[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wir sollten hier ein gewissen Ton und Anstandsniveau führen. Sollte doch drin sein. Weiter machen.
 
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In Indien erkranken jährlich Tausende Jugendliche an grauem Star und erblinden weil das Geld für eine op nicht da ist. Als Jesus der Neuzeit müsste er eigentlich seinen Rechner (der durchaus einige tausender Wert ist) verkaufen und helfen, denn die Augen op kostet umgerechnet 50€ und ein Mensch behält dadurch seine Sehkraft... Oder zumindest die total unnötige Wasserkühlung verkaufen, reicht auch für einige OPs . Aber das geht ja nicht :)
Aber so ist es und war es schon immer. Sprüche Klopfer hast du überall. Heute ist er der Gutmensch, am Wochenende haut er nen fuffy im Club für Alkohol weg (auch wenn gleich kommt, dass er weder raucht noch trinkt)

Es gibt ja auch Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß. Ihr tut ja so, als ob es zwischen dem Jesus- und dem Scrooge-Modus gar nichts gibt. Es ist imho nichts Verwerfliches daran, nach Wohlstand zu streben, solange man's halt nicht übertreibt und zum totalen Arschloch wird. Kein Mensch alleine kann was gegen all die Probleme auf der Welt tun, aber wenn jeder ein bisschen was macht, dann ist das okay.
 
Philosophischer Einwurf: bei allen hier bis auf ein, zwei Ausnahmen, kommt die Unzufriedenheit von innen, und nicht, weil es euch/uns tatsächlich schlecht geht, oder wir uns einschränken müssen. IdR geht's hier darum, dass man mehr haben könnte, wöllte oder sollte. Kapitalismus mit Wachstumsmaxime als Systemimmanenter Selbstzweck ftw...
 
Es gibt ja auch Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß. Ihr tut ja so, als ob es zwischen dem Jesus- und dem Scrooge-Modus gar nichts gibt. Es ist imho nichts Verwerfliches daran, nach Wohlstand zu streben, solange man's halt nicht übertreibt und zum totalen Arschloch wird. Kein Mensch alleine kann was gegen all die Probleme auf der Welt tun, aber wenn jeder ein bisschen was macht, dann ist das okay.

Sehe ich genauso. Extremer Einwurf auf extremen Post von dem Kerl ;)
 
Wie alle immer fordern das man die ganze Welt rettet wenn man mal was vernünftiges macht. Mit der Einstellung wird das nie was.
Geht ihr dann auch nicht wählen oder? Denn alleine bringts ja nix.
 
[...] deine lebensmittel die im überfluss sind lieber vergammeln lassen statt was abzugeben und evtl leben "zu retten" usw. [...]
Das ist der ist-zustand.

Schau mal wie viel Essen weg geschmissen wird, weil wenn es um 20 Uhr keine 10 Sorten Brot mehr in der Bäckerei hat, sind das ja schon fast kommunistische Zustände und da fangen ja alle an durch zu drehen. Das dann deshalb in Afrika paar Leute verhungern wird gekonnt verdrängt.

Und dann kommen noch irgendwelche Heuchler an und reden sich was ein. Aber auf den aktuellen Überfluss hier verzichten wollen sie trotzdem nicht.

Ich würde die Leute nicht so arg ausbeuten, dass sie verhungern, aber lieber kaufe ich mir einen 2. Privatjet, als dass meine Angestellten ihren 10 Jahre alten Golf ersetzen können.
 
Ich denke nicht, dass das ins Thema gehört. Geht ins Weltgeschehen damit.
 
Wenn wir nix zu fressen hätten würden hier sicher auch bal zustande wie in afrika herrschen

Gesendet von meinem GT-I9505 mit der Hardwareluxx App
 
Afrika mit Europa zu vergleichen ist ja schon mal ein starkes Stück.
Dort unten wird es nie, nie niemals nie Frieden geben.
Man muss sich ja nur ansehen wie die Landesgrenzen gezogen wurden.
Da werden noch einige Hände abgehackt.
Noch dazu hat die restliche Welt doch gar kein Interesse, dass sich Afrika selbst ernährt.

Aber alles SEHR OT!
 
Ahja "die Menschen" bekriegen sich gerne...

Ach ne, sind ja die pösen pösen Großkonzerne *Aluhut aufsetz*

Mal zum Thema zurück...was macht ihr mit eurem gesparten Geld? Lasst ihr das einfach auf dem normalen Konto (wo auch Gehalt draufgeht, Miete abgezogen wird...), packts manuell oder automatisch auf ein Tagesgeldkonto/Sparbuch oder Bar unterm Kopfkissen?
 
Also ich habe 2 Ziel-Sparpläne, da gehen mtl. jeweils 150€ drauf.
Zusätzlich wird mtl. alles über 1500€ vom Giro auf mein Tagesgeldkonto überwiesen.

Bei größeren investitionen greif ich auf das Tagesgeldkonto zurück. Sollte ich in
eine Notsituation geraten, kann ich einen, oder auch beide Sparpläne auflösen.

Ansonsten sollen die natürlich möglichst lange laufen.

Dann hab ich noch Mitarbeiteraktien am laufen, die sich durch die Dividende
mittlerweile selber jährlich vermehren und einen Bausparer.
 
Bei uns geht momentan alles ins Haus, nebenbei sparen wir auf dem Tagesgeldkonto für ein neues Auto. mehr als 5000€ Puffer für außerplanmäßige Dinge werden wir nicht einplanen denk ich.

free
 
Wir haben ein Girokonto und da kommt alles drauf und fertig
 
Ich spare immer auf einem separaten Konto das was am Monatsende über bleibt, was es zu den Feiertagen gibt und was ich als Student mir selber verdiene.
Sobald ich mir dann mal was Kaufen möchte wie Klamotten oder andere teurere Sachen wie heute z.B. einen Schlafsack geh ich an das Geld.

Müsste auch ein Tagesgeldkonto sein, finde das recht gut ein 2. Konto zu haben.
 
Rücklagen auf einem Tagesgeldkonto auf das auch 200€/Monat für mein Auto fließen. Dann noch 20€/Monat auf einen Bausparer und 500€/Monat in Fondsparpläne.
Auf dem Girokonto liegt nur das Geld was ich jeden Monat brauche + ein kleiner Puffer für die Kreditkarten Abrechnung.
Ich würde immer die Überschüsse rentabler anlegen als es auf dem Girokonto der Fall ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber der Überschuss ist meistens ja kleiner als 200€ (auch wenn es am Jahresende in Summe einiges sein kann) bringt es derzeit ja quasi nichts an Zinsen, egal wo man es anlegt.
Aber im Grunde hast du schon recht.
 
So, nächsten Schritt auf der Karriereleiter erklommen, bleiben noch zwei und demnächst ca. 700€ mehr im Monat übrig. Bald verdien ich so viel wie ein 24-Jähriger Ingenieursabsolvent (wenn man einigen Posts hier glauben darf ;) )
 
Aber der Überschuss ist meistens ja kleiner als 200€ (auch wenn es am Jahresende in Summe einiges sein kann) bringt es derzeit ja quasi nichts an Zinsen, egal wo man es anlegt.
Aber im Grunde hast du schon recht.

Die Inflation ist dafür ja sehr niedrig und wenig Zinsen sind besser als keine :fresse: Bei der ingDiba gibt es z.B. auch als Bestandskunde noch 0,5% Zinsen.
Ich spare die 200€ fest. Überschüsse gibt es nur wenn Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld o.Ä. überwiesen wird. Oder in Monaten wo ich sehr viel arbeite und entsprechend wenig Zeit habe viel auszugeben. Aber alles über 3000€ überweise ich normalerweise auf mein Tagesgeldkonto.
 
Je ein Drittel zur Verfügung, auf'm Tagesgeld und Depot sollten wohl ein guter Weg sein. Jeden Monat die Sparrate sofort weglegen und laufen lassen - ist jedenfalls meine "Strategie"
 
Einen großen Teil seines Guthabens in Form von Geld anzulegen ist wahnsinnig. Also Tagesgeld, Sparbuch, Bausparvertrag, Festgeld, Staatsanleihen etc. Die meisten Menschen machen das aber aus Unwissenheit. Problematisch sind dabei folgende Punkte:

- Geld ist eigentlich nur eine Schuldverschreibung. Es ist mit nichts gedeckt (Gold, Silber etc.) außer mit unserem Vertrauen
- Giralgeld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel. Das sind nur Münzen und Banknoten und die bekommt man im Ernstfall nicht mehr
- Die Inflationsrate ist bereits höher als der Zins. Die Geldmenge steigt momentan exponentiell
- Im letzten Jahrhundert ist das "Geld" dreimal entwertet worden. War also nichts mehr wert. Leider lebt fast nienmand mehr, der das erlebt hat.

Wer also sicherer anlegen will, der sollte Sachwerte kaufen. Also Aktien (aus verschiedenen Ländern), Immobilien(-fonds), Edelmetalle, Agrargüter, Ackerland, Kiste Schnaps im Keller etc. Das alles wird niemals nichts wert sein. Der Wert kann natürlich schwanken. Echte Geldscheine und Münzen kann man beim heutigen Zinssatz auch relativ gefahrlos unters Kopfkissen oder in ein Bankschließfach legen. Da kommt man wenigstens immer ran und verliert eigentlich auch nichts.

Ich bin jetzt 35 und gehe nicht davon aus, dass meine "monetären Ersparnisse" mit 65 noch einen nennenswerten Gegenwert haben. Dazu zählt auch eine Altersvorsorge, die auf Staatsanleihen beruht. Ich habe daher neben einem Notgroschen für Haus und Auto nur Sachwerte und bin damit bisher sehr gut weggekommen.
 
Grundsätzlich bin ich da auch eher von deiner Sorte, aber wenn ich auf ein Haus spare wären mir irgendwelche Fonds - die teilweise hoch-spekulativ sind (Immobilien hat man ja gesehen ;) ) - zu riskant. Darum muss man darauf vertrauen das die Währung noch 20 Jahre hält. Oder ich bau mir mein Haus Wand für Wand :d
 
@tatarus:

Einerseits ist es halt ziemlich aufwändig, sein Vermögen gestreut in Sachwerten anzulegen. Ich habe z.B. auch absolut keinen Bock, mich mit sowas auseinander zu setzen. Am liebsten auch zwei Konten, eins für laufende Ausgaben und eins für außer der Reihe und gut ist. Als Student im Moment muss ich mir zum Glück auch noch keine anderen Sorgen machen. Ob ich mich je dazu überwinde - abwarten.

Andererseits sind die Mittel dann nicht wirklich liquide. Das lohnt sich halt nur, wenn man eh schon, sagen wir 50k€, liquide auf der Seite hat. Was darüber kommt kann man entsprechend anlegen, aber so viel haben die Meisten halt gar nicht erst. Aber wenn mein Auto aus irgendeinem Grund ein Totalschaden wird und ich schnell ein Neues brauche, kann ich nicht erst eine Wohnung verkaufen müssen oder so.

Zum anderen nennst du Aktien: Ob jetzt in irgendeinem Computer steht "Hat x€ auf dem Konto" oder "Hat x Aktien von y" macht keinen Unterschied. Wenn die Firma gegen die Wand fährt, ist auch das schnell nix mehr wert.
 
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Echte Geldscheine und Münzen kann man beim heutigen Zinssatz auch relativ gefahrlos unters Kopfkissen oder in ein Bankschließfach legen. Da kommt man wenigstens immer ran und verliert eigentlich auch nichts.
Quark. Geld einfach nur rumliegen zu haben ist eigentlich das schlechteste was man machen kann. Einerseits rätst du wegen der geringen Zinsen von Tagesgeld & Co ab (was auch richtig ist), andererseits willst du dir Geld unters Kopfkissen legen - da haut die Inflation dann erst recht rein :hmm:

Außerdem sagst du ja, dass man nie genau weiß was die Zukunft bringt. Was machst du dann mit deinen gesammelten Münzen, wenn die Währung - "mal wieder" - nichts mehr wert ist?

Ob Haus und Land so viel bringt weiß man auch nicht, DDR schon in Vergessenheit geraten? Oder vielleicht fällt in 15 Jahren auch ne Bombe drauf und der Kram ist nichts mehr wert?

Will sagen: Wenn man alle Horrorszenarien durchspielt, kann man eigentlich gar nichts mehr machen. Wie wäre es damit, im Hier und Jetzt und zu leben und in Erwägung zu ziehen, dass die Welt vielleicht nicht untergeht?
 
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