[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Danke für das sehr sinnvolle Zitat, Bergbube.
 
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öD und gut verdienen? Die Zeiten sind sehr lange vorbei. So lange du nicht irgendwo verbeamtet im gehobenen Dienst bist sind die Gehälter eher lala.

da hast du leider recht. im mittleren Dienst gibt es da leider keinen Reichtum mehr zu holen. im gehobenen und im höheren sowieso definitiv.

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da hast du leider recht. im mittleren Dienst gibt es da leider keinen Reichtum mehr zu holen. im gehobenen und im höheren sowieso definitiv.

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Davon merke ich im gehobenen Dienst aber wenig... Ok, dafür das ich kein Studium habe, kann ich nicht klagen, aber allgemein gibt es oft nur wenige Stellen im gehobenen/hohen Dienst und der Verdienst ist dann auch nicht zwangsläufig weltbewegend (auch wenn man sich teilweise die Verantwortung ansieht)
 
Man kann sich doch die Gehälter/Entgelte jeweils anschauen im öffentlichen Dienst...
In den höheren Ebenen ab EG9/A9 verdient man in meinen Augen überdurchschnittlich, vor allem wenn man in den Stufen aufsteigt.

Und die IT ist in meinen Augen überbezahlt - so gerne ich sie auch habe.
Liegt aber höchstwahrscheinlich am Fachkräftemangel..
 
Man darf nur 2 Dinge nicht vergessen: 1. wird der TVÖD bald durch die Entgeltordnung abgelöst und 2. steigt man eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Mit dem alten BAT stieg man kontinuierlich. Nun ist es so: 1 Jahr Stufe 1, 2 Jahre Stufe 2. Sprich nach 15 Jahre war es das, wenn man nicht in eine höhere EG kommt. Doch das ist meist schlicht nicht möglich.

Und im Vergleich zu den Gehaltsangaben von vielen hier finde ich es nicht überdurchschnittlich... Gerade wenn man bedenkt, dass man meißt hier eben auch ein Studium braucht.

Selbst der "sichere" Arbeitsplatz ist im öD meist nicht mehr gegeben, dank permanenter Befristungen (betrifft mich aber zum Glück nicht).

Zum Thema IT im öD sage ich nur so viel (ich sitze dort nicht!): In der Wirtschaft würden die meisten IT`ler dafür nicht mal aufstehen...
 
Ich meinte nicht IT im öffentlichen Dienst, ich meinte die IT allgemein.
Befristung ist durchaus gegeben, jedoch bekommt ein Guter sicherlich nicht permanent befristete Verträge.
Zudem ist es durchaus möglich eine höhere EG zu erhalten, nur ist dazu eine andere Stelle notwendig.
 
Ich meinte nicht IT im öffentlichen Dienst, ich meinte die IT allgemein.
Befristung ist durchaus gegeben, jedoch bekommt ein Guter sicherlich nicht permanent befristete Verträge.
Zudem ist es durchaus möglich eine höhere EG zu erhalten, nur ist dazu eine andere Stelle notwendig.

Diese stelle muss aber eben erstmal vorhanden sein... Und das ist nicht immer möglich. Und Befristung ist leider mittlerweile fast überall gang und gebe. Egal wie gut du bist...

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Man darf nur 2 Dinge nicht vergessen: 1. wird der TVÖD bald durch die Entgeltordnung abgelöst und 2. steigt man eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Mit dem alten BAT stieg man kontinuierlich. Nun ist es so: 1 Jahr Stufe 1, 2 Jahre Stufe 2. Sprich nach 15 Jahre war es das, wenn man nicht in eine höhere EG kommt. Doch das ist meist schlicht nicht möglich.

Und im Vergleich zu den Gehaltsangaben von vielen hier finde ich es nicht überdurchschnittlich... Gerade wenn man bedenkt, dass man meißt hier eben auch ein Studium braucht.

Selbst der "sichere" Arbeitsplatz ist im öD meist nicht mehr gegeben, dank permanenter Befristungen (betrifft mich aber zum Glück nicht).

Zum Thema IT im öD sage ich nur so viel (ich sitze dort nicht!): In der Wirtschaft würden die meisten IT`ler dafür nicht mal aufstehen...

Hast du zu der Umstellung mehr Infos?
Bin seit einem halben Jahr ausgelernter Bankkaufmann bei ner Sparkasse und bin im Moment in EG5 Stufe 3 (wegen 3 Jähriger Ausbildung) bei 2400 Brutto bei 14 Gehältern, also ca. 30k.
Ist halt niedrigste Stufe als Kundenbetreuer in einer Filiale. Da mir aber der direkte Verkauf nicht so liegt, werde ich in die Marktfolge wechseln, Stichwort Medialer Vertrieb (Onlinebanking etc.) und bin gespannt, wo ich da lande und wie es dann weitergeht.

Im Moment geht es mir aber gut. Netto kommen da ca. 1500 bei rum und davon spare ich monatlich inkl. Altersvorsorge fast 1000€.
Muss zuhause nur 200€ abdrücken und halt Auto komplett unterhalten bei Fahrleistungen von ca. 3tkm monatlich.

Befristung gibt es bei uns Gott sei Dank nicht.
Wir haben eine Übernahmegarantie nach der Ausbildung und meistens wird (wie in meinem Fall) dann auch unbefristet eingestellt.

Gehen ja eh 60% nach der Ausbildung studieren.
Viele kommen danach dann aber auch wieder und steigen natürlich gleich in EG10 als Firmenkundenberater ein bzw. nach dem Traineeprogramm! ;)
 
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Du meinst mit der neuen Entgeltordnung? Nicht direkt. Beim Bund kommt sie wohl nächstes Jahr und Kommunal vermutlich 2015. Genaues weiß keiner. Habe nur mal bissl was zwecks Zuordnung gesehen. Fraglich ist halt, ob damit nochmal die Eingruppierungen überprüft werden. Ich persönlich würde es mir wünschen, da ich die aktuelle EG9 nicht unbedingt angemessen (auch im Vergleich zu selbiger Stelle beim Bund) finde. Aber an sich kann ich mich nicht direkt beschweren.

Zwecks Studium und dann EG10, man sollte sich eben auch immer ausrechnen, ob die Zeit in der man fürs Studium zahlt/nichts bekommt auch im Endeffekt an Mehrlohn raus bekommt. Bzw, was Joch wichtiger ist, ob entsprechende Stellen überhaupt vorhanden sind/einem liegen.

P.S. für mich wäre der Vertrieb auch nichts :)

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Wenn die Entgeltordnung im TVöD so abläuft wie im TV-L, dann gibt es im IT Bereich überhaupt keine Besserung.
 
Was den "TVÖD" angeht: Der gilt nun auch für mich, Arbeitgeberwechsel sei dank.
Nach 15 Berufsjahren bekomme ich aktuell knapp 3050€ Brutto, die aber durch Tariflohnerhöhungen sowieso immer wieder erhöht werden.

Die Sozialleistungen sind super, ich bekomme in in eine private Altersvorsorge eingezahlt, weiterhin gibt es eine "Überschussbeteiligung", die aktuell 110% vom Bruttolohn beträgt.

Ich könnte in der freien Wirtschaft mehr bekommen, das ist aber in der Regel mit sehr viel mehr und vor allem härterer Arbeit verbunden.
Die letzten zwei Jahre habe ich gut verdient, allerdings viel mehr Stunden gehabt, immer Stress, nie kann es schnell genug gehen, Konkurrenzkämpfe mit den Kollegen, alles in allem schlecht Arbeitsbedingungen, oft auch der Gesundheit nicht förderlich.
Feierabend war dann auch Feierabend, denn in der Regel war ich so erschöpft, dass ich nichts mehr machen konnte, allein schon wie ich mich immer zum Training aufraffen musste...

Jetzt komme ich heim, bin frisch und relaxt, hab keinen Stress mehr, bin gut zwei Stunden eher zuhause als beim alten AG - und gehe morgens auch eine Stunde später aus dem Haus, und alles ist gut.
Stress mit den Kollegen gibt es auch nicht mehr, denn dank der Lohngruppierung hat eben niemand den Drang, sich zu profilieren, oder beim Chef als bester da zustehen.

Ich bin rundum zufrieden, es hat eben alles seine Vor - und Nachteile.

NACHTRAG:
Dank der Bereitschaft, die auch sehr entspannt ist, kommen noch einmal zwischen 400 und 500€ dazu, das darf man auch nicht vergessen.
 
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Das mag ich ja an meinem Arbeitgeber im Gegensatz zu vielen anderen Banken. Die Arbeitsbedingungen sind einfach schön! :)
Hab für mich einen super Arbeitgeber gefunden, bei dem ich am Liebsten auch bis zur Rente bleiben möchte.

Tut einfach sehr viel für seine Arbeitnehmer, dass es uns gut geht! ;)
Und wenn ich erstmal in der Zentrale (Marktfolge) bin, dann gibt's Tiefgarage, feinstes Essen jeden Tag, klimatisierte Büroräume, 2er Büros etc. pp.
Ich freu mich schon! Auch wenn da nicht so viele verschiedene Aufstiegsstufen wie im Markt gibt.

Und studieren wäre eh nichts für mich. Ich bin glücklich, da wo ich bin.
 
@Ruiz, darf man fragen in welchem Bereich du arbeitest? Also welcher Arbeitgeber. Klar, öD hat auch noch einige Vorteile, wie eben ZVK/VBL. Arbeitszeit und Aufwand kommt m.E. auch stark auf die jeweilige Behörde an. Ich kann nur die vergleichen wo ich bisher war (5) und da ist die aktuelle schon stressig. Aber es macht mir (die Arbeit/Verantwortung als solche) Spaß. Vorteil ist eben für mich zB auch, wenn Feierabend ist, gehe ich. Und das ist dann auch in 99% der Fälle so. Wobei ich indirekt trotzdem jeden Tag Überstunden mache. Aber es ist quasi ein geregelter Tag

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ich hab eine unbefristete stelle in der Kommunalverwaltung, ich werde damit zwar nicht reich, aber habe einen sicheren Arbeitsplatz (in paar Jahren eh unkündbar als angestellter, aber aktuell eh schon da Personalrat) bis zur Rente. Angst ob das Gehalt kommt, Angst vor Insolvenz, Kurzarbeit, unbezahlte Überstunden usw. gibt es nicht und wird es nie geben. passt :)

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Davon merke ich im gehobenen Dienst aber wenig... Ok, dafür das ich kein Studium habe, kann ich nicht klagen, aber allgemein gibt es oft nur wenige Stellen im gehobenen/hohen Dienst und der Verdienst ist dann auch nicht zwangsläufig weltbewegend (auch wenn man sich teilweise die Verantwortung ansieht)


mein Vater war 25 Jahre kreiskämmerer beim Landratsamt. Oberamtsrat a13, also der konnte sich nicht beschweren.


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@Ruiz, darf man fragen in welchem Bereich du arbeitest? Also welcher Arbeitgeber.

Technischer Dienst in einem Krankenhaus... welches möchte ich nicht nennen.
Natürlich habe ich eine abgeschlossene Berufsausbildung, wonach in die Gehaltsgruppe 8 komme, und meine Berufsjahre nach der Ausbildung sind auch anerkannt worden.
Für uns gilt ein Haustarifvertrag, der allerdings fast dem eigentlichen TVÖD gleicht, allerdings um viele "Verbesserungen" erweitert wurde.
 
mein Vater war 25 Jahre kreiskämmerer beim Landratsamt. Oberamtsrat a13, also der konnte sich nicht beschweren.


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Mit ner alten A13 würde ich mich auch nicht beschweren ;) mich "stört" halt nur, dass vom BAT zu TVÖD die Bezahlung schon um einiges runter ging... Gerade die alten Mitarbeiter haben schon noch (Besitzschutz) jede Menge mehr).

Wie gesagt, der öD hat schon noch einige Vorteile gegenüber der Wirtschaft, aber es ist lange nicht mehr wie früher (die Vorurteile herrschen ja leider noch immer) ;)

P.s. Bin ebenfalls in der Kommunalverwaltung :)

@Ruiz, das klingt natürlich optimal, wenn du noch Verbesserungen hast.


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aber habe einen sicheren Arbeitsplatz (in paar Jahren eh unkündbar als angestellter, aber aktuell eh schon da Personalrat) bis zur Rente. Angst ob das Gehalt kommt, Angst vor Insolvenz, Kurzarbeit, unbezahlte Überstunden usw. gibt es nicht und wird es nie geben.

So wie sich Deutschland aktuell in den Euro einspannen lässt und sich die Sachen entwickeln würde ich das Wort 'nie' nicht in den Mund nehmen. Ich glaube nicht das wir in 20 Jahre noch den Euro haben, bleibt abzuwarten was wird - Und wenn es eine Rebellion gibt sind die Beamten und Staatsdiener die ersten auf deren Privilegien sich der Hass aller anderen richtet.

900€ Rente vs. 3.500€ Pension für gleiche Arbeit sehen die Leute halt nicht ein! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@dave

ich hab vor knapp 14 Jahren damals mit der Ausbildung angefangen, da war auch noch bat. man kriegt leider immer weniger, da hast du recht (leider)

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Für mich sind zwei dinge sehr wichtig: Das ich meine Ruhe auf der Arbeit habe, und das ich mich nicht kaputt arbeiten muss.
Handwerker in der freien Wirtschaft: Wahnsinn.
Immer mehr Stress, die goldenen Jahre sind meiner Meinung nach vorbei.
In meiner alten Firma war es so, das ich jeden Tag unmittelbar nach dem Guten Morgen sagen mit mir kämpfen musste, dass ich den ein oder anderen "Kollegen" nicht mal aus den Schuhen trete.
Und ich bin stinkend, dreckig und erschöpft nach hause gekommen, weiterhin war ich Wind und Wetter ausgesetzt, denn ich habe nicht immer drinnen gearbeitet.

Für mich ist mein aktueller Arbeitsplatz top, alles da was ich mir immer gewünscht habe.
:)
 
900€ Rente vs. 3.500€ Pension für gleiche Arbeit sehen die Leute halt nicht ein! ;)

wie kommst du auf so einen Vergleich? für so eine Pension braucht es zb eine a13 stelle (wenns reicht) und das sind keine sesselpupser stellen. jemand mit vergleichbarer Verantwortung und vergleichbarem Gehalt in der freien wirtschaft kriegt nach z.b. 40 Jahren Arbeit nicht nur 900 Euro Rente. also der Vergleich hinkt gewaltig ;)

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So wie sich Deutschland aktuell in den Euro einspannen lässt und sich die Sachen entwickeln würde ich das Wort 'nie' nicht in den Mund nehmen. Ich glaube nicht das wir in 20 Jahre noch den Euro haben, bleibt abzuwarten was wird - Und wenn es eine Rebellion gibt sind die Beamten und Staatsdiener die ersten auf deren Privilegien sich der Hass aller anderen richtet.

900€ Rente vs. 3.500€ Pension für gleiche Arbeit sehen die Leute halt nicht ein! ;)

Privilegien? Welche denn????

Und 3500 Euro Pension sind ja wohl ein Witz. Abgesehen davon, dass aktuell quasi so gut wie keiner mehr verbeamtet wird... Aber da sind sie wieder die Vorurteile... ;)

@ Roach, damals in meiner Ausbildung auch noch. allerdings war das bei mir vor 12 Jahren :) Da gab es auch noch Behördentag oder so lustige Sachen.

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Das ist der allgemeine Trugschluss dass ein Beamter automatisch viel verdient.

Ein Polizist der im streifendienst arbeitet ist genauso Beamter wie ein oberstudienrat oder ein finanzinspektor.

Aber alle verdienen deutlich unterschiedlich. Das geht brutto von unter 2000 bis in den fünfstelligen Bereich.
Als pension erhält jeder von denen nachher einen Anteil des vorigen Einkommens.
Ein streifenpolizist würde von 3500 € träumen.

Dazu kommt, dass diese Leute nach der Verbeamtung quasi durchgehend gearbeitet haben.
Wer von unserer Generation noch max. 900 Euro Rente bekommt, der hat sich irgendwann für den bequemen weg entschieden (ob nun in der schule oder später) und wahrscheinlich sein Geld lieber verprasst als es in Eigentum oder eine private Rente zu investieren.

Ich bin jetzt Student und zahle trotzdem jeden Monat was in eine private Rentenversicherung. Kenne mehr als genug Leute die von dem Geld lieber zweimal öfter im Monat saufen gehen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer von unserer Generation noch max. 900 Euro Rente bekommt, der hat sich irgendwann für den bequemen weg entschieden (ob nun in der schule oder später) und wahrscheinlich sein Geld lieber verprasst als es in Eigentum oder eine private Rente zu investieren.

haha, genau... denn wir bekommen mal alle genau 0€ Rente :lol::lol::lol:
 
Aber alle verdienen deutlich unterschiedlich. Das geht brutto von unter 2000 bis in den fünfstelligen Bereich.
Als pension erhält jeder von denen nachher einen Anteil des vorigen Einkommens.

Das ist schon die erste Sauerei. Warum bekommen Beamtem am Schluss ~74% ihres LETZTEN Einkommens und nicht des Durchschnitts der 45 Arbeitsjahre? Die Leute die immer eingezahlt haben bekommen am Schluss etwa 50%, wenn überhaupt. Und so nette Dinge wie keine Sozialabgaben oder vorallem 70-80% Zuschuss zur PKV im Alter - Davon träumt jeder nicht-Beamte nachts.

2.500€ Pension sind weitaus mehr wert als 2.500€ Rente (die eh fast keiner mehr bekommt edit: "Verbraucher, die über 45 Jahre den höchsten Beitragssatz in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, bekommen im Jahr 2013 eine Höchstrente in Höhe von 2.200,00 EUR.")! :))))
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schon die erste Sauerei. Warum bekommen Beamtem am Schluss ~74% ihres LETZTEN Einkommens und nicht des Durchschnitts der 45 Arbeitsjahre? Die Leute die immer eingezahlt haben bekommen am Schluss etwa 50%, wenn überhaupt. Und so nette Dinge wie keine Sozialabgaben oder vorallem 70-80% Zuschuss zur PKV im Alter - Davon träumt jeder nicht-Beamte nachts.

2.500€ Pension sind weitaus mehr wert als 2.500€ Rente (die eh fast keiner mehr bekommt edit: "Verbraucher, die über 45 Jahre den höchsten Beitragssatz in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, bekommen im Jahr 2013 eine Höchstrente in Höhe von 2.200,00 EUR.")! :))))

Du solltest erstmal differenzieren... Verbeamtet wird lange nicht mehr in jedem Bereich. Vielmehr geht der Trend dazu, nur noch Angestellte einzustellen.
 
Außerdem bekommt der schnöde Rest der Republik auch die % des letzten Bruttogehaltes als Rente - nur halt nicht 73%, sondern 43%. Das ist an sich ne Schweinerei, aber wer sich einmal mit der PKV beschäftigt hat, weiß, dass man das seinem ärgsten Feind nicht wünscht :d

Wenn du als Beamter jährlich 50%+ Beitragssteigerungen hast (wo der beitrag dann sowieso absolut schon höher ist als in der GKV) und dann noch der blöde Fall eintritt, und du du aufgrund deines Alters mal Leistungen brauchst... soviele % kann der Staat deine beiträge garnicht bezuschussen, wie es teuer wird.

Ich empfehle außerdem mal Wikipedia, da kann man wunderbare Tabellen zur absoluten und relativen Verteilung der Beamten auf Bundes- Länder- und Kommunalebene ansehen inkl. der Laufbahnen. Der Anteil an "den reichen fetten Beamten mit fetten Gehältern und fetten Pensionen" ist verschwindend gering.
Wenn der höchste Beamte irgendwas um die 10k Brutto bekommt, aber ein Minister auf Länderebene sein muss (von der Verantwortung her)... das hat mit Kohle scheffeln nichts zu tun.
 
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