[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Dito, bin auch von der Schicht runter und verzichte auf die Zulagen. Ich habe jetzt 37,5h die Woche und Gleitzeit kein Geld der Welt kann diesen Erholungswert ausgleichen.
 
Mit knapp 32.000€ im jahr verdiene ich zwar nochmal deutlich weniger und durch die weggefallene nachtschicht anfang des jahres sind es auch gut 200€ netto im monat die durch die nachtzulage wegfällt aber dafur verzichte ich gerne auf die nachtschicht und mache nur noch früh und spät bei einer 40 stunden woche.
Allerdings steht bis ende des jahres noch Mehrarbeit an, sprich in der Frühschicht 9 stunden und in der spätschicht 8 1/2 stunden sowie noch zwei samstage in der frühschicht wo auch nochmal jeweils 9 stunden gearbeitet wird.

Die Überstunden gehen aber leider nur auf das zeitkonto wo sich inzwischen auch schon wieder 3 wochen urlaub angesammelt haben, darauf würde ich aber am liebsten auch verzichten denn wie hier schon über mir geschrieben wurde ist Freizeit unbezahlbar :)


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Viele vielleicht, aber nicht alle.
Ich verdiene nicht mal 1/3 der 60K Netto/J auf Stunden Basis und das bei 30Std/Woche, im Sommer hatte ich abzüglich Pausen kaum unter 190h/Monat heim eher 200h.

Deswegen bin ich über die Zuschläge richtig froh welche sich jetzt bemerkbar machen. Aber die Gastronomie ist auch ein anderes Pflaster als im Sale oder Consulting.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
 
Dito, bin auch von der Schicht runter und verzichte auf die Zulagen. Ich habe jetzt 37,5h die Woche und Gleitzeit kein Geld der Welt kann diesen Erholungswert ausgleichen.

Ich habe zwar ne 40 Stunden Woche, aber für mich war es allein Erhohlungstechnisch schon ein Erfolg keine Bereitschaft mehr machen zu müssen. Dafür verzichte ich liebend gern auf 700€ Brutto pro Bereitschaftswoche.

Die Schichtarbeit vor 7 Jahren hatte mich da weniger durchgewürftelt, als mitten aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden und dann irgendwelche Server Probleme von Kunden fixxen zu müssen.
 
bei Bereitschaft ist halt immer die Frage wie oft ein Einsatz kommt. Ich bekomme zwar nur 350 € pro Bereitschaftswoche (etwa alle 3 Wochen), hab dafür aber auch nur alle 2-3 Monate mal einen kurzen Einsatz. Da nehm ich das Geld gerne mit. Wobei man natürlich sagen muss das es auch ohne wirklichen Einsatz eine Einschränkung ist, aber das ist ganz gut verkraftbar.
 
Klar ist der Stundenlohn auch sehr interessant als Angabe, allerdings ist am Ende der Betrag auf dem Konto der Entscheidende (meine Meinung). Was bringt es mir, wenn ich nur 36 Std die Woche arbeite, wenig bis keine Möglichkeiten habe mehr zu verdienen, dafür aber einen im Verhältnis höheren Stundenlohn habe? Laut Vertrag habe ich eine 40 Std. Woche, es sind aber immer mind. 45 Std. die ich arbeite. Wenn ich die Wahl habe zwischen 60.000€ Brutto bei 36 Std. und 100.000€ Brutto bei 50Std. würde ich IMMER die 100.000€ Brutto wählen. Dann ist das Haus schneller abgezahlt und es bleibt mehr zum sparen über. Ich habe z.B. letztes Jahr einen sehr guten Verkauf durchgeführt (Bürogebäude, gezeichnete Kaufsumme 10 Mio €, anteilige Prov. ca. 140.000€ Brutto), dafür habe ich 2 Monate lang, ca. 55-60 Std pro Woche gearbeitet. Was interessiert z.B. die Bank bei einem Hauskredit der Stundenlohn? Am Ende zählt der Betrag der von der Firma überwiesen wird.

dein beispiel hinkt, da die mehrstunden mehr als fürstlich erwirtschaftet werden. wenn man 2monate 60stunden woche hat, dafür aber 140.000€ provision abgreift (+normales gehalt), ist die sache ja auch völlig klar... wenn man aber 60 statt 40 stunden arbeitet, aber einfach nur 50% mehr bekommt, ist es die sache einfach nicht wert.

der stundenlohn sagt am ende ja aus, wie "wertvoll" du und deine arbeit ist. provisionen uns co sund ne tolle sache und wenn die wirklich vernünftige werte rausdrücken, sind die mehrstunden gut investiert. für den gleichen stundenlohn aber jeden abend bis 8uhr im büro ist kein leben... 140.000€ sind aber ne echte nummer und interessiert die bank dann schon bei ner hausfinanzierung...
 
Ich würde definitiv die 60 k bei einer 36 Stunden Wochen wählen. 60 K/Jahr sind mehr als ausreichend und ab dann ist Freizeit unbezahlbar.
Würde seit paar Jahren die 50h Woche nehmen, aber einfach nur weil mir meine Freizeit nicht so wichtig ist^^
Aber wenn du Kinder hast und vllt nochmal "neu startest(, weil ist einfach so)", dann nimmt man auch eher die 100k, einfach weil dann 60k "nicht reichen". Das ist sicher Jammern auf gehobenerem Niveau, aber kein Jammern auf hohem Niveau.
Ich würd für ein gutes Gehalt auch ohne Probleme 60h die Woche arbeiten, solang ich 2 Tage die Woche frei hab.

Nur meine Meinung, kann auch gut verstehen, wenn Leute das anders sehen :)
 
ich hab 35h gleitzeit und jetzt schon gar keine lust, wenn das nach meinem studium dann 40h gleitzeit + bereitschaft werden.

schicht oder gar 60h die woche kommen für mich überhaupt nicht in frage.
dann doch lieber 20h und fahrrad fahren anstatt dickem benz.

solange genug geld für alles (inkl hobbies usw.) da ist würd ich jederzeit mehr freizeit bevorzugen. wer lebt um zu arbeiten soll das tun, ich will das genau anders herum haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab 5 Jahre offiziell 45h gearbeitet. Davon 1,5 Jahre 52,5-55h (+ 10-15h Wegzeit hin und zurück) jede Woche (außer Urlaub :fresse:). Joar dazu kam dann noch "ab und an" "Heimarbeit", wenn man eben auf der Arbeit nicht fertig wurde oder sich wo festgebissen hat
Klar, hat mir Spaß gemacht, sonst hätte ich das nicht für das (mein ehemaliges) Gehalt gemacht, weil Überstunden wurden natürlich nicht bezahlt :fresse: ( Von einem Gehalt wie hier gepostet, konnte ich nur träumen..)
Im 6. Jahr hab ich "nurnoch" 40-42h die Woche gearbeitet
Urlaub waren offiziell 24 Tage im Jahr ;)
 
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Hast du denn mal 60h unter der Woche gearbeitet?

Das sind je nach Arbeitsweg ganz schnell mal 13-14h täglich die man nur für die Arbeit außer Haus ist.
Es kommt auf die Tätigkeit an, im Büro sind 40 - 50h/Woche glaube ich zumindest körperlich weniger anstrengend wie mentale. Anders war es bei mir schon sehr häufig innerhalb 3 Tagen 45H im Gastgewerbe was mehr Körperliche Tätigkeiten sind und ja ich hab das mehr als einmal durch.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
 
Hab nen 35 Stunden Vertrag und kann Gleitzeit aufbauen.
Im Endeffekt arbeite ich 40h die Woche kann aber alles abfeiern und will auch nicht tauschen.

Gibt nix besseres als Freizeit.

Ich habe allerdings auch kein Problem in für nen Zeitraum Mal 50h die Woche zu arbeiten.
 
Sehe ich auch so. Wenn du den ganzen Tag nur Papierkram von A nach B schiebt macht es keinen Unterschied ob man 8 oder 10 Stunden am Tag arbeitet. Erholt nach Hause kommst du immer. Da nimmt man das Gehalts plus gerne mit.
Menschen die allerdings permanent mental und vor allem körperlich gefordert sind bezahlen einen hohen Preis dafür, nicht nur aus gesundheitlicher Sicht. Die Zulagen wiegen das meiner Meinung nach keinesfalls auf.
 
Ich zumindest hab keinen HWK Job gemacht, wo meine größte Sorge war wie ich möglichst bequem die 600m vom Firmenparkplatz zur Arbeit komme :fresse:
 
Sehe ich auch so. Wenn du den ganzen Tag nur Papierkram von A nach B schiebt macht es keinen Unterschied ob man 8 oder 10 Stunden am Tag arbeitet. Erholt nach Hause kommst du immer. Da nimmt man das Gehalts plus gerne mit.
Menschen die allerdings permanent mental und vor allem körperlich gefordert sind bezahlen einen hohen Preis dafür, nicht nur aus gesundheitlicher Sicht. Die Zulagen wiegen das meiner Meinung nach keinesfalls auf.
Glaub mir nach einem Wochende 3 Hochzeiten hinter einander bin ich körperlich und auch mental im ars***. Ich werde deswegen aber nie meine freundliche Ader Verlieren. Da gehe ich lieber in einen Wald und schrei die Bäume an.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
 
Fehlt dir schlaf, dass du soviel Stuss laberst?
Wenn du nicht in der Lage bist einen Job zu finden der dir Spaß macht ist das doch nicht mein Problem :fresse:
:hmm:
Es ist im Luxx allgemeine Annahme, dass du einen sehr bequemen Job hast ohne viel Stress.
Und wer hatte doch gleich die dramatische Frage gestellt was für ein Fortbewegungsmittel es für ihn gäbe, damit er nicht den ach so weiten Weg vom Firmenparkplatz laufen muss?
Verträgst du darauf keine humoristischen Anspielungen?
 
Sehe ich auch so. Wenn du den ganzen Tag nur Papierkram von A nach B schiebt macht es keinen Unterschied ob man 8 oder 10 Stunden am Tag arbeitet. Erholt nach Hause kommst du immer. Da nimmt man das Gehalts plus gerne mit.
Menschen die allerdings permanent mental und vor allem körperlich gefordert sind bezahlen einen hohen Preis dafür, nicht nur aus gesundheitlicher Sicht. Die Zulagen wiegen das meiner Meinung nach keinesfalls auf.

Als normaler Angestellter vielleicht aber als Führungskraft kommt man bestimmt nicht jeden Tag erholt nach Hause, warum ist die Burn Out Rate bei Leuten im Büro so hoch? Arbeitest du selbst in einem Bürojob als Führungskraft?
 
nach 8 Stunden Baustelle bin ich zumindest nur körperlich erledigt, nach 8 Stunden in meinem jetzigen Job bin ich quasi nicht mehr aufnahmefähig und würde meist auch einfach nur gern ne Stunde Schlaf holen. Büro Job ist nicht gleich Büro Job.

38.5 Stunden Woche inkl. Gleitzeit (dafür über 2 Stunden pendeln täglich, Vorteil: eigenes Büro und nur Kernarbeitszeiten)

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Zuletzt bearbeitet:
Weihnachtsgeld :banana:

Diesen Monat damit über 8k brutto.. aber mein Monat Elternzeit wird leider angerechnet, daher nur 11/12 vom 13. Gehalt :heul:
 
Weihnachtsgeld :banana:

Diesen Monat damit über 8k brutto.. aber mein Monat Elternzeit wird leider angerechnet, daher nur 11/12 vom 13. Gehalt :heul:

Freut mich auch jedes mal wenn ich über 8 Brutto habe, allerdings schaue ich dann runter zum Auszahlungsbetrag und könnte dann heulen...:heul: Die beste Monatliche Auszahlung die ich letztes Jahr erhalten habe waren ca. 146.000€ Brutto. Geblieben sind mir ca. 71.000€ davon...Kann schon Verstehen, dass einige ihre Gelder ins Ausland verschieben :asthanos:
 
Meine beste lag bei 35t€.
Abzug war natürlich dementsprechend hoch und auch wirklich zum heulen :D
 
Gibt's eigentlich eine Art Index für Dumme, der das P/L-Verhältnis zwischen monatlichen Abzügen und was man dafür vom Staat bekommt, abbildet ?
Würde mich nämlich mal interessieren, denn die Abgabenlast in Deutschland erscheint auf den ersten Blick als sehr hoch, doch es wird ja ganz gerne verdrängt, was man dafür aber auch alles erhält.
 
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