[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Und unterstützt dann noch Vorschläge der Gewerkschaften, bitte auf 30 zu gehen bei vollem Ausgleich.
Manche haben echt nen Pin im Kopp...

Wenn das auf mich abzielen sollte, dann kann ich dich beruhigen.
Habe mit der Automobilbranche 0 am Hut.
Luftfahrt ist mein Ding ;-)



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ich würde eher sagen der Wirtschaft geht es so gut wie noch nie bzw. schon ewig nicht mehr. Wäre natürlich echt doof für alle die dann im ÖD 40 und mehr Stunden abhocken müssen ;)
[emoji23] :bigok:
 
Zeiten können sich auch in der Wirtschaft wieder ändern und als Beamter im öD hat man auch noch gute Vorteile, da arbeite ich gerne 1,5 Wochen die Stunde mehr ;)
 
in kleinen betrieben kommt man mit unter 40stunden/woche auch kaum davon. habe derzeit wegen kind 34stunden woche, damit ich 1 tag die woche die betreuung übernehmen und die frau arbeiten gehen kann (deutlichst lohnenswerter als wenn ich voll arbeite und sie zuhause bleibt, obwohl mein stundenlohnt 5€ höher ist als ihrer).
sobald der kleine in den kidnergarten geht, ist allerdings schluss mit 34stunden woche. darauf bestand der chef. ich empfinde die 34stunden eigentlich als genug und man hat noch was von der zeit/leben. allerdings merke ich aber auch, das ich im betrieb kräftig fehle, da ich am längsten dabei bin in der abteilung und mein wissen von den 2 neuen neuen nicht kompensiert werden können, da denen einfach noch das sehr spezielle fachwissen fehlt.
 
ich würde eher sagen der Wirtschaft geht es so gut wie noch nie bzw. schon ewig nicht mehr. Wäre natürlich echt doof für alle die dann im ÖD 40 und mehr Stunden abhocken müssen ;)
Schieflage der Wirtschaft kann immer kommen. Irgendwann jammern wieder alle rum, spätestens wenn die Absatzzahlen der deutschen Autobauer einbrechen und alle Lieferketten das zu spüren bekommen.. Dann wird geheult bis der Steuerzahler einspringen.

Europa ist in Aufruhr und viele Branchen stehen im Fokus von Ermittlungen oder hängen an brexit und Co..
Aber du hast recht, wer effektiv 40h oder mehr abhocken muss tut mir auch leid.

@mephisto war eher allgemein gedacht.
 
Je nachdem, wo es mich hin verschlägt habe ich dann 40h oder 42h lt Tarif - reale Arbeitszeit liegt eher bei 50+... da bin ich dann besonders neidisch auf die mit weniger oder auf damals, wo ich 40h Gleitzeit hatte...
 
warum fühlt ihr euch eigentlich immer gleich so aufn Schlipps getreten wenn man mal einen öD oder Beamtenwitz macht?

Nur mal so als Hinweis, wenn die deutsche Wirtschaft am Boden liegt ist 1. der €uro ebenfalls am Ende und 2. der Rest von Europa eh schon kollabiert. Was dann mit den Staatsdienern inkl. Pensionen und allem drumherum passiert kannst ja mal bei Griechenland, Portugal oder Spanien nachlesen. Oder meinst du ernsthaft bei 10, 12 oder 15 Millionen Arbeitslosen in DE läufst du jeden früh freudestrahlend und pfeifend auf die Arbeit?
 
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Geht nicht um die gesamte Wirtschaft. Reicht ja wenn VW irgendwann abgewickelt wird oder ThyssenKrupp.

Gibt halt keine Garantie, dass zB ein Autokonzern nicht irgendwann hintenüber fällt. Gibt ja genug Autohersteller auf dem Markt.. Sind halt dann halt ein paar hunderttausende arbeitslos aber die Manager sind im Ruhestand mit Polster.
 
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Und es gibt auch keine Garantie, dass das keine Kettenreaktion gibt und eure Jobs oder Geld dann auch nichts mehr wert ist :d
Oder der Beamtenstatus aufgehoben und abgeschafft wird.

Meine Güte, du hast dich dafür entschieden im ÖD zu sein, jetzt tu aber nicht so, als ob alle anderen morgen ihren Job los sind und du den goldenen Job hast :d
 
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naja, der Markt und der Bedarf an Autos existiert ja weiterhin. Das werden andere Hersteller in DE zu großen Teilen auffangen. Für Wolfsburg wäre es natürlich eine Katastrophe :p

Anders sieht es natürlich aus wenn der Markt wegbricht, aber dann passiert dass was ich oben schon geschrieben hab.
 
@Inso

Mach ich doch garnicht. Ich hab mich bewusst für den ÖD entschieden.
Ist nur anstrengend wenn manche Möchtegern-Karrieristen meinen, das wäre finanziell das Ende der Nahrungskette :fresse: würde ich mehr verdienen wollen, würde ich die Wirtschaft wechseln. Hab ich aber aktuell garkeinen Lust drauf.

Hat halt alles seine Vor- und Nachteile.
 
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Ich kenne auch beide Seiten und hab zumindest für mich festgestellt, dass ich Zeit und ein gutes Arbeitsumfeld mit viel Flexibilität jederzeit einem etwas höheren Gehalt vorziehe. Solange das Geld reicht und ich nicht das Gefühl habe mich ständig einschränken zu müssen, pfeife ich auf die Extrakröten und genieße die freie Zeit, um mein Leben zu leben und das zu tun, worauf ich Lust habe.
 
HWK, den Abgesang auf die Wirtschaft hast du gestartet (mal wieder), nur so zur Erinnerung ;)
 
So ist es. Und zum Thema Gehalt, ich tendiere im Kopf momentan eher zur 28h Woche als zur 40h Woche. Mir ist Freizeit auch wichtiger als Geld, ab einem bestimmten Gehalt.
 
Ich würde den ÖD aktuell auch nicht vermissen wollen, da ist mir der "Luxus" den TV-V gibt einfach zu gut.
 
Ich würde den ÖD aktuell auch nicht vermissen wollen, da ist mir der "Luxus" den TV-V gibt einfach zu gut.

Mir gefällt ja die stufengleiche Höhergruppierung seit dem 01.03.17 am meisten. Zumindest im Bereich VKA.
 
Mit einer 4-köpfigen Familie, bleibt bei mir leider nicht viel übrig. Ich führe jeden Monat ein Haushaltsbuch wo auch jeden Monat theoretisch 300-500€ zum verballern übrig bleiben. Praktisch sieht es aber ganz anders aus, irgendwie fällt immer was an (Kleidung, Geräte usw.), sodass ich am Ende des Monats froh bin dass es nicht ins Minus geht.
 
Mir gefällt ja die stufengleiche Höhergruppierung seit dem 01.03.17 am meisten. Zumindest im Bereich VKA.

Bei mir genau das Gegenteil. Bei uns war seit je her Stufengleich Höhergruppiert. Der neue TV sagt aber dass sich die Zeit bis zur Höherstufung wieder auf null setzt. Da ich jetzt die nächsten Jahre immer höher Gruppiert werde, bleib ich auf meiner Stufe erstmal ein paar Jahre stehen. Die einzige Möglichkeit/Vorteil den es bei uns gibt ist dass eine Höherstufung nur vom Abteilungsleiter abgesegnet werden muss.
 
Ich mag meinen Job prinzipiell auch. Okay ein paar Dinge nerven mich aber im großen und ganzen bin ich zufrieden.

Was ich besonders toll finde ist die Tatsache dass ich nach der Arbeit garnix mehr mit ihr zu tun habe. Hab den Kopf frei bis zum nächsten Tag. Genauso wenn ich Urlaub hab. Meinen Job macht halt derweil ein anderer.

Wenn ich da an meinen früheren Job denke graust es mich. Da kam man nach 2 Wochen ins Büro und auf dem Schreibtisch war kein cm mehr Platz und man war eine Woche mit Aufarbeiten beschäftigt trotz der Tatsache dass ein Kollege die wichtigsten Sachen schon weggearbeitet hatte.

Hab auch schon überlegt von 40 Stunden auf 35 runter zu gehen aber dann hätte ich auch weniger Netto und Überstunden werden bei uns nicht ausgezahlt. Aktuell wenig Personal so käm ich trotzdem auf 40 Stunden die Woche.
 
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Ich mag meinen Job prinzipiell auch. Okay ein paar Dinge nerven mich aber im großen und ganzen bin ich zufrieden.

Was ich besonders toll finde ist die Tatsache dass ich nach der Arbeit garnix mehr mit ihr zu tun habe. Hab den Kopf frei bis zum nächsten Tag. Genauso wenn ich Urlaub hab. Meinen Job macht halt derweil ein anderer.

Das ist auch extrem viel Wert. Stresst mich auch die letzten Urlaubstage, wenn ich daran denke, was mich erwartet, wenn ich wieder ins Büro komm :rolleyes:

Was arbeitest du?
 
Bin jetzt wieder im Einzelhandel. Zu meiner Bürozeit war ich Beamter.

Wer wechselt denn freiwillig von einer Beamtenanstellung in den Einzelhandel? :hmm: Oder warst du zeitlich befristeter Beamter? Das wäre die einzige logische Erklärung die Sinn machen würde. Ich habe damals im Einzelhandel gelernt, daher weiss ich wovon ich spreche.
 
Bin zum Glück kein Beamter und nur angestellt. Weniger Wochenstunden und die Höherstufung ist bei Angestellten nur ne Formalie..
 
Cryptic. Ich stand kurz vor der Verbeamtung auf Lebenszeit als mir bewusst wurde dass ich keine Lust hab den Job die nächsten 40 Jahre zu machen. Wollte wieder mehr direkt mit Menschen arbeiten.
 
Ok. Schwer nachzuvollziehen für mich warum man eine solche Stelle für einen unsicheren, stressigeren Job in der freien Wirtschaft wegwirft. Aber wenn der Drang bei dir so groß war und du keinen Spaß im Büro hattest sei es dir natürlich gegönnt.
Bei mir war es damals andersherum: Wollte so schnell wie möglich aus dem Handel weg. Viel zu wenig Geld für zu lange Arbeitszeiten. Da hat mir einfach die Wertschätzung und die Perspektive gefehlt. Aber hey, so haben wir quasi die Jobs getauscht. :d
 
Bin grad am schauen für n Job bei dem ich viel mit Leuten zu tun habe und m Job bei dem ich meine Erfahrung aus der Verwaltung einbringen kann. Dann könnte ich das mit den Arbeitszeiten ändern und evtl auch bissl mehr verdienen. Mein jetziger Verdienst reicht zwar zum Leben und bissl was sparen aber mehr ist immer gut.
 
Ich weiß nicht wann spätestens ein Absprung nicht mehr möglich ist, aber vll verschlägt es mich auch noch in die Wirtschaft. Einfach aus dem Grund, dass wir nicht langfristig im Pott bleiben wollen, und ich in der Zielgegend nur Kontakte in der Wirtschaft habe.

Noch kann ich aber problemlos wechseln. Hab das Glück, dass meine Stelle meine Ausbildung nicht 'versaut'. Kann jederzeit in die Wirtschaft wechseln und genau das Gegenstück für die Industrie machen.
 
Noch kann ich aber problemlos wechseln. Hab das Glück, dass meine Stelle meine Ausbildung nicht 'versaut'. Kann jederzeit in die Wirtschaft wechseln und genau das Gegenstück für die Industrie machen.

Bullshit labern?
 
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