[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn ein DL dich schon vor "Arbeitsbeginn" mit so einer Aussage versucht hinzuhalten, musst du nur mal hinterfragen, was er wohl machen wird, wenn die Auftragslage etwas einbricht;) Grundsätzlich ist gerade im Automobil-DL Bereich aktuell ein extremer Überschuss an Anbietern vorhanden, weshalb die Unsicherheit welche Projekte kommen sehr groß ist. Das ist hierbei auch Standort-/ OEM-unabhängig.
Ist das eine "Leiharbeiter"-Stelle oder Inhouse beim DL als normaler Entwicklungsingenieur?
 
Ist es irgendein Entwicklungsdienstleister? Falls ja, kann es tatsächlich sein, dass die einfach nur warten bis sie ein Projekt bekommen, wo Personalbedarf besteht. Ob man da allerdings dann Lust drauf hat ist eine andere Sache ;)

Generell ist es in der EDL-Szene ja gerade eher so, dass hier tatsächlich mal sowas wie Fachkräftemangel herrscht. Sprich: Aufträge in Mengen da, nur Personal ist schlicht nicht zu bekommen. Und etliche Projekte werden von OEMs ja auch deshalb ausgeschrieben/ausgelagert weil es schlicht keine Spezialisten verfügbar sind - und vor allem so kurzfristig wie manche Projekte den Bedarf erkennen lassen.

In der Consultingszene hab ich jetzt mittlerweile so Geschichten mitbekommen, dass Projekte gerne mal ein dreiviertel Jahr laufen, nach 3 Monaten wird Verstärkung "unbefristet" eingestellt, mit dem Ende des Projekts endet die Probezeit und damit auch das Beschäftigungsverhältnis des halben Teams.
 
In der Consultingszene hab ich jetzt mittlerweile so Geschichten mitbekommen, dass Projekte gerne mal ein dreiviertel Jahr laufen, nach 3 Monaten wird Verstärkung "unbefristet" eingestellt, mit dem Ende des Projekts endet die Probezeit und damit auch das Beschäftigungsverhältnis des halben Teams.
sowas spricht sich rum und irgendwann kommt halt keiner mehr, oder nur noch die schlechten oder diejenigen, die das selber widerrum ausnutzen. bei alg1 muss man bei sowas dann auch nicht mehr anfangen. demzufolge gibts dann nur noch die gut ausgebildeten hartz4'ler. die kann man fix an 1 hand abzählen :)
 
Man muss halt sehen, dass es bestimmte Studiengänge gibt, die deutlich mehr Kapazitäten besitzen als es die Wissenschaft oder die freie Wirtschaft je brauchen werden. Das sorgt in den Bereichen für Arbeitsbedingungen jenseits von Gut und Böse, weil es schlicht einen niemals endenden Strom an Verzweifelten gibt.

Ich bin ja froh, dass mein Mitarbeitergespräch locker mit +4,5% mehr Gehalt zu Ende gegangen ist... :) Im Nachhinein gesehen hätte ich noch höhere Wunschvorstellungen äußern können und evtl. noch mehr raushandeln. Nur bin ich mit dem Status Quo schon recht zufrieden, der Leidensdruck "ich brauch mehr Geld" oder Ähnliches ist schlicht nicht vorhanden.
 
Tja ich hab mich nicht nur für den Umweltschutz entschieden weil eine intakte Umwelt mehr wert ist als das schnelle Geld, sondern weil es da auch wenig Interessenten und garantiert auf die nächsten Jahrzehnte mehr als genug Jobs gibt.
 
Update von mir:

Habe telefonisch eine Zusage als Projektleiter bekommen. Das freut mich schon mal sehr :-) Urlaubsbedingt werden die Konditionen bzw. ein Vertragsangebot Anfang August besprochen.

Da werde ich dann die erwähnte Gehaltserhöhung nach der Probezeit einbringen. Bin gespannt.
 
Bin Berufseinsteiger (M.Sc. Fahrzeugmechatronik & M.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen, 3 Jahre Praktika/Werkstudent/Abschlussarbeiten in der Branche).

Mache gerade dort, bei einem kleineren Automobilzuliederer in NRW, meine Masterarbeit und hatte mich intern beworben.

Habe 50-52k € genannt, wobei ich mittlerweile sicher bin, dass da mehr gegangen wäre, weshalb ich die Gehaltserhöhung nach der Probezeit ins Spiel bringen werde.
 
hört sich doch ganz solide an :)
also bei mir in der firma gabs nur 100€ mehr nach der probezeit.
 
Tja ich hab mich nicht nur für den Umweltschutz entschieden weil eine intakte Umwelt mehr wert ist als das schnelle Geld, sondern weil es da auch wenig Interessenten und garantiert auf die nächsten Jahrzehnte mehr als genug Jobs gibt.
Da immer mehr Firmen Iso 14400 machen, dürfte das wohl zutreffend sein.
In einigen Branchen ist der Umweltschutz sogar Zukunfsgrundlage ;)
Update von mir:

Habe telefonisch eine Zusage als Projektleiter bekommen. Das freut mich schon mal sehr :-) Urlaubsbedingt werden die Konditionen bzw. ein Vertragsangebot Anfang August besprochen.

Da werde ich dann die erwähnte Gehaltserhöhung nach der Probezeit einbringen. Bin gespannt.
Glückwunsch. Sieh bei dem Job auch zu, dass se dir einiges an Schulungen spendieren.

GPM Zertifikat Projektmanagement, Führen von Teams ohne Vorgesetzten Funktion, Produkthaftungsschulung, und wenn du für VW arbeitest, Formel Q Schulung ;)

Letztere ist in dem Bereich sehr wichtig und lässt dich den Kunden "VW" (auch als Gruppe/Konzern) besser verstehen.
 
Generell ist es in der EDL-Szene ja gerade eher so, dass hier tatsächlich mal sowas wie Fachkräftemangel herrscht. Sprich: Aufträge in Mengen da, nur Personal ist schlicht nicht zu bekommen. Und etliche Projekte werden von OEMs ja auch deshalb ausgeschrieben/ausgelagert weil es schlicht keine Spezialisten verfügbar sind - und vor allem so kurzfristig wie manche Projekte den Bedarf erkennen lassen..
Mag sein, dass ein gewisser Fachkräftemangel da ist... gerade in Richtung Elektromobilität und Fahrzeug-Vernetzung... selbst in unserem "klassischen" Entwicklungsbereich sind schwer Leute zu finden... vor allem vor dem Hintergrund, dass der Frauenanteil deutlich gesteigert werden soll. Wir haben sogar Probleme Praktikanten zu finden.
Fremdvergaben haben aber meist noch einen ganz anderen Hintergrund: Es ist billiger.
Ein großer OEM zahlt sehr hohe Löhne, da ist quasi jede kleinere Firma günstiger... auch interne Tochterfirmen. Außerdem muss so die eigene Mannschaft nicht aufgestockt werden, denn Festanstellungen sind teuer und wenns nicht mehr so gut läuft, wird man die Leute nicht los.
Vor diesem Hintergrund kann ich die Menschen nicht verstehen, die bei einem großen OEM arbeiten und ständig mehr Geld fordern. Wir verdienen so gut (da bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen)... noch mehr zu bekommen, bedeutet am Ast zu sägen auf dem man sitzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Nettogehalt würde demnächst weniger, obwohl ich deutlich mehr verdiene... Grund: Firmenwagen.
Hab 92km Arbeitsweg und der Wagen darf einen BLP von 80.000€ haben. Bin noch am überlegen den Wagen überhaupt zu nehmen. Derzeit fahre ich recht günstig.
Muss man wohl mal berechnen unter Einbeziehung der möglichen Lohnsteuerermässigung, ich hab ja auch ein paar Werbungskosten ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
naja, also Firmenwagen ist schon was feines, aber wenn bei dir die 0,03er Regelung greift sind das ja mal fix 3t€ die du zusätzlich versteuern musst. Das tut schon weh...
Falls es für dich in Frage kommt: Die Finanzämter erkennen scheinbar mitlerweile die Bahncard 100 an, Bekannter von mir in einer ähnlichen Situation fährt jetzt mit dem Zug zur Arbeit und mit dem Firmenwagen zu den Kundnen, je nachdem. Spart eine ganze Menge Steuern...

edit: falls das nicht machbar sein sollte, BLP optimieren wie nur irgendwie möglich... Dann würd ich mir auch den Superb statt der E-Klasse überlegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir hatten vor kurzem einmal einen Vortrag bei uns in der Firma, weil die jetzt auch ein Mitarbeiterleasing eingeführt haben. Damit können auch normale Mitarbeiter bis zu 20% ihres Bruttogehalts in einen Wagen investieren (Full-Service Leasing, also alles incl. Sprit ist drinnen, aber der MA zahlt halt alles via Entgeltumwandlung).

Da haben die klip & klar gesagt, egal ob "richtiger" Dienstwagen oder dieses MA-Leasing, ab 30 km einfacher Weg zu Arbeit sollte man das wirklich überlegen, denn dann zahlt man meistens drauf. Des Weiteren, je niedriger der BLP des Wagens, desto besser für dich.

Die Frage ist, könntest du ggf. einen Home-Office Vertrag bekommen? Denn dann brauchst du nur die 1% vom BLP versteuern und die 0,03 pro km einfacher Weg würden entfallen.
 
Bei 92km ist das schon hart, ich hätte bei meiner alten Firma schon bei 39km sehr genau überlegt. Und dass, wo da nur Skoda Oktavia üblich waren.
 
Naja, tue mich derzeit noch schwer eine korrekte Rechnung aufmachen.
Mein derzeitiges Auto habe ich bar bezahlt, allerdings hat der Wagen 140.000km runter. Bei 200.000 wollte ich ihn sowieso abgeben, das sind nichtmal 2 Jahre.
Er muss jetzt gewartet werden und dann noch 2x, grob 1500€ insgesamt. Reifen 1x rundum 800€, Steuer + Versicherung war glaube ich etwa 1.300€ Jährlich.
Sprit grob 4.500€ pro Jahr.
Der Wertverlust wird noch etwa 7.000€ betragen.
Vergesse ich dabei irgendwas?
 
bei einen 80.000€ auto zahlst du bei über 90km einfacher arbeitsweg locker über 3000€ im monat :) das kann nicht lohnen. dafür fährste dann aber auch sehr exquisit. musst halt auch bedenken, das du in 2jahren alleine schon für die fahrten zur firma fast 100.000km runter genudelt hast.
 
800€ über 1% Regelung und nochmal 2.200€ über die Wegepauschale.
Nettodifferenz ist 1.300€
 
Das klingt schon realistischer.

Mit nem ~45k A4 sähe die rechnung wieder ganz anders aus...
 
So, dich kostet das Auto demnach 15600€ im Jahr, für ein Auto der 80.000€ Klasse, alle 1,5-2 Jahr neu nehme ich an, keine Kosten für Reifen, Wartung und co...

Rechne daß mal für Privat aus. Da sind mal locker 8000€+ Wertverlust im Jahr dabei, Sprit, Versicherung, Steuer und mehr.

Da kommst du locker aufs gleiche.
Nimmst du privat aber nur n 25.000€ Auto, verschiebt sich alles.

Du musst also 2 Rechnungen gegenüber stellen.
Privatwagen gegen Dienstwagen, wobei du bei beiden schon wissen musst wie du vorgehen willst.
Vorteil privat ist, dass du nen Jahreswagen rechnen kannst, und Dienstlich immer an die Preislisten gebunden bist.

Mit 1300 im Monat finanziere ich mir privat nen kleinen Diesel, versicher den und habe alles andere drin, und komme trotzdem mit nem Plus von 500-600€ raus, natürlich mit deiner KM-Leistung.
 
8k im Jahr Werverlust bei ner 80k schleuder die 50tkm im Jahr bewegt wird?
Glaube damit kommste nit hin :d
 
Darum steht da ein +

Die 8k dürften schon beim rumstehen passen, die km Maße ich mir aber, ohne Kenntnis des Autos nicht an, zu beurteilen.
 
Die Rechnung geht ja nur für einen Newagen zu Gunsten des Firmenwagen aus.
Ich fahre jedoch einen Gebrauchtwagen, den ich für tatsächlich 25.000€ gekauft habe, ist ein 3 Liter V6 Diesel, also teuer in Versicherung und Steuer.
Ich habe nun alle Kostenfaktoren reingenommen die mir einfallen, und einige Positionen großzügig angenommen ( Wartungsmaterial ) und komme auf 803€ pro Monat, die mich meine derzeitige Lösung kostet. Werbungskosten sollten ja in beiden Fällen gleich sein. Bestimmende Faktoren sind Wertverlust und Sprit.
Ein A4 Firmenwagen hatte mich mal 960€ im Jahr gekostet, Listenpreis waren 48.000€. Da wird mir übel....

Was unberechenbar ist sind eben die Reparaturen, mit einem Mercedes hab ich mich mal voll auf die Nase gelegt. Ich plane ungefähr bis 220.000km mit einem Wagen, die Strategie war bisher den Wagen mit ca 60.000km zu kaufen, noch 4 Jahre zu fahren und dann was Anderes zu kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist das nur in der oberen Klasse so.

Ich bin z.B. privat bei Hyundai gelandet, da ist selbst neu preislich oft interessant, zumal 5 Jahre Garantie ohne KM Begrenzung interessant sein könnten.

Was du da nicht bekommst, ist halt alles was unter "premium" fällt. Dafür hat man für 28-30 t€ halt nen Reisekombi oder n mittelklasse SUV und zumindest für die normale Fahrweise alles an Bord.

Es ist eine Rechnung, die jeder individuell machen muss.

Wenn aber ca. 800€ gegen ca. 1300€ stehen, halte ich die Entscheidung für extrem einfach.
 
Ein wenig OT, aber für mich sind Autos auch Hobby, ich lasse mich das gern etwas kosten, allerdings nicht unnötig.
Die 80.000€ BLP entsprechen der Fahrzeugkategorie die ich mir vorstelle, allerdings eben gebraucht. Und selbst damit scheine ich noch deutlich besser wegzukommen, wenn man für den Wertverlust auf 4 Jahre ca 16.000€ ansetzt.
Es ist schon arg lächerlich, dass für eine Versteuerung des Geldwerten Vorteils nicht auch der Zeitwert herangezogen wird. Die Firma schreibt die Kiste über 3 Jahre ab, ich ziehe sie voll durch...
 
naja das 80000€ auto ist nach 4jahren doch reif für den export mit lockerflockig 250.000-300.000km (knapp 200.000€ sind ja nur dein arbeitsweg, firmenfahrten also mit 25.000 km im jahr eher knapp bemessen). also müssen die 80.000euro über 4jahre auch abgeschrieben werden, da ein 4jahre alter 300.000km bock nicht mehr allzuviel wert ist. normal wird früher getauscht, häufig ja so bei 120.000-150.000km rum, damit die kiste noch nen wert hat.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh