[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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@pdiddy

Ein Student mit der Einkommenssituation fährt trotzdem jährlich in den Urlaub, hat das neueste Handy, Sky und die beste Technik Zuhause :d
 
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@pdiddy

Ein Student mit der Einkommenssituation fährt trotzdem jährlich in den Urlaub, hat das neueste Handy, Sky und die beste Technik Zuhause :d

Sehe ich wohl ähnlich. Ich bekomme 500€ Unterhalt von meinen Eltern, bezahle 320€ Miete warm (Stromkosten kenne ich noch nicht) und ca 60€ für Telefon/Internet und Handy. Bleiben also ca 120€ im Monat für andere Ausgaben. Bin allerdings auch jedes Wochenende daheim, von daher nehme ich dort schon einiges an Lebensmitteln mit. Jetzt über die "Semesterferien" bin ich ebenfalls zu Hause. Da brauche ich dann logischerweise kaum Lebensmittel.. Durch diese Umstände kann ich mir dann aktuell auch noch die Mitgliedschaft bei meinem Lieblingsfußballverein und eine Dauerkarte dort leisten (auch ein Grund öfters nach Hause zu fahren).
 
Bei mir hat es auch aktuell wieder verändert

+ BAföG 260
+ Gehalt aus Praktikum 800
- Miete, Nebenkosten, Internet 280
- Handy 15
- Patenkind 10
- Verein 10
- BU / Rente 40
- essen Zuhause und unterwegs, etwa 150

Rest wird gespart. Gibt zwar keine Zinsen, aber ausgeben will ich es auch nicht sinnlos. Maximal dann für Urlaub dieses Jahr nach der Masterarbeit.
Ansonsten will ich das bafög am ende auch auf einen Schlag tilgen und nochmal einen Rabatt raushandeln.

Meine Eltern wollen mir auch monatlich was zustecken, aber das habe ich hartnäckig abgelehnt. Das bekommt jetzt meine Schwester zusätzlich weil die deutlich mehr kosten hat und keine Zeit um nebenbei zu arbeiten.
 
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bafög auf einmal zurückzuzahlen, ist eine gute idee. gibt nen fetten nachlass, den man jetzt schon berechnen bzw. ablesen kann.
die liste dazu gibt es im netz HIER oder man erhält sie später mit der zahlungsaufforderung zugeschickt.

leider habe ich nicht von der 10k euro maximalgrenze profitieren können, aber du vielleicht :)
 
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Ne da komm ich nicht hin. Kriege das jetzt im Master für 24 Monate und davor im Bachelor nur für sechs Monate etwa dir Hälfte..
 
Wobei man ab der 10k Grenze weniger im Verhältnis erlassen bekommt, wenn man alles auf einen Schlag abbezahlt. Bei mir wurden (inkl der besonders guten Leistungen) ca 35% abgezogen (hatte insgesamt 6000€ bewilligt bekommen in 4 Jahren) und bei meiner Frau null (sie hat 4 Jahre lang volles Bafög bekommen), deshalb zahlen wir bei ihr einfach die monatliche Abschlagszahlung. Billiger gibt es ja keinen Kredit, nutzen das Geld lieber für die Immobilie
 
ich dachte, je höher das erhaltene bafög, desto höher der nachlass bei sofortzahlung, oder nicht?

mir wurden damals knapp 45-46% erlassen, daher hatte sich das für mich gelohnt und ich hatte es endlich hinter mir.

ein freund arbeitet im finanzwesen, der riet mir alternativ, es monatlich zu zahlen und es (wie ihr) wie einen günstigen kredit zu sehen.
 
Ja das gilt aber nur bis zu einem gewissen Betrag. Ab 18 000(?) bewilligtem Bafög zahlst du immer 10k

Edit: schon ab 16k ... Und 16k/ (12x4)=333€ pro Monat
 
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Ich habe als azubi (dualer Student) im letzten Jahr 12500€ brutto verdient und 130€ lohnsteuern gezahlt. Kann man sich die zurückholen bzw. Lohnt sich da der aufwand einer Steuererklärung?
 
Steuererklärung lohnt sich immer, da sich der Aufwand für "normale" Angestellte in Grenzen hält. Als Azubi hast du dazu neben den üblichen Sachen noch den Vorteil, Bürobedarf, Bücher, Fahrtkosten (Hin- und Rückfahrt) steuerlich geltend machen zu können. Also etwa bekommst du damit bestimmt wieder, wieviel kommt immer auf den Einzelfall drauf an. Ich finde nur, das es dumm wäre, diese Möglichkeit nicht zu nutzen - denn dem Staat muss man ja nix schenken.
 
Naja er bekommt ja Max 130€ plus evtl Soli bzw Kirchensteuer.
Dumm wäre es, eine Steuererklärung zu machen, wenn man nicht dazu verpflichtet ist. Ansonsten 4 Jahre warten und ab dem 15(?) Monat 4,4% Zinsen kassieren...
 
Ich habe als azubi (dualer Student) im letzten Jahr 12500€ brutto verdient und 130€ lohnsteuern gezahlt. Kann man sich die zurückholen bzw. Lohnt sich da der aufwand einer Steuererklärung?

Ja, hab ich auch immer gemacht.
Geht mit WISO Steuer in 2-3 Stunden (beim ersten Mal); einfach alle Fahrtkosten + Ausbildungskosten (Bücher, Computer, Software ...) absetzen.
 
Ich habe als azubi (dualer Student) im letzten Jahr 12500€ brutto verdient und 130€ lohnsteuern gezahlt. Kann man sich die zurückholen bzw. Lohnt sich da der aufwand einer Steuererklärung?

Als dualer Student lohnen sich vor allem die Verpflegungsmehraufwände für die Praxiseinsätze wenn diese Außerhalb des Vertragsstandortes stattfinden. Fahrten zur FH können ebenso als "Dienstreise" angesetzt werden mit allen Vorteilen.

Auch wenn du jetzt vlt. nicht wirklich viel wiederbekommst kann du das Vortragen lassen und im ersten Jahr bei richtigen Gehalt gibt es gut Geld zurück.
 
Ich hab neulich mal spaßeshalber meine Steuererklärung mit der WISO Demo gemacht (Programm noch nicht gekauft). Da wurden mir nur 290 € berechnet die ich zurück kriege. Nach allem was ich hier lese und auch ausm Bekanntenkreis höre ist das ja recht mickrig.

Ich hab letztes Jahr nix an Elektronik angeschafft (Computer etc.) was absetzbar wäre... Fahrtwege hab ich auch nicht, hab kein Auto und fahr alles mit dem Semesterticket. Bücher, Bürobedarf, nix davon angeschafft... was gibt's denn noch so für Sachen die man als Student absetzen könnte? :fresse:
 
Werbungskosten kann man in spätere Jahre vortragen, im Idealfall hat er dann ein paar tausend Euro Werbungskosten "angespart" wenn er mit der Ausbildung fertig ist.

Was ja noch mehr dafür spricht, die Steuererklärung später zu machen und nicht jetzt schon, wo es mickrige 130€ zurück gibt, wenn überhaupt
 
Wie kommst du darauf? Wenn er sie jetzt macht, bekommt er die 130€ + die Verlustvorträge ins nächste Jahr. Egal ob er sie jetzt macht, nächstes Jahr oder in 4 Jahren. Einzig auf Zinsen verzichtet er, dafür gibts die 130€ aber auch schon jetzt.
 
Wisst ihr denn ob er dazu berechtigt ist?
 
Auf 1500 Netto Ausgaben komme ich nun nicht. Eher auf knapp 1100 wenn man die Rücklagenbildung weglässt. Zugegeben, die Wohnung ist ziemlicher "Luxus" für einen Studenten. 40m2 in der Bielefelder Innenstadt. In einer WG würde ich natürlich reichlich sparen, aber ich genieße die Ruhe, wenn man spät von der Uni oder Arbeit kommt. Ohne den ziemlich sicheren Job hätte ich mir die Wohnung auch nicht genommen (da einfach nicht leistbar).

Aviator: Ja, das stimmt leider. Aber ich verwende mein Handy "gefühlt 24/7" und eben auch für mehr als nur als Handy. Da ist alles bei. Somit auch eine Versicherung (gegen Diebstahl, selbstverschuldeten Defekt, etc.).

Edit: Zum Bafög: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Mein Vater lebt nicht mehr, meine Mutter bezieht ein durchschnittliches Einkommen.

Das Bafög beachtet solche Aspekte wie Kindergeld, Unterstützungszahlung der Mutter, etc. nicht. Eigtl. bekomme ich sogar 120€ Bafög. Knapp 53€ werden aber abgezogen, da das Bafögamt eine Rückforderung i.H.v. 330€ für die Zeit hatte, in der sie meinen neuen Satz ausrechnen mussten, den ich durch die WKS Stelle bekomme. Ich habe schon 3 Monate gearbeitet und 3 Monate weiter mehr Bafög bekommen, bis die sich das endlich zurechtgerechnet hatten. Und ein Teil der aktuellen, monatlichen Zahlung wird einbehalten um eben diese 330€ zu tilgen.

Edit: Die Rückforderung b.etrug sogar über 700€. Ein Teil war direkt fällig, der Rest wird umgelegt. Im Grund könnte ich aufs Bafög auch verzichten. Da ich momentan Vollzeit arbeite wollen die eh wieder alles wieder haben, was die mir in dieser Zeit zahlen. Das wird dann spät. im Oktober fällig sein.
Also ich find es toll wie du dich schlägst. Bei mir war es ähnlich. Bitte fang nicht an im Studium zu sparen, das ist die beste Zeit deines Lebens. Hau raus die Kohle, nimm jede Party und jedes Mädel mit was geht. Später hast du erheblich mehr Geld, unter 30 schaffst du es locker auf 80k p.a. ; aber glücklicher wird man mit dem Geld leider auch nicht. Mein Fitness-Studio kostet jetzt 130 Euro/Monat statt 40, meine Couch 3k statt 300, mein Auto 6k p.a. statt 6k Kaufpreis.
Ich würde jeden cent bereuen, den ich während dem Studium gespart hätte. Jetzt Peanuts.

Ob ich glücklicher bin, mit mehr Geld, nein sicher nicht.

Ich würde alles was ich momentan an monetären Werten habe eintauschen um meine Ex wiederzubekommen.

Though, its still better to cry in a Mercedes than in a Ford...
 
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Ich frage mal hier so in die Runde:
Wie hoch ist der Operative Professional (IHK-Meister im Bereich der Informatik) im Vergleich zu z.B. einem Bachelor Wirtschaftsinformatik angesehen?
Ich stehe vor der Wahl nebenberuflich den OpProf zu machen, oder einen Bachelor Dual / in Vollzeit mit Werkstudentenstelle. Der OpProf kostet mich Zeit, der Bachelor Zeit und ne ganze Stange Geld. Dazu passen die Inhalte vom OpProf sehr gut zu meinem aktuellen Job mit Sicht auf höhere Positionen.

Aber ich habe keine Ahnung wie groß der Unterschied im Ansehen und natürlich auch in der Bezahlung im Schnitt ist.
 
Rein vom Level her wird der Meister mit dem Bachelor "gleichgesetzt". Der Meister ist dabei halt das vorerst höchste Ausbildungslevel während der Bachelor das unterste Level im akademischen Zweig abbildet. Das sind aber Milchmädchenrechnungen weil am Ende des Tages die Anforderungen der Stelle zur Person passen müssen.

Wenn du jetzt schon sagen kannst, dass dir der OpProf persönlich mehr bringt wegen den Inhalten dann mach den. WI im dualen Studium ist allgemein und Oberflächlich bis zum geht nicht mehr (kommt bissl auf die FH an). Den Bachelor würde ich dann nur empfehlen wenn du den akademischen Weg in Zukunft auch noch weiter gehen willst (Master, eventuell Promotion)

Hier auch noch was zu den "Leveln": Meister ist dem Bachelor gleichgestellt - Industrie- und Handelskammer für die Pfalz
 
Danke für die Antwort.

Da ich schon 27 Jahre alt bin würde ich vermutlich keinen Master machen - irgendwann muss ich anfangen Geld zu verdienen. Hier liegt der große Vorteil vom Operative Professional, der läuft nebenbei. Desweiteren ist der Meister nicht das Ende des IHK-Bildungswegs, aufbauend darauf gibt es dann noch den Strategic Professional - der laut IHK Master-Niveau entsprechen soll.


Die Frage ist nur: Wie sieht das aus bei einem Wechsel der Firma? Ist der OpProf ähnlich hoch angesehen? Liegt man finanziell in ähnlichen Bereichen?
 
Das kommt auf die Firma, den Personaler und eventuell vorhandene Tarifverträge darauf an. Wenn ein Unternehmen für sich festgelegt hat nur Personen mit Master auf eine Stelle zu setzen dann ist dem so. In Tarifverträgen gibt es auch häufig "Klauseln" die die maximale Vergütung am Bildungsabschluss festmachen. Dabei ist dann egal ob irgendein Referenzrahmen sagt, dass das das (wtf?) gleiche Level ist.

Am Ende des Tages zählt aber deine Berufserfahrung. Wenn du z.B. 10 Jahre Erfahrung in bestimmten Themen hast und genau das gesucht wird ist das mehr Wert als ein entsprechender Titel von der Uni.
Wie gesagt ich finde den Bachelor WI einfach Oberflächlich. Er ist eine gute Sache um die Grundlagen zu erlernen (mehr ist Bachelor auch nicht) und damit als "Akademiker" schnell in Unternehmen zu kommen. Gerade mit 27 Jahren würde ich persönlich nicht noch drei Jahre Bachelor machen. Dann bist du mit 30 raus und hast außer als Azubi und Werksstudent noch fast nie richtig gearbeitet/Geld verdient. Aber ich bin da auch typisch für die aktuelle Generation ala schnell durch und ab in den Job Andere mögen das nicht zu eng sehen ;)
 
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[...]Dann bist du mit 30 raus und hast außer als Azubi und Werksstudent noch fast nie richtig gearbeitet/Geld verdient. Aber ich bin da auch typisch für die aktuelle Generation ala schnell durch und ab in den Job Andere mögen das nicht zu eng sehen ;)

Kommt immer auf die Sichtweise an :-)

Manche Unternehmen wollen natürlich schnell junge, günstige, Arbeitskräfte die man noch selbst formen kann.

Ich würde aber behaupten, dass die Persönlichkeitsbildung bei so einer Generation deutlich zu kurz kommt. Die verkürzte Schulzeit lässt kaum noch Raum für persönliche Entfaltung, da der Stoff einfach auf mehr Aufwand pro Woche gepresst wird. Dann mit 17 Abitur und direkt in die Uni und mit 20 den Bachelor in der Tasche ? Ich hätte keinen Bock mit so einem "Kind" zusammen zu arbeiten.
Über die genauen Zahlen kann man da jetzt streiten, aber ob nun 20 oder 22.. wer bis zu seinem Abschluss nichts gesehen hat ausser die Schule und den Hörsaal, der hat keine Vorstellung vom Leben.

Ich wäre da eher der Personaler, der Leute mit Persönlichkeit einstellt, die gelebt haben, die evtl. mal was von der Welt kennengelernt haben, offen sind für äußere Eindrücke und sich wesentlich flexibler bewegen. Letztendlich ist es fürs Unternehmen wahrscheinlich besser, einen Master mit 30 einzustellen der Belastbar ist, als einen gleichwertigen Absolventen mit 23 der noch nie "gearbeitet" hat.
Am Ende wieder nur eine Frage des Geldes, weil sich der 23 jährige sicherlich mit einem niedrigeren Gehalt zufrieden gibt (er hat ja auch noch keine Ahnung)..
 
Da hast du vollkommen Recht, dass ist die andere Seite der Medaille und das meinte ich auch mit "Andere mögen das anders sehen". Auch spielen da wieder Faktoren rein, dass jeder mensch anders ist. Die einen sind mit 30 noch nicht wirklich erwachsen während die anderen in den Zwanzigern schon ein entsprechendes Verhalten/Auftreten zeigen. Da kommt es aber am Ende wieder auf Unternehmen und Personaler an. Der Trend geht aber sehr stark in die Richtung, in den Zwanzigern, Bachelor/Master, Erfahrung als Werksstudent etc. und am besten Auslandserfahrung. Ich meine mit G8, Bologna,... wird ja nichts anderes bezweckt
 
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Wobei G8 gerade wieder verwässert wird. Einige Länder haben erkannt, dass es Blödsinn ist und rudern zurück.
Bologna - klar, aber viele Unternehmen orientieren sich immernoch Leistungsmäßig am Diplom, und setzen das im zweiten Atemzug mit einem Master gleich.
Also bleibt es bei 5 Jahren Studium.. da ist mit Bologna also nichts gewonnen.

Wobei ich sogar behaupten würde, die Unternehmen bei denen das Alter des Bewerbers die vordergründige Rolle spielt sind überschaubar.
Meine persönlichen Erfahrungen, und das was ich von Personalern in meinem Bekanntenkreis höre, sind in der Hinsicht ziemlich eindeutig.
Der Bewerber muss von sich her passen - das Alter ist in diesem Rahmen bei Absolventen nur zweitrangig.
Und da verkauft sich der 30-jährige (der seine Zeit ausserhalb des Studiums und bis dahin sinnvoll genutzt hat) in der Regel besser.
 
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