[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

was hat das damit zu tun?
na weil wenn du diese 2-3 Minuten, die diese Posts maximal gebraucht haben dürften, stattdessen in Arbeit gesteckt hättest, würde dein gesamter Tag sofort geregelt laufen. Das gleicht die Fahrzeit, die du an 2-3 Tagen HO gespart hättest, locker aus. Selbstverständlich. Ich mein, ist doch logisch!
 
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Jo fand das Angebot vom AG i.O.
Auf der einen Seite weiß ich es ja zu schätzen, dass der BR versucht das Beste rauszuholen, andererseits frage ich mich ob das hier wirklich so sinnvoll ist. Unser AG scheint in letzter Zeit wegen jedem Scheiß vor Gericht zu gehen wenn ihm was mit dem BR nicht passt, die haben wohl atm schon über 5 Fälle vor Gericht wo der BR wegen irgendwelchen Themen widersprochen hat :fresse: Also von guter Zusammenarbeit ist man hier inzwischen sehr weit entfernt.
Heißt natürlich im Umkehrschluss, dass sie in Zukunft von mir wegen jedem Schnupfen nen gelben Schein bekommen, ich schlepp mich sicher nicht mehr krank zur Arbeit.

Es kam gerade das Statement vom BR, das statement vom MB sei "missleading" da die Verhandlungen noch nicht gescheitert seien da man jetzt mit Mediator verhandle. Keine Ahnung, komplette Clownshow ich lass die jetzt einfach mal machen 🤣
Ich überlege gerade ob eurer BR auch heimlich in unserem PR tätig ist 🤣

Aber bei uns hat man sich dann doch relativ kurz vorher geeinigt. Und der PR hat gemerkt, dass es eben kein Recht auf HO gibt und da somit (grundsätzlich) der AG am längeren Hebel sitzt.
 
dass es eben kein Recht auf HO gibt und da somit (grundsätzlich) der AG am längeren Hebel sitzt.
Das ist ja bekannt, der BR sagt halt, dass das mit den 5 Tagen ein Bluff ist. Die Argumentation ist auch schlüssig, bei einem Mobile Work Agreement ist der BR mitbestimmungspflichtig, der AG kann es aber kündigen, dann gibt es gar nichts mehr, also sprich die gefürchtete 5 Tage Office Woche ohne Ausnahmen und Flexibilität wäre dann der Fall.


Das Argument vom BR ist, dass der AG selber ein Interesse an nem Agreement hat, weil wenn es ihnen egal wäre, könnte sie den status jetzt so belassen, das aktuelle Agreement ist ja auf 31.12. gekündigt und dann müssten alle ins Büro. Warum der AG weiterhin selber ein Mobile Work Agreement möchte, ist relativ simpel: Es wäre operativ quasi unmöglich die Firma ohne weiter zu führen. Wir haben hunderte Kollegen die regelmäßig Bereitschaft machen, d.h. die sind dann z.B. für ne Woche 24/7 on call und müssen dann halt kurzfristig verfügbar sein. Diese Tätigkeit wird natürlich fast immer Remote gemacht und da gibts dann ja auch Sonderregeln für die Arbeitszeit. Wenn die jetzt nicht mehr mobil arbeiten dürfen müssten die für die Tätigkeit ja Onsite kommen das wäre dann nicht mehr nur ne pauschale Vergütung sondern richtig Arbeitszeit mit allen Konsequenzen inkl. der 11h Regel usw.. Das wäre extrem teuer, man müsste mehr Leute einstellen weil die Kollegen würden dann ja auch für ihre normale Arbeit ausfallen usw.. Also absolutes Chaos und operativ unmöglich, vorallem nicht in den nächsten zwei Monaten umzusetzen.

Aber bei uns hat man sich dann doch relativ kurz vorher geeinigt.
Ich gehe auch davon aus, dass das bei uns noch passiert, es wird jetzt ja ne Schlichtungsstelle eingeschaltet. Der BR meinte, dass der AG jetzt wieder Dinge aus der Schlichtungsmasse rausgestrichen hat die er vorher schon angeboten hat, wahrscheinlich damit man dann wieder sagen kann man fügt das noch hinzu um sich in ne gemeinsame Richtung zu bewegen. Es ist einfach ein unfassbares Kaspertheater mittlerweile, kann nur noch den Kopf schütteln. Dann kommt vom MB ein Intranet Post wo sie so tun als wären sie unschuldig und der BR an allem schuld, dann 2h später vom BR in die umgekehrte Richtung usw... Es ist einfach nur noch zum Fremdschämen.
 
Ich glaube schon, haben aktuell 4 Gebäude aufm Campus und das fünfte ist fertig und kann wohl bald bezogen werden. Ob da jetzt zuerst die Henne oder das Ei da war weiß ich nicht, ich vermute da aber eine gewisse Kausalität :shot:
 
WTF HO und dann Arbeitsplätze aufbauen ist aber kein gutes Zeichen dafür das AG so "kullant" sein möchte. Eigentlich baut jede Firma die HO ernst nehmen eher stationäre AP ab und reduziert die Fläche. Außer alle müssen an genau festgelegten Tagen gleichzeitig ins Büro. Bei uns wurde z.B. 2/3 der Fläche reduziert d.h. selbst wenn alle mal ins Büro müssten gibt es nicht genug plätze für mehr als die Hälfte. Wir buchen uns die Plätze wie man ein Zimmer im Hotel online buchen würde.
 
Na wenn er sagt er möchte dass alle MAs Di-Do im Office sind, braucht er da ja trotzdem die Fläche auch wenn er das ernst meint. Freitag und Montag sind die dann quasi leer, aber das ist aktuell auch schon so. Full Remote ist bei uns schon seit Jahren vorbei, das wurde direkt nachdem Covid "vorbei" war wieder abgeschafft.
 
Ziemlich genau 3 1/2 Monate Selbstständigkeit liegen nun hinter mir. So langsam spielen sich alle Prozesse ein. Zudem hab ich heute den ersten wegweisenden Einkauf getätigt: Lenovo ThinkCentre für den ersten "Angestellten". Zunächst auf Freiberuflicher Basis arbeitet er mir 2-3 Fälle im Monat zu. Diese sortiere ich vorher als Kategorie "Fleißarbeit" aus. Die Ausarbeitung muss ich natürlich dann kontrollieren, ich kenn den Kollegen jedoch aus frühere Zeiten und schätze ihn als sehr kompetent ein. Er hat nur aus privaten Gründen das Tätigkeitsfeld hauptberuflich gewechselt und freut sich über die nebenberufliche Tätigkeit / den Extraverdienst.
 
Nun im Oktober ist meine dreistufige Anhebung von ursprünglich 5022€ Bruttomonatsgehalt, mit dem ich letztes Jahr im März angefangen bin, nun endgültig auf 5730€ angekommen. Dies war aufgrund unseres neuen Entgeltrahmentarifs so in drei Stufen möglich, der letzte Sprung von April bis Oktober war nun finanziell der größte seit der Bekanntgabe der Rolleneingruppierung letztes Jahr im November.

Tarifverhandlungen stehen nächstes Jahr auch wieder ins Haus.

Mein Vorgesetzter und ich arbeiten gerade stark daran mich in 1-2 Jahren in die nächste und somit letzte Tarifgruppe zu bekommen, indem wir seine Directs reduzieren und diese mir unterstellen. Was auch Sinn ergibt, da wir im April diesen Jahres ein Insourcing der GF vorgestellt haben, welches abgesegnet wurde. Damit reduzieren wir in den nächsten fünf Jahren ca. 20 Personen die als Dienstleister derzeit fast dauerhaft für uns im Unternehmen arbeiten und züchten uns eigene Mitarbeiter ran, die nach und nach die Dienstleister ersetzen werden. Drei bis vier Personen werden als Dienstleister für die notwendige Flexibilität jedoch verbleiben.

Wir schauen Mal, wie gut das funktioniert und ob man brauchbare Mitarbeiter findet, damit steht und fällt das Ganze. Die Ausbildung startet auch wieder durch, sodass wir diese auch übernehmen werden, sofern sie möchten und einen gutes Bild abliefern.
 
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