[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Mit steigendem Einkommen, wachsen die Ausgaben und das ist völlig normal.
Wenn mehr Geld vorhanden ist, fliegt man mal eben 3x p.a. in den Urlaub, statt 1x (fiktives Beispiel) und mit der Zeit ist dies für jmd. völlig normal. Daher empfindet sich der Typ im Artikel auch nicht als reich. Man muss jedoch zwischen 2 verschiedene Definitionen von "reich" unterscheiden. Da gibt's 1x das offizielle, von der Politik definierte Reich, was sich rein am Einkommen orientiert (woran soll es sich denn sonst orientieren?) und dem persönlichen, gefühlten "reich" - sein. Bitte nicht durcheinander bringen.
 
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Es gibt aber einen Unterschied ob eine Familie 3 mal im Jahr in den Urlaub fliegt oder 3 mal im Jahr in ihre unterschiedlichen Ferienhäuser fliegt. 120k im Jahr ist viel, keine Frage, aber wer das für reich hält kennt keine Leute die richtig reich sind.
 
Profi fussballer zb. Aber selbst die sind ja lange nicht die reichsten
 
Habe ich gesagt das es schlimm ist? Er mag nicht Reich sein, aber sehr wohlhabend. Er listet einiges auf, was sein Netto schmälert und darunter sind eben auch Dinge die man sicherlich nicht zwingend benötigt. Wenn die Frau zuhause bleibt ist das erstens schon wohlhabend, zweitens könnte man hier dann auch Hausarbeit erwarten. Wenn er bis 67 arbeitet, wird er stand heute mindestens noch über 2 Mio. € Netto verdienen. Damit ist er Einkommensmillionär. Das bei "nur" 26 Jahren.




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Habe ich gesagt das es schlimm ist? Er mag nicht Reich sein, aber sehr wohlhabend. Er listet einiges auf, was sein Netto schmälert und darunter sind eben auch Dinge die man sicherlich nicht zwingend benötigt. Wenn die Frau zuhause bleibt ist das erstens schon wohlhabend, zweitens könnte man hier dann auch Hausarbeit erwarten. Wenn er bis 67 arbeitet, wird er stand heute mindestens noch über 2 Mio. € Netto verdienen. Damit ist er Einkommensmillionär. Das bei "nur" 26 Jahren.

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Einkommensmillionäre verdienen die Millionen JEDES JAHR... über die Lebensarbeitszeit knackt fast jeder die Mio.
 
Erstens knack nicht "fast" jeder die Million in der Lebensarbeitszeit. Die Kellnerin mit Mindestlohn von 1100€ Netto müsste hier fast 100 Jahre arbeiten. Er knackt sie mit 26 Arbeitsjahren 2 mal, insgesamt wird er mit Sicherheit 3-4 Mio. verdient haben.

Auch ist die Aussage "reich" subjektiv. Frag mal dich selber und dann die Friseurin. Genau deswegen gibt es statistische Aussagen. Er gehört mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu den oberen 10%, da kann man schon von "reich" sprechen.

Übrigens liegt der Median bei 1800€ Brutto, also ca. 50% verdienen weniger, 50% mehr. Im Umkehrschluss verdienen also in Dtl. knapp 50% weniger als 1300€ und werden somit niemals die Million erreichen.

Davon abgesehen ist die Glockenkurve in Dtl. sehr linkslastig, d.H. es gibt immer mehr die wenig und weniger verdienen und immer weniger die mehr verdienen. Diese wenige verdienen aber immer mehr. Deswegen spreizt sich auch der Median vom Durchschnittseinkommen bzw. steigt der Gini Koeffizient in Dtl. am stärksten im Vgl. zu anderen Industriestaaten, auch im Vgl. zur USA.


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Was hat das mit Kindergarten zu tun. Ich liefere dir hier statistische Werte.

Bsp.

Jahr 2000

Person A hat 2000€
Person B hat 3000€
Person C hat 5000€

Der Median liegt bei 3000€, der Durchschnitt bei 3333€. Schon hier vereint aber Person C 50% des gesamten Einkommens/Vermögens auf sich.

Die Wirtschaftsleistung steigt, jedoch partizipiert nur Person C, wir schreiben nun das Jahr 2015.

Person A hat 2000€
Person B hat 3000€
Person C hat 8000€

Der Median liegt immer noch bei 3000€, das durchschnittliche Einkommen ist aber hier bei 4333€ (1000€ mehr, jetzt geht es ja allen besser, oder?) obwohl es aber nur Person C besser geht. Deswegen sollte man eher den Median nehmen als das Durchschnittseinkommen.

Mittlerweile hält Person C auch 62% des gesamten Einkommens/Vermögens.

Genau das ist der Grund warum mittlerweile 10% in Deutschland über 50% des gesamten Vermögens halten. Nur diese Personen partizipieren am Erfolg durch Lohnsteigerungen deutlich über Inflationsausgleich, vererbbaren Vermögen und Kapitalzuwachs.


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Wenn hier jemanden "Kindergartenniveau" betreibt, dann ja wohl du. Geh doch mal zum Ifo Institut, DIW und auf destatis und schau auf die Entwicklungen bzgl. Median, Durchschnittseinkommen, Ginikoeffizient, Vermögenskonzentration usw.!


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Ich denke der Artikel spiegelt nicht die Allgemeinheit wieder. Seine Frau bleibt daheim und das können sich die wenigsten noch leisten, es sei den man verdient gut.
Fragwürdig finde ich wo dem sein Geld überall hinfließt in den Kredit und Whg wohl nicht mit gerade mal 1000 €. Reich empfinde ich es wenn man nicht über Geld denken muss. Wohlhabend ist man wenn man sich in seiner wenigen Zeit die Freizeitaktiväten leisten kann, ohne verzichten zu müssen. Hier macht jeder persönlich andere Abstriche. Der eine stört es nicht, dass er in einer 35-45 qm Bude allein oder zu Zweit sitzt, dafür das Geld in einen Sportwagen etc. steckt. Bei anderen ist es umgekehrt. Ich führe persönlich seit 2 Jahren jetzt ein Haushaltsbuch (Alle Kto Bewegungen, Geldabhebung sortiere ich unter Taschengeld) und man sieht wo man noch sparen kann.

Hab mir auch das eine oder andere Buch reingezogen Rich Dad Poor Dad und eine billion dollar(gute ist Sci fi, aber auch net schlecht). Beim ersten kann man folgendes mitnehmen bei höherem Geldeingang durch Lohnerhöhung etc. sollte man keinen höheren Lebensstandard anlegen. Und viel wichtiger man sollte summe X wo man sich weglegen will gleich bei Gehaltseingang weglegen. Hat psychologische Effekte man bezahlt sich somit zuerst. Andersherum was übrig bleibt funktioniert nicht so gut wie muss ich des jetzt wirklich angreifen.... Zumindest bei mir hat es gewirkt und bei meiner Freundin die seit 3 Monaten das auch macht funktioniert es auch. Sehe das ähnlich wie mit großen Scheinen im Geldbeutel. Das Geld angebrochen ist gleich und ausgegeben wenn es nur kleine Scheine sind (hier nen 10er/20er).

Die gravierendere Frage was macht man mit Summe X wenn sie sich hart erarbeitet ist? In meinem Fall gerade hab ich überlegt auf die Rennstrecke zu gehen (hochgerechnet mit Verschleiß das WE 1650 Euro). Habs in Relation gesetzt wie lang man sparen/arbeiten muss um des reinzukriegen und mich dagegen entschieden.

@ Topic: Nichtsdesto Trotz bin ich heute beim Chef mal gewesen und hab angefragt wie es aussieht wg. ner Lohnerhöhung, wir haben zwar bald IG Metall, ich möchte dennoch meine Arbeitsleitung in der Firma toleriert haben. Einsatzbereitschaft etc. /andere zeigen die nicht und kriegen dann das gleiche -.- Wenn es wieder ne Nullrunde wie letztes Jahr gibt, wird entweder die Arbeitsleistung heruntergeschraubt oder sich neu orientiert. Mal gespannt was dabei rauskommt, letztes Jahr hieß es das Budget ist erschöpft heute bin ich frech rein und meinte neues Jahr neues Budget... und sagte das es mir keine Ruhe lässt, dass es damals nix gab.
 
eine Billion dollar - gutes Buch. zum andren was kami schreibt: “reich ist wem es an nichts mangelt “ von sparen lese ich da nichts und ständiges aufs Geld schauen ist imho auch kontraproduktiv. Geld ist kein Lebensziel, sondern notwendiges Unheil. dem würde ich meine zeit nicht mehr als notwendig opfern.

aber noch mal zurück zum Artikel: ist niemandem die Meinungsmache aufgefallen? “es reicht nicht zum vermögen bilden “, bezahlt aber einen Kredit für das Haus ab. Genau das ist Vermögen bilden!
Dann die Statements zum Steuersatz, aber kein Wort zur Abgeltungssteuer auf kapitalErträge.
Für mich ist es ein halbwegs gut getarnter Propaganda Artikel, Die Familie ist im Zweifel fiktiv. Dennoch halte ich die Schilderungen für realistisch.


Anhalter: Du hast dich total im Ton vergriffen.

Getippt mit der Luxx App
 
Habe ich gesagt das es schlimm ist? Er mag nicht Reich sein, aber sehr wohlhabend. Er listet einiges auf, was sein Netto schmälert und darunter sind eben auch Dinge die man sicherlich nicht zwingend benötigt.
Und selbst nach solchem Firlefanz hat er 3000€ pro Monat zum Verplempern übrig. Man mag unterschiedliche Definitionen von reich haben, auf jeden Fall liegt sein Haushalseinkommen so ungefähr bei 250% des Durchschnitts. Nennt es wohlhabend oder was auch immer, aber der Artikel ist ja wohl eine Lachnummer.
 
Und selbst nach solchem Firlefanz hat er 3000€ pro Monat zum Verplempern übrig.

nach abzug aller fixkosten, das haben die meisten nicht mal bevor alles andere bezahlt ist. er muss absolut nicht auf`s geld guckn, das ist in meinen augen schon so etwas wie reichtum.
 
Also ich denke nicht, dass man mit einem netto-Gehalt von 7k€, das für einen 4 Personen-Haushalt ausreichen soll, von Reichtum sprechen kann.

Meine Freundin und ich liegen bei knapp 10k€ netto bei einem 2 Personen-Haushalt, und wir sind alles andere, aber nicht reich :fresse:
 
was mir gerade auffällt....

Seine Frau ist Zuhause, bekommt demnach Arbeitslosengeld...weiß jetzt nicht wie viel das wohl sein wird...300 euro? Dann für beide Kinder noch mal jeweils 184 euro. Wären noch mal zu den 3000 euro, 668 euro on Top. Ich bin irgendwie der Meinung, wenn der Ehemann so viel Verdient, dass sich die Frau Leisten kann Zuhause zu bleiben ist so viel Geld da, dass man auf diese 668 euro nicht angewiesen ist. Demnach wäre ich für eine Grenze bis zu dieser der Zuhausebleiber auf eigenen Wunsch Arbeitslosengeld bekommt...

Das mit der Putzfrau finde ich auch klasse, unnötig verschleudertes Geld :D

Ich verstehe dieses Ranking irgendwie nicht...Durchschnitt ist 1800 Brutto. Ich hab 3000 euro und fühle mich dennoch nicht als besser Verdiener. Ich nage jetzt nicht am Hungertuch aber mit Wohnung müsste ich schon auf mein Geld achten....was ja in den nächsten Monaten bei mir Thema werden wird...

@ p5buser

schweiz ist auch ein anderes Thema ;)

Edit: ach so.... 10000euro NETTO.....geheule auf sehr sehr hohem Niveau^^ also wenn man das als nicht Wohlhabend bezeichnen kann, weiß ich auch nicht^^
 
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was mir gerade auffällt....

Seine Frau ist Zuhause, bekommt demnach Arbeitslosengeld...weiß jetzt nicht wie viel das wohl sein wird...300 euro?

wie kommst du da drauf? die bekommt einfach nix, weil sie ned arbeiten geht weil er genügend verdient. oder liest du das da irgendwo raus?
 
@Don: Sicherlich, aber auch mit 13k€ netto (30% Zuschlag aufgrund der höheren Lebenskosten in CH) ist man noch sehr sehr sehr weit davon entfernt reich zu sein
 
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wie kommst du da drauf? die bekommt einfach nix, weil sie ned arbeiten geht weil er genügend verdient. oder liest du das da irgendwo raus?

wie schon erwähnt kenne ich mich da jetzt nicht so gut aus....aber bekommt nicht automatisch jeder, der kein Rentner ist und nicht Arbeitet Arbeitslosengeld?

@ p5buser

hab ja extra Wohlhabend geschrieben....Reich ist man in meinen Augen wenn man Ferrari vor seiner Luxusvilla stehen hat und ab und zu Urlaub auf seiner Yacht macht^^
 
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@Don: Sicherlich, aber auch mit 13k€ netto (30% Zuschlag aufgrund der höheren Lebenskosten in CH) ist man noch sehr sehr sehr weit davon entfernt reich zu sein

Schweiz ist ne andere Baustelle. Ich kenn mich mit eurem Steuer und Renten- und Versicherungssystem nicht aus und wegen unterschiedlicher Median und Durchschnittseinkommen bist du aus der Diskussion eh raus :p
Das ist nicht boese gemeint, jedoch hilft dein Zahlenbeispiel nicht weiter. Die Rahmenbedingungen sind komplett anders.
 
Arbeitslosengeld bzw. Harz4 gibt es nur, wenn man dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung steht und vermittelt werden kann/möchte. So zumindest die Theorie. Bei der Berechnung gehen aber Vermögenswerte und Einkommen des Ehepartners mit ein und wenn der Mann 10k€ verdient bin ich mir ziemlich sicher, dass da nichts mehr vom Amt kommt. Das Kindergeld sprich 184€ pro Kind gibt es aber trotzdem
 
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