[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@sheemie: genau da liegt das Problem vieler heutzutage. Wenn ich mein Kind bis Ende des Studiums komplett finanziere, dann kann ich ein eigenes Haus zb vergessen. Das geht finanziell nicht kaum anders.
Ich weiß, dass diese Denkweise Scheisse ist. Aber so ist meine Einstellung. Taschengeld wollte ich nie, ab 16 arbeitete ich, 10h/ Woche als Lager Aushilfe, konnte mein Abi trotzdem überdurchschnittlich gut ablegen und hab damals ca 30-40% (ca 100€) von meinem "Gehalt" FREIWILLIG Miete bezahlt.. Mit Ende 18 konnte ich ausziehen und mein Leben komplett selbst finanzieren. Das Studium litt darunter nicht.

Das ist doch Bullshit, natürlich kann man sich da keine 1mio€ Villa hinsetzen, aber für ein normales Häusle sollte es schon noch reichen, gerade als Ing..

Der Eltern meiner Freundin bezahlen ihr und ihrer Schwester auch das Studium und besitzen ein eigenenes Haus, so what?

Klar, muss man halt seine Ansprüche ein wenig zurückfahren, aber normal sollte das kein Problem sein, wenn man nicht gerade Hausmeistergehilfe ist :d
 
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Ich bin seit ein paar Tagen auch 27 und gerade erst an meiner Master-Thesis dran, d.h. bisher in erster Linie Student. Bisher hab ich noch nicht mal ansatzweise an Kinder gedacht. Klingt drastisch, ist aber so ;)

also an meinem alter liegts ja nicht :fresse:
das problem ist da eher die freundin...

Eine Schwangerschaft einer Frau jenseits der 35 gilt als Risikoschwangerschaft. Denn: Die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenstörung beim Kind ist bei einer Frau, die 35 Jahre oder älter ist, höher als bei einer jüngeren Schwangeren.

Das ist doch Bullshit, natürlich kann man sich da keine 1mio€ Villa hinsetzen, aber für ein normales Häusle sollte es schon noch reichen, gerade als Ing..

Der Eltern meiner Freundin bezahlen ihr und ihrer Schwester auch das Studium und besitzen ein eigenenes Haus, so what?

Klar, muss man halt seine Ansprüche ein wenig zurückfahren, aber normal sollte das kein Problem sein, wenn man nicht gerade Hausmeistergehilfe ist :d

naja, wenn ich hier schaue, was ein "häusle" kostet... 600qm grundstück, dazu 120-140qm wohnfläche... da biste schon bei >250k €. also 30 jahre bei ~1100€/ monat rate? spätestens nach 25 jahren kommen dann noch die ersten sanierungen mit ~25-50k€...

und gehalttechnisch bin ich momentan bei 45k brutto, ab juli 54k € brutto. das entspricht ca 2,5k netto/ monat. also müsste ich von 1,4k€ ein haus unterhalten, eine frau und ein kind durchfüttern und dazu die ganzen versicherungen...
vergesst auch nicht die zusatzkosten durch kinder. ein arbeitskollege hat mit seinen 2 töchtern ca. den 10x warmwasserverbrauch im vergleich zu uns. weil die mädels natürlich mindestens jeden 2ten tag baden müssen... über strom und heizung brauchen wir erst garnicht anfangen...
 
@sheemie: genau da liegt das Problem vieler heutzutage. Wenn ich mein Kind bis Ende des Studiums komplett finanziere, dann kann ich ein eigenes Haus zb vergessen. Das geht finanziell nicht kaum anders.
Ich weiß, dass diese Denkweise Scheisse ist. Aber so ist meine Einstellung. Taschengeld wollte ich nie, ab 16 arbeitete ich, 10h/ Woche als Lager Aushilfe, konnte mein Abi trotzdem überdurchschnittlich gut ablegen und hab damals ca 30-40% (ca 100€) von meinem "Gehalt" FREIWILLIG Miete bezahlt.. Mit Ende 18 konnte ich ausziehen und mein Leben komplett selbst finanzieren. Das Studium litt darunter nicht.

Ich habe mich wahrscheinlich ein klein wenig falsch ausgedrückt.
Wenn ich schreibe finanzieren, dann meine ich damit, dass sie kostenlos bei mir leben kann, inklusiver Verpflegung.
Die Annehmlichkeiten, die ich sowieso schon zahle - Handy zb. - zahle ich weiter, Klamotten wohl auch, zumindest das nötigste, aber für den Rest wie zb. Urlaub, teure Markenklamotten,... ,muss sie dann selbst aufkommen.
Ein 450€ sollte reichen, und bei 40 Stunden Arbeit im Monat bleibt dann bestimmt auch noch genug Zeit fürs Studium.
 
naja, wenn ich hier schaue, was ein "häusle" kostet... 600qm grundstück, dazu 120-140qm wohnfläche... da biste schon bei >250k €. also 30 jahre bei ~1100€/ monat rate? spätestens nach 25 jahren kommen dann noch die ersten sanierungen mit ~25-50k€...

und gehalttechnisch bin ich momentan bei 45k brutto, ab juli 54k € brutto. das entspricht ca 2,5k netto/ monat. also müsste ich von 1,4k€ ein haus unterhalten, eine frau und ein kind durchfüttern und dazu die ganzen versicherungen...

250k€ für ein Haus auf einem solch großen Grundstück bei deinem Gehalt finde ich jetzt nicht unerreichbar.
Meine ganzen Arbeitskollegen zahlen hier in der Gegend für deutlich kleinere Grundstücke fast das Doppelte von deinem Betrag.

Das mit dem eigenen Haus ist halt enorm abhängig von der Umgebung. Während man im Stuttgarter oder gar Münchner Raum locker mal ne halbe Mio für ein "stinknormales" Haus incl Grundstück hinlegt gibt es in meiner Heimat für 200k€ schon Häuser BJ 2005 mit 600qm Grundstück wobei die Verkäufer froh wären, endlich jemanden zu finden, der ihm das Haus abnimmt.
Klar kann man sagen "es kann jeder seinen Wohnsitz dort wählen wo er will", aber meist ist es nicht eine Frage des Wollens sondern des Könnens... Arbeitsplatzangebot etc.

:btt:
im Moment knapp 1000-1200€ im Monat übrig. Nach Abzug von Studiengebühren fürs Master-Fernstudium, (halbe) Miete im Stuttgarter Raum, Essen, Unterhalt für 2 Autos (3l- und 5l-Auto) und sonstigem Krempel.
 
250k€ für ein Haus auf einem solch großen Grundstück bei deinem Gehalt finde ich jetzt nicht unerreichbar.
Meine ganzen Arbeitskollegen zahlen hier in der Gegend für deutlich kleinere Grundstücke fast das Doppelte von deinem Betrag.

Das mit dem eigenen Haus ist halt enorm abhängig von der Umgebung. Während man im Stuttgarter oder gar Münchner Raum locker mal ne halbe Mio für ein "stinknormales" Haus incl Grundstück hinlegt gibt es in meiner Heimat für 200k€ schon Häuser BJ 2005 mit 600qm Grundstück wobei die Verkäufer froh wären, endlich jemanden zu finden, der ihm das Haus abnimmt.
Klar kann man sagen "es kann jeder seinen Wohnsitz dort wählen wo er will", aber meist ist es nicht eine Frage des Wollens sondern des Könnens... Arbeitsplatzangebot etc.

:btt:
im Moment knapp 1000-1200€ im Monat übrig. Nach Abzug von Studiengebühren fürs Master-Fernstudium, (halbe) Miete im Stuttgarter Raum, Essen, Unterhalt für 2 Autos (3l- und 5l-Auto) und sonstigem Krempel.

Ein Grund warum ich meine Zukunft auch eher woanders als in der Stuttgarter Ecke sehe. Sicher wird es da nicht leichter einen Job zu finden, aber man muss halt zusehen das man Alleinstellungsmerkmale mitbringt, dann bekommt man auch in einer eher Strukturschwachen Gegend eine Stelle.

5l Auto, hast noch nen V8?
 
Was ich bei der Diskussion bezüglich "der Kosten" die man seinen Eltern verursacht nie so ganz verstehe: Wenn ich heute plane ein Kind in die Welt zu setzen, dann bin ich mir doch bewusst, das dies mit enormen Kosten verbunden ist.
Geht dann das Kind noch studieren, dann ziehen sich die Kosten noch weiter, aber das weiß ich doch als Eltern vorher.
Wir leben hier nicht in Afrika, wo die Kinder sein müssen, um mir später mal den Lebensabend zu ermöglichen.
Ich habe bewusst nur ein Kind, in der Hoffnung das es ihm mal an nichts fehlen wird, und sollte sie einmal studieren - ist nicht auszuschließen, sie ist auf dem Gymnasium und schreibt gute Noten -, so ist es für mich ganz klar, das sie Mietfrei so lange zu hause leben kann wie es erforderlich ist.
Sie soll sich dann lieber auf ihre Studium konzentrieren, anstatt viel arbeiten zu müssen, um über die Runden zu kommen.
Natürlich immer unter der Voraussetzung das es nicht ausgenutzt wird, und das Studium aus saufen und vögeln besteht, und so lange hinausgeschoben wird wie möglich.

Hatte vor Jahren diesbezüglich mal einen richtigen Streit mit einem Arbeitskollegen.
Er saß am Mittagstisch mit nem Katalog für Felgen, und verkündete stolz, was er sich für tolle Felgen leisten wird, denn sein Sohn fängt jetzt die Ausbildung an, und muss Ordentlich was abdrücken...

Wenn die Eltern nichts zu beißen haben ist es klar, oder wenn die Eltern den Bub nötigen etwas abzugeben, und dies dann für ihn sparen ist das auch super, aber sich dann auf kosten seiner Kinder bereichern?
Aber es ist hier wie mit allem im Leben - der eine findet Kuddeln geil, der anderer findet sie zum kotzen :)

+++ :)
 
Ich würde gerne wissen was du studiert hast, wenn es Jura wie Sand am
Meer gibt? Denn komischerweise halten bis zum Examen genau 10% der Erstsemester durch

http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/Ausbildungsstatistik2012.pdf?__blob=publicationFile

Seite 7, also gab es zumindest 2012 7T neue Anwälte mit Assessorexamen...

Angenommen der Schnitt hält sich, entspricht dies bei einem Schnitt von 800T Geburten pro Jahr (• Anzahl der Geburten in Deutschland bis 2012 | Statistik) einer Quote von 1:114

Ob das jetzt viel ist oder nicht ist mal dahingestellt...

PS.: Wohlgemerkt nur Volljuristen!!!
 
nur ein riester wäre zur zeit interessant, weil steuerlich absetzbar.

private altersvorsorge habe ich auch nicht gemacht
1) keine garantierte zinsen, bzw. können die auch sehr stark eindampfen
2) auszahlung erst in 40 jahren
3) stirbt man ohne kinder/frau/freundin bleiben einem 8.000€ euro übrig für die beerdigung...
 
Eigenheim ist wohl die beste av derzeit. Was anderes mache ich auch nicht.
Hab aber noch ne bav mit 1% vom brutto und ab nächstem Jahr 3%
 
und wie sieht dann deine Altersvorsorge aus? Einfach nur sparen? Das kommt bei den gegenwärtigen Zinsen ja eigentlich eher einem Verlust gleich.
man kann das geld in aktienfonds mit dividende stecken, da gehen so 2-3% rendite raus.

ich habe keine priv. altersvorsorge bin auch erst 25 und mach mir darüber noch keinen kopf. ich weiß nur, dass ich nichts über 40 jahre laufzeit mit eindampfenden zinsen nehme. aktuell kürzen die auch lebensversicherungen usw
 
nur ein riester wäre zur zeit interessant, weil steuerlich absetzbar.

private altersvorsorge habe ich auch nicht gemacht
1) keine garantierte zinsen, bzw. können die auch sehr stark eindampfen
2) auszahlung erst in 40 jahren
3) stirbt man ohne kinder/frau/freundin bleiben einem 8.000€ euro übrig für die beerdigung...

Aus den Gründen mache ich eine betriebliche Altersvorsorge (Steuervorteil) und Wohnriester - da habe ich schon deutlich vor der Rente was davon ;)
 
Heute wieder Rentenbescheid bekommen. Zum Glück bin ich seit 01.04. Banker. Würde ich weiterhin wie als Student verdienen hätte ich mal 400-500€ Rente...habe tolle 2,2 Rentenpunkte.

Jetzt muss ich verdienen. Verlasse mich aber nur auf meine Renten.

1. Betriebsrente ca. 175.000€ vor Steuern
2. Entgeltumwandlung Ziel 150.000€ vor Steuern
3. Privat Rente Ziel 150€ mtl.
4. Vermögenswirksame Leistungen 50.000€ vor Steuern


Sent from my Girlfriend's iPad
 
Aus den Gründen mache ich eine betriebliche Altersvorsorge (Steuervorteil) und Wohnriester - da habe ich schon deutlich vor der Rente was davon ;)

Aber nicht vergessen, Guthaben des Wohnriesters müssen im Ruhestand versteuert werden...

Gut, ich sehe ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte mit "private Altersvorsorge" jetzt eigentlich den Betrag, der, auf welche Art auch immer, von euch monatlich angelegt wird um euch dann im Rentenalter zur Verfügung zu stehen. Ich meinte damit keinesfalls nur so spezielle Rentenmodelle oder Dinge mit 40 Jahren Laufzeit.

Ich bin nicht viel älter - aber sehr pessimistisch, weshalb ich mir da schon jetzt sehr viele Gedanken mache.

Mir geht es nicht anders, bei mir sind es zZt 10% vom Netto.
 
Soviel? Meine Großeltern sind mit 55 bzw 60 Jahren nach Deutschland gezogen. Haben die restliche Zeit als geringverdiener gearbeitet. Bekommen derzeit nur die gesetzliche Rente und davon nicht gerade viel. Rücklagen gab es keine. Und dennoch gehts denen gut. Haben ein Auto, eine ausreichende Wohnung und können sogar was ansparen.
 
Heute wieder Rentenbescheid bekommen. Zum Glück bin ich seit 01.04. Banker. Würde ich weiterhin wie als Student verdienen hätte ich mal 400-500€ Rente...habe tolle 2,2 Rentenpunkte.

hab vor ein paar tagen den Zettel auch bekommen, mit dieser 2 prozentigen Anpassung wäre es knapp 2200 Euro (bei gleichbleibenden Zahlungen, wird mit dee Zeit ja eh noch bisschen mehr). für gesetzliche Rente wäre des ja schon ned schlecht.

edit:

http://www.vlh.de/krankheit-vorsorg...-als-rentner-steuern-zahlen-und-wie-viel.html

das ist natürlich mal wieder :kotz:

Gesendet von meinem Nexus 5 mit der Hardwareluxx App
 
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@Roach: Sorry, aber ohne die Unterstützung von Deinem Daddy wärst Du auch nur ein Lichtchen, mehr nicht. Weil beides, AV und ein Haus geht nur in seltenen Fällen. Das hat rein gar nichts mit Neid oder sonstwas zu tun. Da muss ich astra auch mal Recht geben.

Ich finde es echt mal für'n Arsch, wenn einer eine kritische Meinung äusset, dass ihm sofort Neid der Missgunst unterstellt wird, das ist echt zum Kotzen.

Naja, jeder wie er will....und wie er kann. Bin auch grad dabei eine Immobilie zu erwerben und sollte auch Eine in meinen Augen großzügige Unterstützung seitens meiner Eltern bekommen.

Wie dem auch sei, hab ich gestern nen Vertrag über ein privates Darlehen aufgesetzt. Mir reicht die Möglichkeit ein wenig "Zinsen" zu sparen aus. Geschenkt brauche ich nix....zumindest wenn ich weiss dass das Geld nicht aus nem gold kackenden Esel kommt, sondern dafür wirklich gearbeitet wurde.

Zur privaten AV hab ich mir ehrlich gesagt noch keine großartigen Gedanken gemacht. Das einzige was ich hab ist ein Vorsorge Vertrag, um mir die paar Euro vom AG nicht durch die Lappen gehen zu lassen, ich selbst zahle da kaum ein ( ich glaub um die 40€ monatlich)
 
Soviel? Meine Großeltern sind mit 55 bzw 60 Jahren nach Deutschland gezogen. Haben die restliche Zeit als geringverdiener gearbeitet. Bekommen derzeit nur die gesetzliche Rente und davon nicht gerade viel. Rücklagen gab es keine. Und dennoch gehts denen gut. Haben ein Auto, eine ausreichende Wohnung und können sogar was ansparen.

jaoh, der deutsche staat machts möglich, dass deine großeltern rente bekommen für ein paar jahre einzahlen ;)
 
Das ist ja wohl eine etwas andere Situation. Ihr Helden... Meine Oma geht soweit ich weiß leer aus und die Rente vom Opa bewegt sich irgendwo um h4 Niveau.

Ich frag mal wie das genau läuft. Und ob da etwas vom Heimatland bezahlt wird.

Trotzdem, sowas zu vergleichen... Abartig
 
Nein, weil das eine mal wird jemand knapp über Existenz gehalten und das andere mal bekommen Leute ihr Studium oder gar ihr haus/ Auto finanziert.
 
Eigentlich sollten die noch Rente aus dem Heimatland bekommen.

Ich kenne in meiner Heimat, nahe dem Niederlanden einige die versuchen fünf(?) Jahre dort voll zu arbeiten, dann haben sie Anspruch auf die dortige gesetzliche r Rente.
 
Zuletzt bearbeitet:
5l Auto, hast noch nen V8?

5l Verbrauch... Golf 1.9TDI ;)

Eigenheim ist wohl die beste av derzeit. Was anderes mache ich auch nicht.
Hab aber noch ne bav mit 1% vom brutto und ab nächstem Jahr 3%

Auch hier: es kommt immer darauf an wo. In den strukturstarken Regionen schon, um sich vor weiter steigenden Mieten zu schützen. In strutkturschwachen Regionen eher nicht, weil ein Haus eher ein Klotz am Bein ist (aus beruflichen Gründen umziehen, ...) und die Mieten niedrig sind. Zumindest wird man in meiner Heimat als solventer Mieter wie ein König behandelt.
Andererseits könnte man in strutkturstarken Regionen auch von den steigenden Mieten profitieren und seine eigenen Immobilien vermieten und selbst zur Miete wohnen... das hat so einige steuerliche Vorteile (Fremdkapitalzins, Renovierung, Sanierung = Aufwand).
Ich rate dir das Buch "Cashkurs" von Dirk Müller. Oder sämtliche Bücher von Gerald Hörhan.
 
Eigentlich sollten die noch Rente aus dem Heimatland bekommen.

Ich kenne in meiner Heimat, nahe dem Niederlanden einige die versuchen fünf(?) Jahre dort voll zu arbeiten, dann haben sie Anspruch auf die dortige gesetzliche r Rente.

die kriegen tatsächlich einen teil ausm heimatland und den rest von .de
dafür müssen sie aber auch mindestens 1x/ jahr dorthin reisen.

Auch hier: es kommt immer darauf an wo. In den strukturstarken Regionen schon, um sich vor weiter steigenden Mieten zu schützen. In strutkturschwachen Regionen eher nicht, weil ein Haus eher ein Klotz am Bein ist (aus beruflichen Gründen umziehen, ...) und die Mieten niedrig sind. Zumindest wird man in meiner Heimat als solventer Mieter wie ein König behandelt.
Andererseits könnte man in strutkturstarken Regionen auch von den steigenden Mieten profitieren und seine eigenen Immobilien vermieten und selbst zur Miete wohnen... das hat so einige steuerliche Vorteile (Fremdkapitalzins, Renovierung, Sanierung = Aufwand).
Ich rate dir das Buch "Cashkurs" von Dirk Müller. Oder sämtliche Bücher von Gerald Hörhan.

danke, werd mir das mal anschauen.
 
@sheemie: genau da liegt das Problem vieler heutzutage. Wenn ich mein Kind bis Ende des Studiums komplett finanziere, dann kann ich ein eigenes Haus zb vergessen. Das geht finanziell nicht kaum anders.
Wo hast du denn den Schwachsinn her? Meine Eltern haben ein Haus gekauft, als ich ein halbes Jahr alt war, eben mit langer Finanzierung (30 Jahre auch glaub ich), und können mir und meiner Schwester jetzt trotzdem ein Studium finanzieren. Und nein, als Bauing und Vertretungslehrerin verdienen sie keine Millionen.

Mit Ende 18 konnte ich ausziehen und mein Leben komplett selbst finanzieren. Das Studium litt darunter nicht.
Pauschal geht diese Aussage definitiv nicht. Entweder man hat ein Studium, dass nicht sehr zeitintensiv ist, oder ist ein totaler Überflieger oder hat einen überdurchschnittlich bezahlten Job. Wenn man wirklich alle Ausgaben übers Jahr (Klamotten, GEZ, Semesterbeitrag etc.) zusammenrechnet, braucht man auch als Student seine 5-600€, wenn man nicht aufs absolute Minimum runtergehen will.

Und neben dem Studium ~14h/Woche zu arbeiten geht für den Durchschnittsstudent im Durchschnittsstudiengang echt nicht bzw. nur unter aufgeben sämtlichen Soziallebens. Hat man dann einen etwas zeitintensiveren Studiengang wirds ganz schnell sehr eng.

also an meinem alter liegts ja nicht :fresse:
naja, wenn ich hier schaue, was ein "häusle" kostet... 600qm grundstück, dazu 120-140qm wohnfläche... da biste schon bei >250k €. also 30 jahre bei ~1100€/ monat rate? spätestens nach 25 jahren kommen dann noch die ersten sanierungen mit ~25-50k€...

vergesst auch nicht die zusatzkosten durch kinder. ein arbeitskollege hat mit seinen 2 töchtern ca. den 10x warmwasserverbrauch im vergleich zu uns. weil die mädels natürlich mindestens jeden 2ten tag baden müssen... über strom und heizung brauchen wir erst garnicht anfangen...
Klar kann man sich vielleicht nicht mehr die dicke Bude mit dickem Grundstück kaufen. Wenn man statt 140m² halt nur 110 nimmt und das Grundstück mal auf 100 - 200 m² runterschraubt siehts eben auch preistechnisch schon wieder ganz anders aus. Und ich finde vor allem die 600m² Grundstück sind schon echt ambitioniert.

Ein 450€ sollte reichen, und bei 40 Stunden Arbeit im Monat bleibt dann bestimmt auch noch genug Zeit fürs Studium.
Wie oben schon geschrieben, es ist eng. Ich verdiene mir im Monat 400€ dazu mit 40h (genau genommen 38x,xx, Rentenkasse sei "Dank") und studiere Physik. Sieht jetzt so aus, dass ich die 10h / Woche die ich tagsüber halt nicht in der Uni sein kann eben abends / am WE dranhänge. Im Moment schieb ich halt Montag / Mittwochs / Freitags nochmal eine Schicht abends von 8 bis 11 und dann am WE was noch übrig bleibt. Morgens gehts immer um 8 los (entweder Uni oder Arbeit) und Ende dann so zwischen 5 und 7. Sozialleben = Fehlanzeige.

Es geht, da stimme ich auf jeden Fall zu, aber es ist schon eine deutliche Zusatzbelastung und ohne gehts deutlich einfacher und stressfreier.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab eine 40h-Woche + meist 20 ausbezahlte Überstunden / Monat und mache noch ein Fernstudium zum Master. Nebenbei noch eine Freundin und 3-4mal Sport die Woche... es geht alles wenn man will. Dann gehen halt die Wochenenden und die Gleitzeittage fürs Studium drauf anstatt fürs Chillen. Die 2 Jahre kann man da mal den Arsch zusammenkneifen.
Aber ich gebe auch zu, dass ich mein Studium schon mit dem Ziel "möglichst wenig Aufwand" gewählt habe. Und ganz ehrlich... so ein Wirtschaftsingenieur-Master ist im Vergleich zum DHBW Studium Elektrotechnik das reinste Zuckerschlecken. Es ist lediglich viel Stoff, jedoch nicht sehr anspruchsvoll. Skript einmal überfliegen + einmal das wichtigste durcharbeiten genügt.
 
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