[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Eben. Gute alte 1/3 Regel.
In München, Frankfurt oder Hamburg kannst du das aber total vergessen, da kommst du selbst am (innerstädtischen) AdW nicht hin. 600€ mit Nebenkosten und allem ist nicht realistisch und es gibt ja noch Menschen, die verdienen weit weniger. Da kann man nur hoffen, einen Wohnberechtigungsschein zu bekommen und auch eine entsprechende Wohnung zu finden.
 
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Die Regel greift auch nur bis zu einem bestimmten Gehalt...

Bei 8000€ netto ist es egal ob die Wohnung 2k oder 4k kostet ;)

Btw neuen Vertrag für die Wohnung heute unterschrieben... 2 min vom Stachus weg bzw 3 min vom Marienplatz... 30€ der qm..
 
Hi,

bin am überlegen, ob sich ein Hauskauf lohnt, wenn man eine Einliegerwohnung mit drin hat:

Hauskosten: circa 380k € zzgl.Kaufnebenkosten

Wenn man jetzt bspw 5-600 Euro Mieteinnahmen im Monat hätte von einer weiteren Wohnung im Haus, was bleibt davon grob (ich weiß, das hängt von der jeweiligen Besteuerung ab) übrig? Kann ich da generell damit rechnen, dass ich von den 600 Euro Mieteinnahmen z.B. 500 in die Tilgung stecken kann?

Habe leider keine Ahnung und werd im Internet auch nicht wirklich schlau...besten Dank!

Du müsstest auf jeden Fall monatlich ein bisschen zurücklegen, falls irgendwas mal renoviert/erneuert werden muss, was z.B. schnell mal einige Tausend Euro kostet.
 
Man sollte 10% der Kaltmiete als Eigentümer zurücklegen für Eventualitäten.

Zusätzlich musst du dann natürlich noch separat die Nebenkosten (kalt und warm) bezogen auf die Fläche ausweisen, berechnen, etc...!


Sent from my Girlfriend's iPad
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorteil einer einliegerwohnung ist zudem , dass man die, wenn eigene Kinder später darin wohnen sollten, komplett steuerlich geltend machen kann.
 
Zumindest in einer Großstadt relativ arm, wobei ich auch mit weniger überlebt habe.
Gehen wir von 1700 Netto aus.

Wohnung+Nebenkosten (Wasser, Strom etc.) 700-1000E
Sontige Fixkosten wie Internet, Telefon 100E
Essen 200E
Freizeit, Klamotten, Hobbys etc, 100E+

Bleiben noch so 300,400 Euro oder weniger.

Ohne Auto
Ohne Versicherungen , außer die nötigsten
Ohne Altervorsorge
Ohne Urlaub
Ohne Rücklagen

Ich hatte weniger als 30000k Brutto im Jahr wenn ich mal einen Job hatte.
Die genaze Unsicherheit führe zu Körplichen und Seelischen beschwerden, weil ich ständig Angst hatte das alles zusammenbricht weil ich nie Rücklagen bilden konnte.
Tolles Leben.

Ohne dir zu nahe zu treten zu wollen. 1700€ Netto...ist NICHT wenig. Als Single schon gleich mal gar ned. Großstadt ist nicht gleich Großstadt und so irre Preise wie in München sind nicht der Regelfall. 40-60% vom Nettolohn für die Wohnung...wer so lebt, darf sich am Ende nicht beschweren, dass nix über bleibt. Die Wohnungsgröße und Lage richtet sich a) nach den Bedürfnissen b) nach dem Einkommen. Das gleiche mit Internet, Handy etc. - da kann man DEUTLICH(!!!) günstiger wegkommen. Handy mit Allnet-Flat für 20€ und nochmal nen Internet-Festnetzanschluss für 20€ ... damit kommst du auf 40€.

Lass uns mal hypothetisch rechnen.
Wohnung: 50m². 8€/m²: 400€ kalt.
Nebenkosten: 120€ => 520€ warm.
Strom: 40€ => 560€.
Telefon/Handy => 600€.
Essen: 200€ (ich nehm' mal deinen Wert...) => 800€.

Das sind die festen Kosten. Da bleiben jetzt 900€ über. Das sind im Jahr 10.800€. Da gehen bestimmt noch 800€ im Jahr weg für Klamotten und Dinge die keine direkten regelmäßigen Kosten verursachen. Und jetzt erklär hier nicht, dass du von den 10.000€ keine Rücklagen bilden kannst, in Urlaub fahren, dir Versicherungen, Auto etc. leisten kannst.

Nehmen wir an...Werte aus dem Freundeskreis, gemittelt: Rechtschutzversicherung: 250€/Jahr. Haftpflichtversicherung: 60€/Jahr. Rund 300€ weg.
Sparen...nehmen wir an du legst 5000€ pro Jahr zur Seite. Das ist rund ein Viertel deines Nettoeinkommens. Bleiben dir nach Versicherungen und Sparen also 4700€ für Urlaub, Auto, Hobbies. Okay, leg zweimal 1000€ für je zwei Wochen Urlaub hin. Bleiben 2700€....oder 225€/Monat.
 
Ohne dir zu nahe zu treten zu wollen. 1700€ Netto...ist NICHT wenig. Als Single schon gleich mal gar ned.
Uff. Das beruhigt mich jetzt etwas, mir kam mein gerade einmal wenige hundert Euro darüber liegendes Gehalt gerade ziemlich mickrig vor :fresse:
Aber irgendwie ist es schon irgendwie doof, wie man sich bei der Wohnungssuche einschränken muss, wenn man die 30%-Regel einhalten will.
 
Ohne dir zu nahe zu treten zu wollen. 1700€ Netto...ist NICHT wenig. Als Single schon gleich mal gar ned. Großstadt ist nicht gleich Großstadt und so irre Preise wie in München sind nicht der Regelfall. 40-60% vom Nettolohn für die Wohnung...wer so lebt, darf sich am Ende nicht beschweren, dass nix über bleibt. Die Wohnungsgröße und Lage richtet sich a) nach den Bedürfnissen b) nach dem Einkommen. Das gleiche mit Internet, Handy etc. - da kann man DEUTLICH(!!!) günstiger wegkommen. Handy mit Allnet-Flat für 20€ und nochmal nen Internet-Festnetzanschluss für 20€ ... damit kommst du auf 40€.

Lass uns mal hypothetisch rechnen.
Wohnung: 50m². 8€/m²: 400€ kalt.
Nebenkosten: 120€ => 520€ warm.
Strom: 40€ => 560€.
Telefon/Handy => 600€.
Essen: 200€ (ich nehm' mal deinen Wert...) => 800€.

Das sind die festen Kosten. Da bleiben jetzt 900€ über. Das sind im Jahr 10.800€. Da gehen bestimmt noch 800€ im Jahr weg für Klamotten und Dinge die keine direkten regelmäßigen Kosten verursachen. Und jetzt erklär hier nicht, dass du von den 10.000€ keine Rücklagen bilden kannst, in Urlaub fahren, dir Versicherungen, Auto etc. leisten kannst.

Nehmen wir an...Werte aus dem Freundeskreis, gemittelt: Rechtschutzversicherung: 250€/Jahr. Haftpflichtversicherung: 60€/Jahr. Rund 300€ weg.
Sparen...nehmen wir an du legst 5000€ pro Jahr zur Seite. Das ist rund ein Viertel deines Nettoeinkommens. Bleiben dir nach Versicherungen und Sparen also 4700€ für Urlaub, Auto, Hobbies. Okay, leg zweimal 1000€ für je zwei Wochen Urlaub hin. Bleiben 2700€....oder 225€/Monat.

Hier verdient doch jeder 60000+ Brutto im Monat, da ist doch schon 2000 Netto wenig.
Und 40 % Wohnung ist nix in einer Großstadt.
Die Leute auf dem Land leben eh unter ihren Steinen und haben kein Plan wie teuer die Miete in größeren Städten ist. Und es wird auch 10km außerhalb nicht viel billiger. Geschweige denn dann die Fahrkosten.
Wenn meine Wohnung nur 600 kostet habe ich halt 150 Euro Fahrkosten. Dann kann ich auch ne Wohnung für 700 nehmen +50 Euro Fahrkosten.
Du hast in deiner Rechnung die Fahkarte vergessen, ein auto kann man sich eh nicht leisten.
Außerdem fehlen noch andere Dinge wie GEZ., Pflegemittel, Haushaltszeug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier verdient doch jeder 60000+ Brutto im Monat, da ist doch schon 2000 Netto wenig.
Und 40 % Wohnung ist nix in einer Großstadt.
Die Leute auf dem Land leben eh unter ihren Steinen und haben kein Plan wie teuer die Miete in größeren Städten ist. Und es wird auch 10km außerhalb nicht viel billiger. Geschweige denn dann die Fahrkosten.

Das wäre mir neu. Ich leb' selbst in einer Stadt mit extremen Mietpreisen; Genauso wie meine Freunde...wir sind alles Stadtbewohner, und keiner von uns gibt so viel Geld für seine Wohnung aus. Und das meist in optimaler Lage. Im Zweifelsfall muss man länger auf Wohnungssuche gehen und auf jeden Fall muss man Prioritäten setzen.

Wenn meine Wohnung nur 600 kostet habe ich halt 150 Euro Fahrkosten. Dann kann ich auch ne Wohnung für 700 nehmen +50 Euro Fahrkosten.
Du hast in deiner Rechnung die Fahkarte vergessen, ein auto kann man sich eh nicht leisten.

Damit kostet deine Wohnung immer noch deutlich mehr als in meiner Berechnung. In der sind auch 4000€ im Jahr für Urlaub vorgesehen. Man kann als Single/mit Freunden auch deutlich günstiger Urlaub machen, da kostet der 2-Wochen-Urlaub außérhalb der Hauptsaison keine 2000€ mehr, sondern vielleicht noch 1000€ - oder weniger.

Zum Auto leisten: Klar kann man das. Nur die initialen Kosten (Kaufpreis) bekommt man nicht in 2-3 Monaten zusammen, sondern muss über Monate sparen. Das ist im Plan vorgesehen. Mit Auto kannst/musst du anders rechnen. Damit erhöhen sich deine Versicherungsausgaben um die Kfz-Versicherung, bei meiner alten Karre mit TK waren das ~300€/Jahr + Steuern, 75€. Das würde ich mal von den 2700€ abziehen und komme dann auf 2325€. Dann würden dir 193,75€ zum monatlichen "Verjubeln" über bleiben. Bzw. Sprit müsstest du noch abziehen.

Außerdem fehlen noch andere Dinge wie GEZ., Pflegemittel, Haushaltszeug.

Nope. Das ist alles in den 800€ drin, die über das Jahr verteilt sind.

Dazu sind im Plan 5000€ Sparen und 4000€ Urlaub vorgesehen. Plus 225€ Monatlich zum "verschleudern". Das sollte genug Spielraum geben incl. Sparen/Rücklagen für größere Anschaffungen und Erholung.
Auch wenn du jetzt die Wohnung um 200€ hochrechnest, sprich 720€ bezahlst, nimmst du das z.B. vom Urlaubsbudget weg, in dem Fall die Differenz von 2400€, und bist dann bei 1600€ für Urlaube.


=> Und das alles bezieht sich auf Single-Leben. In WGs, als Paar (Essen und Wohnungsmiete aufgeteilt) oder Familie (mehr Netto vom Brutto+Kindergeld...) lebt es sich pro Nase deutlich günstiger.
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In den Nachrichtenmeldungen war gestern, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht. Nur mal so ein Gedankenspiel:
- 1 Single mit Einkommen 50.000€ brutto => Pro-Kopf-Einkommen: 50.000€
- 1 Paar mit Einkommen von 2x50.000€ brutto => Pro-Kopf-Einkommen: 50.000€
- 1 Paar mit Einkommen von 1x50.000€ und 1x0€ Brutto => Pro-Kopf-Einkommen: 33.333€
- Familie mit 2 Erwachenen und 1 Kind: 2x50.000€ + 1x0€ => Pro-Kopf-Einkommen: 25.000€
- Familie mit 2 Erwachenen und 2 Kindern: 2x50.000€ + 2x0€ => Pro-Kopf-Einkommen: 25.000€
- Familie mit 2 Erwachenen und 2 Kindern: 1x50.000€ 1x 25.000+ 2x0€ => Pro-Kopf-Einkommen: 18.750€
- Familie mit 2 Erwachenen und 4 Kindern: 1x50.000€ 1x 25.000+ 4x0€ => Pro-Kopf-Einkommen: 12.500€

Okay, das ist ne ziemliche Milchmädchenrechnung, aber ich glaube es wird trotzdem klar auf was ich hinaus will. Je mehr Kinder im Haushalt leben, auf desto mehr Köpfe verteilt sich das Einkommen oder das Kapital. Rein mathematisch rutscht man damit schnell in die Armutszone...Die "Freiwillige Ein-Kind-Politik" im Westen führt einfach dazu, dass sich das Kapital und die Wirtschaftsleistung auf weniger Köpfe verteilt. In Gebieten mit extremem Bevölkerungswachstum verteilen sich die Mittel auf mehr Köpfe. Pro Nase weniger. Ich mein die Überlegung lässt vieles außen vor und durchaus auch Faktoren die ebenfalls relevant sind.
Interessant dürfte sein, dass das eine der Grundlagen der chinesischen Bevölkerungsplanung ist. Die Ein-Kind-Politik ist ja nicht wirklich so dass allen die mehr oder weniger haben das zusätzliche Kind weggenommen wird, sondern ein Soll-Wert der die Bevölkerungsexplosion im Zuge des Wirtschaftswachstums verhindern sollte. Die Folge ist, dass es China wirtschaftlich jetzt gut geht, während Afrika immer weiter absackt.
 
- 1 Paar mit Einkommen von 1x50.000€ und 1x0€ Brutto => Pro-Kopf-Einkommen: 33.333€
- Familie mit 2 Erwachenen und 1 Kind: 2x50.000€ + 1x0€ => Pro-Kopf-Einkommen: 25.000€
Ergebnisse sind vertauscht.

Ist trotzdem sinnvoller Netto zu betrachten, bei gemeinsamer Veranlagung und steuerlichen Vorteilen fürs Kind etc..

Die Folge ist, dass es China wirtschaftlich jetzt gut geht, während Afrika immer weiter absackt.

Auch nicht ganz richtig. China GING es wirtschaftlich blenden. Jetzt haben die auch zu kämpfen.
Die Ein-Kind-Politik hat unter anderem ein Ungleichgewicht geschaffen, da viele Familien gerne einen Sohn haben wollten statt einer Tochter. Das Ergebnis ist ein erheblicher Mangel an "Frauen" - das wird als Boomerang nochmal zurück kommen.
 
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Naja...interessant wäre bei dieser Rechnung wieviel man pro Kopf tatsächlich auf die Kralle kriegt.

Steuerliche Vorteile zB bei verheirateten....~800€ netto für 4 blagen an Kinder Geld.... Ermäßigte Tarife und sonstige stützen.

Und dagegen nen single in sk1 und single Haushalt.

Der auch noch zB 30-40% seiner Lebensmittel wegschmeissen muss, weil sie vorher verderben bevor er sie auf essen kann....auch Zahlt er für Telefon und Internet 'einfach' wo sich das bei einer 6 köpfigen Familie wiederum aufteilt.

Würde mich echt mal interessieren so ein Vergleich.
 
Der auch noch zB 30-40% seiner Lebensmittel wegschmeissen muss, weil sie vorher verderben bevor er sie auf essen kann....

der ist dann aber einfach zu blöd zum einkaufen und kauft zuviel bzw. die falschen sachen
 
Wäre auch mal interessant, ob Single allgemein mehr wegwerfen.

Ich glaube: Ja.

Es gibt zwar extra "Singlepackungen" von Brot und allem, aber die sind ungleich teurer. Wer kauft die schon?
Oder man hat den Kühlschrank voll und isst dann doch was fertiges vom Döner um die Eckt - für die Entscheidung ist man alleine verantwortlich, und macht es dann einfach.
Wer kein Single ist fragt dann schon eher den Partner, ob der auch Döner will.
 
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Zitat von B.XP
Ohne dir zu nahe zu treten zu wollen. 1700€ Netto...ist NICHT wenig.

Uff. Das beruhigt mich jetzt etwas, mir kam mein gerade einmal wenige hundert Euro darüber liegendes Gehalt gerade ziemlich mickrig vor :fresse:
Das Durchschnittsentgelt ist ein guter Anhalt um festzustellen, wo genau das mittlere Einkommen sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter in Deutschland liegt.

Durchschnittsentgelt

Die eine Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt im Verdienst also über diesem Bruttolohn, die andere Hälfte darunter. Im Jahr 2014 lag das Durchschnittsentgelt bei 34857,- EUR Brutto im Jahr, respektive 2904,75 EUR Brutto im Monat.

Dies entspricht bei einem Single mit Lohnsteuerklasse I = 1855,98,- EUR Netto im Monat.

Hast Du also 150,- EUR mehr im Monat, liegst Du genau im Durchschnitt

Gruß Thomas
 
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Zitat von B.XP
Ohne dir zu nahe zu treten zu wollen. 1700€ Netto...ist NICHT wenig.


Das Durchschnittsentgelt ist ein guter Anhalt um festzustellen, wo genau das mittlere Einkommen sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter in Deutschland liegt.

Durchschnittsentgelt

Die eine Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt im Verdienst also über diesem Bruttolohn, die andere Hälfte darunter. Im Jahr 2014 lag das Durchschnittsentgelt bei 34857,- EUR Brutto im Jahr, respektive 2904,75 EUR Brutto im Monat.

Dies entspricht bei einem Single mit Lohnsteuerklasse I = 1855,98,- EUR Netto im Monat.

Hast Du also 150,- EUR mehr im Monat, liegst Du genau im Durchschnitt

Gruß Thomas

Durchschnitt != "Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten". Die Hälfte wäre dann der Median. Das Durchschnittsentgelt liegt vermutlich deutlich höher als der Median.
Angenommen, alle 40 Mio berufstätigen Menschen in Deutschland würden 2.000€ im Monat verdienen - außer den 100 am besten verdienenden Personen, die rein theoretisch 2 Milliarden € pro Monat verdienen. Durchschnittliches Einkommen für ALLE 40 Mio. Berufstätigen wären knapp 7k €, auch wenn nur 100 Personen dieser 40 Mio Menschen tatsächlich mehr als 2k verdienen... manipulieren mit Statistik lässt grüßen ;)

Und dass 1.700€ Netto in München, Stuttgart, Hamburg und Frankfurt was anderes sind als in Meck-Pomm, sollte auch klar sein... ;)
 
der ist dann aber einfach zu blöd zum einkaufen und kauft zuviel bzw. die falschen sachen

Meint man im ersten Augenblick. Denkt man aber 2 sek nach, dann ist das garnicht so einfach wie man denkt.

Klar kann man beim Bäcker n Drittel Brotlaib kaufen.... Für 2€. Oder ein ganzes für 1,50 im Lidl. Drei Scheiben salami vom mettger fürs gleiche Geld wie 10 abgepackte. Das ganze geht weiter bis Getränke, oder chips die nach dem aufreißen 2tage später nicht mehr schmecken. Oder zu große Keks Packungen wo dann 70% der Kekse ungenießbar werden.

Das kannste echt unendlich weiter führen. Zusätzlich kommt dann noch der zeitliche Aspekt dazu. Wenn ich als single arbeite und zuhause noch alleine den Haushalt schmeisse, habe ich keine Lust eine einkaufstour zu fahren (Fleischer, Bäcker, 'bio'markt usw) sondern fahre in nen laden bei dem es alles gibt, ich schnell fertig bin und anbei noch Sprit und parkscheine gespart habe...


Oder nicht?

Geht weiter mit kochen und waschen. Wenn ich schon Topf und pfanne erhitzen muss um spagetti mit sauce zu essen, nehm ich da ja nicht 3nudeln ne kleine tomate und 50gr hack, oder? Sondern mehr, weil das essen sonst Energie technisch teurer war als wenn ich mich direkt vom Italiener bekochen lassen hätte.

Waschen das selbe. 2 Unterhosen, 4 socken und ne jeans....fertig. Kostet genau soviel wie wenn mama von 4 Kindern tatsächlich die 5kg rein stopft die die Maschine kann.


Usw usw.
 
Es kommt ja auch immer darauf an, was ich für Prioritäten habe. Ich spare zum Beispiel nie an den Lebensmitteln und bin in der glücklichen Lage dort das kaufen zu können, was es mir beliebt. und sei es beim Schlachter frisches Fleisch, weil es mir besser schmeckt.

Es gibt auch genügend Leute, die einen dicken Fernseher, Handy etc. haben, aber den billigsten Ranz im Supermarkt kaufen, weil das Budget anderweitig ausgereizt wurde.

Da kann man nur für sich selbst eruieren, was es einem wert ist, wenn ich es mir erlauben kann zu kaufen.
 
Ne die 1700 Netto sind das gleiche.

Die Ausgaben sind anders

/klugscheissmodus

Klar kann man beim Bäcker n Drittel Brotlaib kaufen.... Für 2€. Oder ein ganzes für 1,50 im Lidl. Drei Scheiben salami vom mettger fürs gleiche Geld wie 10 abgepackte. Das ganze geht weiter bis Getränke, oder chips die nach dem aufreißen 2tage später nicht mehr schmecken. Oder zu große Keks Packungen wo dann 70% der Kekse ungenießbar werden.

Das kannste echt unendlich weiter führen. Zusätzlich kommt dann noch der zeitliche Aspekt dazu. Wenn ich als single arbeite und zuhause noch alleine den Haushalt schmeisse, habe ich keine Lust eine einkaufstour zu fahren (Fleischer, Bäcker, 'bio'markt usw) sondern fahre in nen laden bei dem es alles gibt, ich schnell fertig bin und anbei noch Sprit und parkscheine gespart habe...

Und genau das ist das große Problem.

Auch wenn es am Ende das gleiche kostet, man kauft dann lieber da wo man das vielfache fürs gleiche Geld bekommt, auch wenn man die Hälfte davon nachher wegschmeisst. Hauptsache das maximale fürs Geld rausgeholt.

Würden wir die weggeworfenen Lebensmittel um 50% reduzieren, hätten wie an CO2 die gleiche Einsparung, als würde man jedes zweite Auto stilllegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@thk : wie der vorposter schon sagte, nicht ganz richtig. Das wären dann ja 70 000€ pro Haushalt im Durchschnitt... Mittleres Einkommen
Das ist interessanter. Mit 27€ Stundenlohn ist man schon bei den 10% der "oberen Gruppe".. Interessant
 
Mir bleiben von meinen xxxx Netto ~ 800-1000 Euro pro Monat über. Freundin und 3jährigen Sohn (Kindergeld) habe ich nicht berücksichtigt. Grob geschätzt bleiben uns ~ 50% zum Leben. Davon gibts einen Urlaub und sonstige Spesen. Unsere 54 qm Eigenheim wird langsam zu klein und hier in München sind 100 qm ~ 500 000+ Euro und für uns unbezahlbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Arbeitet hier eigentlich jemand unter 35h die Woche? Also 30-35h?
 
Ich finde es falsch, das immer und überall das Durchschnittseinkommen beworben wird - vielen propagiert das nämlich, das sie zu wenig verdienen! Das aber beim Durchschnitt massive Ausreißer nach oben den ganzen Schnitt hoch ziehen, wissen die wenigsten! Die Angabe mit Perzentilen oder dem Median halte ich für sehr viel sinnvoller! Die genannten 2904,75 EUR Brutto im Monat werden nämlich keine 50% der Bevölkerung erreichen - ich weiß nicht, wo genau der Median aktuell in Deutschland liegt, ich meine aber was von um die 1800€ Brutto im Monat gehört zu haben! Und da ist schon ein sehr großer Unterschied dazwischen ;)
 
@junior : siehe mein Link. Der median liegt bei 1300€ netto. Also ca 1800 brutto.. Und das sieht schon ganz ganz anders aus als 2900€...
 
Wobei ich es da mal interessant fände nach Männern und Frauen zu unterscheiden. Da müsste der Median/Mittelwert nochmal ganz anders aussehen, bei den Männern höher, bei den Frauen niedriger.

Auch wäre es interessant das Gehalt mal auf 40 oder 35 h die Woche hoch/runterzurechnen und dann zu vergleichen. In die Statistik fallen aber auch Teilzeitkräfte usw.
 
@junior : siehe mein Link. Der median liegt bei 1300€ netto. Also ca 1800 brutto.. Und das sieht schon ganz ganz anders aus als 2900€...

Ganz genau, der Median liegt bei 1800€ Brutto, der Durchschnitt bei 3000€ Brutto. Vor 10 Jahren waren es noch 1600€ Brutto und 2400€ Brutto. Man sieht daran deutlich, dass die Masse kaum mehr verdient und der Durchschnitt durch wenige nach oben verzehrt wird. Wie ich schon sagte, immer weniger verdienen immer mehr.


Sent from my iPhone 4S
 
Wie wenig die 1700 Euro wirklich sind kann man sich wunderbar anhand der Rentenpunkte ansehen. Bei Steuerklasse 1 entspricht 1700 Euro Netto etwa 2700 Euro Brutto (= 32400 Euro im Jahr + Weihnachtsgeld etc.). Damit erhält man dann also nicht mal einen kompletten Rentenpunkt, da es den nur gibt, wenn man mindestens das Durchschnittsentgelt erreicht.

Welcome to my life :banana:
 
@thk : wie der vorposter schon sagte, nicht ganz richtig. Das wären dann ja 70 000€ pro Haushalt im Durchschnitt... Mittleres Einkommen
Das ist interessanter. Mit 27€ Stundenlohn ist man schon bei den 10% der "oberen Gruppe".. Interessant

Der Beitrag ist Müll. Im ersten Satz ist die Rede von 1800 Euro netto, danach reden die von kaufkraftbereinigt vom Jagd 2005 ohne einen Zusammenhang. Danach wird NIE erwähnt in netto oder brutto. Durch diese miesen Berichte kommt dieses hick hack ständig her. Wie schon mehrmals an dieser Seite geschrieben haben nur wenige 2000 netto im Monat ohne Überstundenzulagen usw
 
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