[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Damit hab ich auch mal angefangen, als Dipl.Ing im Kunststoffsektor, das ist schon ok, vor allem für die ersten 6-12 Monate, danach kann man ja gerade in Kleinunternehmen schnell mal mit dem GF/Chef reden ;)
 
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3000 Brutto ist doch ein spitzen Einstieg ;)

Halt als staatl. geprüfter Techniker. Angeblich soll der soviel Wert sein wie der Bachelor.
Bin ja auch zufrieden......Vorerst:shot:. Dafür hab ich sehr wenig Stress und sehr viele Freiheiten.
Bin mal gespannt wie ich mich anstelle bei Verhandlungen. Muss sagen bisher noch nie machen müssen....
 
Halt als staatl. geprüfter Techniker. Angeblich soll der soviel Wert sein wie der Bachelor.
Bin ja auch zufrieden......Vorerst:shot:. Dafür hab ich sehr wenig Stress und sehr viele Freiheiten.
Bin mal gespannt wie ich mich anstelle bei Verhandlungen. Muss sagen bisher noch nie machen müssen....

Der Stressfaktor ist auch bei mir sehr gering, was aber auch auf guter und stabiler Vorarbeit beruht. Ich möchte meinen Chef und Prokuristen nicht missen. Zudem kommt ein sehr gutes Arbeitsklima, was für mich fast schon mehr wert ist, als viel Geld zu verdienen.
 
Auch hier ist der Stressfaktor enorm gering :fresse:
Wenn ich Stress habe, dann weil ich ihn mir selbst mache und das unnötiger Weise durch meinen Ehrgeiz einen bestimmten Punkt fertig zu kriegen :fresse2:
 
Auch hier ist der Stressfaktor enorm gering :fresse:
Wenn ich Stress habe, dann weil ich ihn mir selbst mache und das unnötiger Weise durch meinen Ehrgeiz einen bestimmten Punkt fertig zu kriegen :fresse2:

+1
 
Ich kann grade nur bei allem zustimmen :lol:
Arbeitsklima ist perfekt. Arbeite sogar mit Freunden zusammen. Stress nur (wie bei Inso auch) wenn ich ihn mir selbst mache. Es muss noch was fertig werden. Soll ja alles passen, wenn dem Kunden eine erste Version vorgeführt wird. (Nenne es mal beta)
 
Da muss ich jetzt einfach mal fragen:
Was macht ihr in der Schweiz dann mit eurem ganzen Geld?
...
Sind jetzt also alle Schweizer reich, oder hast du nur außergewöhnlich geringe Ausgaben, dass bei dir so viel übrig bleibt? :fresse:
Oder verdienen Lehrer in der Schweiz wahnsinnig viel, oder ist sonst irgendwo ein Fehler in der Rechnung?

Was man mit dem Geld macht? Zum einen Teil sparen und auch recht viel ausgeben.

Ob alle Schweizer reich sind? Nein, sicherlich nicht, aber die Kaufkraft hier ist eindeutig höher. Beispielsweise zahlt Lidl ein Mindestgehalt von 4'000 CHF/Monat, was für deutsche Verhältnisse schon recht hoch ist. Dem gegenüber stehen da sicherlich auch die höheren Lebenskosten, aber die sind meiner Meinung nach nicht in gleichem Masse höher als das Gehalt. Aber arme Schweizer gibt es leider ebenfalls zu genüge. Lidl ist meiner Meinung nach nur ein Positivbeispiel.

Dass meine resp. unsere Ausgaben so niedrig sind, glaube ich nicht einmal. Beispielsweise zahlen wir für unsere bescheide Wohnung (Penthouse mit 120 m2 Innen- und 120 m2 Aussenfläche) knapp 2'300€/Monat, was bei einem gemeinsamen netto-Einkommen von etwas über 10k gut tragbar ist. Hier ist jedoch festzuhalten, dass man aber deutlich günstiger wohnen kann, wir uns jedoch für etwas mehr Qualität entschieden haben. Auch ist anzumerken, dass die Miete für die gleiche Wohnung in der Innenstadt deutlich höher wäre.

Und ja, Lehrer verdienen hier schon sehr viel. Aber es ist zu beachten, dass sich die Einstiegsgehälter je nach Kanton stark unterscheiden. Ursache hierfür ist zum einen, dass die Lebenskosten sehr unterschiedlich sind (eine Wohnung in ZH-City kostet beispielsweise gut und gerne doppelt so viel wie auf dem Land), zum anderen werden die Steuern vom Kanton bestimmt. Auch da gibt es erhebliche Unterschiede, so dass angebracht wäre, den netto-Lohn zu vergleichen.

Und zu deiner Frage: Die Krankenkasse kostet mich im Monat knapp 240€, meine Freundin legt da noch etwas drauf. Hier ist widerrum zu beachten, dass ich einen jährlichen Eigenanteil von 2'500 CHF, also knapp 2'200 € habe, sofen es mal darauf ankommt.

Und zu deinem Beispiel mit dem Golf. Ich würde den definitiv in Deutschland zu deutschem Listenpreis kaufen. Bei der Einfuhr bekommt man dann noch die 19% MwSt. erstattet, zahlt aber 8% CH-MwSt. drauf und etwas Zoll. Unterm Strich kann man so auch noch recht viel Geld sparen. Und von Gesetzeswegen ist hat jede Privatperson eine Autoeinfuhr pro Jahr gut ;)

Long story short: Direkt vergleichen kann man es nicht, aber wir können derzeit recht gut leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben uns auch für einen höheren Wohnstandard entschieden und zahlen monatlich 1250,00€ + Strom + Inet. Gemeinsames Nettoeinkommen liegt bei knapp 5.500,00€.
Dafür 110qm Passivhaus + 15qm Garten + Balkonterrasse und normale Terrasse.

Das ganze am Stadtrand von Kiel. Also im Verhältnis finde ich euer Leben da drüben schon sehr verlockend :fresse2:
 
Was man mit dem Geld macht? Zum einen Teil sparen und auch recht viel ausgeben.

Ob alle Schweizer reich sind? Nein, sicherlich nicht, aber die Kaufkraft hier ist eindeutig höher. Beispielsweise zahlt Lidl ein Mindestgehalt von 4'000 CHF/Monat, was für deutsche Verhältnisse schon recht hoch ist. Dem gegenüber stehen da sicherlich auch die höheren Lebenskosten, aber die sind meiner Meinung nach nicht in gleichem Masse höher als das Gehalt. Aber arme Schweizer gibt es leider ebenfalls zu genüge. Lidl ist meiner Meinung nach nur ein Positivbeispiel.

Dass meine resp. unsere Ausgaben so niedrig sind, glaube ich nicht einmal. Beispielsweise zahlen wir für unsere bescheide Wohnung (Penthouse mit 120 m2 Innen- und 120 m2 Aussenfläche) knapp 2'300€/Monat, was bei einem gemeinsamen netto-Einkommen von etwas über 10k gut tragbar ist. Hier ist jedoch festzuhalten, dass man aber deutlich günstiger wohnen kann, wir uns jedoch für etwas mehr Qualität entschieden haben. Auch ist anzumerken, dass die Miete für die gleiche Wohnung in der Innenstadt deutlich höher wäre.

Und ja, Lehrer verdienen hier schon sehr viel. Aber es ist zu beachten, dass sich die Einstiegsgehälter je nach Kanton stark unterscheiden. Ursache hierfür ist zum einen, dass die Lebenskosten sehr unterschiedlich sind (eine Wohnung in ZH-City kostet beispielsweise gut und gerne doppelt so viel wie auf dem Land), zum anderen werden die Steuern vom Kanton bestimmt. Auch da gibt es erhebliche Unterschiede, so dass angebracht wäre, den netto-Lohn zu vergleichen.

Und zu deiner Frage: Die Krankenkasse kostet mich im Monat knapp 240€, meine Freundin legt da noch etwas drauf. Hier ist widerrum zu beachten, dass ich einen jährlichen Eigenanteil von 2'500 CHF, also knapp 2'200 € habe, sofen es mal darauf ankommt.

Und zu deinem Beispiel mit dem Golf. Ich würde den definitiv in Deutschland zu deutschem Listenpreis kaufen. Bei der Einfuhr bekommt man dann noch die 19% MwSt. erstattet, zahlt aber 8% CH-MwSt. drauf und etwas Zoll. Unterm Strich kann man so auch noch recht viel Geld sparen. Und von Gesetzeswegen ist hat jede Privatperson eine Autoeinfuhr pro Jahr gut ;)

Long story short: Direkt vergleichen kann man es nicht, aber wir können derzeit recht gut leben.

Hast du gut formuliert. Bekommst dann noch ein 13. Gehalt und Bonus? Die Mieten sind ja relativ annehmbar in Basel.
 
Hast du gut formuliert. Bekommst dann noch ein 13. Gehalt und Bonus? Die Mieten sind ja relativ annehmbar in Basel.

Nein, weder noch. Haben uns aber auf eine etwas höhere Einlage der Firma in meine Pensionskasse geeinigt, so dass monatlich noch etwas mehr als 1'000€ zum netto hinzukommen (die jedoch gebunden sind).

Und die Wohnung ist im Baselbiet. In Basel bekommt man so eine Bude nur schwer für unter 3k.
 
Zuletzt bearbeitet:
@p5buser
Mich würde interessieren als was du arbeitest.

Irgendwie wundern mich die Schweizer Löhne immer wieder, da sie deutlich höher als in Deutschland liegen.
 
Was gibt's da zu wundern, es müssen halt die kompletten Lebensumstände verglichen werden, genauso das Steuer und Abgaben System.

Es gibt auch genug Länder, in denen die Löhne niedriger liegen. (es kommt aber dennoch immer auf die Branche und die ausgeführte Tätigkeit an)
 
Es scheint ja trotzdem, laut p5buser, noch viel mehr übrig zu bleiben, auch wenn Miete, Lebensmittel und Co. deutlich teurer sind.
Dass man Autos so problemlos in Deutschland kaufen kann, hätte ich zumindest nicht gedacht.
Urlaub in anderen Ländern wird auch nicht mehr kosten, als für Deutsche, nehme ich an ;)
Klar gibt's auch viele Länder, in denen man viel weniger verdient als in Deutschland.
Aber die Schweiz so als direktes, größtenteils Deutsch sprechendes Nachbarland ist dann schon irgendwie attraktiv.
 
Keien Frage, aber es ist eben auch nicht so, dass du einfach da Arbeiten kannst, so offen ist die Schweiz auch nicht.

Außerdem ist ein Ingenieur im Consulting auch in Deutschland nicht zwingend einer der "armen" ;)

Sicherlich, die 5500€ wird der netto in D nicht haben, das entspräche nämlich mal eben etwa 11.000-12.000€ Brutto, aber nen Ingenieur mit gutem Gehalt findet man schon, und auch die 100.000€ jährlich kann ein Ingenieur mit Berufserfahrung und einem bestimmten Spezialgebiet durchaus mal knacken.
Alles aber keine "Durchschnittarbeitnehmer, weder in D noch in CH
 
Nein, weder noch. Haben uns aber auf eine etwas höhere Einlage der Firma in meine Pensionskasse geeinigt, so dass monatlich noch etwas mehr als 1'000€ zum netto hinzukommen (die jedoch gebunden sind).

Und die Wohnung ist im Baselbiet. In Basel bekommt man so eine Bude nur schwer für unter 3k.

Ich würd sagen du hast alles richtig gemacht. Wohnung, Job und Arbeitgeber scheinen ein ganz gutes Paket zu bilden :-) 12k€ in die Pensionskasse sind eine dicke Pension.

Ps: Es wird leider immer schwerer einen Job in der Schweiz zu finden. Einige Freunde haben sich oft beworben aber leider nie was draus geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keien Frage, aber es ist eben auch nicht so, dass du einfach da Arbeiten kannst, so offen ist die Schweiz auch nicht.

Außerdem ist ein Ingenieur im Consulting auch in Deutschland nicht zwingend einer der "armen" ;)

Natürlich nicht, aber Gymnasiallehrer mit 10.000€ brutto und Lidl-Verkäufer mit 4.000€ sind in Deutschland eher selten ;)
Auch wenn das Geld in der Schweiz nicht die Kaufkraft hat wie in Deutschland, scheint es ja immer noch deutlich mehr zu sein, als man für die gleiche Arbeit in Deutschland bekommt.
 
Naja man nehme unsere Abgaben (Steuern, Soli, Beiträge, Bürokratie, etc. ...). Wenn ich mir meine Gehaltsabrechnung ansehe, dann nimmt sich meine Motivation ihren Kuschelteddy, legt sich in der Fötusstellung in die Ecke und weint.
 
Hey, deine Motivation bleibt immerhin in deiner Nähe, meine hat Morgens oft die Motivation der Kollegen gefunden und hat sich mit denen aus dem Staub gemacht ;)
 
Was gibt's da zu wundern, es müssen halt die kompletten Lebensumstände verglichen werden, genauso das Steuer und Abgaben System.
Es gibt auch genug Länder, in denen die Löhne niedriger liegen. (es kommt aber dennoch immer auf die Branche und die ausgeführte Tätigkeit an)
Klar, aber die Schweiz ist nun mal direkt um die Ecke und auch deutschsprachig, das trifft sonst nur auf Österreich zu.
Da wundern ein die große Unterscheide schon.

Bin Ingenieur und im Consulting tätig.
Interessant, wenn man die deutschen Gehälter betrachtet kommt einem das sehr viel vor.
Wobei das bei den Schweizern wieder anders aussehen, wobei da gab es doch eine Seite die das durchschnittliche Gehalt auflistet?
 
Naja wieviel kostet denn eine Eigentumswohnung in CH ? 90 ~ in Basel zb?

In Wien ein Neubau mit ~90 m2 - 300k €
 
Ist zwar nicht der Immothread, aber wenn ich sowas Lese.. 90 m² Neubau Wien 300k - Ist das wirklich so günstig? .. In Leipzig, wo das Einkommensniveau deutlich niedriger ist findet man solche "Schnäppchen" nicht. Für unser Einfamilienhaus müssen wir auch locker 400-450k einplanen... Wenn Shadow schreibt, sein Haus für die Hälfte, da gibts hier nichtmal ein kleines Grundstück...
 
Byte, dazu muss man sagen, dass mein Haus in einem etwa 1300-Seelen Dorf steht, ohne Auto geht da oft gar nichts, ...

Das ist alles n netter Wert um mal n blöden Spruch zu lassen, sagt aber immer nur ein Bruchteil über das Gesamtbild aus ;)
 
Ich mache mal die Mitte:
Bei uns kriegt man für 300k ein richtig geiles Haus mit gutem Grundstück in guter Lage :)
 
Inso, das muss man hier bei mir normal auch rechnen, ich hab es selbst saniert, auch daher der Preis ;)

Ich kann aber auch einfach 8km Richtung süden gehen und für 800k ne Villa mit 2,500qm Grundstück kaufen.
Jeder km Richtung Wob bedeutet erhebliche Steigerungen in den Immobilienpreisen ;)
 
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