[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Wenn man den Job noch garnicht angetreten hat, gibt's überhaupt eine?
Ich meine, was soll man ne Woche in einem neuen Unternehmen wenn man eh wieder geht?
Man kriegt keine Einsicht in wichtige Dinge, Arbeitsplatz einrichten ist auch nada, man bekommt keine Aufgaben.. So what?
 
Ja gibt es, oft wird nicht Antreten mit einem Monatsgehalt Strafzahlung geandet. Zumindest laut Vertrag.
 
Üblicherweise kann man Arbeitsverträge nicht vor Beginn kündigen. Sinnvoll wäre vermutlich eine Aufhebung. Ich bin bei sowas immer für eine offene und ehrliche Kommunikation.
 
Die meisten Firmen verzichten darauf, dass man überhaupt erscheint und der Vertrag wird aufgehoben.

Gesendet mit meinem Huawei Mate S
 
Na davon gehe ich bei allen die reifer sind als 16 aus, dass die sich melden und das wenigstens freundlich mitteilen und fragen wie man das ganze jetzt am einfachsten für alle Seiten lösen kann.
 
Die meisten Firmen verzichten darauf, dass man überhaupt erscheint und der Vertrag wird aufgehoben.

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Aufheben ist dann aber schlecht beim Amt. Gibt 12 Wochen sperre. Hab das schon hinter mir

Gesendet von meinem SM-G920F mit der Hardwareluxx App
 
Interessiert doch aber nur, wenn nach der Aufhebung nichts kommt bzw. ALG bezogen werden soll. Wenn er sowieso einen anderen Vertrag unterschriftsreif vorliegen hat, dann muss er halt zwei Wochen ohne Geld überbrücken und fertig. Für zwei Wochen wäre mir das rumgeeier mit den Fuzzis vom Amt zu stressig...
 
Update von mir:

Nachdem ich ein super Gespräch hatte (O-Ton vom Chef: "Sehr gut, dass Sie das nochmal angesprochen haben, ich schreibs mir auf und kläre das") kam heute ein Anruf von einer Personalerin, dass sie 0,0% auf mich zugehen wollen. Daraufhin habe ich abgelehnt.

Ich denke, dass ich nun von euch wieder erzählt bekomme, was für absurde Vorstellungen ich hatte. Ich kenne das Unternehmen nun mal von "innen" und entweder sie wären drauf eingegangen oder es wäre es mir eben nicht wert gewesen. Denke für beide Seiten ists so besser. Es gibt einige auch "merkwürdige" Dinge die während des gesamten Prozesses vorgefallen sind, die ich hier nicht alle aufgeklüselt habe und im Endeffekt bin ich irgendwie froh nun so gehandelt zu haben.

Das wollte ich der Vollständigkeit halber hier schreiben :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist vollkommen OK. Wenn man sich, nicht nur aus finanziellen Gründen, schon vor dem ersten Arbeitstag schlecht behandelt fühlt, sind das keine guten Startbedingungen.

Viel Glück und Erfolg bei der weiteren Suche. :)

Gruß Thomas
 
Sie bezog sich auf meine Forderung, dass ich nach der Probezeit direkt vertraglich eine Erhöhung möchte.
 
Finde du hast definitiv richtig gehandelt. Für 40h mit Master unter 50k ist schon nahezu Ausbeutung. Das hast bei IG Metall als Bachelor mit 35h Woche...
 
Sogar 2 Master Titel.

Ps:
Muss man dazu auch 2 vollständige Bachelor Abschlüsse haben oder waren die beiden Master Studiengänge so ähnlich dass du nur wenige Fächer nachholen musstest?
 
Nicht unter Wert verkaufen geht schon in Ordnung.

Ich hätte wahrscheinlich die Stelle genommen und dann nach einem Jahr das Gehalt anpassen lassen. Geld ist nicht so wichtig.

Gruss Murkser
 
Finde du hast definitiv richtig gehandelt. Für 40h mit Master unter 50k ist schon nahezu Ausbeutung. Das hast bei IG Metall als Bachelor mit 35h Woche...

So pauschal ist das Blödsinn.
1. ist IG-Metall schon so ziemlich das höchste der Gefühle für Einsteiger im MINT Bereich
2. kannst du mal versuchen in Berlin mit 50k ins Rennen zu gehen

Über genau solche Sichtweisen kann ich nur lachen. Kaum Haare am Sack, aber schon fett übers Geld reden. (das ist jetzt nicht speziell auf dich bezogen)
Klar ist, dass es viele unterschiedliche Einzellebensläufe gibt. Das geht von 24-jährigen straightforward Masterabsolventen bis hin zum 30-jährigen, der schon nebenbei Firma in dem Bereich hatte. (oder Teilzeit oder oder oder)
Für solche Fälle sieht die Verhandlungsposition ganz anders aus. Wer aber "nur" von der Uni kommt und sonst nix vorweisen kann (Werkstudentenstelle gilt nur bedingt), der hat einfach schlechte Karten.
Tarifverträge sind da im Umgang halt einfach gestrickt (Zettel X - Geld Y), eben wegen der Systemgleichheit.

Ob das für Fischhirn nun die richtige Entscheidung war, wird die Zukunft zeigen. (wie so oft)
Wenn er sich verarscht vorkommt, dann ist das sein Thema, dazu kennen wir nicht die gesamte Story.
Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass einem immer Scheiße begegnen wird. Manchmal muss man da durch und den cleversten Ausweg finden.

@Mastergamer
Masterabschlüsse kannst du dir soviele holen wie du willst. Je geringer das Delta zwischen Bachelor und Master ist, desto weniger ist nachzuholen.
Das geht sogar soweit, dass man irgendwann nur noch auf das Delta Master-Master schauen muss. Und dann nur noch 1 Semester (wenn die Kurse gut liegen) nachholen muss und dann eine weitere Spezialisierung hat. (neben einer Arbeit)
(z.B. Master in Netzwerk irgendwas und dann nen Upgrade aus networksecurity specialist )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte 2012 als Absolvent (Dipl Ing Maschinenbau) ein Angebot Siemens Berlin, Konstruktion, 35h, 3450€*13,75 (zum Einstieg natürlich nicht das volle Weihnachtsgeld). Das war 2012 und "bloß" Dipl Ing. Leider nur auf 2 Jahre befristet, deswegen habe ich es nicht angenommen.
IG Metall ist sicher im oberen Gehaltsgefüge, aber die Speerspitze sind die auch nicht. Finde man kann UND sollte sich daran orientieren.
 
Habe nen Bachelor in Mechatronik und konnte damit auch den zweiten Master in WIng machen. Anrechnen lassen konnte ich mir geschätzt 15%. Rest musste ich ganz normal selbst erbringen.
 
Interessiert doch aber nur, wenn nach der Aufhebung nichts kommt bzw. ALG bezogen werden soll. Wenn er sowieso einen anderen Vertrag unterschriftsreif vorliegen hat, dann muss er halt zwei Wochen ohne Geld überbrücken und fertig. Für zwei Wochen wäre mir das rumgeeier mit den Fuzzis vom Amt zu stressig...

so wirds dann auch hinauslaufen. ich warte erstmal ab ob ich die zusage kriege. falls ja werde ich direkt mit dem personaler vom ersten unternehmen sprechen. wobei ich dann aber schon angefangen habe. werd ich dann ja sehen.^^
 
@Astra
Dipl. entspricht dem Master, glaube ich.

Orientieren kann man sich. Ich orientiere mich auch am Fernsehturm in Berlin, obwohl ich woanders hinfahre. ;)

Sich aber hinstellen und sagen, hier 50k, weil IG Metall auch, das ist kurzsichtig. (wenn es keine IG Metall Bude ist und grundsätzlich gilt der Tarifvertrag nur für Mitglieder, das vergessen auch viele)
Es kommt sehr stark auf die Firma, die Branche, die Firmendichte und der potentiellen Mitbewerberdichte an. Und gerade kleinere Firmen zahlen eben oft auch weniger.

Das es da natürlich auch andere Preisaufrufe > IG Metall gibt, ist klar. Und auch völlig legitim. Wenn da jemand aufschlägt und tatsächlich die Bude für 2 rockt, dann wäre die Firma blöd, wenn sie dem nur 50k hinlegt. (sofern sie es denn bezahlen kann) Dann ist der nämlich weg, weil andere den einfach so im Vorbeigehen einkassieren.
Aber solche Typen habe ich bisher noch nicht in der Menge gesehen. (und ich habe recht viel in dem Bereich gesehn, zumal ich selber angehende Absolventen betreue)
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde du hast definitiv richtig gehandelt. Für 40h mit Master unter 50k ist schon nahezu Ausbeutung. Das hast bei IG Metall als Bachelor mit 35h Woche...

Das würde ich so nicht so pauschal sagen. Vor allem weil Bachelor + 2 Jahre Berufserfahrung für ein Unternehmen u.U. wertvoller sein können. Kommt natürlich auch auf die Region usw. an. Und auf Projekt- und Personalverantwortung. 50k für Personalverantwortung (was so eine Teamleiterstelle mit sich bringt!) ist deutlich zu wenig.
Ich bin aber generell kein Fan davon, Berufsanfängern/Absolventen direkt Posten zu geben, in denen sie Projekt- oder Personalverantwortung haben. Muss man natürlich im Einzelfall betrachten. Aber jemand, der Teamwork nur aus der Theorie oder aus Gruppenarbeiten im Studium kennt ist halt auf so einer Position falsch.
 
@Astra
Dipl. entspricht dem Master, glaube ich.
Der Bachelor entspricht einem zusammengekürzten Diplom. Ich bin immer wieder schockiert, wie hartnäckig sich der Irrglaube Dipl. Ing. = Master hält.
Als Master bist du höher qualifiziert, was die Unternehmen unterm Strich aber leider nicht wirklich interessiert und man als Master schließlich trotzdem als Dipl. eingestuft wirst. In ein paar Jahre kommt noch dazu, dass keine Firma mehr Bachelorabsolventen will und jeder den Master machen "muss", womit Bologna im Ingenieursbereich dann völlig daneben ging.

@ Fischhirn:
So unzufrieden wie du vorab schon warst, ist die Absage wohl sinnvoll gewesen. Zieh dir aber eine Lehre daraus und bereite dich deutlich besser aufs Gehaltsthema vor. Denn wenn man es mal realistisch sieht, hast du es dir durch die falsche Angabe selbst vermasselt. Erspar dir v.a. die Angabe eines Gehaltbereichs. Das bringt immer eine Unzufriedenheit mit sich, weil die Obergrenze sowieso keiner bezahlt.
 
Doch, das ist tatsächlich so. Man studiert ja auch 5 Jahre und nicht 4 wie fürs Diplom.

@claym4n
Ja das ist mir wahrlich eine Lehre. Das nächste Mal weiss ichs besser :-)
 
Wo dauert ein Diplom 4 Jahre? Ich kenne nur 5.
 
Nur weil man länger studiert ist Master höher? Ich hatte im Berufsleben viel mit Bachelorabsolventen zu tun. Deren Bildungsniveau entspricht für mich einer Ausbildung. Einfache technische Zusammenhänge haben sie nicht verstanden.
 
4 Jahre Diplom ist FH! Diplom von der Uni = Master! Diplom einer Berufsakademie (nicht Duale Hochschule BaWü) = Bachlor, dauert aber auch nur 3 Jahre.
 
Ich bin immer wieder schockiert, wie hartnäckig sich der Irrglaube Dipl. Ing. = Master hält.
Da wir von Gehaltstabellen reden, gilt eben Dipl = Master. Ob du glaubst, dass der Master > Dipl ist, ist bei in etwa genauso von Belang wie der berühmte ungefallene Sack Reis.

Dass ein Master > Dipl ist, bezweifel ich mal sehr stark. Beide Studienabschlüsse umfassen 5 Jahre Studium. Da sich, nach meinem bescheidenen Dafürhalten die Stundenanzahl pro Tag nicht verändert hat (24h/d), haben beide also gleichviel Zeit in der Uni verbracht. Dass sich die Inhalte verschoben ist klar. Dafür lernt ein Master (inkl. Bachelor) deutlich weniger Grundlagen, obwohl diese elementar sind, und mehr spezifisches. Ob das nun besser ist, bezweifel ich mal. Insbesondere mit der aktuellen Bildungsqualität würde ich jederzeit (im Schnitt) einen Ing. von vor 30 Jahren einem Master vorziehen.

Bei 3 Jahren Dipl. Studium bin ich bei dir.

Und dass Firmen nur noch Master wollen ist auch klar. Eine Bachelor ist nichts weiter als eine ein bisschen aufgebohrte schulische Ausbildung. Dass das Detailwissen, was zwingend notwendig ist, erst im Master vermittelt wird ist völlig klar.
Früher ist man auch nicht mit einem Vordiplom auf Jobsuche gegangen. Letztendlich hat Bolognese (das eigentliche Wort für diesen Prozess) nur dafür gesorgt, dass aus dem Vordiplom ein berufsbefähigender Abschluss wurde und nichts weiter. Wie da plötzlich mehr Wissen herkommen soll, darfst du mal gerne erläutern. (und komm mir nicht mit mehr Stoff in weniger Zeit)

EDIT
@Pilot da von ich bei dir. Kann man zwar nicht verallgemeinern, aber im Schnitt stimmt das leider.
 
Zuletzt bearbeitet:
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