Wenn das Risiko so hoch wäre, dass ständig der Hausrat in Gefahr ist, wären die Policen wohl kaum so günstig.
das ist doch bei jeder sache so, wo man wenig einzahlt und eventuell viel wiederbekommt. (zb lotto oder halt die genannten versicherungen)
je günstiger der einzahlsbetrag, je höher die am ende rauskommende summe, desto unwahrscheinlicher ist der eintrittsfall. jede versicherung ist eine wahrscheinlichkeitsabdeckung. jeder muss für sich selbst ausrechnen ob der versicherungsbetrag im verhältnis zu dem was rausbekommt im schadensfall wahrscheinlich genug ist oder nicht.
privathaftpflicht und hausrat halte ich für die wichtigsten freiwilligen versicherungen überhaupt. es gibt bei der hausrat einfach sehr viele dinge, an denen man selber absolut keinen einfluss hat. externe brandstifter, einbruch, rohrbruch usw, bei keinen der dinge mann kam selber irgendwas vorhersehen. es sind nicht nur die möbel in der wohnung sondern auch die tapetten, fußböden(laminat,teppich usw), usw.
einbrüche gibt es viele, womit der schadensfall nicht einmal so unwahrscheinlich ist. weiterhin relativ häufig: überspannungsschäden, zb durch blitzschlag.
die hausrat zahlt auch immer den neupreis, nicht den zeitwert. wichtig ist allerdings, das man seine wertgegenstände auch nachweisen kann. rechnungen, bilder, zeugen usw sind da schon wichtig.