[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Einen Master nur für die höheren Etagen und solche Gehälter ... unfassbar. Bei "uns" haben alle hohen Tiere einen Doktor, als Bachelor kommt man lt. TV auch nie in solche Positionen, die ein Tarifgehalt nahe an den 100.000€ hergeben (ganz so weit geht es glaube ich sowieso nicht).
 
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Einen Master nur für die höheren Etagen und solche Gehälter ... unfassbar. Bei "uns" haben alle hohen Tiere einen Doktor, als Bachelor kommt man lt. TV auch nie in solche Positionen, die ein Tarifgehalt nahe an den 100.000€ hergeben (ganz so weit geht es glaube ich sowieso nicht).
ich bin in der autoindustrie und da ist es völlig egal ob du bachelor, master oder doktor bist. man bewährt sich im berufsalltag und macht das entweder gut oder schlecht.

100.000€ verdienen sicherlich nur sehr sehr wenig leute in deutschland.
 
Das sind mehr als du glaubst, ab einer bestimmten Ebene bekommen die den Hals ja nicht mehr voll.

Und bei einigen Herstellern ist der Abschluss ausschlaggebend für den Einstieg. Danach ist Leistung aber tatsächlich der Punkt.

Achja, und natürlich der Bereich. In der F+E ist ein Titel ab bestimmten Positionen eine ungeschriebene Voraussetzung.

Gesendet von meinem C2005 mit der Hardwareluxx App
 
klar sind titel irgendwo voraussetzung, weil sich ein unternehmen gerne damit schmückt. wenn ein Dr. xyz der chef der abteilung Navigation ist, klingt das besser als xyz.

fakt ist, physiker und mathematiker bekommen keine jobs in der forschung, weil der staat kein geld zur verfügung stellt. diese leute landen in der wirtschaft und dürfen sich gegen medientechniker (deppen-studium) wie mich rumschlagen.

autohersteller allerdings ziehen die besten leute aus den zulieferern ab und bilden selbst nicht mehr aus. wenn du im studium robotok für einen autohersteller gemacht hast, dann kommst du vielleicht ohne berufserfahrung rein.....oder du bist weiblich und sehr hübsch, wie man an den praktikantinnen sieht.
 
Es gibt praktisch keine arbeitslosen Physiker und Mathematiker, außer du hast dich auf irgendeine Lücke vertieft. So viel Rumschlagen mit den Medientechnikern kann da nicht sein. Allerdings arbeitet man, wie schon gesagt, oft eher fachfremd.
 
Das große Geld gibts an der Hochschule auch nicht - die Besoldungen sind zumindest in Deutschland klar geregelt da man im öffentlichen Dienst ist.
FInanziell ist in der freien Wirtschaft deutlich mehr drin. Die Professoren die ich kenne haben aber alle aus der freien Wirtschaft in die Lehre gewechselt, und überwiegend aus persönlichen und familiären Gründen.
Das Leben als Professor ist einfach deutlich entspannter.
Private Rente mit 50-55 wird als Beamter schwer - ich glaube da müsstest du dann auf deine Pension verzichten. Du verpflichtest dich ja dem Staatsdienst.
Private Rente mit 50-55 und dann freier Dozent kannste auch direkt aus der WIrtschaft heraus machen. Dann musste nur vorher entsprechende Kontakte knüpfen.

Naja, an die Hochschule will ich ja nicht um Geld zu verdienen, sondern um dort meiner Leidenschaft, nämlich der Lehre nachzugehen. Mir macht es großen Spass Anderen etwas beizubringen. Das habe ich auch schon beruflich lange gemacht (techn. Referent) und werde es hoffentlich bald wieder tun bzw. dann eher in leitender Funktion (z.B. ein Gruppe von Trainern führen). Und zumindest bei FHs müssen Profs. 5+ Jahre Praxiserfahrung haben, daher ist es kein Zufall, dass die aus der Wirtschaft gewechselt haben ;).

Mein Primärziel ist die Verbeamtung eigentlich auch nicht, da ich wie gesagt meine Finanzen so regeln möchte, dass ich ab 50-55 nicht mehr arbeiten muss, aber eben kann. Darauf arbeite ich auch hin und so schwer wird es für mich nicht, da ich schon immer einen bescheidenen Lebensstil gewohnt war. Und falls ich mit 50+ dann Beamter bin, habe ich damit auch kein Problem, gibt es eben später mehr zum Vererben :banana:

Einen Master nur für die höheren Etagen und solche Gehälter ... unfassbar. Bei "uns" haben alle hohen Tiere einen Doktor, als Bachelor kommt man lt. TV auch nie in solche Positionen, die ein Tarifgehalt nahe an den 100.000€ hergeben (ganz so weit geht es glaube ich sowieso nicht).

Das kommt immer darauf an, welche Auswahlmöglichkeiten das Unternehmen hat. Interessant ist bei uns z.B. dass falls von intern rekrutiert wird, auch Bachelor durchaus aufsteigen können. Aber bei Externen sehe ich in letzter Zeit auch nur noch Dr., die selbst für einfache Entwicklerstellen eingestellt werden. Allerdings sitzen bei uns ganz oben wirklich nur Doktoren, da will ich aber auch nicht hin ;).

100.000€ verdienen sicherlich nur sehr sehr wenig leute in deutschland.
Das würde ich nicht unterschreiben. Bei IGM Tarif Unternehmen sind da recht viele Abteilungsleiter dabei, die vermutlich drüber sind. Bei Automotive Hersteller + Tier1 dürften so gut wie alle Abteilungsleiter 6-stellig verdienen. Und gerade hier bei uns rundum Stuttgart gibt es einen Haufen IGM Unternehmen, die ich alle durch mein Interesse am Dualstudium erst entdeckt hatte. Die IGM hat hier mit der Südwestmetall sogar einen AG Verband als Gegenspieler.

Es gibt praktisch keine arbeitslosen Physiker und Mathematiker, außer du hast dich auf irgendeine Lücke vertieft. So viel Rumschlagen mit den Medientechnikern kann da nicht sein. Allerdings arbeitet man, wie schon gesagt, oft eher fachfremd.
Wenn ich als Physiker oder Mathermatiker auf Kohle aus wäre, würde ich sicher nicht mit Medientechniker konkurrieren, sondern mit BWLern. Bei vielen Beratungen sind Physiker gerne gesehen und Mathermatiker können durchaus bei Banken unterkommen. Aber wie immer zählt halt, dass man was kann und es auch gut vermarktet.
 
ich bin in der autoindustrie und da ist es völlig egal ob du bachelor, master oder doktor bist. man bewährt sich im berufsalltag und macht das entweder gut oder schlecht.

100.000€ verdienen sicherlich nur sehr sehr wenig leute in deutschland.

Genau so ist es. Das kann ich bestätigen, war selber 12 Jahre in der Automobilindustrie. Aber wo anders ist, wo es mir dem Menschenverstand gearbeitet wird, ist es genau so. Hast Du Dich behauptet, kannst Du Ansprüche stellen. Hast Du besondere Fähigkeiten (beispielsweise Oracle Performance Analyse und Optimierung) hast Du "ausgesorgt" und musst um's Geld keine Gedanken mehr machen.
 
Wow diesen Monat bleiben Dank Weihnachtsgeld 2.900€ netto übrig. Ich freu mich , ;-) für 90% hier ist das aber natürlich Standard Einkommen
 
ich bin diese woche auf dem audi gelände herumgeirrt, jetzt verstehe ich auch, warum es dort so viele bushaltestellen IM audigelände gibt...sport muss man nach der arbeit auch keinen mehr machen, überstunden inklusive.
 
Bei mir ist das 13. Gehalt quasi auf die anderen 12 Monate aufgeteilt, angeblich.
 
ich bekomme weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld. Bei uns gibt es im Dezember Bonus....was aber aktuell "zurückgestellt" wurde....naja Hauptsache der Chef ist mit seinem neuen Porsche Glücklich....
 
Wenn es als Jahressonderzahlung oder ähnlich verbucht ist, kann die aus wirtschaftlichen Gründen etc. entfallen, da hat der Porsche nichts mit zu tun.
 
55% Weihnachtsgeld hier. Diesen Monat 2630€ netto, das ist mal ganz nett :) Dürfte immer so sein.
 
Wenn es als Jahressonderzahlung oder ähnlich verbucht ist, kann die aus wirtschaftlichen Gründen etc. entfallen, da hat der Porsche nichts mit zu tun.

es geht ums Prinzip, man erzählt Monate vorher einfach nicht auf der Betriebsversammlung, dass man extra für den Bonus geld zur Seite gelegt hat damit 100% der Bonus ausgezahlt wird und am ende wird es doch "zurückgestellt" aber der neue Porsche geleast
 
Ja Shit Happens würde ich mal so sagen - ist bei uns in ner anderen Zweigstelle auch passiert. Wenn es kein klassisches 13. Gehalt ist, können die das mal eben so streichen wenn die Jahresbilanz entsprechend ist. Ist unfair aber der Porsche hat ja mal null damit zu tun...:fresse:
 
es geht ums Prinzip, man erzählt Monate vorher einfach nicht auf der Betriebsversammlung, dass man extra für den Bonus geld zur Seite gelegt hat damit 100% der Bonus ausgezahlt wird und am ende wird es doch "zurückgestellt" aber der neue Porsche geleast
Naja, es ist doch immer das Gleiche ;)

- in guten Zeiten: "Wir müssen sparen für schlechte Zeiten."
- in schlechten Zeiten: "Wir müssen sparen, es geht uns schlecht."
 
Bei mir ist russiches Roulette entweder gibt 100 Euro Weihnachtsgeld oder Kündigung...
 
Ja Shit Happens würde ich mal so sagen - ist bei uns in ner anderen Zweigstelle auch passiert. Wenn es kein klassisches 13. Gehalt ist, können die das mal eben so streichen wenn die Jahresbilanz entsprechend ist. Ist unfair aber der Porsche hat ja mal null damit zu tun...:fresse:

Hat sehr wohl was zu tun, der "Chef" ist Social-Skills mäßig wohl eher am unteren Ende anzusiedeln. Das kann man sich ja denken, dass das eine etwas schiefe Optik aufwirft

(dass es finanzpolitisch nichts damit zu tun haben muss ist mir schon klar - er musste sich sicher nicht zwischen "Weihnachtsgeld für die Belegschaft" oder mein Porsche entscheiden :D)
 
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Ja ein Chef kriegt auch Chefgehalt, weil er solche Entscheidungen zu fällen hat wenn es nötig ist (und auch dafür einstehen muss im Notfall).
Da kann auch vom Gehalt ein Porsche drin sein !
Du lässt hier jetzt den Moralapostel raushängen aus blankem Neid :)
Soll er jetzt mim klapprigen Hollandrad zur Arbeit fahren aus Akt der Solidarität zu den sicherlich durchaus tüchtigen Mitarbeitern, denen dieses Jahr aus Gründen die hier niemand weiß das Weihnachtsgeld verwehrt blieb ?
Als ob der Porsche mit diesen Geldern finanziert wäre !
:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch über die Firma geleast hab ich angenommen?
Das ist doch kein Neid? Es ist schade das man solche Diskussionen nicht nicht führen kann ohne gleich auf Neid angesprochen zu werden. Ich weiß ja nicht wie toll sein leben sonst so ist. Nur auf einen Porsche würd ich meins jetzt nicht reduzieren wollen ;)

Mir ist schon klar, dass das finanziell eine andere Quelle ist als Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Bezog mich nur auf die Optik.
Soll er das ruhig machen, dann muss er aber auch dieses Gerede darüber aushalten.
 
Mehr oder weniger, der Cayenne ist aber nahezu ein Desaster, wie ich finde.
Ist aber zur Zeit der sich am besten verkaufende Wagen von Porsche, das Marketing-Konzept dahinter ist super.

Den Panamera finde ich wiederum aber nicht schlecht, fährt sich zwar nicht ganz so ''sanft'' wie ein 911er, ist aber ein ansehnliches Auto.
 
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