Mango_Rocket
Enthusiast
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- 10.06.2008
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Kann dem so nur beipflichten, viele Jobs werden von der Gesellschaft schlicht unterbewertet... Jeder Job muss von irgendwem gemacht werden und ohne Ihn gehts nicht. Man kann über die Anzahl der Leute diskutieren, die Ihn machen, über die Bezahlung etc., es bleibt aber eine Arbeit die verrichtet werden muss und somit in einer Reihe von Verkettungen eine wichtige Aufgabe...
Zum "Sozialneid", ich bin wahrlich nicht neidisch auf irgendwelche Top-Manager... ich finds nur unverschämt und ungerechtfertigt, dass da solche Summen fließen... das Leute in solchen Positionen mehr verdienen, als ein "normaler Facharbeiter" (bitte nicht falsch verstehen, mehr bin ich auch nicht) ist völlig okay, aber wie mein Vorposter bereits erwähnte, es ist ungerechtfertigt, dass diese in einem Jahr mehr verdienen als andere in Ihrem ganzen Leben... Und das Menschen, die an der Existenzgrenze leben und dafür 200h+ im Monat klopfen mit einem Top-Manager tauschen wollen, find ich nur nachvollziehbar...
Kein Mensch auf der Welt ist mit dem Gedanken "ich werde Hartz-IV Empfänger" auf die Welt gekommen, alle Menschen, die in der Situation stecken oder eine Gleichgültigkeit entwickelt haben, sind das "Produkt unserer Umwelt/Gesellschaft" - obwohl das eher in den "Wie steht ihr zur Arbeitslosigkeit" Thread passt^^"
Just my 2 Cents
Als Wirtschaftler sollte dir ja klar sein, dass diese Summen aus Angebot und Nachfrage entstehen. Solange man jemanden findet, der bereit ist das Gehalt zu zahlen, wirds auch immer jemanden geben, der es annimmt.
Mediziner i.A. haben teilweise gerade während ihrer sehr langen Ausbildungsphase extrem schlechte Arbeitsbedingungen. Andere mögen auch schlechte Bedingungen haben (Schichtarbeit etc.), allerdings ist es bei den Medizinern schon extrem.
Ihr Studium ist auch wahrscheinlich nicht das schwerste, da würde ich die Naturwissenschaften und Elektrotechnik davor ansiedeln. Allerdings sind sie in der heutigen Zeit einer der wenigen Studiengänge, in dem es in einer Abschlussprüfung im die Note geht.
@Studiert oder nicht-Thematik: Niemand hindert die Leute daran ebenfalls einen Abschluss zu machen, um mehr zu verdienen.



Also das geht schon auf gewissen Wegen. Aber es sind wie gesagt Ausnahmen und das große Problem ist, dass die Allgemeinheit an genau diesen Ausnahmen ihr Ärztebild festmacht. Der Mythos des reichen Arztes hält bis heute an, was man in diesem Thread auch gut erkennen kann.
Und da dann noch die Privatpatienten kappen? Nee, das endet eher nicht so gut.