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Urgestein
Warum musst du deinen Master so zwanghaft verteidigen?
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Kommt immer auf die Sichtweise an
Manche Unternehmen wollen natürlich schnell junge, günstige, Arbeitskräfte die man noch selbst formen kann.
Ich würde aber behaupten, dass die Persönlichkeitsbildung bei so einer Generation deutlich zu kurz kommt. Die verkürzte Schulzeit lässt kaum noch Raum für persönliche Entfaltung, da der Stoff einfach auf mehr Aufwand pro Woche gepresst wird. Dann mit 17 Abitur und direkt in die Uni und mit 20 den Bachelor in der Tasche ? Ich hätte keinen Bock mit so einem "Kind" zusammen zu arbeiten.
Über die genauen Zahlen kann man da jetzt streiten, aber ob nun 20 oder 22.. wer bis zu seinem Abschluss nichts gesehen hat ausser die Schule und den Hörsaal, der hat keine Vorstellung vom Leben.
Ich wäre da eher der Personaler, der Leute mit Persönlichkeit einstellt, die gelebt haben, die evtl. mal was von der Welt kennengelernt haben, offen sind für äußere Eindrücke und sich wesentlich flexibler bewegen. Letztendlich ist es fürs Unternehmen wahrscheinlich besser, einen Master mit 30 einzustellen der Belastbar ist, als einen gleichwertigen Absolventen mit 23 der noch nie "gearbeitet" hat.
Am Ende wieder nur eine Frage des Geldes, weil sich der 23 jährige sicherlich mit einem niedrigeren Gehalt zufrieden gibt (er hat ja auch noch keine Ahnung)..
Sind nicht am besten die Leute, die um die 50 sind? Kinder sind Erwachsen, haben Lebens- und Berufserfahrung und die Krankheiten gehen i.d.R. auch erst in 10 Jahren los.
Sind nicht am besten die Leute, die um die 50 sind? Kinder sind Erwachsen, haben Lebens- und Berufserfahrung und die Krankheiten gehen i.d.R. auch erst in 10 Jahren los.
Und da verkauft sich der 30-jährige (der seine Zeit ausserhalb des Studiums und bis dahin sinnvoll genutzt hat) in der Regel besser.
Sind nicht am besten die Leute, die um die 50 sind? Kinder sind Erwachsen, haben Lebens- und Berufserfahrung und die Krankheiten gehen i.d.R. auch erst in 10 Jahren los.



Hier gibt es teilweise echt absurde Ansichten von "Lebenserfahrung"
Ich bin gerade Dualer Student im 2. Semester. Ich kann sehr gut leben, weil mich mein Arbeitgeber bezahlt.
Wenn ich fertig bin habe ich einen absolut sicheren Arbeitsplatz, viel Erfahrung sowohl praktisch als auch theoretisch. Und selbst wenn ich dann was anderes machen will, stehen mir alle Türen offen.
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Und? Wer bist du denn, dass du so über andere urteilen kannst?Es gibts sicherlich auch einige, die mit 21 fertig studiert sind und um einiges mehr Erfahrung haben als du oder ich.



Freizeit ist leider wichtig um Persönlichkeit zu entwickeln. In der Uni oder im Job lernt man an soft skills nicht alles..
Das Bologna-System züchtet Studenten ran die gleich sind und vergleichbar. Da zählt nicht mehr das Individuum. Leider sind Menschen eigentlich individuell..
Für die Wirtschaft scheint es auf den ersten Blick so einfacher zu sein, aber da werden Mitarbeiter auch wieder schnell ausgetauscht wenn es auf den zweiten Blick dann doch nicht passt.

) fertig.

)
Vorab, ich bin im 1. Semester und 18
Wie will den ein 21 jähriger mit G8 Abitur und Bachelor in 3 Jahren Erfahrung gesammelt haben und vor allem wo? Im Gegensatz zu jemandem der die Realschule abgeschlossen hat und danach eine Ausbildung absolviert hat, kann der Student nicht mehr als graue Theorie bieten. Das Abschlussalter der Realschule ist 16 Jahre, nun hat der jenige bis zu seinem 21. Lebensjahr bereits eine 3 jährige Ausbildung abgeschlossen und ist seit 2 Jahren voll berufstätig. Womit willst du gegen halten? Klar im Dualen Studium hast du deine Praxiseinsätze etc., aber davon gehe ich nicht aus. Ich rede nun vom normalen Studenten. Was lernt man denn im Studium was man später noch viel braucht? Selbst der Abschluss vom Bachelor und der anschließende Master zeigt dir schon, wie wenig du aus dem Bachelor noch brauchst. Du hast mit dem Dualen Studium eindeutig einen Vorteil gegenüber anderen Studenten, deshalb ist dass Duale Studium ja auch so interessant. Der Arbeitsplatz ist dir aber auch deswegen sicher, weil der Arbeitgeber dich über einen großen Zeitraum hinweg beobachten kann. Ich gehe aber nicht davon aus, dass du dir große Fehltritte im Studium erlauben darfst?! Jemand der mit 21 fertig ist mit seinem Bachelor und wirklich Erfahrung hat sammeln können, muss schon sehr intelligent sein. Denn er muss neben dem Studium und der Schule schon viel unternommen haben, oder sogar die Schule schneller beendet haben, als eigentlich vorgesehen.
Andererseits hast du auch von Uni zu Uni unterschiede wie hart es dort ist. Ich bin selber in Aachen an der RWTH und habe dort mit Elektrotechnik begonnen. Das ist schon eine Hausnummer... Und das schon im ersten Semester.
die haben halt auch ihre Erfahrungen und sehen nur schwarz/weiß