[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Kommt auf die eigenen Bedürfnisse an. Wenn man nur das nötigste haben will und seinen Kindern auch nix bieten möchte, alles nur per Formular und Antrag von irgendwelchen Ämtern beziehen will, dann kann man sich sicherlich auf die faule Haut legen bez. Bildung und Ausbildung. Muss jeder für sich selbst klarmachen.
Wenn zuviele von einem System abhängig sind wird allerdings irgendwann gekürzt - für alle.
 
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Soziale Verantwortung ist eben auch keine Einbahnstraße.
Natürlich haben auch die, die (zum Teil auch ohne eigene Schuld/Versäumnisse) von Sozialleistungen abhängige Personen, da eine gewisse Pflicht zum entsprechenden Umgang mit den Leistungen.

Das ganze setzt aber auch das entsprechende Verständnis voraus, was wiederum schwer wird, wenn Bildung zum Teil gänzlich fehlt.
 
Die aber wiederum schwer zu bekommen ist. Wenn man einmal an dieser Stelle steht, ist man in einer anderen Welt.
 
Es ist totaler Schwachsinn, weil die Unterschiede viel zu gering sind um einen eigenen Ausbildungszweig zu rechtfertigen. Aber das ist ein generelles Problem, das Ausbildungen und Studiengänge immer weiter aufgesplittet und differenziert werden. Raus kommen dann unflexible Arbeitnehmer mit Tunnelblick für ihren Teilbereich, nicht umsonst findet man trotz immer mehr immer besser abschneidenden Absolventen kein brauchbares Personal.

Allerdings kann man mit einem Sack voller alter grauer Säcke auch keinen wirtschaftlichen Erfolg mehr auf dem Niveau halten.
Mit einem Sack voll geistig minderbemittelter die mit Glück zum Straßenkehrer taugen aber auch nicht.


Du kannst aber nicht einem Drittel der Bevölkerung verbieten, Kinder zu bekommen.
Warum, warum muss jeder Depp das Recht auf 6 Kinder haben ? Es gibt absolut keine existentielle Notwendigkeit der Fortpflanzung mehr und damit gibt es auch kein objektiv begründbares Recht auf Kinder.


@Sozialsystem
Ihr müsst es auch mal so sehen, die ganzen hoffnungslosen Fälle über die man sich so gerne aufregt, wie viele von denen würden wohl in die Kriminalität abrutschen wenn es keine Sozialleistungen gäbe. Zumal es immer noch Einzelfälle sind die uns absolut gesehen nur Peanuts kosten.
 
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@Inu, wieso gibt es keine Gründe für Fortpflanzung? Irgendwer muss doch die Wirtschaft am Laufen halten wenn wir mal in Rente sind.
 
@Inu, wieso gibt es keine Gründe für Fortpflanzung? Irgendwer muss doch die Wirtschaft am Laufen halten wenn wir mal in Rente sind.

Irgendwie müssen diese Menschen aber auch versorgt werden, die Ressourcen dieser Welt sind endlich.

Schau dir nur mal an was z.B. Indien in den letzten 30 Jahren angestellt hat, 62% mehr Menschen! Wo soll das denn enden?
 
Schau dir mal die Gründe dafür an. Das liegt ja nicht daran, dass in Großfamilien die Erfüllung liegt.
 
@Inu, wieso gibt es keine Gründe für Fortpflanzung? Irgendwer muss doch die Wirtschaft am Laufen halten wenn wir mal in Rente sind.

Ich korrigiere, für den einzelnen gibt es heute keine existenzielle Notwendigkeit der Fortpflanzung mehr. Denn die Zeiten in denen man viele Kinder in die Welt setzen musste damit einen diese im Alter versorgen, sind in diesem Lande wirklich lange vorbei. Gesamtgesellschaftlich sieht dies natürlich anders aus, aber hier muss die Fortpflanzung dann auch in einem gesamtgesellschaftlich verträglichem Rahmen erfolgen.

Wird dir eine andere Version angezeigt, oder wo genau soll das stehen ?
Jeder der 5000€ zahlt darf ein Kind in die Welt setzen, gleiches Recht für alle. Ich darf mir auch kein Haus bauen, nur weil mein Nachbar das tut. Keine Baugenehmigung, kein Haus. Keine Kindergenehmigung, keine Kinder. Wo ist der Unterschied ?
 
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Naja, um die Bevölkerungszahl zu halten, braucht man immer noch eine gewisse Anzahl an Kindern. Ich hab gehört, dass sind so ungefähr 2 pro Familie :P
 
generell ist die diskussion auf das recht kinder zu bekommen total absurd, wir leben nicht mehr im jahr 1940

Umso mehr ist es heute ein Thema.
1940 gab es vllt. 2Mrd. Menschen, heute sind wir bei 7,5Mrd. 50% Steigerung in den letzten 30 Jahren.

Wenn wir so weiter machen sind wir in 60 Jahren bei 17Mrd Menschen!! Wie um alles in der Welt soll das gehen?
 
Um mal BTT zu gehen: ab Dezember bleiben bei mir immer grob 500€ nach Fixkosten, Essen/Trinken über. Ist eine große Errungenschaft für mich, dass überhaupt mal was über ist :bigok:


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Super, damit lässt sich was anfangen, schau, dass du auch immer etwas davon zur Seite legst

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Umso mehr ist es heute ein Thema.
1940 gab es vllt. 2Mrd. Menschen, heute sind wir bei 7,5Mrd. 50% Steigerung in den letzten 30 Jahren.

Wenn wir so weiter machen sind wir in 60 Jahren bei 17Mrd Menschen!! Wie um alles in der Welt soll das gehen?
Es ist auf jeden Fall dann ganz wichtig in einem der bevölkerungsreichsten Ländern der Welt die Geburtenrate zu senken: Deutschland
lol

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Und ich werde wegen Kinderessengeld angemacht...
Was essen die eigentlich für 5€ am Tag?
Finde das klingt recht viel für son 3 Käse hoch
 
War für mich als kleiner Junge undenkbar, 5€ für irgendwas aufbringen zu können. Gefühlt lag mir bereits mit einem Euro die Welt zu Füßen :fresse:


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Apropos beiseite packen... Im Februar/März ist mein Auto endlich zuendegesondertilgt. Die Frage ist: Was mit 1500€ jeden Monat anfangen?
 
Noch‘n Auto finanzieren!


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Würds aufs Tagesgeld und auf den nächsten Börsencrash warten. Dann alles in nen Fond (MSCI-World) und monatlich immer wieder was rein. Denke ich, ist das beste. ;)
 
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Was essen die eigentlich für 5€ am Tag?
Finde das klingt recht viel für son 3 Käse hoch

Das Essen ist glaube ich ganz ok. Morgens gibt es ein kleines Buffet, Brot, Cornflakes. 11Uhr Mittags natürlich warm und 14 Uhr gibt es meist Obst und Brot. Trinken gibt es Wasser und Tee. Von daher sind 5€ nicht zu viel. Ich denke davon werden aber auch Personalkosten von bezahlt nicht allein das Essen.
Letztendlich bin ich froh, dass meine Beiden gerne in den Kindergarten gehen und die Erzieher sich gut kümmern. Kann nichts negatives sagen.

Ach so, ich bin noch ein DDR Kind und ich glaube damals hat der Kindergarten nichts gekostet. :)
 
Achso okay, das sind 3 Mahlzeiten mit was gesundem. Dann klingt das ja nach einem durchaus fairem Preis. Wobei das natürlich im Monat nochmal 100€ extra sind je Kind.

Apropos beiseite packen... Im Februar/März ist mein Auto endlich zuendegesondertilgt. Die Frage ist: Was mit 1500€ jeden Monat anfangen?
Spielzeug kaufen oder mir monatlich bisschen was abdrücken, muss natürlich nicht 4 stellig sein =(^^
 
Das hat, wie in meinem Link zu sehen und wie auch Cyrrel schrieb, nichts mit Gott zu tun, abgesehen davon gibt es eben Mitarbeiter, die ihren Urlaub nicht konsumieren und das kann ganz schön ins Geld gehen für die AGs.

@Payday
Wenn du keinen Urlaub nimmst, dann hast du in 200Tagen z.B. für 10k vorgearbeitet. Diese 10k muss dir der AG aber noch ausbezahlen, in Form von Zeit, Urlaub.
Wenn er das Geld aber ausgibt, dann würde er deinen Urlaub investieren, nicht in dich, sondern in einen neuen Satz Werkzeug. Damit wäre dein Anspruch weg.
Das kann schon rein von den Kosten her nicht sein.

nochmals: der mitarbeiter hat sich diesen anspruch bereits erarbeitet und es ist theoretisch schon seins. die firma muss zwar das geld zurücklegen, es geht aber nicht ins geld, einfach weil es gar nicht mehr seins ist ! das ist in etwa so als ob dir jemand jeden monat 500€ gibt, du die aber einfach nur auf ein sparbuch legen sollst. nach 2jahren hast du 12.000€ auf den konto, aber selber rein gar nix gemacht...
das urlaub bis ende märz genommen werden soll, soll eigentlich die arbeitnehmer schützen, das sie auch mal ihren urlaub nehmen können! viele gesetze werden nur mittlerweile andersrum ausgelegt, weil die arbeitgeber sich die frechheit rausnehmen, über den gesetz stehen zu wollen... (und viel gegen machen kann man ja nicht, da selbst 50x nachgewiesene arbeitszeitverletzung ohne konsequenzen bleibt... - gibt halt keine amerikanischen drakonischen strafen)


Das Thema Kinder ist so oder so etwas, das einer sozialen Umorientierung bedarf.

Unsere Gesellschaft sieht den Erfolg im Beruf höherwertig an, als eine gute Erziehung des Kindes, und das dürfte unser größtes Problem sein.

sehe ich ähnlich, wobei ein jeder dann selber schuld hat. letztenendes muss jeder das system selber "ficken" (fuck the system), wenn er maximalen erfolg/gewinn aus der sache ziehen will.
ich finde 2 dinge im staate derzeit wenig gut gelöst:

kinder: die mutter, welche 2-3jahre zuhause bleibt danach halbtags arbeiten geht, ruiniert sich die rente. nur wer zahlt denn in 40jahren die rente? richtig die eigenen kinder. die strafen für eltern sind zu hoch. statt die eltern zu entlasten, denkt man sich eine neue strafe für die kinderlosen aus. das motiviert natürlich die eltern erst recht (lol), da sie sich davon richtig was kaufen können. hinzukommt noch die kinderfeindliche arbeitswelt. ich bekomme das bei arbeitskollegen mit, wie sie sich da abquälen. chef so "das muss heute noch fertig werden, "mein kind muss aber aus den kindergarten abgeholt werden" - bla bla bla - man kommt dann 10min zu spät und wird im kindergarten von der genervten erzieherin gleich nochmal angepampt. dann noch etliche wochen dicht die bude im jahr, so das man bestenfalls mit 2x 6wochen urlaub die zeit abdecken kann, so das man auch garantiert nie zusammen urlaub bekommt. und wenn die kinder in die schule kommen gibts dann richtig viel frei (ferien) und man kann sich überlegen wie das gehen soll.
bedenkt: nicht jeder hat nahe verwandte in der nähe. bei uns im haus lebte damals meine oma, das war für meine eltern natürlich dann ganz super peasy. wir haben hier niemanden, den wir ein kind mittags (oder gar ganzstags) aufschieben könnten.

krankenkasse: man zahlt soviel geld ein und bekommt nichts da raus. es ist die mit abstand schlechteste versicherung (preis leistungsverhältnis), die nahezu ein jeder besitzt. problem hierbei ist, das viel zu viele nichtzahler die kasse zum explodieren bringen. man zahlt fast 5stellig (inkl. arbeitgeberanteil) ein im jahr und wenn man 1x im jahr was für 50€ will, muss man zahlen. das amerikanische system gefällt mir da zb deutlich besser. wer einzahlt bekommt auch was. theoretisch müßte unsere kasse komplett reformiert werden. wer einzahlt, MUSS einfach auch mehr bekommen. das hat auch nix mit unsozial zu tun...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verstehst das nicht payday.

Wo landen denn die 10k EUR, die du erwirtschaftest hast in der Nichturlaubszeit?
Ich bekomme das Geld jedenfalls nicht ausbezahlt und die PA hebts auch nicht vom Konto ab und packt es in die underclocker2k4-Urlaubsgeldkiste um es dann, wenn ich nehme, es wieder zurückzuspeisen.
Fakt ist, Urlaubstage sind als Kapital in der Firma gebunden, denn du hast für die Tage Leistung erbracht.

Und wie du schon richtig festgestellt hast, ist es bereits sein Geld, aber er hat es nicht. (siehe Absatz vorher)
Da es also nach wie vor in der Firma verweilt, würde es einfach verdampfen. Damit das nicht passiert, nimmt man das Geld, was dem MA gehört raus und packt es z.B. in das Jahr 2018. Das nennt man Rücklagen.
Die Urlaubsrücklagen werden nicht von dem anderen Geld gespeist, sondern von genau dem Geld, was du als Arbeitsleistung für die Urlaubszeit bereits vorgearbeitet hast. Da es aber idR keine eigene Urlaubsgeldkostenstelle gibt, ist es eben beim Allgemeingeld gebunkert. Das muss irgendwie gesichert werden. Denn sonst würdest du den Resturlaub wieder vorarbeiten müssen.

EDIT:
Letzteres machen idR kleine Firmen, so dass sie immer mehr Kapitalbindung in Unproduktivzeit sprich Urlaubszeit oder Überstunden der Mitarbeiter bunkern. Dass das kaufmännisch total für den Arsch ist, begreift jeder, auch wenn man kein BWL studiert hat. Ignoriert aber er ein oder andere GF, mitunter auch weil überarbeitet und weil Buchführung auch Nerven kostet.

2ndEDIT:
Rücklagen heißt nicht, dass man irgendwelches Geld nimmt und das irgendwo hinlegt.
Da das Urlaubsgeld aber vorher nicht markiert ist, müssen die Rücklagen halt aus der Allgemeinkasse, wie sonst auch, gebildet werden. In diesem Sumpf schwimmt das Urlaubsgeld drin rum, dass muss man also nur rausfischen.

3rdEDIT:
Würde man die Rücklagen nicht bilden, würde das Geld, was eigentlich MA-Geld ist, wie auch du festgestellt hast, als Unternehmensergebnis verbucht. Das ist aber nicht der Fall, denn der AG hat gegenüber dem AN Verpflichtungen. Die muss er rausrechnen und zurechtlegen. Nichts andere wäre es, wenn er gegenüber dem MA ausstehende Löhne hat. Auch das muss er ausweisen und würde damit das Unternehmensergebnis mindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Payday, natürlich gibt es hier auch empfindliche Strafen für Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz, u. A. Bußgelder für die Geschäftsführer, welche vom Privatvermögen bezahlt werden müssen, und später auch Haftstrafen, iirc.

Das grundlegende Problem ist eher: wo kein Kläger, da kein Richter. Noch dazu wird es sich jeder Arbeitnehmer drei mal überlegen, ob er seinen Arbeitgeber anzeigt, wenn die Firma nur zehn MA hat.
 
krankenkasse: man zahlt soviel geld ein und bekommt nichts da raus. es ist die mit abstand schlechteste versicherung (preis leistungsverhältnis), die nahezu ein jeder besitzt. problem hierbei ist, das viel zu viele nichtzahler die kasse zum explodieren bringen. man zahlt fast 5stellig (inkl. arbeitgeberanteil) ein im jahr und wenn man 1x im jahr was für 50€ will, muss man zahlen. das amerikanische system gefällt mir da zb deutlich besser. wer einzahlt bekommt auch was. theoretisch müßte unsere kasse komplett reformiert werden. wer einzahlt, MUSS einfach auch mehr bekommen. das hat auch nix mit unsozial zu tun...

Nennt sich Solidarprinzip.

Wenn du fünfstellig einzahlst dürftest du eigentlich auch in dem Bereich liegen, dass du dich privat versichern kannst. Mach doch.

Andersherum ist das typisches rumgeheule. Entweder du lässt alle Finanzschwachen hinten rüber fallen, oder nicht. Das was du willst ist Rosinenpickerei. Als gutverdiener nix abgeben wollen, aber wenn du bedürftig bist schreist du wahrscheinlich am lautesten. DAS ist unsozial.

Andersherum könnte man die Krankenkasse für Arbeitslose, Familien, Studenten etc garnicht finanzieren. Hast du als Student den vollen Beitrag bezahlt? Hast du als Kind von Eltern einen vollen Beitrag bezahlt ab 18? Nein.. Alles finanziert durch die, die mehr verdienen.
 
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