[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Man regt sich deswegen über Steuern auf Zinsen auf, weil Deutschland in den Top 3 der Steuerzahlungen auf der Welt ist (nur in Belgien und als Single in Frankreich zahlt man mehr Steuern).

Zumal wird es irgendwelchen Bankenrettungen etc. in den Rachen geworfen, anstatt es Sinnvoll einzusetzen (Bildung, Straßenverkehr etc.).
 
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Sind mMn trotzdem sinnvolle Steuern, da sie Vermögenszuwachs besteuern (und das noch mit einem gut gewählten Freibetrag).
Die Steuer trifft wohl auch sehr selten den durchschnittlichen Bürger mit einer Abgabenlast von ~49% der da im Artikel erwähnt wird.

Man hätte im Gegenzug natürlich andere Steuern senken können... Aber gut, die Geschichte kennt man ja
 
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Von mir aus kann die Kapitalertragssteuer gerne noch höher sein.

Das Steuersystem als Ganzes muss eh mal erneuert werden, aber der Bereich rund um Kapitalerträge, Finanztransaktionen etc. gehört meiner Meinung nach kräftig Beschnitten. Ich habe noch nie verstanden*, wie aus einem - nicht mal materiellem - Wert durch Nichtstun mehr werden soll. Das funktioniert rein physikalisch schon gar nicht; ab im Kapitalismus. Stellt Euch vor, ihr legt zehn Flaschen Mineralwasser in den Keller. Bei einer jährliche DAX-Entwicklungsrate von etwa 8% müsstet ihr, wenn ihr nach zehn Jahren mal wieder im Keller nachschaut, knapp 22 Flaschen Mineralwasser haben. Total realistisch, oder? :fresse:

*ich finde das System nicht zukunftsgemäß, verstanden habe ich es wohl :d
 
Irgendwas sagt mir das du es nicht verstanden hast, es geht doch nicht um Logik ;)

Gesendet von meinem LG-P880 mit der Hardwareluxx App
 
Oh Gott..ja Fimbultyr....bei solchen Bemerkungen kann ich nur den Kopf schütteln.
Weil der Dax durch "Nichtstun" wächst... :rolleyes: Noch dazu muss der Dax langfristig steigen, da es ein Performance Index ist - die Dividende wird, obwohl sie ausbezahlt wird, in den Kurs hinein gerechnet.
Zu deiner Wasser-Theorie.
Du legst heute 8 Flaschen in den Keller im Wert von 8€.
In 30 Jahren gibts es kein Trinkwasser mehr. Sind deine Flaschen dann immer nur noch 8€ wert?

Das sind genau die Leute, die auf Spiegel Online meckern, wenn der Dax neue Höchststände erreicht, das System aber einfach nicht verstehen.

Edit: Aber ja...haut ruhig noch mehr Steuern auf Finanztransaktionen um auch den letzten Investor ins verlustbehaftete Sparbuch zu treiben
 
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Oh Gott..ja Fimbultyr....bei solchen Bemerkungen kann ich nur den Kopf schütteln.
Weil der Dax durch "Nichtstun" wächst... :rolleyes: Noch dazu muss der Dax langfristig steigen, da es ein Performance Index ist - die Dividende wird, obwohl sie ausbezahlt wird, in den Kurs hinein gerechnet.
Zu deiner Wasser-Theorie.
Du legst heute 8 Flaschen in den Keller im Wert von 8€.
In 30 Jahren gibts es kein Trinkwasser mehr. Sind deine Flaschen dann immer nur noch 8€ wert?

Das sind genau die Leute, die auf Spiegel Online meckern, wenn der Dax neue Höchststände erreicht, das System aber einfach nicht verstehen.

Edit: Aber ja...haut ruhig noch mehr Steuern auf Finanztransaktionen um auch den letzten Investor ins verlustbehaftete Sparbuch zu treiben

Des einen Freud, des anderen Leid!

Spekulationsgeschäfte gehören hoch besteuert - meine Meinung! Unterm Strich müssen sowieso wieder die kleinen Steuerzahler die Fehler der Großen am Ende begleichen...

Und ja - auch ich habe ein paar DAX-Werte und heule nicht, wenn ich auf meinen Gewinn mal ein paar Euro Steuern zahlen muss!
 
Ich heule ja auch nicht.

Geht mir nur um die Leute, die sich beschweren, dass es keine Zinsen mehr auf dem Tagesgeld gibt und alle, die an der Börse tätig sind und investieren, als Kriminelle und Spekulanten hingestellt werden, die es stillzulegen gilt.
Soll auch Leute geben, die sich Gedanken machen und nicht wie Hoeneß Geld verballern und am Staat abzwacken.
 
Oh Gott..ja SljinX....bei solchen Bemerkungen kann ich nur den Kopf schütteln.
Der DAX vielleicht nicht, aber das Geld der Anleger wächst durch nichtstun! Der Hauptgrund warums eine Umverteilung gibt, und zwar keine von Arm zu Reich, sondern von fleißig zu faul. Warum "arbeitet" Geld billiger als ich?

Und ich mein über die tollen Nebenwirkungen der Spekulationen brauchen wir ja gar nicht erst zu reden...
Aber naja, der Finanzsektor ist ja (noch) die heilige Kuh ;)
 
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Vor allem gleichen Die Zinsen eh nicht die Inflationsrate aus, also wird's eh eher weniger! :fresse:
 
Geld vermehrt sich automatisch durch die Inflation. Deine Schulden vermindern sich wertmäßig durch Inflation.
Findest du das auch unfair?
Dein Geld "vermehrt" sich anteilig durch Inflation und die erwirtschafteten Gewinne.
Leider steigt das aber nicht nur, denn du trägst auch das Risiko durch wertverlust.
Die höhere Rendite ergibt sich durch das höhere Risiko.
Aber wie die Vergangenheit zeigt, ist das Geld auch bei Banken nicht sicher.

Kannst du mir die Umverteilung von fleißig zu faul erklären? Wo kam diese Umverteilung 2011 zu Stande?
 
Ich glaube wir driften hier etwas ab, mir gings um die Besteuerung eines Vermögenszuwachses, mir ist schon bewusst das die Rendite mit dem Risiko korreliert und das es eine Inflation gibt oder was wolltest du mir damit sagen?

Kann ich dir erklären: Jeder Selbständige/Arbeitnehmer benutzt seine Arbeitskraft (sprich Körper oder Geist) um etwas zu schaffen. Von dem dadurch erwirtschafteten Geld (bzw dem Arbeitnehmer ausbezahlten Geld) wird ein großer Teil Steuern einbehalten, alleine die LSt sind ja wie schon gesagt in Ö mind. 36,5% (auf Arbeitgeberseite kommt ja auch noch einiges hinzu). Soweit zu den fleißigen.

Der andere hat ein Vermögen (praktisch seine Arbeitskraft^^) und investiert dieses. Daraus bekommt er Zinsen/Dividende was auch immer. Dieses Einkommen ist steuermäßig aber sehr begünstigt gegenüber dem Arbeitseinkommen.

Warum soll das Geld also billiger arbeiten als ich?

Sprich: ja ich hab den pösen Investor als faul beschimpft
 
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Geld vermehrt sich automatisch durch die Inflation. Deine Schulden vermindern sich wertmäßig durch Inflation.
Findest du das auch unfair?
Haha. Made my Day..

Da passen die Kreditgeber aka Banken wohl auf, dass die Schulden nicht unter die Inflation fallen. Zeig mir den Kredit der nen Zinssatz unterhalb der Inflation hat..
 
Oh man...natürlich zahlst du zusätzlich noch Zinsen...
Es ging mir darum, dass 200.000€ Schulden heute wertmäßig mehr sind als in 200.000€ Schulden im Jahr 2030.
Was anderes habe ich auch nie behauptet.
 
Naja ist ne milchmädchenrechnung weil die Kaufkraft von 200.000 Euro in 2030 auch entsprechend niedriger ist.

Am Ende bringt es dir weder Vorteil noch Nachteil.
Wären alle Zinsen nur wie die Inflation, kann man das auch sein lassen.
 
außer bei zinslosen krediten. zb 0% finanzierungen, bafög etc
 
Zinslose Kredite sind aber ne Ausnahme und 0%-Finanzierung wird nur für Sachen angeboten die sich diejenigen, die sich sowas leisten sollten, auch ohne Finanzierung bezahlen könnten.
 
Zinslose Kredite sind aber ne Ausnahme und 0%-Finanzierung wird nur für Sachen angeboten die sich diejenigen, die sich sowas leisten sollten, auch ohne Finanzierung bezahlen könnten.

Und damit Geld verbrennen. Klar
 
Statistisch wird durch solche Finanzierungen sicher übermäßig konsumiert. Da müsste man "Geld verbrennen" erstmal definieren
 
da gebe ich dir recht. aber wenn ich mir nen TV für 3k kaufen will und die wahl zwischen finanzieren und bar hab, dann ist es sinnvoller zu 0% zu finanzieren.
aber meist nimmt man dann eben doch den TV für 3,5k und ist somit dann doch wieder "ärmer"
 
Ich meine das aber nicht nur auf das eine Gerät bezogen. Wer sich das TV dann finanziert hat ne monatliche rate. Dann bleibt gefühlt mehr Geld übrig um ne ps4 zu finanzieren, das neueste Handy weil das alte ja schon ein Jahr alt ist, und vll noch ein tablet für die Frau..
Auf Dauer verlieren manche dann den Bezug dazu was sie sich leisten können.

Ob ein tv jetzt 3 oder 3.5 kostet ist bei so ner Anschaffung peanuts..
 
Auf RTL kommt jetzt gerade "Was verdient Deutschland". Mal abgesehen von dem drum rum mal ein paar Fakten zu allen Bereichen

Art-Director 3.200 Euro Brutto...
 
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da gebe ich dir recht. aber wenn ich mir nen TV für 3k kaufen will und die wahl zwischen finanzieren und bar hab, dann ist es sinnvoller zu 0% zu finanzieren.
aber meist nimmt man dann eben doch den TV für 3,5k und ist somit dann doch wieder "ärmer"
Ich würde ihn dann ebenfalls finanzieren, allerdings würde ich 3k auf Konto bei Bank X schieben und von da die Raten abbuchen lassen, so dass die 3k nicht irgendwo rumliegen wo ich in Versuchung kommen könnte, die auszugeben :xmas:
 
-Wohngebäude fällt bei uns weg, da Mietwohnung.
-Hausrat ebenfalls, weil unser Hausrat einfach nix wert ist, also gibts auch nichts zu versichern.
-Unfallversicherung müsste man mal drüber nachdenken, ist ja auch nicht teuer.
-Lebensversicherung wird immer uninteressanter, vor allem, wenn man heutzutage noch einen Vertrag abschließt!

Lebensversicherung hab ich auch nur für mich höher angesetzt, da ich Hauptverdiener bin und meine Frau den Hauskredit etc. nicht allein stämmen könnte. Ist eine Risikolebensversicherung.

free
 
wenn man dementsprechend psychisch krank ist, dann bescheinigt das einem der arzt auch, das ist dann nicht das problem. (ich hab zwei solche fälle in der familie, auch mit mehrmonatigen stationären aufenthalten in der psychatrie usw...kenn das zeug also ;) )

Hier ein guter Artikel zu Berufsunfähigkeitsversicherungen. 30% der Fälle werden abgelehnt (sagt der Versicherungsverband GDV, die tatsächliche Zahl wird sicherlich viel höher liegen). Klar klingt eine BU toll, aber was nützt mir das, wenn ich mich auch da reinklagen muss?
 
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Naja.. kann mir sicher auch vorstellen, dass da Leute in der Statistik sind, die seit 15 auf dem Bau arbeiten, dann mit 30 Rückenprobleme bekommen und keinen Bock mehr auf Arbeit haben und unbedingt ihre BU haben wollen, statt sich umzuschulen und vll irgendwo ins Büro zu gehen..

Berufsunfähig heisst für mich: "Unfähig überhaupt irgendeinen Beruf auszuüben". Nicht "unfähig seinen Wunschberuf auszuüben"
 
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