[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich habe mal gelesen das die NFL Schiris im Jahr so ca . 150.000$ verdienen, bis 2019 soll das wohl auf 209.000$ steigen.
Sicher haben die auch viel Verantwortung und es geht um viel, aber mir kommt das trotzdem nach sehr viel Geld vor.

Ich weiß zwar nicht was die Pfleger im KH verdienen, aber da dank dem deutschen Fallpauschalensystem immer weiter gespart werden muss, wird man die wohl auch kaum gerecht enrlohnen können und ausreichend davon haben
 
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Naja, man muß aber auch dafür sorgen, dass die Leute nicht bestechlich werden. Was bei den Amis mit Sport abgeht, das geht auf keine Kuhhaut, das ist ja nen eigener Wirtschaftszweig.
Und wenn ich nem Schiri da nur 5k im Monat geben, dann nimmt der natürlich die 20k, die ich ihm anbiete, wenn er mal nen Auge zukneifen soll.

Klar, Geier gibt es auch bei 200k im Jahr, aber so erschwert man es doch schon sehr.
 
Ach ja die Leute die hier Porsche und Co. fahren haben nichts geerbt, das ist eben die Gesellschaft, die Mittelschicht bricht weg. Ich kenne eine Ärztefamilie, die eigene Praxen betreiben, haben 2 Kinder, sehr klug aber verzogen. Diese Familie fährt nicht nur ein Porsche...also da ist wirklich Geld vorhanden. Natürlich haben die Kinder die besten Voraussetzungen, als erstes wurde sich ins Medizinstudium eingeklagt, dann gab es eine Eigentumswohnung im besten Viertel dazu, natürlich auch mehrere Autos, Taschengeld im Monat was andere nicht verdienen, die Urlaube dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Wenn diese Leute nicht geerbt haben, bescheissen sie zu 99.5%. Du kannst im Arztberuf nicht so viel Geld verdienen wenn du grundehrlich arbeitest und nur abrechnest und tust was du musst, BASTA. Wenn die natürlich zu der dubiosen Spezies gehören die nem PKV Patienten direkt 30.000€ für Homiopathie und Eigenbluttherapien abzapfen, ja dann geht das vielleicht.

Herrn Winterkorn kann man auch nicht mit einem 0815 Arzt vergleichen, man müsste dann schon auf Krankenhausleiter schauen oder so, hier hat man auch schnell Gehälter die fast im Millionenbereich liegen.

Du wirfst immer Zahlen in den Raum. Ich weiß was Klinikdirektoren verdienen, regionales großes Krankenhaus (eine Stufe unter Uniklinik), leg das mal bei so 150k brutto und dienstwagen an, vielleicht mit glück bis 200k, aber das eher selten. Große Klinikkonzerne mal ausgenommen, dazu weiß ich nichts. Das ist noch ein ganzes Stück bis zu den "Millionen".

Man darf auch nicht vergessen, während in den letzten 30 Jahren die Ärztegehälter stagniert haben sind dafür die Pflegegehälter angestiegen, was absolut richtig war, die Bezahlung damals war in keinster Weise angemessen, und beides gleichzeitig hätte praktisch keine Klinik überlebt. Schon jetzt gehen viele (ich meine jede 3te oder 4te) Klinik finanziell zu Grunde und muss schließen - KV Reform zum wohl!
 
Wenn diese Leute nicht geerbt haben, bescheissen sie zu 99.5%. Du kannst im Arztberuf nicht so viel Geld verdienen wenn du grundehrlich arbeitest und nur abrechnest und tust was du musst, BASTA. Wenn die natürlich zu der dubiosen Spezies gehören die nem PKV Patienten direkt 30.000€ für Homiopathie und Eigenbluttherapien abzapfen, ja dann geht das vielleicht.

Arzt ist ja nicht nur 0815 Praxis, in Leipzig steht an jeder zweiten Ecke eine Schönheitschirurgie und da fährt der Chef in der tat nicht nur einen Porsche.
Aber auch was normale Praxen angeht gibt es einige, welche gezielt auf Privatpatienten setzen, da bleibt schon einiges hängen und ein Porsche kostet ja auch nicht die Welt.
 
Wenn du 80% Rente bekommst, hast du vorher aber auch um 4500€ Netto verdient, dass ist bei Gott kein schlechter Verdienst, egal wie man es sieht, dafür müsste man heute auch knapp 9000€ Brutto verdienen und hat dann aber nicht so eine gute Rente.


Sent from my Girlfriend's iPad

Steuerklasse I sind 4600 Netto ca.8000 Brutto.

Ich weiß zwar nicht was die Pfleger im KH verdienen, aber da dank dem deutschen Fallpauschalensystem immer weiter gespart werden muss, wird man die wohl auch kaum gerecht enrlohnen können und ausreichend davon haben

Eine examinierte Krankenschwester bekommt für 40h im Schichtdienst zwischen 1300 und 1900€ Netto (Steuerklasse I, keine Kinder).
Tendenz eher zu 1400-1500€ Netto.


free
 
Arzt ist ja nicht nur 0815 Praxis, in Leipzig steht an jeder zweiten Ecke eine Schönheitschirurgie und da fährt der Chef in der tat nicht nur einen Porsche.
Aber auch was normale Praxen angeht gibt es einige, welche gezielt auf Privatpatienten setzen, da bleibt schon einiges hängen und ein Porsche kostet ja auch nicht die Welt.

Glaubst du das diese Leute "ehrlich" (ich meine damit nicht illegal) arbeiten?;) Es geht ja auch nicht um das Auto allgemein, wenn's meinen Eltern so wichtig wäre könnten die sich auch zwei Porsche vor die Tür stellen, aber die mögen Kredite nicht und habe außer das Haus nie irgendwas auf (Teil-)Pump gekauft.

Aber Aussagen wie "nicht nur Porsche" und Eigentumswohnungen in bester Lage für die Sprösslinge die studieren wollen sprechen eher für hohe siebenstellige bis achtstellige Beträge auf dem Konto, und bei aller Freundschaft, das verdienst du NICHT mit ehrlichem Arzt-Handwerk, außer du bist DER europaweite SPEZIALIST zu dem sie alle angekrochen kommen müssen, ja dann, vielleicht und ob selbst dann...

Und nur weil Leute viel Geld erben heißt das noch lange nicht das sie es öffentlich an die Glocke hängen... Der Eindruck "ich verdiene 7-stellig im Jahr kollegah!" ist halt befriedigender als "ich verdien zwar nicht mal mein Auto im Jahr aber opa hat damals im Krieg seine Schäfchen ins trockene gebracht" ;)
 
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Also so ca. 18.000€ im Jahr, bei 1.500€. Also ein Stundenlohn von 9,37€.
Ich frage mich ob das gerecht ist, oder nicht eher etwas wenig.
 
Steuerklasse I sind 4600 Netto ca.8000 Brutto.



Eine examinierte Krankenschwester bekommt für 40h im Schichtdienst zwischen 1300 und 1900€ Netto (Steuerklasse I, keine Kinder).
Tendenz eher zu 1400-1500€ Netto.


free



Meine freundin ist examinierte Krankenschwester auf der Dialyse und verdient 1750€ netto. Steuerklasse 1 (ohne Kinder ) und wird von Jahr zu Jahr mehr. Ab dem fünften jahr kommt dann keine Steigerung mehr. Aber dann besteht die Möglichkeit eine Fachweiterbildung zu machen die noch einmal mehr einnahmen versprechen.

Ich selbst bin Berufskraftfahrer im Nationalen Fernverkehr und gehe bei rund 320 stunden effektiver Arbeitszeit mit ~ 1850€ nach hause ... ebenfalls Klasse 1 ohne Kinder...
 
Die ach so große Verantwortung von Ärzten.. Was ist mit Sozialpädagogen? Hebammen? Und...und...und...? Auch Lebenswichtige Verantwortung, auch ein Studium und kriegen einen scheiß. Oha, Studium einfacher? Vielleicht, aber dafür Lebenslang ne scheiß Bezahlung.
Ich kann das hochgelobe von Ärzten nicht mehr hören.

Gesendet mit der Hardwareluxx App
 
Die ach so große Verantwortung von Ärzten.. Was ist mit Sozialpädagogen? Hebammen? Und...und...und...? Auch Lebenswichtige Verantwortung, auch ein Studium und kriegen einen scheiß. Oha, Studium einfacher? Vielleicht, aber dafür Lebenslang ne scheiß Bezahlung.
Ich kann das hochgelobe von Ärzten nicht mehr hören.

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Sozialneid?

Btw ruft die Hebamme den Arzt dazu wenn sie nicht weiterkommt. Und eine Hebamme hat kein Studium.


free
 
Also meine persönliche Meinung ist ,das Medizin mit das wichtigste Studium ist und die Ärzte eigentlich nicht genug Geld verdienen können zumindest meine Meinung ,liegt aber vielleicht daran das mich 3mal die Ärzte zusammen Flicken mussten und 2mal davon auf Kippe stand ob ich durch komme
 
Sozialneid?

Btw ruft die Hebamme den Arzt dazu wenn sie nicht weiterkommt. Und eine Hebamme hat kein Studium.

Ach lass die Leute doch reden, muss dir egal sein ;) Man kanns niemals jedem recht machen, geh einfach deinen Weg, wenn man sich da nach anderen Leuten richtet ists doch eh für die Katz.

Für mich sind Ärzte (in einem (Unfall)Krankenhaus) eher Engel in weiß, als böse Besserverdiener. Sie sind im grundegenommen die letzte Instanz zwischen sein und nicht sein - kennt ihr noch etwas späteres? Deshalb sollte das Medizinstudium auch nicht für jedermann bewältigbar sein, und zum Glück ist es das auch nicht. In meinen Augen ist das Medizinstudium das schwierigste, das es gibt.

Ich versteh generell nicht, warum man sich immer so über andere Menschen den Kopf zerbricht, die mehr verdienen. Wenn jemanden etwas stört, dann hat man jederzeit die Möglichkeit das zu ändern.

Die ganzen Leute, die teilweise so extrem niedrig verdienen sollten doch mal überlegen, warum das der Fall ist. Ich sehs ja oftmals bei uns in den ersten Jahrgängen - da hören teilweise Leute auf und machen ne Lehre, weil sie einfach keinen Bock mehr haben. Dass die Leute dann schwer über 2k netto rauskommen sollte klar sein, aber dann brauchen sie sich mit 40 nicht aufregen, dass sie so wenig verdienen, nur weil sie mit 16 so kurzsichtig waren, und keine Lust mehr auf Schule hatten.

Je mehr Geld, desto mehr Verantwortung. Man hört zwar immer nur die Gehaltszahlen, aber die Arbeitszeit wird irgendwie komplett beseite gelassen, wenn in der Presse wieder über irgendwelche Berufsgruppen gehetzt wird. Ich kenn einen Einzelunternehmer, der fährt Ferrari und Konsorten, aber nie im Leben würd ich mit dem tauschen wollen, was der arbeitet ist unfassbar, der schaufelt sich sein eigenes Grab, und wozu? Wär mir alles zu dumm, davon hat ja auch niemand etwas.

Glücklich ist doch nicht der, der viel Geld hat, sondern der, der mit den gegebenen Umständen zufrieden ist.
 
Das Medizinstudium ist garantiert nicht das schwierigste, das es gibt. Aber vermutlich eines derjenigen mit den schlimmsten "Umgebungsbedingungen".
Dauerbüffeln gepaart mit ewigen Praktika. Das macht beim Medizinstudium wohl eher die Härte aus, dazu der ewige Konkurrenzkampf. Der Stoff selbst ist dabei vergleichsweise "wenig" anspruchsvoll.
 
Ich kenn einen Einzelunternehmer, der fährt Ferrari und Konsorten, aber nie im Leben würd ich mit dem tauschen wollen, was der arbeitet ist unfassbar, der schaufelt sich sein eigenes Grab, und wozu? Wär mir alles zu dumm, davon hat ja auch niemand etwas. Glücklich ist doch nicht der, der viel Geld hat, sondern der, der mit den gegebenen Umständen zufrieden ist.
Schön gesagt. Ich habe es schon einmal hier oder an anderer Stelle gesagt: Was bringt dir das höchste Gehalt, wenn du keine Zeit hast es (sinnvoll) auszugeben oder jeden Tag mit "Ich habe keinen Bock!" aufstehst? Klar kann es immer mehr sein, aber mir sind auch Arbeitsklima, ein sicherer Arbeitsplatz und halbwegs geregelte Arbeitszeiten wichtig. Ich hätte zum Beispiel keine Lust auf Schichtdienst oder ständig an der lauten Maschine zu stehen. Es gibt weitere Faktoren außer dem Geld.
 
Das Medizinstudium ist garantiert nicht das schwierigste, das es gibt. Aber vermutlich eines derjenigen mit den schlimmsten "Umgebungsbedingungen".
Dauerbüffeln gepaart mit ewigen Praktika. Das macht beim Medizinstudium wohl eher die Härte aus, dazu der ewige Konkurrenzkampf. Der Stoff selbst ist dabei vergleichsweise "wenig" anspruchsvoll.

Ja stimmt, hast du auch ein wenig recht. Ich glaube einfach, dass es enorm zeitaufwändig ist, und auch ziemlich viel zu lernen. Wenn du dir beim Auswändiglernen jedoch nicht sooo schwer tust, wirds akzeptabel sein.

Schön gesagt. Ich habe es schon einmal hier oder an anderer Stelle gesagt: Was bringt dir das höchste Gehalt, wenn du keine Zeit hast es (sinnvoll) auszugeben oder jeden Tag mit "Ich habe keinen Bock!" aufstehst? Klar kann es immer mehr sein, aber mir sind auch Arbeitsklima, ein sicherer Arbeitsplatz und halbwegs geregelte Arbeitszeiten wichtig. Ich hätte zum Beispiel keine Lust auf Schichtdienst oder ständig an der lauten Maschine zu stehen. Es gibt weitere Faktoren außer dem Geld.

Ich kenn das eben von dem Typ, und der arbeitet im Schnitt knappe 100h pro Woche und ist meistens schon um halb 5 in seiner Firma - das ganze auf Kosten von 2 Schlaganfällen, und der ist noch keine 50.

Klar hätt ich gerne seinen Ferrari und seine Kohle, aber niemals seine Arbeit, wäre mir einfach zu viel Verantwortung und Stress. Entweder man ist auf die Arbeit & das Geld neidig, oder auf garnichts, die Rosinen kann man sich nicht überall rauspicken.

"Ich hätte gerne den Arbeitsaufwand eines Arbeitslosen, und den Verdienst eines Topmanagers." :d
 
Die ach so große Verantwortung von Ärzten.. Was ist mit Sozialpädagogen? Hebammen?


Aus 1. Hand: Hebammen wissen alles besser und schieben die Schuld im Zweifelsfall immer auf den Arzt. "Ja wir haben den Arzt rechtzeitig gerufen aber er ist nicht gekommen!!"

Und ja, der Stoff ist nicht "anspruchsvoll", der Umfang erschlägt dich aber einfach. Gibt doch den tollen Witz mit den Telefonbüchern und der Mediziner fragt wo denn Band 2, 3 und 4 wären... Es ist leider wirklich so ;-)
 
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Also bei scrubs sah es immer sehr lustig aus. :)

Im ernst sie verdienen viel, ob zu viel oder nicht ist mir egal. Fakt ist andere verdienen zu wenig. Das muss man gar nicht ins Verhältnis setzen, das ist einfach so.
 
Die ganzen Leute, die teilweise so extrem niedrig verdienen sollten doch mal überlegen, warum das der Fall ist.
Meinst du nicht, das du diesen Satz etwas zu Pauschal rausgelassen hast?
Es gibt genug Leute, die aus Familien kommen, wo Wert auf eine handfeste Ausbildung gelegt wird.
Ich selbst stamme aus eines solchen Familie. Klar wenn meine Eltern meine Geschwister und mich mehr gefördert hätten, hätten die meisten von uns zumindest das Abi machen können. Aber zu der Zeit, als ich auf die weiterführende Schule kam, hatte auch ein Hauptschulabschluss noch wert und man bekam eine Chance für eine anständige Ausbildung.
Meinen Eltern war es wichtiger, daß ich einen Schulabschluss habe und danach eine Ausbildung gemacht habe. Hätte ich dann noch Studieren wollen, wäre es mein Ding gewesen (hätte ich mal besser gemacht aber ich hatte damals halt noch daß Problem, das meine Eltern eine kleinere Wohnung wollten und ich somit eine eigene Finanzieren musste).
Dazu kenn ich auch genügend Leute, die mit einem Uni Abschluss arbeitslos sind bzw. für wenig Geld arbeiten. Ein Kollege von mir hat z.B. damals in Serbien Elektrotechnik Studiert was hier nicht anerkannt wird. So ist er dankbar, das er bei uns den Job hat.
 
Meinst du nicht, das du diesen Satz etwas zu Pauschal rausgelassen hast?
Es gibt genug Leute, die aus Familien kommen, wo Wert auf eine handfeste Ausbildung gelegt wird.
Ich selbst stamme aus eines solchen Familie. Klar wenn meine Eltern meine Geschwister und mich mehr gefördert hätten, hätten die meisten von uns zumindest das Abi machen können. Aber zu der Zeit, als ich auf die weiterführende Schule kam, hatte auch ein Hauptschulabschluss noch wert und man bekam eine Chance für eine anständige Ausbildung.
Meinen Eltern war es wichtiger, daß ich einen Schulabschluss habe und danach eine Ausbildung gemacht habe. Hätte ich dann noch Studieren wollen, wäre es mein Ding gewesen (hätte ich mal besser gemacht aber ich hatte damals halt noch daß Problem, das meine Eltern eine kleinere Wohnung wollten und ich somit eine eigene Finanzieren musste).
Dazu kenn ich auch genügend Leute, die mit einem Uni Abschluss arbeitslos sind bzw. für wenig Geld arbeiten. Ein Kollege von mir hat z.B. damals in Serbien Elektrotechnik Studiert was hier nicht anerkannt wird. So ist er dankbar, das er bei uns den Job hat.

Ja, er war etwas zu pauschal, das hast du recht, aber ich bezog mich damit auch eher auf die Leute, die die Möglichkeit hätten, nur eben den Arsch nicht hochbekommen.

Nicht jeder hat die Möglichkeit zu studieren, da bin ich voll bei dir, aber viele verwenden das auch oftmals als Ausrede.

Ich weiß ja nicht, wie eure Arbeitsmarktsituation aussieht, aber eigentlich sollte es kein Problem sein, mit nem Master/Diplom Arbeit zu finden - prinzipiell hat man bei uns schon mit BHS-Matura (Abitur) keine Schwierigkeiten nen Job zu finden - ob dann 1300€ Netto Einstiegsgehalt viel oder wenig sind, steht auf einem anderen Blatt. Insofern sollte es nicht so schwierig sein, nach dem Studium einen Job zu finden. Voraussetzung ist natürlich, dass man nicht einen 0815 Studiengang macht, wo es extrem viele Absolventen pro Jahr gibt.
 
Nun gut. Meine Eltern (eigentlich meine Mutter) wollte mich auch einfach auf die Hauptschule stecken und fertig. Studium an der Uni fand sie eh doof, Akademiker bääh. (selber hat sie an derselben Uni ausgerechnet Informatik studiert...)
Da heißt es dann eben sein eigenes Ding durchziehen, dann klappt es auch ohne Förderung.
Natürlich nicht, wenn sich die Eltern komplett querstellen, da muss man dann schwerere Geschütze auffahren, was als Kind nicht immer einfach ist.

Wenn ich dann aber Kasper lese, die meinen, dass eine Ausbildung eh viel besser ist als Studium, dass sie mit Absicht auf ein Studium verzichtet hätten (ja ne is klar...), dann fragt man sich doch, wieso die über zu wenig Gehalt mosern.

---------- Post added at 16:56 ---------- Previous post was at 16:53 ----------

Ein Kollege von mir hat z.B. damals in Serbien Elektrotechnik Studiert was hier nicht anerkannt wird. So ist er dankbar, das er bei uns den Job hat.
Auch ein (für deinen Kollegen natürlich unangenehmer) Fall von "selbst schuld".
Er will natürlich von hiesigen Vorteilen profitieren, hat aber vermutlich dafür ein einfacheres Studium genossen.
Wieso arbeitet er nicht in Serbien, wo das Studium anerkannt wird? Vermutlich doch, weil er hier immer noch bessere Aussichten hat.
 
Deshalb sollte das Medizinstudium auch nicht für jedermann bewältigbar sein, und zum Glück ist es das auch nicht. In meinen Augen ist das Medizinstudium das schwierigste, das es gibt.
So ein Murks. Medizin ist sicher schwer, ja. Aber das sind z.B. Physik und Jura auch. Ob es jetzt "das Schwierigste" ist, hängt wohl auch von der Person ab. Ich studiere eben Physik und finde es zwar anspruchsvoll aber gut machbar. Allerdings haben im 1. Semeseter von den 250 die angefangen haben nur 140 die Klausuren geschrieben und davon sind nochmal 20% auf der Strecke geblieben. So gesehen wird es für andere sicher sehr schwer sein.

Genauso kann ich mir im Leben nicht vorstellen Jura zu studieren. Auch Medizin mit dem ganzen Auswendiglernen wäre für mich ein Graus. Aber es gibt eben genauso Leute, die Medizin so gut machbar finden wie ich Physik und diese Leute würden halt auf Physik fluchen.

Insgesamt muss man das mal relativ sehen. Medizin ist schwer, klar, aber objektiv nicht das Schwerste (falls man ein solches überhaupt objektiv festlegen kann).

Und wenn ich das jetzt mal so ganz pauschal sagen kann (sicher nicht völlig richtig): In Medizin muss man von dem Kram der im "Hintergrund" abläuft nicht alles verstehen. Wie genau jetzt das Medikament wirkt, kann dem Doc recht egal sein, solang es wirkt. Damit dürfen sich dann eher die Biologen und Chemiker rumschlagen, auch nochmal 2 Studiengänge die nicht ohne sind.
 
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Was sind das denn für Eltern die nicht wollen das ihre Kinder Studieren, gehts noch? :stupid:

Wenn man in Serbien Studiert und dann in Deutschland Arbeiten will sollte man sich halt vorher informieren was anerkannt wird, aber wenn er trotzdem noch hier ist wirds ihm hier wohl besser gehen
 
Auch ein (für deinen Kollegen natürlich unangenehmer) Fall von "selbst schuld".
Er will natürlich von hiesigen Vorteilen profitieren, hat aber vermutlich dafür ein einfacheres Studium genossen.
Wieso arbeitet er nicht in Serbien, wo das Studium anerkannt wird? Vermutlich doch, weil er hier immer noch bessere Aussichten hat.
Schon mal daran gedacht, das er zu Zeiten des Jugoslawienkrieges nach Deutschland gekommen sein könnte;)
Er hat hier geheiratet und hat zwei Kinder, wieso geht er dann wohl nicht zurück nach Serbien ;)
Naja ist ja auch egal, man kennt die Hintergründe nicht aber mault erstmal darüber. Andere Frage, wieso werden hier ausländische Bildungsabschlüsse nicht anerkannt? Na merkst du was?

---------- Post added at 17:34 ---------- Previous post was at 17:33 ----------

Was sind das denn für Eltern die nicht wollen das ihre Kinder Studieren, gehts noch? :stupid:

Wenn man in Serbien Studiert und dann in Deutschland Arbeiten will sollte man sich halt vorher informieren was anerkannt wird, aber wenn er trotzdem noch hier ist wirds ihm hier wohl besser gehen
Für dich gilt das selbe, nachdenken. Es gab da mal Krieg, nicht erstmal maulen lieber fragen, wie lange derjenige schon hier ist.
 
Andere Frage, weshalb sollte man sie anerkennen, wenn sie nicht das selbe oder ein höheres Niveau haben?
Du kannst hier eigentlich sehr viel anerkennen lassen, wenn es auch einem vergleichbaren deutschen Studium entspricht. Alles andere wäre auch Quatsch, da man sich so mit einem einfacheren Studium unter Umständen mit weniger Stoff einen hier anerkannten Abschluss erschleicht.
 
Mann hätte sein Fachwissen prüfen können, was man ihm nie ermöglicht hat ;)
In meiner Berufsschulklasse, hatten wir damals einen 28jährigen Weißrussen, der hier eine Ausbildung zum LKW Schlosser gemacht hat, weil seine Russische Ausbildung nicht anerkannt wurde. Fachlich, hat er selbst den Lehrern und den Prüfern was vorgemacht. Soviel zur bessern Qualität;)
 
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Schon mal daran gedacht, das er zu Zeiten des Jugoslawienkrieges nach Deutschland gekommen sein könnte;)
Er hat hier geheiratet und hat zwei Kinder, wieso geht er dann wohl nicht zurück nach Serbien ;)
Naja ist ja auch egal, man kennt die Hintergründe nicht aber mault erstmal darüber. Andere Frage, wieso werden hier ausländische Bildungsabschlüsse nicht anerkannt? Na merkst du was?
Klar habe ich daran gedacht, es liegt ja auch nun wirklich ziemlich nahe.
Und genau das habe ich ja geschrieben, hier scheint es ihm trotzdem besser zu gehen, er wird ja nicht gezwungen hier zu bleiben ;)
Auch das mit dem Abschluss scheint ihn nicht genug zu stören, als dass er einen richtigen Abschluss nachholen wollte. Mein Fazit bleibt bei "selber schuld".
Zur Nichtanerkennung der Bildungsabschlüsse habe ich auch den Grund geschrieben ;)

---------- Post added at 18:08 ---------- Previous post was at 18:07 ----------

Mann hätte sein Fachwissen prüfen können, was man ihm nie ermöglicht hat ;)
In meiner Berufsschulklasse, hatten wir damals einen 28jährigen Weißrussen, der hier eine Ausbildung zum LKW Schlosser gemacht hat, weil seine Russische Ausbildung nicht anerkannt wurde. Fachlich, hat er selbst den Lehrern und den Prüfern was vorgemacht. Soviel zur bessern Qualität;)

Klar wird es ihm ermöglicht, er muss halt von vorne anfangen.
 
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