Zeit allein. Deine Gegenwart hält man glaub eher schwer aus.
Reflektiere mal welche deiner Kollegen gerne mit dir diskutieren. Sicherlich nicht viele oder?
So ein subjektives Geschwafel. Wahnsinn.
3.6k Netto beim Bund für alle die bissl IT machen? (zu bissl IT zähle ich dein Phrasen-Bingo Bluemix,Splunk,Docker,RHEL)
Träum weiter.
Schau dir mal die IT-SysAdmin Jobs auf dem Markt an. Unmengen an IT SysAdmin RHEL/SUSE/Ubuntu Docker,Chef,Puppet,WAS,devops Gedöns. Und was zahlen die meisten Firmen? Deutlich weniger als 60k€ im Jahr. Der Markt ist jetzt schon übersättigt von Wannabe-SysAdmins. Daher zahlt man denen auch nicht mehr so viel. Die wirklich guten haben es leider dadurch ein bissl schwerer.
Aber du hast ja selbst gesagt , dass du kein richtiger ITler bist. Von daher sind deine Äußerungen hier recht vorhersehbar. Ähnliches lese ich jeden Monat in "ganz wichtigen" Geschäftsführer-Vorlagen und ITSec Berichten.
All hail IT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass man Informatik studieren muss um für seinen Job zu brennen. Ich habe an keiner Stelle geschrieben, dass jeder, der Spaß am Job hat, 60 Stunden arbeiten muss. In beiden Fällen wurden wild Rückschlüsse aus meinen Aussagen gezogen, die ich nie so wiedergegeben habe.

Edit:

Warum dies keine Lösung für alle ist?

Die Formulierung von mir war ungünstig. Mea Culpa.
 
Zuletzt bearbeitet:
die wenigsten angestellten werden wohl wirklich für ihre arbeit "brennen". warum sollte ich als angestellter für etwas "brennen" und supereifrig dabei sein ? was habe ich davon, mehr zu machen als erforderlich? damit der chef statt den 5er bmw den 7er kaufen kann? als angestellter ohne echter beteiligung am erfolg macht "brennen" einfach überhaupt keinen sinn. das der chef in seinen job aufgeht ist auch klar, hat er da auch was von.
und ne lohnerhöhung von 200-500€ sind doch nix. da ist der 7er bmw immernoch nicht drin. der chef hat aber nicht 200-500€ sondern je nach job 100000-50000€ (einfach paar zahlen) mehr im monat. und man bekommt dann bestenfalls 1% ab? das ist doch schwachsinn, sich dafür kaputtzumachen.
das man für sein geld ordentlich und vernünftig arbeiten muss auch seinen job gut macht, ist eigentlich klar. nur wenn es läuft, verdient der chef geld, mit den er einen bezahlt. von faul rumgammeln hat keiner gesprochen. aber sich voll reinknien und freitag abends am besten nochmal zur firma ne 10stunden nachtschicht hinlegen, damit irgendwas fertig wird - nein! nicht für die peanuts eines angestellten. es müssen richtige scheine rüberwachsen. womit man auch was machen kann und nicht diese pfennige. was bringt mir nen hunni mehr für die mehrarbeit?

das gleiche mit der freitags arbeit. für die 6 (bzw 4,5stunden) stunden am freitag verdiene ich umgerechnet der ganzen abzüge und der fahrt zur arbeit satte 25€ netto pro freitag. und dafür stehe ich dann morgens auf? für 25€ ? damit kann ich am samstag morgen nichtmal das frühstück kaufen fahren (so mit met, echter wurst vom schlachter usw...).
da bleibe ich lieber wie jetzt freitags zuhause und mache auf 34 stunden woche. die abzüge sind einfach ein witz. nur leider will der chef das natürlich nicht. für mich ist das ineffektive zeitverschwendung, da jeder andere wochentag deutlich mehr geld einbringt.
 
die wenigsten angestellten werden wohl wirklich für ihre arbeit "brennen". warum sollte ich als angestellter für etwas "brennen" und supereifrig dabei sein ? was habe ich davon, mehr zu machen als erforderlich? damit der chef statt den 5er bmw den 7er kaufen kann? als angestellter ohne echter beteiligung am erfolg macht "brennen" einfach überhaupt keinen sinn. das der chef in seinen job aufgeht ist auch klar, hat er da auch was von.
und ne lohnerhöhung von 200-500€ sind doch nix. da ist der 7er bmw immernoch nicht drin. der chef hat aber nicht 200-500€ sondern je nach job 100000-50000€ (einfach paar zahlen) mehr im monat. und man bekommt dann bestenfalls 1% ab? das ist doch schwachsinn, sich dafür kaputtzumachen.
das man für sein geld ordentlich und vernünftig arbeiten muss auch seinen job gut macht, ist eigentlich klar. nur wenn es läuft, verdient der chef geld, mit den er einen bezahlt. von faul rumgammeln hat keiner gesprochen. aber sich voll reinknien und freitag abends am besten nochmal zur firma ne 10stunden nachtschicht hinlegen, damit irgendwas fertig wird - nein! nicht für die peanuts eines angestellten. es müssen richtige scheine rüberwachsen. womit man auch was machen kann und nicht diese pfennige. was bringt mir nen hunni mehr für die mehrarbeit?

das gleiche mit der freitags arbeit. für die 6 (bzw 4,5stunden) stunden am freitag verdiene ich umgerechnet der ganzen abzüge und der fahrt zur arbeit satte 25€ netto pro freitag. und dafür stehe ich dann morgens auf? für 25€ ? damit kann ich am samstag morgen nichtmal das frühstück kaufen fahren (so mit met, echter wurst vom schlachter usw...).
da bleibe ich lieber wie jetzt freitags zuhause und mache auf 34 stunden woche. die abzüge sind einfach ein witz. nur leider will der chef das natürlich nicht. für mich ist das ineffektive zeitverschwendung, da jeder andere wochentag deutlich mehr geld einbringt.

Da muss ich dir ausnahmsweise zustimmen PayDay :d
:bigok:
 
Kann das eigentlich auch größtenteils so unterschreiben :d
 
Und warum denken viele so? Weil fleiss wenig Bis garnicht mehr honoriert wird vom Chef bzw Unternehmen
 
Richtig, mich würde es null weiterbringen, wenn ich mich knietief reinhänge und alles gebe und Überstunden verfallen lasse und am Wochenende verbotener Weise noch arbeiten würde, etc. etc..
Es hätte 0,0 positive Auswirkung auf mein Gehalt oder meine weitere Laufbahn hier.

Ist leider so.
 
In vielen Firmen gibt es weder das Interesse, noch die Werkzeuge oder die Mitarbeiter um "Fleiß" zu messen

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@payday
Ich sprach auch nicht von der Mehrheit. Aber es gibt durchaus auch Angestellte, denen das Fahrzeug ihres Chefs egal ist.

Löse dich bitte einmal von dem Gedanken, dass man nur des Geldes wegen arbeitet. Stelle dir vor, du wirst für dein Hobby bezahlt. Auch Hobbys sind nicht immer toll. Kannst du nun glauben, dass dir in diesem Fall das KFZ deines Vorgesetzten egal wäre?

Nochmals: Das betrifft eine Minderheit. Aber es geht. Warum ich hierbei mich so oft auf die IT beziehe, ist dadurch zu erklären, dass ich nunmal in der IT arbeite. Sicher wird dies auch in anderen Bereichen zutreffen. Aber dort weiß ich es aus erster Hand und stelle nicht nur Vermutungen an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diesen Monat gibt es Bonuszahlungen. Und da die Firma wie jedes Jahr keine Unternehmensziele ausgegeben hat, gibt es 100% vom Gehalt, sprich bei mir 3600 brutto. Tip top

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Wer sichs leisten kann...

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@Berlinrider

Fürs Hobby bezahlt werden? Könnte ich auch einrichten, allerdings hätte ich da nicht die Kontinuität, das auch dann durchzuziehen wenn ich es eben nicht will sondern der vorgesetzte oder ein Kunde.

Hobby ≠ Arbeit. Hobby mache ich auch mal ein paar Tage nicht und dann wieder ein ganzes WE. Von der Flexibilität sind wir auf dem Arbeitsmarkt leider Lichtjahre entfernt.

Ich habe aktuell zb mehrere große Genehmigungsverfahren an der Backe. Mir macht das wirklich teilweise Spaß, aber alleine vom Ablauf her sind die nicht jeden Tag 8h machbar. Wenn ich jetzt als Vorgabe hätte, die innerhalb von Frist X zu erledigen mit komplett freier Zeiteinteilung, hätte ich kein Problem da auch mal am Abend oder Wochenende was dran zu machen. Erfolg am Ende wäre identisch. Aber nicht, wenn ich zusätzlich noch die 8h am Tag am Schreibtisch sitzen muss.
 
So oft wie du hier am Tag postest, wirst du ja indirekt für dein Hobby bezahlt.

@topic:
Lässt sich jemand vom Arbeitgeber die Kita-Gebühren zahlen und hat sich damit im Detail beschäftigt? Ich überlege dafür in Verhandlungen zu gehen.... Für AG und AN ist das dann steuerfrei....
 
Richtig, mich würde es null weiterbringen, wenn ich mich knietief reinhänge und alles gebe und Überstunden verfallen lasse und am Wochenende verbotener Weise noch arbeiten würde, etc. etc..
Es hätte 0,0 positive Auswirkung auf mein Gehalt oder meine weitere Laufbahn hier.

Ist leider so.

Ich stimme Payday und dir da vollkommen zu. So ganz extrem ist es bei mir nicht aber wenn man sich hier und da mal reinhängt bringt einen das schon weiter. So ist es zumindest bei uns im Betrieb. Klar, am Ende des Monats merkt man es nicht aber es eröffnet neue Wege im Unternehmen. Als Beispiel nehme ich da immer mich und einen Kollegen. Wir haben mit einem Jahr versetzt angefangen. Er hat immer Dienst nach Vorschrift gemacht und ich hab mich halt immer ein wenig engagiert. Das nimmt hier zwar nicht solche Ausmaße an wie du sie beschrieben hast aber mal eine Zusatzaufgabe oder Projekt nebenbei machen und nen Stündchen länger bleiben, sein Handy vielleicht nicht aus machen und in der Firma lassen usw. Um auf den Vergleich zurück zu kommen; Zwischen mir und meinem Kollegen ist mittlerweile eine Differenz von ca. 3000€ Brutto. Das kommt einfach nicht von nix. Von verbrennen ist es dennoch weit weg.
 
SO sollte es auch richtig ablaufen, dass es sich lohnt sich zu engagieren, langfristig.
Ist hier aber leider nicht gegeben.
 
Also ich hab mich eigentlich immer richtig reingehängt in der Arbeit. Hatte den Nachteil, dass es massiv auffällt wenn man, aus welchen Gründen auch immer, Mal nicht Volldampf geben kann. Dann wird man schnell vom Chef auf die Seite gezogen.
Für mich war es grundsätzlich positiv, hätte übernommen werden können, habe ein hervorragendes Arbeitszeugnis bekommen und auch der PDL hätte mich ins High-Potential-Programm gesteckt.
War mir nur dann in Sachen Arbeitszeiten/Belastung zu blöd, weswegen ich jetzt vom Ingenieur in Richtung IT mittels Master umschwenke. Ob sich das auszahlen wird... Wer weiß. ^^

Halbe Sachen sind jedenfalls auch nicht mein Ding, ich kann schlecht abschalten und nehme Arbeit auch gerne gedanklich mit nach Hause...
 
Hat jedenfalls auf Dauer eher Nachteile, wenn man das ganze so vermischt. Man wird anfällig für Sachen wie Burnout und wenn man mal nicht arbeiten kann (Firma geht pleite etc.), ist man auch mental völlig unzufrieden.
 
Berlinrider hast du eigentlich Frau und Kinder zuhause oder lebst du nur für dich, weil dann könnt ich das noch nachvollziehen dann kann Arbeit tatsächlich einem viel geben aber Frau und Kinder geben einem mehr weshalb ich seit Jahren einem Aufstieg bei uns in der Firma verneine, weil ich weiß damit ich die Arbeit dann noch so machen kann, dass ich zufrieden bin müsste ich Zeit mit meiner Familie opfern und das sind ein paar Euro und ein besseres Auto nicht wert vom Stresslevel der steigt ganz zu schweigen

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Ich kann Berlinrider & Cerubis auch nur zustimmen.
Für mich lohnt es sich nicht wirklich sich in den Job zu hängen. In keinem Job.
Privatleben & Familie sind mir einfach zu wichtig.
Glück ist einfach nicht an Geld gekoppelt.
 
Chef, trotzdem hat er nicht ganz unrecht, da gibt es keine zwingende Korrelation.

Je nach Ansprüchen und Umfeld geht es ohne nicht, richtig, aber es sagt ja auch keiner, dass man sein Glück dann in D findet.
In bestimmten Gegenden der Welt ist Geld höchstens als Klopapier tauglich :)
 
Ehm waren Berlinrider und Cerubis nicht eher gegen strikte Trennung Privatleben/Arbeit?
Verwechselst du da evtl gerade was?

Ich finde die Trennung besser, bin da aber nicht so gut drin. Habe auch immer viel Freundeskreis dann in der Arbeit etc.
Denke reines Homeoffice bzw Vertrieb immer bei Kunden wäre daher nichts für mich. ^^
Für mich ist es nun auch so, dass ich eben durch das neue Studium probiere eine bessere Work-Life-Balance in Zukunft möglich zu haben. Das ist in der Produktion einfach schwierig, wo dann Produkte für mehrere tausend Euro rumstehen, nur weil man Samstag nicht reinkommen mag. Da sagt der Chef schnell "nö ist nicht". ;)
 
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