[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

war aber heute echt geschockt, als ich so die preise sah. palladium ist ja noch der "billigkram". da sollten ein paar einfache normale ringe etliche tausender kosten, so ganz ohne brilli usw... von einer firma wohlbemerkt, also eher industriell gefertigt. zum glück haben wir noch einen echten goldschmied gefunden, der die ringe selber fertigt und seine preise sind da dann eher moderater und angepasster. jeder ring ist in jeder breite, größe, form usw machbar. bei den firmendingen sind anpassungen bis auf die größe nicht machbar.naja....

Ja die Preise haben mich auch erstmal umgehaun und bei Ringen bleibt es bei einer Hochzeit ja nicht.
Hab dann bei Amazon "Ringe der Welt" ein Paar Ringe mit Gravur für 470€ gekauft. Genau gesagt dieses: Trauringe, Eheirnge Weigold / Gelbgold 333_S-776: Amazon.de: Schmuck
Laut einem Juwelier handelt es sich tatsächlich um 333er Gold

Edit: jetzt kosten die Ringe leider etwas mehr als damals (April 2015)
 
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Könnten wir dann eventuell wieder zum Threadthema wechseln? Danke
 
Aktuell bleibt nichts übrig :) Frau verdient nicht (da zu Hause wegen Kind, erster Monat). Also bezahle ich alles plus mini-Rücklage = 0€ am Ende übrig :) Ab Elternzeit wird dann auch die schwarze Null stehen, da Rücklagen aufgebraucht werden, Frau ja dann Geld bekommt - ich dafür weniger. Verrücktes System.
 
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Bald hab ich wieder Arbeit. Werden wohl so 1100 netto.
 
Was will man mit 1,1k Netto? Was wirst du dann machen?
 
Wird wohl, je nach Region, dann vom Amt aufgestockt?
 
Ich wüsste nicht warum ich für 1,1k auch nur einen Handschlag machen sollte. Da bin ich als Hartzer genauso gut dran hier.


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Ich wüsste nicht warum ich für 1,1k auch nur einen Handschlag machen sollte. Da bin ich als Hartzer genauso gut dran hier.


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Bei uns in Thüringen sind 1,1 netto normal eher weniger.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
 
@ch4f: Großartige Einstellung, dass du damit nicht allein bist, lässt sich ja gut erkennen. Lieber gar nicht schaffen gehen, als "wenig" zu bekommen.
 
Die Frage ist wozu? Ich finde es einfach sinnlos, für den Tarif arbeiten zu gehen, den man genauso ohne großen Aufwand vom Amt kriegen kann. Das erschliesst sich mir einfach nicht.

Es gibt natürlich auch Gegenden, in denen ist 1,1k genug Geld um davon gut zu leben. Und vor allem wo sich das Einkommen auch stark vom Bezug als Hartzer unterscheidet.


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Die Frage ist wozu? Ich finde es einfach sinnlos, für den Tarif arbeiten zu gehen, den man genauso ohne großen Aufwand vom Amt kriegen kann. Das erschliesst sich mir einfach nicht.

Es gibt natürlich auch Gegenden, in denen ist 1,1k genug Geld um davon gut zu leben. Und vor allem wo sich das Einkommen auch stark vom Bezug als Hartzer unterscheidet.


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Bei uns ist warm Miete ca 450 - 600 € da muss man zum AMT.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
 
Warum man zu solchen Konditionen arbeiten geht?
Vermutlich, weil man so die Chance hat, eine bessere Stelle mit besserer Bezahlung zu bekommen, die man vielleicht auf Grund von fehlenden Abschlüssen nicht direkt kriegt.
Zumindest ist das meine Vermutung.
Jemand in einem gefragten Markt und mit Ausbildung wird das vermutlich nicht machen, aber ist vermutlich auch nicht dazu gezwungen ;)
Es gibt eben auch Leute, die in schlechteren Situationen stecken als man selbst!
 
Wo denkst du, kommt das Geld her, welches das Amt zahlt?

Nicht arbeiten gehen ist für mich keine Option, schon allein, weil ich das gegenüber den Arbeitenden nicht fair finde. Nur rumsitzen ist auch nicht meins.
 
Hier übernimmt das Amt zB etwa 490€ + Heizkosten. Da haste mit 1,1k Gehalt in Aussicht echt keinen Anreiz arbeiten zu gehen.


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Warum man zu solchen Konditionen arbeiten geht?
Vermutlich, weil man so die Chance hat, eine bessere Stelle mit besserer Bezahlung zu bekommen, die man vielleicht auf Grund von fehlenden Abschlüssen nicht direkt kriegt.
Zumindest ist das meine Vermutung.
Jemand in einem gefragten Markt und mit Ausbildung wird das vermutlich nicht machen, aber ist vermutlich auch nicht dazu gezwungen ;)
Es gibt eben auch Leute, die in schlechteren Situationen stecken als man selbst!
Ich hab über die Gastronomie Erfahrung gesammelt die ich auch in anderen Bereichen nutzen kann was mehr Geld abwirft aber irgendwie bin ich da massochist ich mag mein Beruf.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
 
Das ist es ja, es lohnt sich schlicht nicht. Ob ich jetzt 1k fürs Nichtstun bekomme oder 1,1 für 160h/Monat (bei denen man sich auch nicht nur auf dem Bürostuhl dreht, sondern sich in vielen Branchen einfach kaputtarbeitet).

Mit meiner Zeit weiß ich dann auch besseres anzufangen. Beschäftigen kann ich mich alleine.

Was ich hingegen unfair finde, ist eine zu geringe Entlohnung.
 
Natürlich lohnt sich das nicht, aber bei sowas schwimmt mit Sicherheit eine große Hoffnung mit, dass man dadurch dann aufsteigt und mehr verdient und nicht mehr auf die Aufstockung angewiesen ist.
Muss man dann vermutlich als Investition sehen. Eine Ausbildung lohnt sich auch erst, wenn man fertig ist, da kriegt man ja auch unter 1000€ netto.
Während des Studiums ist man auch arm und erst danach verdient man Geld.
Ist doch aber besser, als zu resignieren und vermutlich ein Langzeitarbeitsloser zu werden.
 
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In vielen Branchen hat man aber eben nicht die Chance, groß aufzusteigen. Dann lieber noch mal wirklich ne Ausbildung machen.
 
Alleine schon aus dem Grund, dass man bei der Bewerbung für eine bessere bezahlte stelle besser im Lebenslauf stehen hat "von 2017 - xx Tätigkeit bei Firma so und so" als "arbeitssuchend".

Wenn man den ganzen Tag zuhause sitzt wird man stumpfsinnig, verlernt soziale und fachliche Kompetenz.

Es ist einfacher aus einer schlecht bezahlten stelle in eine besser bezahlte zu kommen, als von Hartz IV direkt in die besser bezahlte, würde ich mal so frei behaupten.
 
Alleine schon aus dem Grund, dass man bei der Bewerbung für eine bessere bezahlte stelle besser im Lebenslauf stehen hat "von 2017 - xx Tätigkeit bei Firma so und so" als "arbeitssuchend".

Wenn man den ganzen Tag zuhause sitzt wird man stumpfsinnig, verlernt soziale und fachliche Kompetenz.

Es ist einfacher aus einer schlecht bezahlten stelle in eine besser bezahlte zu kommen, als von Hartz IV direkt in die besser bezahlte, würde ich mal so frei behaupten.

Kommt darauf an, was man schon gelernt hat.

Außerdem heißt nicht arbeiten ja nicht, dass man nur alleine zuhause rumsitzt.
 
Wenn man zuhause rum hockt und nix tun muss für sein Geld.
Der hat schnell keine Routine mehr, keinen Alttag und die Gefahr zu versumpfen ist sehr gross.
 
Es sind knapp 250 € mehr, ich jetzt an ALG 1 bekomme. Bzw 150 € mehr, als ich mit ALG 2 plus meines Nebenjob bekomme.

Rundfunk und Mehrkosten fürs Ticket sind schon raus gerechnet.
 
Sag doch mal als was du dann Angestellt bist.
1100 Netto sind ja grademal ca. 1550€ Brutto.

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Bei 160h/Monat sind das grademal 9,70€/Std.
 
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