[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Vor der Beton Firma hätte i vieles gegeben um in die CAD Branche von Metall zurück zu kommen, jetzt war ich auf Bewerbung in dieser und will diese nicht machen.

2 Personen Auftragsabwicklung von 5:30 bis 19:30, zuständig für Laser und Abkant, nein 8-)
Ich hoff die sagen mir nicht zu🤮
 
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Verstehe ich nicht. Warum soll denn im TVÖD nicht die Inflation aus Corona Zeiten ausgeglichen werden? Weil es kein anderer macht? Echt jetzt? Warum haben wir dann 2023 nicht auch über 10% bekommen wie so manch anderer?!

Mal ganz davon ab, ist es doch nicht das alleinige Ziel die Inflation auszugleichen, oder?
Ist halt die Frage wie man es auslegt.
Die Verhandlungen für 2023 für den TVÖD sind mit im Schnitt 11,5% plus geendet.
Untere Einkommen haben 13-16% mehr in der Tasche und obere Einkommen mindestens 8-9%.

Zusätzlich gab es auch die 3000€ Inflationausgleichsprämie, die bei weitem nicht jeder erhalten hat.

Das sind aus meiner Sicht schon starke Zahlen für den ÖD.
 
Wer denn? Und schön das thema gewechselt nachdem deine ursprünglichen Aussagen widerlegt wurden. Klassiker.

Ps: solltest mal den verdi link lesen, die erhöhung im ÖD ****** ingesamt (also mit sockelbwrrageehöhung und mindesterhöhunh) ebenfalls um die 10%. Wenn man natürlich die hälfte verschweigt dann hatte man angeblich keine 10% erhöhung.

Hast recht, habe den Sockel nicht bedacht. Der hat die Geringverdiener ordentlich gepusht aber den Schnitt auch auf 11,5% gehoben. Mit Thema wechseln hat das hier nichts zu tun oder können wir den Thread hier schließen, wenn deine Meinung ausdiskutiert ist? :P

Wer sonst noch mit 10-12% weiß ich gar nicht mehr genau. Ob es Pharma, Chemie Bahn oder weiß nicht wer war..
 
Man könnt halt auchmal zugeben, dass man sich geirrt hat und anerkennen, dass die eigene Aussage nicht korrekt war, statt einfach irgendwo anders hinzuspringen.

Hast du ja jetzt gemacht, also alles gut. Ich hoffe es bleibt hängen, dass der tvöd ziemlich gut weggekommen ist und der aktuelle Vorschlag angesichts der erwartbaren Inflation und der letzt Tarifrunde alles andere als furchtbar ist.
 
Nächste Angebot liegt vor:

36 Monate Laufzeit
Entgelterhöhung:
01.01.2025: 7 Monate Nullrunde
01.08.2025: +2,4%
01.09.2026: +2,4%
01.07.2027: +2,0%
Schrittweise Erhöhung der Jahressonderzahlung auf 90% bis 2030

Was ich da vorallem unschön finde ist die extrem lange Laufzeit von 36 Monaten und das in so unsicheren Zeiten wie heute.

Und dann vorallem die extreme Unregelmässigkeit der Erhöhungen 7 Monate Nullrunde -> 13 Monate -> 10 Monate -> 6 Monate bis Laufzeitende, das macht es nämlich ziemlich aufwendig und schwierig die Erhöhungen p.a. exakt auszurechnen.
 
Hat jemand eine Idee, wie man sich für einen erneute Jobwechsel selbst motivieren kann?,
mir fehlt die Motivation für einen "Neuen" Job einfach komplett und möchte einfach nur noch liegen gehen und laaaaange schlafen.
 
Lotto spielen.
 
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Schrittweise Erhöhung der Jahressonderzahlung auf 90% bis 2030
Naja aber über die Jahre bist du immer auf +-0 bzw. mit den Sonder Schulden sogar unter der kommenden Inflation,
man muss beachten bei 1000 Mrd Kredit sind die Zinsen bei 2,2% und daher 22 Mrd das Jahr.
 
Ich bin der Meinung das nur Polizei , Berufsfeuerwehr und Justiz hätte verbeamtet werden sollen. Die letzte Regierung hatte im Koalitionsvertrag stehen das die Polizei extra eine sogenannte P-Besoldung bekommen sollte die sich von der normalen Beamtenbesoldung abhebt. Passiert ist nichts wegen Lindners Veto. Für das Gehalt was von uns ( ok, ich nicht mehr ) tagtäglich abverlangt wird ist ein Witz. Die Polizeizulage beträgt im Schnitt 140€ und beim SEK zusätzlich 300€ . Alles Brutto wohl bemerkt. Und das im Vergleich zum Lehrer oder einem Finanzbeamten als Beispiel ist ein Witz.
 
Wenn ich sehe, was meine bessere Hälfte als verbeamtete Lehrerin netto (incl abgezogener KV) hat und was für ein brutto das ist, werde ich neidisch - weil du als normalo 2k brutto mehr brauchst um auf das selbe Netto zu kommen.
13. hat sie nicht, ich und viele andere aber auch nicht. Was ich nicht habe, sind Familien/Kinderzuschlag oder eine Absenkung der Arbeitszeit im Alter bei selben Lohn. Also man hat alt Beamter schon echt sehr viele Boni, ein sehr guten Lohn und von der Pension, die einen selbst nichts kostet, auch noch viel mehr.

Ja ich hab mittlerweile netto mehr und ab kommenden Monat steigt es nochmal deutlich, da durch zusätzliche Aufgaben eine große Zulage oben drauf kommt. Dafür hab ich den längeren Bildungsweg, weniger frei und durch Dienste etc sehr viel ungünstigere Arbeitszeiten.

Ich bin wirklich der Meinung, das ÖD (bis auf einige Bereiche) sich nicht aufregen darf, Beamte noch viel weniger. Den geht es gut, im Gegensatz zu vielen anderen in der Gesellschaft.
Vor Allem haben sie einen sicheren Job, sind nicht von Krisen abhängig und haben eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Trotzdem sind Beamte häufiger krank als Nichtbeamte.
 
Vor Allem haben sie einen sicheren Job, sind nicht von Krisen abhängig und haben eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Trotzdem sind Beamte häufiger krank als Nichtbeamte.
Bei den erster 3 Punkten stimme ich dir zu. Beim mehr krank sein widerspreche ich dir zumindest was meine Erfahrung widerspiegelt. Zumindest was Polizisten angeht. Bei uns in der Dienstgruppe und auf der Dienststelle waren Krankschreibungen sehr selten, ausser es waren Auswirkungen vom Dienstunfall oder Verletzungen bei Einsätzen.
 
"...waren..."

Seit wann bist du nochmal raus aus dem aktiven Berufsleben?
Zumal ein Arzt an der Stelle vermutlich einen besseren Einblick in die "Sachlage" haben dürfte
 
zumindest was meine Erfahrung widerspiegelt
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir schreiben (ich selbst habe bisher 0 Tage, bin aber auch erst 2 Jahre dabei), dass das recht individuell ist. Der eine ist so gut wie nie bis kaum krank, während andere teilweise Wochen/Monate nicht zum Dienst erscheinen. Daher finde ich Verallgemeinerungen da schwierig.
 
Vom Netto gehen da noch die Krankenversicherung weg
Das ist beim freiwillig oder privat versicherten Angestellten auch nicht anders, mit dem Unterschied, dass er keine Beihilfe bekommt und nicht der Großteil der Krankenversicherung vom Staat gezahlt wird.

Soll kein Vorwurf sein, sondern dich nur auf den Boden der Tatsachen holen, dass das kein Nachteil als Beamter ist ;)
 
Das ist beim freiwillig oder privat versicherten Angestellten auch nicht anders, mit dem Unterschied, dass er keine Beihilfe bekommt und nicht der Großteil der Krankenversicherung vom Staat gezahlt wird.

Soll kein Vorwurf sein, sondern dich nur auf den Boden der Tatsachen holen, dass das kein Nachteil als Beamter ist ;)
Ich sehe es auch nicht als "Nachteil", überhaupt nicht. Ging nur darum, dass man die KV vom Netto noch abziehen muss, um Vergleiche bei Gehältern machen zu können, sofern man das möchte.
Ich bin mir meiner Privilegien als Beamter bewusst ;)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Vielleicht, dass es ist nicht so viel Konkurrenz auf dem Markt gibt. Das kann in manchen Bereichen ähnlich sein wie die Bindung an einen bestimmten Beruf.
Ne, meine ursprüngliche Reaktion zielte auf Gurkengräbers Aussage, dass man ja den AG wechseln kann, wenn es einem nicht mehr passt. Daraufhin meinte ich mit Augenzwinkern, dass das als verbeamteter Lehrer nicht so einfach ist.
Mustis ist dann in die Diskussion rein, was daran so schwer sei den Beamtenstatus abzulegen.
Allerdings ist hier Arbeitgeberwechsel nicht mit kündigen/ Jobwechsel gleichzusetzen.
Mir ging es ja gar nicht darum, kein Beamter oder kein Lehrer mehr zu sein. Ging nur darum, dass ich als Lehrer nicht den Arbeitgeber wechseln kann, denn das ist an jeder öffentlichen Schule nun mal das Land, egal an welcher Schule ich bin. Und an privaten Schulen gibt es häufig nur Zeitverträge und das Gehalt ist nicht höher, eher niedriger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur weil du mal Polizist warst?
Was sonst 🤷🏻‍♂️

Der Vater meiner Ex war bis vor 2 Jahren beim USK, Gehalt war definitiv mehr als gut bei dem, der hat keinen Grund sich zu beschweren. Menschlich…naja, war halt Polizist und beim USK, das sagt genug :fresse:
 
Gibt halt auch massive Unterschiede zw. normaler Streifenpolizist im mittleren Dienst und den Kommissaren und besser im gehobenen. Das ist eigentlich überall so im Beamtentum, dass es erst wirklich interessant wird wenn man im gehobenen Dienst ist.

Wenn ich sehe was mein Vater alleine an Familienzuschlag und so bekommen hat, davon kann man in der freien Wirtschaft nur träumen.
 
A propos Familienzuschlag:
Womit wird dieser eigentlich gerechtfertigt ?
 
Womit werden irgendwelche "Tariflichen Zusatzbausteine" oder sowas gerechtfertigt?
Ich denke das ist die falsche Frage: Es ist halt ein Bonus den es gibt. Hat mein Vater übrigens auch lange im öffentlichen Dienst vom privaten Arbeitgeber bekommen.
 
Naja,
die "tariflichen Zusatzbausteine", die ich bisher kenne/kannte sind/waren nicht von individuellen, privaten Lifestylentscheidungen abhängig.
 
Was ich da vorallem unschön finde ist die extrem lange Laufzeit von 36 Monaten und das in so unsicheren Zeiten wie heute.

Und dann vorallem die extreme Unregelmässigkeit der Erhöhungen 7 Monate Nullrunde -> 13 Monate -> 10 Monate -> 6 Monate bis Laufzeitende, das macht es nämlich ziemlich aufwendig und schwierig die Erhöhungen p.a. exakt auszurechnen.
Also, ich bin ja im TV-V. Ich sehe nicht, das es eine so lange Nullrunde gibt UND ich sehe nicht, das es 36 Monate werden. Die zus. Urlaubstage sehe ich nicht, realistisch sehe ich (für die TV-Vler!) ~5-6% über ~2.5 Jahre.
 
Bei denen schon, da brauchst du mit Logik auch nicht anfangen. Siehst du ja auch bei sämtlichen rechtlichen Verfahren gegen "Kollegen". Aber das wird hier zu stark OT
 
Und an privaten Schulen gibt es häufig nur Zeitverträge und das Gehalt ist nicht höher, eher niedriger.
Aber es gibt Sie. Das ist der Punkt. Zumal, zumindest mir nicht, nicht klar war, dass ein AG Wechsel nicht auch einen Wechsel der Tätigkeit beinhalten kann/darf. Auch ging ich im Kontext explizit davon aus, dass amn mit dem Beamtentum an sich unzufrieden ist und da entsprechend raus will. Genau deshalb meine Nachfrage! Was ist an Quereinstieg in etwas neues so abwegig, wenn man mit den bestehenden Bedingungen nicht einverstanden wäre? In der freien Wirtschaft ist nicht mal gesagt, dass man das selbe Macht, nur weil die Jobbeschreibung mehr oder weniger gleich lautet. Ich habe in meinem Berufsleben den "selben" Job bei verschiedenen AGs gemacht und bis auf gewisse absolut grundlegende Sachen war das sehr verschieden. Die genutzten Systeme sind anders, die Strukturen sind anders, die Befugnisse sind anderes. etc. pp. Ein Jobwechsel ist somit oft genug gleichgesetzt mit einem "Tätigkeitswechsel" weil man sich komplett neu einarbeiten muss.
 
A propos Familienzuschlag:
Womit wird dieser eigentlich gerechtfertigt ?
Gute Frage 8-)

Auch weil es gerade um Polizei-Beamte ging.
Hier wird das Konstrukt mal von einem erläutert.
Dort kam die Begründung "Beamtenfamilien haben ja mehr Ausgaben". :heuldoch:
Das ganze Thema ist wieder so richtig deutsch kompliziert.
Wshl. damit man dafür auch wieder eine Verwaltung unterhalten kann.


hier auch noch mit beispielhaften Zahlen
 
Womit wird dieser eigentlich gerechtfertigt ?
Geschichtlich gewachsenes Privileg aus einer anderen Zeit, wo der Staat ein strukturelles Interesse hatte, das sich staatstreue Beamte ordentlich vermehren? Mir erschliesst sich nach heutigen Standards nämlich nicht, warum ein Beamter einen dedizierten Anspruch zur „Kostenerstattung“ der Kinder im Vergleich zu ANs hat, die diesen nicht bekommen.
 
Also, ich bin ja im TV-V. Ich sehe nicht, das es eine so lange Nullrunde gibt UND ich sehe nicht, das es 36 Monate werden. Die zus. Urlaubstage sehe ich nicht, realistisch sehe ich (für die TV-Vler!) ~5-6% über ~2.5 Jahre.

Da im TV-V auch nur die Gehaltstabelle abgekündigt ist soll wohl auch nur an dieser geschraubt werden. Mit so 'nem Quatsch wie mehr Urlaub müssen wir uns hoffentlich nicht rumschlagen. Meines Wissens nach war die Abschaffung der 1. Stufe auch nur beim TV-V ein Thema. Die sollen mal schön alle Benefits in die Gehaltstabelle reinbuttern. JSZ ist eh schon bei 100%. Auch diese Position wird sich eher auf die Tabelle auswirken.
 
"...waren..."

Seit wann bist du nochmal raus aus dem aktiven Berufsleben?
Zumal ein Arzt an der Stelle vermutlich einen besseren Einblick in die "Sachlage" haben dürfte
seit 03.2008 bin ich im vorzeitigen Ruhestand. Ja, da gebe ich dir recht zumindest wenn er viele Polizeibeamte als Patienten hätte. Aber das wissen wir nicht.
 
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