freestylercs
Urgestein
Hab mir damals als Student gedacht, sobald ich Geld verdiene kaufe ich nur noch zertifizierte nachhaltige Kleidung. Ist erstens sackteuer und zweitens hält sie meist auch nicht wirklich länger als der billige kram. Nachhaltigkeit heißt für mich in erster linie auch, dass es lange hält.
Insofern bin ich Kleidungstechnisch halt bei dem was mir gefällt.
Billigkram von kik oder primark unterstütze ich trotzdem nicht, auch nicht wenn man damit für sich selbst noch die letzten Euro sparen könnte.
Ja, die absolut billigen Läden meiden wir auch. Meine Frau kauft viel bei h&m und Esprit. Den Rest näht sie selbst, von Kleiger bis Pullover. Jeans kaufe ich meist von Replay, die halten noch etwas länger. Hatte mal teure Boss Shirts, die hatten nach 2 Jahren überall Löcher.
Nur bei Schuhen versuchen wir auf Qualität zu achten.
eigentlich gilt das mittlerweile für fast alles. kostenoptimierung schimpft sich das und geht mir seit jahren auf den pisser. das einzige was man dagegen machen kann, sind seine gewährleistungsansprüche bis zum bitteren ende immer und immer und immer wieder in anspruch zu nehmen. gefährlich wirds dann, wenn centartikel richtig teurte probleme verursachen können. zb gardena kugelhähne für automatische bewässerung, welche aber aus so billigen plastik sind (obwohl man ja schon den marktführer kauft...), das die einfach mal reißen und tausende liter wasser die ganze terrasse absaufen lassen.
bei klamotten nimmt das ja schon lächerliche züge an. jeans für 120€ aber kein stück besser als die für 10€ von kik...
Ja, das Plastik Gardenagedöns wird porös nach 2 Jahren.









Wünsche es wirklich niemandem aber "Gier" (bezogen auf die IG Metall) ist selten gut und führt langfristig eher zum gegenteiligen Effekt ... und schlussendlich ist Geld auch nicht alles