[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn das Geld entwertet wird fahren aber (die richtig ausgewählten) Firmen nicht gegen die Wand. Klar kann die auch pleite gehen, aber dann hat man halt nicht richtig ausgewählt.

Und das kostet Zeit. Wer die nicht hat oder sich nehmen will muss halt damit leben das sein gespartes Geld immer mehr an Wert verliert.
 
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Mir gehts weniger um die Zeit als um das Thema. Finanzen und Wirtschaft finde ich einfach tödlich langweilig. Wobei die Zeit auch zum Problem werden kann, wenn ich mich in Finanzmärkte etc. richtig einarbeiten will. Da gehen dann locker ein paar Jahre drauf.
 
Zum anderen nennst du Aktien: Ob jetzt in irgendeinem Computer steht "Hat x€ auf dem Konto" oder "Hat x Aktien von y" macht keinen Unterschied. Wenn die Firma gegen die Wand fährt, ist auch das schnell nix mehr wert.

Man muss lediglich genug Streuen und das Risiko wird stark minimiert.

Gerade um sein Geld effizient anzulegen eignen sich Wertpapiersparpläne auf ETFs enorm gut.

Dazu eine Gewisse Summe frei verfügbar auf dem Tagesgeldkonto und eine Reserve in Echtgold anlegen. Viel sicherer und dazu rentabler kann man sein Vermögen nicht aufbauen.
 
Man muss lediglich genug Streuen und das Risiko wird stark minimiert.

Gerade um sein Geld effizient anzulegen eignen sich Wertpapiersparpläne auf ETFs enorm gut.

Dazu eine Gewisse Summe frei verfügbar auf dem Tagesgeldkonto und eine Reserve in Echtgold anlegen. Viel sicherer und dazu rentabler kann man sein Vermögen nicht aufbauen.
Gold ist viel zu volatil um es als sichere Reserve laufen zu lassen
 
Immer wieder interessant zu hören, wie die Menschen an Dingen hängen, die inhärent wertlos sind. Dazu zählt nicht gedecktes Geld immer. Geld auf dem Tagesgeldkonto ist nicht mal gesetzliches Zahlungsmittel. Das ist überhaupt nichts wert. Momentan kann an das abheben und in echte Geldscheine umtauschen. Das ist aber, wie man in Zypern schon sehen konnte, nicht immer sicher. Das System, in dem wir leben, funktioniert nur, weil die Menschen darauf vertrauen, dass Geld an sich einen Wert hat, ihn in auch in Zukunft behält und man es uneingeschränkt von der Bank wieder bekommt. Ich glaube nicht, dass das in den nächsten 30 Jahren immer wahr sein wird.

Man muss ja nicht 100k€ unters Kopfkissen legen. 5k€ sind aber als Notgroschen sicher nicht falsch und den Zinsausfall auf den Betrag kann man recht gut verkraften. 100k€ auf einem Tagesgeldkonto oder als Festgeld sind für einen Privatmann allerdings sehr riskant.

Natürlich können Sachwerte im Kurs fallen und man muss sich auch damit beschäftigen. In den letzten Jahren sind sie aber fast durchgehend im Wert gestiegen. Man könnte auch sagen, in den letzten Jahren ist das Geld stetig im Wert gesunken. Da wir die Geldmenge immer weiter erhöhen, sehe ich keinen logischen Grund, warum sich das ändern sollte. Wer in den letzten 5 Jahren auf ein Haus gespart hat, konnte sicher nicht so schnell sparen, wie die Preise gestiegen sind.

Selbst wenn ein Sachwert 50% des Wertes verliert (da muss man schon ziemlich ins Klo gegriffen haben), so wird er doch nie wertlos. Geld wird irgendwann sicher wertlos und das wahrscheinlich auch noch plötzlich und ohne Vorwarnung.
 
Aber wenn du es in Fonds steckst weißt du auch nicht ob der Wert hinter den (teilweise völlig losgelösten) Börsenzahlen stimmt...

Warum kaufst du keine Grundstücke? Sofern ich das verstanden hab sparst du ja nicht auf was bestimmtes.
 
Aber wenn du es in Fonds steckst weißt du auch nicht ob der Wert hinter den (teilweise völlig losgelösten) Börsenzahlen stimmt...

Warum kaufst du keine Grundstücke? Sofern ich das verstanden hab sparst du ja nicht auf was bestimmtes.

Die Frage, die ich eigentlich stelle ist: Was macht man eigentlich mit dem, was vom Gehalt übrig bleibt?

Die meisten Leute legen es in irgendwelche Sparverträge, Tagesgeldkonten oder Lebensversicherungen, weil sie glauben, dass das die sichersten Anlagen sind. Sie können schließlich zumindest von der absoluten Zahl her nicht weniger wert werden. Sie machen sich aber zu wenig Gedanken, was der eigentliche Wert von unserem Geld ist. Bei jedem Fonds kann man genau nachsehen, in was er investiert ist bevor man sein Geld anlegt. Man kann auch selbst Aktien oder Immobilien kaufen. Man weiß zumindest immer, was man hat. Bei Geld hat man eine Zahl auf einem Konto.

Als ich noch Student war, war mir das auch alles ziemlich egal. Ich hatte keine wirklichen Ersparnisse und musste von dem, was ich hatte, komplett leben. Die Frage, was ich denn mit den Überschüssen mache, hat sich nicht gestellt und ich habe auch nicht wirklich drüber nachgedacht. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Wenn man sich fragt, was Geld eigentlich ist und wie es entsteht, dann kann man leicht den Glauben in ein langfristig stabiles System verlieren. Hat man den mal verloren, dann versucht man nur das Notwendigste an Geld zu halten und den Rest anderweitig zu investieren. Wenn mehr Leute auf die selbe Idee kommen, dann sinkt der Wert des Geldes immer weiter und alles andere wird teurer.
 
Wenn unser Geld nicht mehr wert sein sollte, ist alles zu spät - da nützen die 500 Euro Weinflaschen im Keller auch nix mehr ..
 
Deswegen Stangenweise Zigaretten horten, man weiß ja das diese im Krieg eine Währung darstellen! ^^
 
Würde eher sagen Wissen und Fähigkeiten sind die einzig sicheren 'Güter'.
Wenn du weißt wie du an sauberes Wasser kommst oder sauberes Wasser 'machen' kannst und wie du Nahrungsmittel produzierst..

Und klauen kann man sie dir auch nicht.
 
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Gold ist viel zu volatil um es als sichere Reserve laufen zu lassen

Gold hat einen entscheidenden Vorteil: Denn es wird niemals wertlos sein. Klar unterliegt es Schwankungen, dennoch es soll ja lediglich als Reserve dienen und hoffentlich nie berührt werden.
 
Um es wirklich als sicher im sinne von Geld verliert seinen Wert zu handhaben muss man es sich aber dann in ein Schließfach packen oder daheim im keller bunkern.
Ansonsten sind es auch nur nullen und einsen in irgendeinem EDV System
 
Gold hat einen entscheidenden Vorteil: Denn es wird niemals wertlos sein. Klar unterliegt es Schwankungen, dennoch es soll ja lediglich als Reserve dienen und hoffentlich nie berührt werden.
Das hab ich auch nicht behauptet. Aber würdest du wirklich Geld investieren als Sicherheit/Reserve mit der Gefahr hin das diese weniger wert ist?

Gold ist sicherlich nicht schlecht, aber leider existiert immer noch der Glaube Gold sei die wertstabilste Anlage.
 
Warum ist Gold niemals wertlos?

Gold wird doch nur mit dem Gegenwert einer Währung "wertvoll".

Ansonsten besteht der Wert des Goldes nur in Form von Schmuck (ob der bei einer Apokalypse wirklich bedeutungsvoll ist ist fraglich) oder solange wirklich alle Gold als wertvoll betrachten. Ansonsten ist es nur ein Metall, das zumindest von seinen metallischen Eigenschaften nichtmal sonderlich interessant ist weil zu weich.
 
Afaik brauchste Gold für Elektronik. Aber hast schon recht...

...und was, wenn wir auf einmal Gold künstlich herstellen können? Oder unerwarteterweise doch in den Weltraum expandieren, wo der Kram vielleicht auf irgendwelchen Asteroiden in aberwitzigen Mengen rumliegt? Schwupps, schon isses wertlos...
 
Irgendein Prof in einer Grundvorlesung (Werkstoffe oder sowas) hatte mal erwähnt, dass auf der gesamten Erde, inkl Erdmantel, Kruste, Meere usw angeblich soviel Gold vorhanden sei, dass man das Festland aller Kontinente mit einer halben Meter dicken Goldschicht überziehen könnte.
 
Warum ist Gold niemals wertlos?

Gold wird doch nur mit dem Gegenwert einer Währung "wertvoll".

Ansonsten besteht der Wert des Goldes nur in Form von Schmuck (ob der bei einer Apokalypse wirklich bedeutungsvoll ist ist fraglich) oder solange wirklich alle Gold als wertvoll betrachten. Ansonsten ist es nur ein Metall, das zumindest von seinen metallischen Eigenschaften nichtmal sonderlich interessant ist weil zu weich.
Nach einer Apokalypse sind Kartoffel mehr wert als Gold ;)



Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
Afaik brauchste Gold für Elektronik.
Da investierst du besser in seltene Erden. Die ersten davon werden Schätzungen nach noch dieses Jahrzehnt zur Neige gehen, da werden die Preise nochmal richtig durch die Decke gehen. Und auch heute schon ist der Goldpreis ein Witz gegen so manchen seltene Erde.
 
Das hab ich auch nicht behauptet. Aber würdest du wirklich Geld investieren als Sicherheit/Reserve mit der Gefahr hin das diese weniger wert ist?

Gold ist sicherlich nicht schlecht, aber leider existiert immer noch der Glaube Gold sei die wertstabilste Anlage.

Von wertstabil kann bei Gold keine Rede sein da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich will jetzt auch apokalyptischen Szenarien spannen in denen Kartoffeln mehr wert sind etc.

Ich möchte nur ausdrücken, dass bei der aktuellen Zinslage es meiner Meinung nach am sinnvollsten ist, wenn man beispielsweise heute fiktiv 100.000 Euro anlegen sollte, die später zur eigenen Altersvorsorge, zwischenzeitliche große Anschaffungen genutzt werden sollen, dann würde mein Modell wie folgt aussehen:

- 10.000 Euro in Gold
- 10.000 Euro locker im Tagesgeld
- 80.000 Euro in Aktien/ETF gut gestreut

(Man kann diese Werte natürlich variieren wenn man mehr Liquidität braucht auch 20K/20K/60K sind denkbar, hängt aber eben vom Anleger ab)

Somit verfügt man über Reserven die in den nächsten Jahrzehnten nicht von der Inflation aufgefressen werden, sondern im Gegenteil sich mehren aber gleichzeitig relativ "schnell" (klar abhängig von der Marktlage) verfügbar sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist bewusst, dass ich hier eine sehr konservative Haltung vertrete, aber ich hab die letzten 15 Jahre schon bei einigen Personen im unmittelbaren Umfeld erlebt, wie massiv Verluste an der Börse sein können, und sehe das daher ein wenig kritisch, vor allem Jetzt noch irgendwas mit Aktien anzufassen.
Ja, mir sind die Zusammenhänge mit der Niedrigzinspolitik bekannt und nein, ich behaupte nicht davon mehr Ahnung zu haben wie andere, aber einfach wenn ich mir das Historische Chart anschaue, entwickel ich die Meinung, da passiert bald was, und das wird nicht schön.

dax Entwicklung seit 1959 | finanzen.net
 
und sehe das daher ein wenig kritisch, vor allem Jetzt noch irgendwas mit Aktien anzufassen.

Die Niedrigzinsphase wird noch eine Weile anhalten, was sich wiederum positiv auf die Aktienkurse auswirkt.

Es kann m.E. nur die logische Konsequenz aus Basel und Solvency sein.
 
Mir ist bewusst, dass ich hier eine sehr konservative Haltung vertrete, aber ich hab die letzten 15 Jahre schon bei einigen Personen im unmittelbaren Umfeld erlebt, wie massiv Verluste an der Börse sein können, und sehe das daher ein wenig kritisch, vor allem Jetzt noch irgendwas mit Aktien anzufassen.
Ja, mir sind die Zusammenhänge mit der Niedrigzinspolitik bekannt und nein, ich behaupte nicht davon mehr Ahnung zu haben wie andere, aber einfach wenn ich mir das Historische Chart anschaue, entwickel ich die Meinung, da passiert bald was, und das wird nicht schön.

dax Entwicklung seit 1959 | finanzen.net

Das Diagramm zeigt aber auch, vorausgesetzt man hat nicht in den letzten Mist investiert oder einfach nur Pech gehabt: Egal wann und für welchen Preis man gekauft hat, im Minus ist man nicht, da der Dax höher als zuvor steht. Sollte er jetzt massiv verlieren wird er in ein paar Jahren trotzdem höher stehen. Man hat halt nur ein Problem wenn man das Geld zwischendurch benötigt und kann damit nicht noch günstiger als heute einsteigen.
 
Das Diagramm zeigt aber auch, vorausgesetzt man hat nicht in den letzten Mist investiert oder einfach nur Pech gehabt: Egal wann und für welchen Preis man gekauft hat, im Minus ist man nicht, da der Dax höher als zuvor steht. Sollte er jetzt massiv verlieren wird er in ein paar Jahren trotzdem höher stehen. Man hat halt nur ein Problem wenn man das Geld zwischendurch benötigt und kann damit nicht noch günstiger als heute einsteigen.

Richtig ein gut gestreutes Investment in gut laufende Unternehmen ist nicht so unsicher wie viele denken.

Wer in eine Bank geht und sich dort beraten lassen will hat selbst schuld. Aktien sind ein Thema mit dem man sich beschäftigen muss. Wenn man diesen Einsatz bringt ist ein Investment langfristig ziemlich ungefährlich. Wichtig ist eben, dass das Geld nicht stets verfügbar sein muss. Dann ist man mit Aktien falsch gelegen. Man muss schon einen Puffer haben um nicht in einer Krise verkaufen zu müssen.
 
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