[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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ich hab privat genug laufen, von daher kack ich auf die gesetzliche Rente.

Mal was für Wayne:

Mein Versicherungsfutzi meinte letztens, dass man rund 700€ im Monat in eine private AV einzahlen müsse, um einen mittelhohen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Fand ich schon erschreckend. Welcher Mittelständler schafft das schon?...hmmm...was bekommt der nochmal an Provision pro Dynamikannahme / Sonderzahlungen :p
 
was heisst auf gesetzliche rente verlassen? natürlich kann man sich auf seine gesetzliche rente verlassen. wieviel da rumkommt sieht man doch ständig auf den aktuellen zetteln. das davon jemand leben kann ist ein völlig anderes thema. das man die summe die auf den zettel steht monatlich ausgezahlt wird ist so sicher wie die demokratie im lande. nur ein völliger putsch würde die rentenkasse sprengen, kein politiker würde jemals die rente kippen. viel spass dann beim auszahlen der leute die nur ein, aber nie was rausbekommen haben.

selbstständige haben natürlich deutlich bessere stundensätze, nämlich die die man für fachpersonal auch bezahlt wenn man sie in anspruch nimmt (zb kfz mechaniker in der werkstatt). die summen sind aber auch nötig, um alle kosten zu decken. wer wirklich wohl stand erreichen möchte muss vom angestelltenverhältnis weg zur selbstständigen schiene. nur ein freelancer oder sonstwiewas kann wirklich geld verdienen. der beste angestellt im besten job schafft die 100.000 sicherlich (zb lotsen), ein selbstständiger packt aber deutlich mehr oder braucht weniger spezielle qualifikation (bzw ist allgemein besser aufgestellt).
damit man als projektleiter oder ähnliches als selbstständiger arbeiten kann braucht man eine gute kundenkartei, ansonsten geht das nach hinten los. läuft die bude natürlich ersteinmal ist das geld scheffeln nicht mehr weit.
 
Mal was für Wayne:

Mein Versicherungsfutzi meinte letztens, dass man rund 700€ im Monat in eine private AV einzahlen müsse, um einen mittelhohen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Fand ich schon erschreckend. Welcher Mittelständler schafft das schon?...hmmm...was bekommt der nochmal an Provision pro Dynamikannahme / Sonderzahlungen :p


Jo, ein Betrag auf den man am Anfang Lohn-, zwischendrin Kapitalertrags- und am Ende noch Mehrwertsteuer zahlt. Achso und als Rentner dann noch KV-Beiträge, oder bei nachgelagerter Besteuerung dann die Lohnsteuer (statt am Anfang). Da muss schon ordentlich Rendite (=Risiko) drin stecken, um da ein plus zu bekommen. Dein Makler und deine versicherung wollen schließlich auch von was leben :P
 
Manch einer sollte dich vielleicht auch mal hinsetzen und ausrechnen wie viel er in seinem leben in die gesetzliche Rente einzahlt (ohne Arbeitgeberanteil) und gucken was er später raus bekommt.... Und das dann mal realistisch (!) mit einer privaten Versicherung vergleichen...

Wenn ich zB 40 Jahre einzahle und später 20 Jahre raus nehme, kann ich nicht erwarten das gleiche wie während der Arbeitszeit zu erhalten... Es sei denn ich zahle auch 50% vom lohn ein :)

Das natürlich die privaten Versicherungen Panik machen, dass im alter niemand mehr leben kann, ist klar. Die wollen ja nur das beste: das Geld der einzahler ;)

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und wie war das möglich? also dass da soviel privat läuft? zb durch die halbe inneneinrichtung des hauses und das halbe haus, finanziert by daddy?
da wären wir nämlich schon wieder bei diesen großkotzigen aussagen verwöhnter gören...

sry, nur weil du neidisch bist, musst du mir nicht Sachen ala "halbe inneinrichtung vom Haus" (wie kommst du auf so einen Blödsinn?) andichten. wir werden für den teil, den wir selber bezahlen knapp 900 Euro rate im Monat bezahlen und das halt nur runde 15 Jahre und ned wie normal knapp die doppelte Zeit, was auch machbar wäre. noch dazu gehe ich seit knapp 20 Jahren arbeiten und habe bisher auch dementsprechende Beträge in private Absicherung einbezahlt. (in die private Rente schon seit knapp 15 Jahren z.b. und gute 30 folgen noch, da kommt was zusammen). mancher hier versäuft halt das geld beim Party machen in der Disko jedes Wochenende, ich Zahl es lieber für sowas ein. aber gut, ich denke ich muss mich nicht rechtfertigen, nur weil ich von meinen Eltern immer mal wieder unterstützt werde. ich bin froh, solche Eltern zu haben.



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das ist kein neid. ich bin jemand, der von niemandem etwas geschenkt haben will, erst recht nicht von den eltern. hatte fast 16 jahre auf deren kosten gelebt, das muss reichen.

unser haus ist auch die hälfte finanziert und wird von uns abgezahlt und die andere hälfte hat mein vater gesponsert.
...
wir haben von ihm auch unsere hochzeit bezahlt bekommen, die einbauküche in der wohnung oder den rest vom auto meiner frau.

wenn jemand weit über 150 000€ in den arsch geschoben bekommt, sollte er seine füßchen bissle still halten, sry :wink:
 
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Jo Roach musst dich ja nicht rechtfertigen.
Finde es dann aber auch nicht angemessen nen Spruch ala "was juckt mich die gesetzliche Rente...hab eh genug" rauszuhauen, wenn man so massiv von den Eltern unterstützt wird. Nicht jeder ist in deiner glücklichen Situation und fühlt sich verständlicherweise dadurch provoziert. Damit musst du eben dann auch rechnen.
 
.hab eh genug" rauszuhauen,

und das Geld hauen hier manche für auto, Party, saufen, reisen (letzter Urlaub bei mir...hmmm, war glaub 2006) oder was auch immer raus. genau dieses Geld imvestiere ich in private altersvorsorge. das ist völlig unabhängig von irgendwelchen Unterstützungen der Eltern. scheinbar doch schwerer zu verstehen. und vergesst bitte alle ned, später mal das Erbe auszuschlagen, weil das hat man sich ja auch nicht selber erarbeitet und von den Eltern nehmen geht ja mal gar ned. :d in diesem Sinne...

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Und du hättest ohne die 150k Unterstützung genauso viel weiter eingezahlt wie ohne?
 
@Roach: Sorry, aber ohne die Unterstützung von Deinem Daddy wärst Du auch nur ein Lichtchen, mehr nicht. Weil beides, AV und ein Haus geht nur in seltenen Fällen. Das hat rein gar nichts mit Neid oder sonstwas zu tun. Da muss ich astra auch mal Recht geben.

Ich finde es echt mal für'n Arsch, wenn einer eine kritische Meinung äusset, dass ihm sofort Neid der Missgunst unterstellt wird, das ist echt zum Kotzen.
 
Und du hättest ohne die 150k Unterstützung genauso viel weiter eingezahlt wie ohne?

natürlich, wir zahlen dadurch nur eine kürzere Zeit ab, die monatliche Belastung ist in dieser Zeit nicht geringer, wie wenn die Finanzierung länger laufen würde. die rate wäre die selbe. Betrag x für Altersvorsorge im Monat ist aktuell der gleiche, wie in paar Jahren egal ob da der hauskredit noch läuft oder nicht.

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Dann kann Roach ja auf seinen gesetzlichen Anteil verzichten zu Gunsten anderer... ;-)

werde ich sicher zu einem großen teil an meine 3 Kinder weitergeben. die sollen es ja auch mal gut haben.

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ich finde es sehr interessant, dass man sich immer vor leuten rechtfertigen muss, die früh von zuhause ausgezogen sind, dass man länger bei seinen eltern wohnt.
ist halt immer so...die wollen das aus irgend einen grund immer vermiesen
 
Ich finde es gut, wenn die eltern ihre Kinder unterstützen können, gerade beim Hausbau oder Kauf.
 
natürlich, wir zahlen dadurch nur eine kürzere Zeit ab, die monatliche Belastung ist in dieser Zeit nicht geringer, wie wenn die Finanzierung länger laufen würde.

Da muss ich aus mathematischer Sicht mal dazwischengrätschen.

Darlehnen: 150.000€, Volltilgung in 15 Jahren, Annahme Zinssatz: 3% --> Rate von 1035,87€/Monat
Darlehnen: 300.000€ Volltilgung in 30 Jahren, Annahme Zinssatz: 3% --> Rate von 1264,81€/Monat

Abgesehen davon würde die Zinsbindung über 30Jahre einen deutlichen Zinszuschlag kosten. Deshalb hast du durch den Zuschuss deiner Eltern natürlich nicht nur einen Laufzeitgewinn. Nichtsdestotrotz finde ich deine Einstellung bzgl. Sparen in jungen Jahren bemerkenswert!
 
Was ich bei der Diskussion bezüglich "der Kosten" die man seinen Eltern verursacht nie so ganz verstehe: Wenn ich heute plane ein Kind in die Welt zu setzen, dann bin ich mir doch bewusst, das dies mit enormen Kosten verbunden ist.
Geht dann das Kind noch studieren, dann ziehen sich die Kosten noch weiter, aber das weiß ich doch als Eltern vorher.
Wir leben hier nicht in Afrika, wo die Kinder sein müssen, um mir später mal den Lebensabend zu ermöglichen.
Ich habe bewusst nur ein Kind, in der Hoffnung das es ihm mal an nichts fehlen wird, und sollte sie einmal studieren - ist nicht auszuschließen, sie ist auf dem Gymnasium und schreibt gute Noten -, so ist es für mich ganz klar, das sie Mietfrei so lange zu hause leben kann wie es erforderlich ist.
Sie soll sich dann lieber auf ihre Studium konzentrieren, anstatt viel arbeiten zu müssen, um über die Runden zu kommen.
Natürlich immer unter der Voraussetzung das es nicht ausgenutzt wird, und das Studium aus saufen und vögeln besteht, und so lange hinausgeschoben wird wie möglich.

Hatte vor Jahren diesbezüglich mal einen richtigen Streit mit einem Arbeitskollegen.
Er saß am Mittagstisch mit nem Katalog für Felgen, und verkündete stolz, was er sich für tolle Felgen leisten wird, denn sein Sohn fängt jetzt die Ausbildung an, und muss Ordentlich was abdrücken...

Wenn die Eltern nichts zu beißen haben ist es klar, oder wenn die Eltern den Bub nötigen etwas abzugeben, und dies dann für ihn sparen ist das auch super, aber sich dann auf kosten seiner Kinder bereichern?
Aber es ist hier wie mit allem im Leben - der eine findet Kuddeln geil, der anderer findet sie zum kotzen :)
 
Was habt ihr mit den Staplerfahrern? Ich stell mir das geil vor.

Es gibt, meiner Meinung nach, keinen langweiligeren Job als Staplerfahrer.
Den ganzen Tag stupide durch die Regalgänge zu fahren und die Teile rausholen, die einem das Display anzeigt, ist einfach nur öde.
Ich habe im Lager gearbeitet und habe es gehasst, den Schmalgangstapler zu fahren. Nicht weil der Fahrkorb mit auf 15m hoch fuhr, sondern weil es einfach langweilig war.
 
Wieso Staplerfahrer Klaus, hat bestimmt keine Langeweile
 
Ich mein jede Arbeit ist irgendwann immer das selbe
 
Klar aber Staplerfahren ist extrem eintönig finde ich. Wenn man mal zwischen Kommissionierung, Beladen usw. wechseln kann geht es ja noch aber z.B. permanent im Schmalgangstapler zu stehen ist doch kacke.
 
@sheemie: genau da liegt das Problem vieler heutzutage. Wenn ich mein Kind bis Ende des Studiums komplett finanziere, dann kann ich ein eigenes Haus zb vergessen. Das geht finanziell nicht kaum anders.
Ich weiß, dass diese Denkweise Scheisse ist. Aber so ist meine Einstellung. Taschengeld wollte ich nie, ab 16 arbeitete ich, 10h/ Woche als Lager Aushilfe, konnte mein Abi trotzdem überdurchschnittlich gut ablegen und hab damals ca 30-40% (ca 100€) von meinem "Gehalt" FREIWILLIG Miete bezahlt.. Mit Ende 18 konnte ich ausziehen und mein Leben komplett selbst finanzieren. Das Studium litt darunter nicht.
 
@sheemie: genau da liegt das Problem vieler heutzutage. Wenn ich mein Kind bis Ende des Studiums komplett finanziere, dann kann ich ein eigenes Haus zb vergessen. Das geht finanziell nicht kaum anders.
Sprichst du da jetzt explizit von dir ? oder allgemein?

Ich kenne viele Familien die ihren Kindern das Studium finanzieren. Wenn das Geld nicht reicht, greift ziemlich schnell BaFög.. das kriegt man auch schon wenn man denkt, dass die Eltern doch finanziell recht gut da stehen. Bindet natürlich dann an die Regelstudienzeit - wenn kein Geld da ist, dann darf man halt nicht länger als "vorgesehen" studieren sondern muss sich ranhalten bzw. selbst Geld verdienen.

Bei Bekannten sind beide Kinder im Studium, reine Arbeiterfamilie, und die Finanzierung eines eigenen Hauses klappt trotzdem + Urlaub jedes Jahr, Motorad, Anschaffungen zwischendurch etc.

Pauschalisieren würde ic hdas also nicht..

Und wenn man auf Taschengeld verzichtet und mit 18 auszieht und sich komplett selbst finanzieren will - meinen Respekt. "Normal" ist das aber eher nicht bei Studenten.
Ich kenne auch Eltern die fühlen sich auf den Schlips getreten wenn das Kind die Hilfe nicht möchte... gerade wenn eine enge Bindung innerhalb der Familie besteht, und das Kind dann plötzlich kilometerweitweg alleine lebt, wollen die Eltern dem Kind da irgendwie unter die Arme greifen - und das geht bei der Distanz nunmal nur finanziell.
 
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ja, ich rede da v.a. von mir. wenn das gehalt meiner freundin weg fällt, dann reichts bei unserem lebensstil nicht für ein haus. der kinderwunsch besteht natürlich trotzdem. und viel zeit ist nicht mehr. sind beide 27...
 
ja, ich rede da v.a. von mir. wenn das gehalt meiner freundin weg fällt, dann reichts bei unserem lebensstil nicht für ein haus. der kinderwunsch besteht natürlich trotzdem. und viel zeit ist nicht mehr. sind beide 27...
Ich bin seit ein paar Tagen auch 27 und gerade erst an meiner Master-Thesis dran, d.h. bisher in erster Linie Student. Bisher hab ich noch nicht mal ansatzweise an Kinder gedacht. Klingt drastisch, ist aber so ;)
 
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