[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Nee, ich bezahle für meine 48qm 655 warm. Aber davor hatte ich ein günstigeres Untermietverhältnis.

Ich bin von weiter weg nach Bonn gezogen ohne Rücklagen oder finanzielle Unterstützung durch das Jobcenter, Familie etc. Das machte alles ziemlich teuer :facepalm:


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Wir bekommen rückwirkend zum 1.1. 2,4% mehr. Freue mich schon auf die Nachzahlung. Vielleicht stecke ich die zusätzliche Kohle in eine BU oder Krankentagegeldversicherung.
 
Diesen Monat dann LOB (Leistungsorienterte Bezahlung) zusätzlich.
Davon kann ich dann immerhin mal Pizza essen gehen. :fresse: (übertrieben..)
Letztes Jahr waren es 380€ Brutto. Dürfte dieses Jahr wieder ca 400€ Brutto werden.
Viel bleibt dann tatsächlich nicht davon übrig.
Aber besser als gar nichts. Ist auch meine letzte LOB. Als Beamter bekommt man sowas natürlich nicht mehr, genauso wenig wie Weihnachtsgeld. :banana:
 
Hab jetzt nochmal nachgeguckt, bei mir waren es 36 Leistungspunkte á 28,92 €.
Wird bei uns immer mit dem Dezembergehalt ausgezahlt.
Sind schöne Monate.. November mit JSZ und Dezember mit LOB.
 
Naja, wenn du eh schon soviel leistest, was hat die Firma davon, dir mehr zu zahlen, außer dass sie weniger Gewinn hat.

Mitarbeiter halten funktioniert mit Geld sowieso auch nicht, denn es wird 1. immer eine Firma geben, die mehr bietet und 2. findet man fast immer etwas, was einem stört.

Deshalb, wirkliche Gehaltssprünge nur mit Positionswechsel oder Jobwechsel, meine Meinung
+1 sehe ich genauso und warum nur den zweit meisten Umsatz und nicht den meisten und wenn bitte interessiert Umsatz am Ende zählt was man daran an Gewinn schöpfen kann.

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Wie meinst das payne? 2,6k bei 60h Woche? Wer soviel arbeitet sollte noch mehr bekommen^^

Nee, damit meine ich dass du hier so ziemlich jedes Gehalt, welches hier gepostet wird, anzweifelst. Dass 2,6 für 60 Stunden viel zu wenig sind, bin ich genau deiner Meinung. Ich liege bei mehr als dem doppeltem und finde es immer noch zu wenig :P
 
Ich arbeite nun seit 3 Wochen ca 42h/ Woche. Meinem Chef ist aufgefallen dass ich zu viele Minusstunden habe (sonst immer um die 30h/ Woche, bin bei - 70h). Ich finde ich habe jetzt schon kein Leben. Mo-Do 7:30-17:00, =4*9h,Freitag 6h. Laut Tarif habe ich 38,5h
Zum Glück ist ab nächster Woche wieder normal :d
 
Ich komme idR gar nicht zum Überstundenabbau. An guten Tagen kommt einfach nix drauf.


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omfg 60 std die woche arbeiten, da hat man kein leben mehr

Deine Meinung.

Ich halte nicht viel davon, dass man Arbeit und Leben so hart trennt. Richtig ist doch: Die Arbeit ist Bestandteil des Lebens. Für einige sicher ein unschöner, für andere ein schöner.

In meinem Team habe ich auch Leute, die sicher auf 60 Stunden kommen, da sich auch am Wochenende mit ihren Themen beschäftigen. Glückliche Familienväter. Wenn man Spaß am Job hat, ist das durchaus möglich. Sie sollen solche Zeiten eigentlich auch abbummeln. Ob ist es tun? Keine Ahnung. Auf sowas achte ich nur bei Junioren.
Ich selber zähle meine Stunden nicht mehr. Wobei es bei mir eher um organisatorische Tätigkeiten geht. Mein Diensthandy ist allerdings nur aus, wenn ich schlafe.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Mir ist bewusst, dass ich viel Glück hatte. Aber für mich war ein Job auch niemals nur ein Job. Selbst als Student nicht. Er ist Teil meines Lebens. Ich mache ihn entweder gut und gebe 100% oder lasse es bleiben.
 
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Ja, wer es sich so aussuchen kann

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Dass evtl nicht jeder genau 100% den Traumjob und Traumarbeitgeber hat mit dem er auch Familie und Privatleben teilen möchte..

Die Mehrzahl macht den Job sicherlich nur fürs Geld und nicht weil sie sich nichts schöneres mit ihrer Zeit vorstellen können.
 
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Dass evtl nicht jeder genau 100% den Traumjob und Traumarbeitgeber hat mit dem er auch Familie und Privatleben teilen möchte..

Die Mehrzahl macht den Job sicherlich nur fürs Geld und nicht weil sie sich nichts schöneres mit ihrer Zeit vorstellen können.

Prinzipiell ist dies sicher so. Ohne Frage. Aber nicht im IT Sektor. Dies hätte ich wohl betonen sollen.

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oder lass mal schwierigkeiten im job entstehen, dann wird aus dem traumjob schnell der albtraumjob und blöderweise hängt aber das ganze leben noch dran, denn man lebt ja für die arbeit.

Man lebt nicht für die Arbeit, die Arbeit ist Bestandteil des Lebens. Was tust du mehr als 40 Stunden pro Woche?
 
Prinzipiell ist dies sicher so. Ohne Frage. Aber nicht im IT Sektor. Dies hätte ich wohl betonen sollen.
ok, dann sollen alle die mit ihrem job unglücklich sind einfach schnell eine umschulung zum it-ler machen. arbeitslose am besten gleich auch.
zack, alle probleme gelöst. wieso ist noch niemand vor dir auf diese brilliante lösung gekommen?

Man lebt nicht für die Arbeit, die Arbeit ist Bestandteil des Lebens. Was tust du mehr als 40 Stunden pro Woche?
schlafen. :)
 
Alle Consulter und Seniorentwickler in der IT, IG-Metaller und Ärzte :fresse:

@berlinrider
IT ist sehr pauschal finde ich. Klar kann man da ggf auch zuhause arbeiten, aber was sagt die Familie wenn die Kinder halt auf Papa verzichten müssen weil der Kunde unbedingt noch einen Wunsch hat der auch bis morgen hätte warten können?

Dazu halte ich es psychisch für schwierig. Im Moment mag es gegen, aber was macht es auf Dauer aus wenn man wirklich permanent auf Abruf ist und nicht abschalten kann?
 
wer verdient hier mehr als 3.600€ netto im monat in deutschland?

Selbst der Bund zahlt in der IT solche Sätze und mehr für Experten. Intern.

ok, dann sollen alle die mit ihrem job unglücklich sind einfach schnell eine umschulung zum it-ler machen. arbeitslose am besten gleich auch.
zack, alle probleme gelöst. wieso ist noch niemand vor dir auf diese brilliante lösung gekommen?

Bilde dich weiter in Docker. Bluemix. Oder Splunk. Gerne auch RHEL. Warum dies keine Lösung für alle ist? Weil sich viel zu viele Menschen auf Freitag 13 Uhr freuen, anstatt für Ihr Thema zu brennen. Und weil es anspruchsvoll ist. Der Bedarf ist gigantisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Bund bekommt man regulär selbst in E15 Stufe sechs ohne Zulage nur grob 3,5 netto raus.
Da müssen die Zulagen ordentlich sein (zumal die ja auch brutto laufen) oder es betrifft halt auch nur wenige.

Natürlich betrifft dies nicht die Mehrheit. Auch der Bund hat in der nahen Vergangenheit Kräfte aus der Privatwirtschaft abgeworben. Aber diese haben sicher auch nicht auf eine 40 Stundenwoche geschaut.

So etwas geht. Aber nicht mit der Haltung vieler Personen hier im Thread. Da kann gespottet werden, so viel, wie es der Einzelne will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei das auf Angestellte bezogen ist.
Da brauchste für 3,6k netto rund 7k brutto.
Beim Beamten reichen dafür 4,8k brutto aus um erstmal auf netto 3600 zu kommen.
 
Selbst der Bund zahlt in der IT solche Sätze und mehr für Experten. Intern.



Bilde dich weiter in Docker. Bluemix. Oder Splunk. Gerne auch RHEL. Warum dies keine Lösung für alle ist? Weil sich viel zu viele Menschen auf Freitag 13 Uhr freuen, anstatt für Ihr Thema zu brennen. Und weil es anspruchsvoll ist. Der Bedarf ist gigantisch.

Nein, weil sich mit IT nicht alle Probleme der Menschheit lösen lassen. Oder kannst du mit Docker deine Haare schneiden?

Alle Consulter und Seniorentwickler in der IT, IG-Metaller und Ärzte :fresse:


Dazu halte ich es psychisch für schwierig. Im Moment mag es gegen, aber was macht es auf Dauer aus wenn man wirklich permanent auf Abruf ist und nicht abschalten kann?

Burnout zB
 
Hatte ich mal.

Vater gestorben, Mutter mehrere Schlaganfälle, Frau hochschwanger mit einer schwierigen Schwangerschaft und keine anderen Familienmitglieder zur Unterstützung mehr. Das alles innerhalb kurzer Zeit.

"Nebenbei" noch meistens 50-55 Std. die Woche arbeiten. Bin normalerweise hart im nehmen, aber hier wurde es mal kurzzeitig zu viel und ich konnte nicht mehr so wie ich gerne wollte.

Aber es ging weiter und man rappelt sich wieder auf.
 
[...] Bilde dich weiter in Docker. Bluemix. Oder Splunk. Gerne auch RHEL. Warum dies keine Lösung für alle ist? Weil sich viel zu viele Menschen auf Freitag 13 Uhr freuen, anstatt für Ihr Thema zu brennen. Und weil es anspruchsvoll ist. Der Bedarf ist gigantisch.
ich studiere informatik, das passt schon.

aber informatik ist eben nicht etwas für jeden.
und es können auch nicht 100% der erwerbstätigen in der IT branche arbeiten.
trotzdem ist deine patentlösung: mach halt informatik.

und wer bäckt dann deine brötchen?
wer kümmert sich um dein trinkwasser?
wer baut die straße, auf welcher du zur arbeit kommst?
wer bedient dich wenn du essen gehst?
...

merkste selber, ne?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann jedem nur Cobol und Mainframe Knowledge empfehlen. Frankfurt 5k € fest, normalerweise 5.3k € im Monat. genau 1.5 Jahren Berufserfahrung und mittlerweile 40h Woche
 
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